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Aktuelle Informationen

Aktuelle Zahlen (Stand: 19.04.2021)

Bislang ist seit Anfang 2020 in Braunschweig in insgesamt 5.341 Fällen (+10 seit 18.04.) das Virus "SARS-CoV-2" mit einem PCR-Test nachgewiesen worden. Bei einem positiven PCR-Test ist mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass eine Infektion vorliegt. Nicht jede Infektion führt aber zum Auftreten von Krankheitszeichen (Symptomen), so dass manche Infektionen auch unbemerkt ablaufen und nur zufällig durch eine Testung entdeckt werden. 

4.563 der festgestellten Fälle sind bereits genesen (+33 seit 18.04.), d.h. sie sind gemäß den Vorgaben aus dem Infektionsschutzgesetz aus der Quarantäne entlassen worden. Derzeit gibt es in Braunschweig 617 Personen, bei denen das Virus mit einem PCR-Test nachgewiesen wurde und die noch nicht aus der Quarantäne entlassen sind, also noch nicht als genesen gelten können.  

Mutationen

Der Anteil der Mutation B.1.1.7 („britische Variante“) von SARS-CoV-2 bei den Neuinfektionen liegt in Braunschweig mittlerweile bei ca. 90 %. Die Zahl wird daher nicht mehr gesondert ausgewiesen.

Todesfälle

Bisher hat es in Braunschweig 161 Todesfälle (+0 seit 18.04.) im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gegeben. Die verstorbenen Personen waren zwischen 54 und 106 Jahren alt. 

Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 119,1 (120,0 am 18.04.).

Die Stadt Braunschweig ist Hochinzidenzkommune. Weitere Informationen zu den damit verbundenen Regelungen finden Sie unter Fragen und Antworten und in der zum 29. März 2021 in Kraft getretenen AllgemeinverfügungPDF-Datei13,03 kB.

Häufig wird gefragt, warum der Wert der 7-Tages-Inzidenz zwischen Land Niedersachsen und Stadt Braunschweig unterschiedlich ausfallen. Dies liegt zum einen am Meldeverzug der Zahlen vom Land. Dies erklärt das Land auch auf seiner Internetseite. Eine weitere Ursache liegt darin begründet, dass Land und Stadt bis November 2020 unterschiedliche Einwohnerzahlen als Grundlage der Berechnung der Inzidenz verwendet haben. Um hier möglichst eine einheitliche Grundlage zu schaffen, verwendet die Stadt seit Dezember 2020 die Einwohnerzahl des Landesamtes für Statistik (249.406 Einwohner), nicht mehr die Zahl des Braunschweiger Melderegisters (251.551 Einwohner, Stand 31.12.2019).

Aufgrund des erläuterten Verzugs wird es zwischen den Angaben zur Inzidenz auf der Webseite des Landes, des Robert-Koch-Instituts und der Stadt Braunschweig weiterhin zu Differenzen der Zahlen kommen. Grundsätzlich können Meldeverzüge zu temporären Unschärfen bei den veröffentlichten Infektionszahlen generell führen. Wesentlich bleibt anzumerken, dass der Inzidenz-Wert für Braunschweig und damit einhergehende eventuelle Einschränkungen gemäß der Landesverordnung zur Corona-Pandemiebekämpfung anhand der Inzidenz-Ampel des Landes Niedersachsen und des dort aufgeführten Inzidenzwertes rechtswirksam bestimmt werden. Weitere Informationen und die landesweiten Zahlen unter dem Lagebericht des Landes. 

Hinweise zu Patientinnen und Patienten in Zusammenhang mit Corona in den Braunschweiger Krankenhäusern: 

In den Braunschweiger Krankenhäusern werden aktuell 40 Menschen (-1 seit 18.04.) im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behandelt, davon 13 auf der Intensivstation (+1 seit 18.04.). Diese Personen können jedoch auch aus dem Umland stammen und können daher nicht unbedingt mit der Zahl der Infektionsfälle in Braunschweig in Zusammenhang gesehen werden. 

Hinweise zu der aktuellen Zahl der Personen, die bereits eine COVID-19 Schutzimpfung erhalten haben, finden Sie hier.

Covid-19-Statusbericht (16.04.2021)

Aktuelle Informationen zur Corona-Infektionslage, den strategischen Zielen der Gefahrenabwehrleitung, zur Lage in Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kitas und vieles mehr erhalten Sie im Covid-19-StatusberichtPDF-Datei240,46 kB.

Stellungnahme zum offenen Brief der Wirtschaftsverbände zum Modellprojekt (16.04.2021)

Die Stadtverwaltung kann die Enttäuschung der Verbände über die Verschiebung der Modellprojekte auf unbestimmte Zeit verstehen. Dies umso mehr, als sie das Vorhaben von Beginn an intensiv begleitet und unterstützt hat. Das gilt für die Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing, jedoch auch für andere Bereiche wie das Gesundheitsamt mit der Prüfung von Hygienekonzepten oder der Anbindung der Luca-App, sowie den Ordnungsbereich, der zusätzliche Kontrollen ermöglichen würde. Nicht zuletzt die intensiven Bemühungen der Stadtverwaltung, ein flächendeckendes Schnelltestnetz kurzfristig mit der Bereitstellung auch eigener Angebote zu initiieren, geschahen genau mit dem Ziel, die Voraussetzungen für Öffnungen und damit den "Braunschweiger Weg" zu schaffen.

Die Stadtverwaltung hat diesen „Braunschweiger Weg“ auch nie allein an Inzidenzen gekoppelt. Vielmehr hat Oberbürgermeister Markurth bereits vor Wochen, auch in Abstimmung mit den anderen Oberbürgermeistern Niedersachsens, öffentlich deutlich gemacht, dass die alleinige Konzentration auf Inzidenzen nicht geeignet sein kann, wenn Öffnungen möglich werden sollen. Dass es dabei nicht nur um wirtschaftliche, sondern zunehmend auch um gesellschaftliche Schäden geht, die es zu verhindern gilt, ist auch die Auffassung der Stadtverwaltung. Genau dieses Signal hat sie mehrfach öffentlich ans Land gesendet, indem sie für den „Braunschweiger Weg“ geworben hat. Insofern bezieht sie den Vorwurf, diese Aspekte würden nicht ausreichend betrachtet, nicht auf sich.

Die Entscheidung, die Modellprojekte vorerst nicht zu starten, hat das Land Niedersachsen in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden getroffen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass der Bund zur Bekämpfung der hohen Dynamik der dritten Welle eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes angekündigt hat. Welche Rolle Modellprojekte dabei spielen werden, ist völlig unklar. Anzunehmen ist allerdings, dass Inzidenzwerte dabei maßgeblich sein werden. Klar ist auch, dass ein Öffnungsprojekt, das nach wenigen Tagen gegebenenfalls abgebrochen werden muss, der Wirtschaft nicht hilft, denn die Teilnahme ist mit intensivem Vorlauf und Kosten verbunden.

Der Spielraum, den die Stadt Braunschweig bei all dem hat, ist ausgesprochen gering. Unglücklich finden wir, dass sich der offene Brief parallel an unterschiedliche Ebenen wendet (Bund, Land, Kommune) und Verantwortlichkeiten nicht differenziert. So könnte der Brief so verstanden werden, dass die Kommune Möglichkeiten nicht nutzt, die es gar nicht gibt. Die Stadt ist an die Vorgaben von Bund und Land gebunden. Diese Maßnahmen kann man im Einzelfall sicher diskutieren und kritisch sehen, sie ignorieren oder im Widerspruch zu ihnen handeln kann man nicht. Dabei ist insbesondere die Kopplung der Öffnungen von Schulen und Handel an die Hochinzidenz vorgegeben.

Richtig ist, dass Abwägungsentscheidungen zu treffen sind. Dem Vorwurf, die Hochinzidenz nach drei Tagen erklärt, deren Aufhebung jedoch nach sieben Tagen noch nicht verfügt zu haben, ist die Stadtverwaltung bereits begegnet. Die Tendenz – und diese gilt es maßgeblich nach der Landesverordnung zu berücksichtigen – hat nach Ostern klar auf einen deutlichen Anstieg gewiesen, der mittlerweile auch eingetreten ist. Braunschweig liegt wieder deutlich über einer Inzidenz von 100. Klar ist auch hier: Ein Hin und Her von Öffnungen und Schließungen hilft niemandem.

Es kommt dazu eine noch sehr viel stärkere Steigerung der Zahlen in der Region und einer steigenden Auslastung der Intensivkapazitäten – dies nicht zu ignorieren bedeutet nicht, dass damit unterstellt wird, der Handel sei für Infektionen verantwortlich. Dass diese Faktoren mit in die Überlegungen einfließen, zeigt übrigens auch, dass die Stadtverwaltung sich nicht allein von Fragen der Inzidenz leiten lässt. Sie hätte sich gewünscht, dass auch andere Kommunen aus der Region ebenfalls Modellprojekte hätten starten können. Angesichts der Zahlen und einer Landesverordnung, die Öffnungen mit „Click and meet“ ab der Inzidenz von 100 verbietet, ist das jedoch nicht realistisch.

Es bleibt jetzt abzuwarten, welche Möglichkeiten die Änderung des Infektionsschutzgesetzes bieten wird. Das wird auch davon abhängen, wie sich das Pandemiegeschehen in der dritten Welle bundesweit entwickelt. Die Stadt Braunschweig möchte Öffnungen für den Handel, und wird alles tun, was die Verordnungs- und Pandemielage zulassen, um diese zu ermöglichen. Natürlich können wir uns weiterhin verantwortliche, das heißt auch streng kontrollierte und natürlich wissenschaftlich begleitete Modelle vorstellen, die sich im Übrigen auch auf andere gesellschaftliche Bereiche wie Schule und Kita beziehen sollten.

Video: Aktuelle Informationen zum Impfzentrum Braunschweig (15.04.2021)

Aus dem Braunschweiger Impfzentrum berichtet Dr. Thorsten Kornblum, Leiter der städtischen Task Force "Impfzentrum". Er spricht unter anderem über die aktuelle Impfquote und beantwortet einige der häufig gestellten Fragen, beispielsweise wie mit Restmengen im Impfzentrum umgegangen wird.

Video: Krisenstab „Corona“ Braunschweig (14.04.2021)

Über die heutige Sitzung der Gefahrenabwehrleitung berichtet Feuerwehr-Chef Torge Malchau. Er spricht über die aktuelle Lage, gerade auch mit Blick auf die steigende Inzidenz in Braunschweig und die angespannte Situation auf den Intensivstationen. Außerdem bittet er die Bürgerinnen und Bürger, das kostenlose Schnelltestangebot in Braunschweig zu nutzen und spricht über die Situation in Kindertagesstätten.

Regelungen zur Hochinzidenz bleiben in Kraft (12.04.2021)

Die Gefahrenabwehrleitung hat heute erneut die Entwicklung der Sieben-Tages-Inzidenz in Braunschweig bewertet. Danach ist weiterhin nicht absehbar, dass die Unterschreitung der Grenze von 100 Infektionen in einer Woche von Dauer sein wird. Vielmehr ist die Zahl gegenüber den Werten vom Freitag in drei Tagen noch einmal deutlich gestiegen– und das trotz des Wochenendes, wo erfahrungsgemäß auch eher niedrigere Werte durch geringeres Testen auflaufen. Die Landesamtszahl liegt aktuell bei 89. Aufgrund dieses Trends hat die Gefahrenabwehrleitung entschieden, den Status der Hochinzidenzkommune für Braunschweig noch weiter aufrechtzuerhalten und die Lage am Mittwoch neu zu bewerten. 

"Es gab über die Ostertage nur sehr wenige Fallmeldungen", sagte Krisenstabsleiterin Dr. Christine Arbogast. "Es lassen sich an Feiertagen deutlich weniger Menschen testen. Die Verzerrungen müssen wir in unsere Abwägung miteinbeziehen. Ich verstehe die Kritik von Bürgerinnen und Bürgern, die erwarten, dass umgehend ein Szenarienwechsel stattfindet, wenn die Inzidenz sieben Tage lang unter 100 war. Allerdings halten wir es auch nicht für praktikabel, alle paar Tage etwas Anderes festlegen zu müssen. Am Ende weiß keiner mehr, was gerade gilt – besonders schwierig nicht zuletzt für Schulen und Kitas. Und ich bitte auch zu bedenken, dass viele Infektionen derzeit in den Schulen und Kitas stattfinden. Es war leider auch keine Überraschung, dass sich die niedrige Inzidenz nach den Feiertagen sehr schnell wieder relativiert hat. Das haben auch unsere wissenschaftlichen Berater so vorausgesagt und es spiegelt die Lage, von der uns die Kliniken berichten."

Arbogast weiter: "Wir sind mit einem eher vorsichtigen Kurs hier in Braunschweig bisher gut gefahren. Auch jetzt sind unsere Zahlen im Vergleich zu anderen Großstädten in Niedersachsen noch moderat. Wir treffen täglich Abwägungsentscheidungen, die allesamt ausgesprochen schwer sind. Uns ist die Belastung der Familien und auch des Handels sehr bewusst."

Rechtsdezernent Dr. Thorsten Kornblum ergänzt: "Unabhängig von der fachlichen Bewertung der Lage durch die Gefahrenabwehrleitung möchte ich betonen, dass das städtische Vorgehen völlig im Einklang mit der Niedersächsischen Corona-Verordnung steht. Die Erklärung, dass Braunschweig nicht länger Hochinzidenzkommune ist, kann gemäß der Verordnung erst dann abgegeben werden, wenn die Inzidenz nach Einschätzung des Gesundheitsamtes dauerhaft unter 100 gesunken ist. Entscheidend ist also die Prognose. Insofern handeln wir hier völlig richtig, wenn wir unter den beschriebenen Umständen eben noch keine Aufhebung des Hochinzidenzstatus verfügen."

Die verschärften Regeln zur Pandemiebekämpfung bleiben in Braunschweig damit zunächst weiter in Kraft. Für die Schulen gilt damit weiterhin, dass ausschließlich der Primarbereich, die Förderschulen Geistige Entwicklung sowie die Abschlussklassen der allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen im Wechselunterricht ("Szenario B") arbeiten. Alle anderen Jahrgänge und Schulen bleiben im Distanzunterricht ("Szenario C"). Nach Erörterung im Sprecherkreis der Braunschweiger Schulleitungen wurde festgelegt, frühestens ab 19. April mit dem allgemeinen Schulbetrieb im Szenario B zu starten. Damit soll ein mehrfacher Wechsel zwischen den Szenarien B und C unbedingt vermieden werden. Die Kindertagesstätten bieten zunächst weiterhin nur Notbetrieb von bis zu 50 Prozent der Normalauslastung in Bezug auf die reguläre Gruppenstärke an.

Für den Einzelhandel ist, nach der landesweiten Verschiebung aller Modellprojekte, weiterhin nur Bestellen und Abholen (Click & Collect) möglich. Terminshopping, also Beratung und der Verkauf von jeglicher Ware in den Geschäftsräumen einer ansonsten geschlossenen Verkaufsstelle nach vorheriger Terminvereinbarung, sowie Abholung bestellter Waren in den Geschäftsräumen sind erst wieder zulässig, wenn der Status der Hochinzidenzkommune aufgehoben wird. Ausgenommen sind Bemusterungstermine zur Vorbereitung des Innen- und Außenausbaus und Termine zur Anprobe individuell hergestellter oder geänderter Kleidung. Treffen in der Öffentlichkeit und private Zusammenkünfte sind nur mit Personen des eigenen Hausstands und höchstens einer weiteren Person oder als Einzelperson mit mehreren Personen aus einem gemeinsamen Hausstand sowie jeweils mit zugehörigen Kindern bis einschließlich sechs Jahren zulässig. 

Wartezeiten beim Impfzentrum – Stadtverwaltung bittet um Verständnis (11.04.2021)

Am Freitag, 9. April, und Samstag, 10. April kam es bei den vorgesehenen Impfungen in der Stadthalle zu längeren Wartezeiten, die Warteschlangen waren nicht zu übersehen.

Nachdem die Ständige Impfkommission zum 1. April die Empfehlungen zur Verimpfung von AstraZeneca nur noch an Personen über 61 Jahren ausgesprochen hatte, wurden über Ostern durch das Robert-Koch-Institut die Aufklärungs- und Anamnesebögen für alle bislang zugelassenen Impfstoffsorten aktualisiert. Auf Grund der Kurzfristigkeit hatte dies zur Folge, dass praktisch alle, die seit Ostern zur Erstimpfung kommen, vorweg die Papiere neu ausfüllen mussten.

Peter Kropf, Organisatorischer Leiter des Impfzentrums: "Wir haben sofort neue Formulare gedruckt und mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern problemlos von Dienstag bis Donnerstag gemeinsam mit den Impfberechtigen nebenbei die neuen Zettel ausgefüllt. Am Freitag und Samstag hat sich jedoch ausgewirkt, dass zusätzlich die Anzahl der Termine zur Verimpfung mit AstraZeneca erhöht wurden. Nach den Lieferengpässen vor Ostern wurde für Donnerstag, 8. April die Lieferung von 5.200 Dosen angekündigt, entsprechend hatten wir dem Terminmanagementsystem ab Freitag zusätzliche Termine angeboten, welche natürlich nun vorrangig mit älteren Personen der Warteliste besetzt wurden."

Am Samstag wirkte sich zusätzlich aus, dass etwa 1.000 Personen, die ursprünglich aufgrund des Alters von unter 65 Jahren für die Impfung mit AstraZeneca vorgesehen waren, nun die Impfstoffsorte von Biontech erhalten sollten. Auch dies verbunden mit dem Neuausfüllen der Papiere.

Dr. Thorsten Kornblum, Leiter der Taskforce Impfzentrum: "Ich bedaure es sehr, dass wir an den beiden Tagen Wartezeiten beim Impfzentrum hatten, die wir in Braunschweig bislang nicht kannten. Die Umstellung der Altersgrenze bei AstraZeneca führt momentan zu einem erheblichen Mehraufwand bei den Verwaltungsvorgängen. Nachdem am Freitag die Ursache erkannt war, wurden kurzfristig für den Samstag im Impfzentrum die Abläufe angepasst und mit zusätzlichen Personal unterstützt."

Kornblum weiter: "Ich habe mich gefreut, dass viele der Wartenden im direkten Gespräch mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Verständnis zeigten. Die Impfung war ihnen wichtiger als die Wartezeit." Er bat die zu Impfenden kurz vor der Erstimpfung zu prüfen, ob neue Aufklärungsbögen vorhanden sind. Die Stadtverwaltung stellt diese auf ihrer Internetseite zur Verfügung.

Der Task-Force-Leiter: "Wir reagieren im Impfzentrum flexibel mit veränderten Betriebszeiten auf die zur Verfügung stehende Impfstoffmenge. Nachdem vor Ostern Lieferausfälle von AstraZeneca kompensiert werden mussten, haben wir nun am Samstag zusätzlich etwa 1.600 Impfungen durchgeführt. Wir werden auch künftig steuern, dass kein Impfstoff liegen bleibt." Am Freitag wurden 1631 Personen und am Samstag 1667 Personen im Impfzentrum geimpft.

Modellprojekte werden verschoben (11.04.2021)

AKTUELLE INFORMATION: Am Sonntag, 11. April 2021, haben die niedersächsische Landesregierung und die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens die Verschiebung der niedersächsischen Modellprojekte bis zum Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene beschlossen. Auch das Braunschweiger Modellprojekt wird daher nach aktuellem Stand nicht wie geplant am 15. April beginnen. Weitere Informationen werden wir hier in den nächsten Tagen veröffentlichen, sobald die weiteren Entwicklungen absehbar sind. 

Verschärfte Regeln zur Pandemiebekämpfung bleiben in Kraft (09.04.2021)

Die verschärften Regeln zur Pandemiebekämpfung bleiben in Braunschweig zunächst in Kraft. Das hat die Gefahrenabwehrleitung (GAL) der Stadt Braunschweig am heutigen Freitag, 9. April entschieden. Eine sichere Bewertung der Inzidenzzahlen und eine belastbare Aussage, ob die seit sieben Tagen andauernde Unterschreitung der Marke von 100 von Dauer ist, können aktuell nicht getroffen werden. 

„Sinkenden Sieben-Tage-Inzidenzen in Braunschweig stehen ein massiv steigendes Infektionsgeschehen bei Kinder und Jugendlichen und eine steigende Auslastung der Intensivbetten in den Kliniken gegenüber“, stellt die Leiterin der GAL, Sozialdezernentin Dr. Christine Arbogast, klar. „Die aktuellen Zahlen der Inzidenzen sind aufgrund des darin eingebundenen Osterwochenendes mit deutlich eingeschränkten Untersuchungs- und Testaktivitäten sowie Meldeverzögerungen wenig aussagekräftig und nicht ausreichend belastbar.“ 

Mit entsprechendem Abstand zu den Feiertagen ist die Zahl der neuen Fälle und damit auch die Inzidenz wieder angestiegen und liegt aktuell bei 66,2 (gestern 63,4). Rund ein Viertel aller Neuinfektionen betrifft derzeit Kinder und Jugendliche. Aktuell sind Kinder und Beschäftigte in 16 Kindertagesstätten von Coronainfektionen betroffen.

Der Anteil der Intensivpatienten bei an Covid-19 erkrankten Menschen, die in Krankenhäusern behandelt werden, hat sich stark erhöht. „Es gibt eine steigende Zahl von Fällen mit schwerem Verlauf, die auf den Intensivstationen länger behandelt werden müssen. Dadurch werden die Kapazitäten in den Kliniken stärker ausgelastet.“ 

Es bleibt daher zunächst in Braunschweig bei den für Hochinzidenzkommunen geltenden Regelungen. Nach Erörterung im Sprecherkreis der Braunschweiger Schulleitungen wurde festgelegt, frühestens ab 19. April mit dem allgemeinen Schulbetrieb im Szenario B zu starten. Damit soll ein mehrfacher Wechsel zwischen den Szenarien B und C unbedingt vermieden werden. Es gilt also weiterhin: Ausschließlich der Primarbereich, die Förderschulen Geistige Entwicklung sowie die Abschlussklassen der allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen arbeiten im Wechselunterricht („Szenario B"). Alle anderen Jahrgänge und Schulen bleiben im Distanzunterricht („Szenario C“). 

Die Kindertagesstätten bieten zunächst weiterhin nur Notbetrieb von bis zu 50 Prozent der Normalauslastung in Bezug auf die reguläre Gruppenstärke an. Die GAL wird die Lage in der nächsten Woche neu bewerten und entscheiden, ob und wann ein Regelbetrieb wiederaufgenommen werden kann.

„Sollte sich die Gesamtinzidenz unterhalb der 100er- Grenze stabilisieren, können die Kitas in den Regelbetrieb zurückkehren“, betont Dr. Arbogast „Allerdings ist bereits jetzt durch die vergleichsweise viel höhere Zahl der Infektionen in den Kitas zu erwarten, dass in dieser dritten Infektionswelle das Infektionsgeschehen in den Kitas deutlich umfänglicher ausfallen wird. Es ist daher auch bei Rückkehr in den Regelbetrieb mit deutlichen Einschränkungen zu rechnen. Erfahrungswerte anderer Kommen belegen dies ebenfalls.“   

Die Regeln für den Einzelhandel bleiben zunächst unverändert. Bestellen und Abholen (Click & Collect) ist möglich. Terminshopping, also Beratung und der Verkauf von jeglicher Ware in den Geschäftsräumen einer ansonsten geschlossenen Verkaufsstelle nach vorheriger Terminvereinbarung, sowie Abholung bestellter Waren in den Geschäftsräumen sind erst wieder zulässig, wenn der Status der Hochinzidenzkommune aufgehoben wird. Ausgenommen sind Bemusterungstermine zur Vorbereitung des Innen- und Außenausbaus und Termine zur Anprobe individuell hergestellter oder geänderter Kleidung. 

Treffen in der Öffentlichkeit und private Zusammenkünfte sind nur mit Personen des eigenen Hausstands und höchstens einer weiteren Person oder als Einzelperson mit mehreren Personen aus einem gemeinsamen Hausstand sowie jeweils mit zugehörigen Kindern bis einschließlich sechs Jahren zulässig.

Covid-19-Statusbericht (09.04.2021)

Aktuelle Informationen zur Corona-Infektionslage, den strategischen Zielen der Gefahrenabwehrleitung, zur Lage in Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kitas und vieles mehr erhalten Sie im Covid-19-StatusberichtPDF-Datei240,23 kB.

Bewerbung für Modellprojekt ist gestartet (07.04.2021)

Betriebe und Einrichtungen innerhalb der Braunschweiger Okerumflut können sich ab sofort um die Teilnahme am Braunschweiger Modellprojekt bewerben. Das kurze Bewerbungsformular ist ab sofort im Internet unter www.braunschweig.de/modellprojekt zu finden und kann direkt online ausgefüllt und eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist Donnerstag, 8. April, um 23:59 Uhr.

Anders als ursprünglich geplant startet das Modellprojekt nun am Donnerstag, 15. April. "Wir haben am heutigen Mittwoch an einer Schalte zwischen den ausgewählten niedersächsischen Modellkommunen teilgenommen und sind übereingekommen, dass ein möglichst zeitgleicher Start sinnvoll ist", so Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa.

So erhalten zudem die teilnehmenden Betriebe in Braunschweig etwas mehr Vorlauf. Denn die Auswahl der 150 teilnahmeberechtigten Betriebe und Einrichtungen soll wie geplant am Freitag, 9. April, erfolgen.

Die Reihenfolge des Bewerbungseingangs hat keinen Einfluss auf die Auswahl der maximal 150 Betriebe und Einrichtungen, die am Modellprojekt teilnehmen können. Sollte die Zahl der Bewerbungen in einzelnen Branchen die Zahl der jeweils verfügbaren Plätze überschreiten, entscheidet das Losverfahren.

Unter www.braunschweig.de/modellprojekt finden Interessierte auch eine Liste mit Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Bewerbung für Teilnahme am Modellprojekt ab 07.04. (06.04.2021)

Nach der Auswahl Braunschweigs als eine der niedersächsischen Modellkommunen zur Öffnung von Betrieben und Einrichtungen stimmen Stadtverwaltung und Stadtmarketing zusammen mit den beteiligten Kammern, Verbänden und Interessensvertretungen kurzfristig die letzten Details zu den Teilnahmebedingungen für die Betriebe ab. Im Laufe des morgigen Mittwochs, 7. April, wird die Stadt unter www.braunschweig.de/modellprojekt einen kurzen Bewerbungsbogen zum Ausfüllen freischalten. Bereits jetzt finden Betriebe und Einrichtungen dort eine Liste mit Antworten auf häufig gestellte Fragen. Das Modellprojekt soll am Montag, 12. April, starten.

Bei der Auswahl der bis zu 150 teilnehmenden Betriebe im Projektgebiet innerhalb der Okerumflut wird nicht nach der Reihenfolge des Bewerbungseingangs entschieden, sondern alle Bewerbungen, die bis zum Ablauf des Donnerstags, 8. April, eingehen und die Teilnahmekriterien erfüllen, werden berücksichtigt. Die Auswahl erfolgt dann am Freitag, 9. April. Sollte die Zahl der Bewerbungen in einzelnen Branchen die Zahl der jeweils verfügbaren Plätze überschreiten, entscheidet das Losverfahren.

Infektionsfälle in der städtischen Kindertagesstätte Frankfurter Straße (06.04.2021)

Aufgrund mehrerer Infektionsfälle in der städtischen Kindertagesstätte Frankfurter Straße seit Montag, den 29. März 2021, mit dem Corona Virus bei Kindern wie auch beim pädagogischen Personal und weiteren, heute bekannt gewordenen Infektionsfällen, bleibt die Einrichtung zunächst bis Freitag, den 9. April 2021, vollständig geschlossen. Diese Maßnahme dient der Unterbrechung der Infektionsketten.

Sofern es keine weiteren positiven Fälle in der Einrichtung gibt, wird die Einrichtung am Montag, 12. April 2021, im bisherigen Rahmen der Notbetreuung wieder öffnen, sofern die personellen, organisatorischen und räumlichen Gegebenheiten dies zulassen. 

Weil heute noch nicht absehbar ist, wie sich der weitere Verlauf des Infektionsgeschehens in der Einrichtung und insgesamt für Braunschweig in den kommenden Tagen entwickelt, wird darum gebeten, am Tag der Wiedereröffnung vorab mit der Einrichtung Kontakt aufzunehmen.

Es wird empfohlen, die jeweils aktuelle Situation darüber hinaus auch hier auf der Internetseite der Stadt Braunschweig zu verfolgen.