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Corona-Virus: Informationen für Unternehmen

Beratungsnetzwerk steht Unternehmen vor Ort zur Seite

Um die Unternehmen vor Ort bei der Bewältigung der Corona-Krise bestmöglich zu unterstützen, hat die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft GmbH gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und weiteren Verbänden und Einrichtungen ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt. Zusammen wollen die Partner den derzeit hohen Beratungsbedarf decken und die Unternehmen schnell und kompetent unterstützen.

Corona: Aktuelle Infos für Unternehmen

Auf dieser Seite stellt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft GmbH aktuelle Informationen, unter anderem zu Unterstützungsangeboten von Bund und Land, für Unternehmen bereit.

*Die Seite wird laufend aktualisiert*

Stadt arbeitet an Corona-Härtefallfonds

Die Stadt Braunschweig bereitet einen kommunalen Hilfsfonds für von der Corona-Virus-Pandemie betroffene Unternehmen, Freiberufler, Kulturschaffende und weitere Einrichtungen vor. Damit will sie besondere Härtefälle unterstützen, die nicht auf die Förderprogramme von Bund und Land zurückgreifen können. Der Fördertopf soll drei Millionen Euro umfassen und in Kürze vorgestellt werden.

Corona-Soforthilfe für Niedersachsen

Das Land Niedersachsen und die NBank bieten Soforthilfen für Unternehmen. Kleine gewerbliche Unternehmen, Soloselbstständige und Angehörige der freien Berufe, die in Folge der Covid-19-Pandemie in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage und/oder in Liquiditätsengpässe geraten sind, können eine Soforthilfe elektronisch bei der NBank beantragen.

Zudem hat das Niedersächsische Wirtschaftsministerium auf seinen Internetseiten eine Liste mit Ansprechpartnern für Unternehmen veröffentlicht, u. a. zu Fördermöglichkeiten und Landesbürgschaften sowie eine Übersicht mit Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. 

Bundesregierung schnürt Maßnahmenpaket

Der Bundesrat hat am 27. März abschließend über das umfassende Hilfspaket der Bundesregierung für Beschäftigte und Unternehmen entschieden. Auch wurde der Nachtragshaushalt final beschlossen. Damit stehen den Ländern die Gelder für Soforthilfen für kleine Unternehmen und Soloselbständige zur Verfügung.

Außerdem hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Übersicht über die Soforthilfen für Unternehmen zusammengestellt, die laufend aktualisiert wird.

Das KfW-Sonderprogramm 2020 bietet erweiterte Hilfen für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Großkonzerne. Niedrigere Zinssätze und eine vereinfachte Risikoprüfung der KfW bei Krediten bis zu 3 Mio. Euro schaffen Erleichterung für die Wirtschaft. Eine Antragstellung ist ab sofort möglich.

Die Europäische Kommission hat die Ausweitung der Vergabe von niedrigverzinslichen Darlehen genehmigt. Die Regelung ermöglicht es jetzt, dass auch Landesförderinstitute Kreditprogramme mit den gleichen günstigen Konditionen gewähren können, wie sie im Rahmen des KfW-Sonderprogramms bereits für die Förderbank KfW gelten.

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert ab sofort Beratungen für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil. Die verbesserten Förderkonditionen für die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen gelten befristet bis Ende 2020.

Das Bundesfinanzministerium hat im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder Regelungen erlassen, die für die von den Folgen der Corona-Krise betroffenen Steuerpflichtigen steuerliche Erleichterungen vorsehen, u. a. die Möglichkeit Steuerforderungen zinslos zu stunden. 

Des Weiteren unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium mit dem Förderprogramm "go-digital" kleine und mittlere Unternehmen sowie das Handwerk bei der kurzfristigen Schaffung von Homeoffice-Arbeitsplätzen.

Informationen für Start-ups

Die Bundesregierung ergänzt die bereits bestehenden Unterstützungsprogramme um ein Maßnahmenpaket, das speziell auf die Bedürfnisse von Start-ups zugeschnitten ist. Das Paket hat einen Umfang von 2 Milliarden Euro. Start-ups haben darüber hinaus grundsätzlich auch Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets. 

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus auf junge Unternehmen abzufedern, nimmt auch das Land Niedersachsen explizit Start-ups in den Blick. Als Teil der geplanten Soforthilfen für die niedersächsische Wirtschaft stehen fünf Millionen Euro für die speziellen Bedarfe der Start-ups bereit.

Informationen für die Tourismusbranche

Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes hat ein Info-Portal ins Leben gerufen, das neben aktuellen Berichten auch Fakten und Handlungsempfehlungen für die Tourismusbranche enthält.

Der Deutsche Tourismusverband stellt auf seiner Homepage Empfehlungen im Umgang mit dem Corona-Virus und den Auswirkungen auf den Tourismus zusammen und aktualisiert diese ständig.

Auch das Branchenportal Tourismuspartner Niedersachsen (TMN) hat eine Liste mit Links zu relevanten Inhalten rund um das Thema Corona-Virus zusammengestellt.

Informationen für die Kultur- und Kreativwirtschaft

In einer gemeinsamen Mitteilung haben Bund und Länder Nothilfen für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende zur Abfederung der Folgen der COVID-19 Pandemie zugesagt. Hier finden Sie einen Überblick über neu aufgelegte und bereits bestehende Hilfsangebote und Fördermaßnahmen, die sich an Unternehmen, Angestellte und Solo-Selbständige auch der Kultur- und Kreativwirtschaft richten.

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes stellt auf seiner Internetseite umfangreiche Informationen und Links für Unternehmen und freiberuflich Selbständige aus der Kultur- und Kreativwirtschaft zum Thema Corona-Virus zur Verfügung.

Unterstützung für Gastronomie und Einzelhandel

Braunschweiger Gastronomen und Einzelhändler können ab sofort auf den städtischen Internetseiten auf ihre Abhol- und Lieferangebote hinweisen. Betriebe können sich schnell und einfach über ein Kontaktformular in die Übersicht aufnehmen lassen. 

Informationen zum Arbeitsrecht

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Katalog mit Fragen und Antworten zum Thema Arbeitsrecht und Arbeitsschutz im Zusammenhang mit dem Corona-Virus erstellt.

Der Arbeitgeberverband Region Braunschweig e. V. (AGV) stellt ebenfalls nützliche Informationen für Unternehmen bereit. Ein Infoblatt gibt einen Überblick über sieben zentrale Fragen zum Arbeitsrecht, die sich in der aktuellen Situation stellen.

Einen umfassenden Leitfaden zu den arbeitsrechtlichen Folgen einer Pandemie stellt auch die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zur Verfügung.

Arbeitnehmer, Selbstständige und freiberuflich Tätige haben einen Anspruch auf Ersatz von Verdienstausfall, wenn das Gesundheitsamt der Stadt Braunschweig eine Quarantäne oder ein Tätigkeitsverbot angeordnet hat. Die Entschädigung kann mit diesem AntragPDF-Datei161,44 kB geltend gemacht werden und muss innerhalb von drei Monaten nach Ende der Maßnahme beantragt werden.

Weitere Informationen zur Verdienstausfallentschädigung gibt es hierPDF-Datei52,80 kB.

Informationen der IHK Braunschweig

Auch die IHK Braunschweig hat auf ihrer Internetseite umfangreiche Informationen und Links zum Thema Corona-Virus zusammengestellt.

In Zeiten der Corona-Krise bieten immer mehr Unternehmen ihre Hilfe, um andere Betriebe in dieser Ausnahmesituation zu unterstützen. Die IHK Braunschweig sammelt die Hilfsangebote auf ihrer Plattform "Unternehmen helfen Unternehmen".

Informationen der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

Auf der Internetseite der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade sind ebenfalls hilfreiche Informationen und Ansprechpartner sowie eine Liste mit häufig gestellten Fragen zum Thema Corona-Virus zu finden.

Informationen der Stadt Braunschweig

Die Stadt Braunschweig übernimmt die im Maßnahmenpaket der Bundesregierung vorgeschlagenen Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen, um auf diese Weise von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen zu entlasten und zu unterstützen.