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Corona-Virus: Informationen für Unternehmen

Beratungsnetzwerk steht Unternehmen vor Ort zur Seite

Um die Unternehmen vor Ort bei der Bewältigung der Corona-Krise bestmöglich zu unterstützen, hat die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft GmbH gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und weiteren Verbänden und Einrichtungen ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt. Zusammen wollen die Partner die Unternehmen schnell und kompetent unterstützen.

Corona: Aktuelle Infos für Unternehmen

Auf dieser Seite stellt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft GmbH aktuelle Informationen, unter anderem zu Unterstützungsangeboten von Bund und Land, für Unternehmen bereit.

*Die Seite wird laufend aktualisiert*

Hilfen von Bund und Land

Schließungen im November und Dezember: Außerordentliche Wirtschaftshilfe

Mit der außerordentlichen Wirtschaftshilfe des Bundes werden jene unterstützt, deren Betrieb im November und Dezember 2020 temporär geschlossen werden muss. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, denen aufgrund der staatlichen Anordnung das Geschäft untersagt wird beziehungsweise aufgrund bestehender Anordnung bereits untersagt ist. Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, erhalten Soloselbständige eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro, andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro. Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch. 

Förderprogramm für Gaststätten 

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern, hat das niedersächsische Wirtschaftsministerium ein niedrigschwelliges Investitionsprogramm für Gaststätten in Niedersachsen auf den Weg gebracht.

Das Programm richtet sich an Unternehmen des Gaststättengewerbes mit einer Betriebsstätte in Niedersachsen. Unter anderem werden Investitionen in Umbauten, Erweiterungen oder sonstige Modernisierungen gefördert, die einen Bezug zu Covid-19 haben. Dazu zählen beispielsweise neue Lüftungs-, Hygiene- oder Spültechnik, Heizkonzepte für den Außenbereich oder Trennwände.

Die Zuschüsse betragen bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal jedoch 100.000 Euro. Anträge können ab sofort bei der NBank gestellt werden. Das Förderprogramm hat ein Gesamtvolumen von 25 Millionen Euro. 

Überbrückungshilfen

Die Überbrückungshilfe des Bundes wurde bis Ende Juni 2021 verlängert. Sie bietet direkte Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Das Angebot richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen sowie an Freiberufler und Soloselbstständige. Förderfähig sind außerdem Maßnahmen zur temporären Verlagerung des Geschäftsbetriebs in die Außenbereiche, also z. B. die Anschaffung von Außenzelten oder Wärmestrahlern. 

Das Land Niedersachsen stockt die Überbrückungshilfe zudem mit eigenen Förderangeboten auf. Für die Veranstaltungswirtschaft und das Schaustellergewerbe sowie für die Gastronomie können mit dem Bewilligungsbescheid aus der Überbrückungshilfe II Fördermittel bei der NBank beantragt werden. Insgesamt stehen für Veranstaltungswirtschaft und Schaustellergewerbe 50 Millionen Euro aus dem Nothilfefonds bereit, Gaststätten werden mit 40 Millionen Euro aus dem Sonderprogramm für Tourismus und Gastronomie gefördert.

Passend dazu hat die Steuerberaterkammer Niedersachsen eine Übersicht mit Steuerberaterinnen und Steuerberatern erstellt, die sich bereit erklärt haben, bislang nicht beratene Unternehmen zu betreuen. Die Liste wird laufend aktualisiert. 

Außerdem hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Übersicht über die Soforthilfen für Unternehmen zusammengestellt, die laufend aktualisiert wird.

KfW-Sonderprogramm und Schnellkredite

Das KfW-Sonderprogramm 2020 bietet erweiterte Hilfen für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Großkonzerne. Niedrigere Zinssätze und eine vereinfachte Risikoprüfung der KfW bei Krediten bis zu 3 Mio. Euro schaffen Erleichterung für die Wirtschaft. 

Zusätzlich hat die Bundesregierung umfassende KfW-Schnellkredite für den Mittelstand eingeführt und damit einen weiteren umfassenden Schutzschirm angesichts der Herausforderungen der Corona-Krise gespannt.

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert Beratungen für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil. Die verbesserten Förderkonditionen für die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen gelten befristet bis Ende 2020.

Des Weiteren unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium mit dem Förderprogramm "go-digital" kleine und mittlere Unternehmen sowie das Handwerk bei der kurzfristigen Schaffung von Homeoffice-Arbeitsplätzen.

Informationen für Start-ups

Die Bundesregierung ergänzt die bereits bestehenden Unterstützungsprogramme um ein Maßnahmenpaket, das speziell auf die Bedürfnisse von Start-ups zugeschnitten ist. Das Paket hat einen Umfang von 2 Milliarden Euro. Start-ups haben darüber hinaus grundsätzlich auch Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets. 

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus auf junge Unternehmen abzufedern, nimmt auch das Land Niedersachsen explizit Start-ups in den Blick. Als Teil der geplanten Soforthilfen für die niedersächsische Wirtschaft stehen fünf Millionen Euro für die speziellen Bedarfe der Start-ups bereit.

Außerdem richtet die niedersächsische Landesregierung einen Öffentlich-Privaten Wachstumsfonds für Start-ups ein. Der NVenture Fonds soll mit insgesamt 100 Millionen Euro ausgestattet werden. Das Land stellt dafür 50 Millionen Euro über den zweiten Nachtragshaushalt bereit, für die Ko-Finanzierung werden insbesondere innovationsstarke Unternehmen in Niedersachsen angesprochen.

Gastronomie und Einzelhandel

Freisitzflächen im Winter - Ausstattung der Flächen mit Zelten und Heizelementen

Die Braunschweig Stadtmarketing GmbH hat sich in Abstimmung mit der Stadt Braunschweig um eine Ausnahmenregelung bemüht, die es Gastronomen ermöglicht, ihre Freisitzflächen auch im Winter bis zum 31. März 2021 zu nutzen. Dafür können sie auf Antrag ihre Flächen überdachen und beheizen und haben so mehr Kapazitäten, um ihre Gäste unter Berücksichtigung der Corona-Bedingungen zu bewirten, wenn folgende Punkte berücksichtigt werden:

Mit branchenspezifischen Handlungsempfehlungen für die Gastronomie unterstützt der DEHOGA Niedersachsen die Betriebe bei der Umsetzung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards. 

Abhol- und Lieferangebote

Braunschweiger Gastronomen und Einzelhändler können auf den städtischen Internetseiten auf ihre Abhol- und Lieferangebote hinweisen. Betriebe können sich schnell und einfach über ein Kontaktformular in die Übersicht aufnehmen lassen. 

Zudem haben der Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e. V. und die Braunschweig Stadtmarketing GmbH eine Anleitung erstellt, wie Anbieter durch einen kostenlosen Google My Business-Eintrag ihre Auffindbarkeit im Internet verbessern können.

Auch Google reagiert in der Corona-Krise: Um Nutzern die Suche nach Restaurants mit Lieferservice zu erleichtern, hat das Unternehmen eine neue Funktion in Google Maps eingebaut: Lieferdienste und Abholoptionen in Restaurants werden nun an prominenter Stelle angezeigt. Damit die Lieferdienst- und Mitnahme-Suche für ein Restaurant in Google Maps funktioniert, rät der DeHoGa Betreibern ihren kostenlosen Brancheneintrag auf Google My Business jetzt zu aktualisieren und anzupassen.

Informationen für die Veranstaltungsbranche

Um in Zeiten der Corona-Pandemie die Kongress- und Veranstaltungsplanung zu erleichtern, bietet das Convention Bureau Braunschweig (CBBS) der Braunschweig Stadtmarketing GmbH in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Veranstaltungsbranche eine Orientierungshilfe. Unter www.braunschweig.de/restart-mice finden Anbieterinnen und Anbieter von Locations, Veranstaltungsplanende und -teilnehmende aktuelle Informationen über die geltenden Bestimmungen sowie Leitfäden zu Veranstaltungsplanung und -besuchen.

Finanzielle Unterstützung durch die Stadt Braunschweig

Stadt erleichtert Steuerstundungen

Die Bundesregierung hat beschlossen, dass zur Verbesserung der Liquidität bei Unternehmen die Möglichkeiten zur Stundung von Gewerbesteuerzahlungen verbessert werden sollen. Die Stadt Braunschweig übernimmt die vorgeschlagenen freiwilligen Handlungshinweise, um auf diese Weise von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen zu entlasten und zu unterstützen.

Braunschweiger Härtefallfonds

Die Stadt Braunschweig hat mit einem eigenen Hilfsfonds die finanzielle Unterstützung für von der Corona-Virus-Pandemie existenziell betroffene Unternehmen, Selbstständige, Freiberufler, Kulturschaffende und weitere Einrichtungen ergänzt. 

Informationen für die Tourismusbranche

Am 24.09.2020 sind die „Richtlinie über die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Unterstützung der von der COVID-19-Pandemie betroffenen öffentlichen Akteure im Tourismus“, die Änderung der „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durch touristische Maßnahmen“ und die Änderung der „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung touristischer Projekte“ in Kraft getreten.

Alle Informationen und die Antragsunterlagen sind auf den Seiten der NBank zu finden.

Der Deutsche Tourismusverband stellt auf seiner Homepage Empfehlungen im Umgang mit dem Corona-Virus und den Auswirkungen auf den Tourismus zusammen und aktualisiert diese ständig.

Auch das Branchenportal Tourismuspartner Niedersachsen (TMN) hat eine Liste mit Links zu relevanten Inhalten rund um das Thema Corona-Virus zusammengestellt.

Informationen für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes stellt auf seiner Internetseite umfangreiche Informationen und Links für Unternehmen und freiberuflich Selbständige aus der Kultur- und Kreativwirtschaft zum Thema Corona-Virus zur Verfügung.

Das Förderprogramm Neustart. des Bundes dient dazu, kleinen und mittleren Kultureinrichtungen eine rasche Wiedereröffnung nach der Corona-bedingten Schließung zu ermöglichen. Gefördert werden Umbau- und Ausstattungsmaßnahmen von Kultureinrichtungen, die zur angemessenen Reduzierung der Ansteckungsgefahr erforderlich sind. Anträge können ab sofort gestellt werden.

Informationen zum Arbeitsrecht

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Katalog mit Fragen und Antworten zum Thema Arbeitsrecht und Arbeitsschutz im Zusammenhang mit dem Corona-Virus erstellt.

Einen umfassenden Leitfaden zu den arbeitsrechtlichen Folgen einer Pandemie stellt auch die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zur Verfügung.

Entschädigungsantrag bei Verdienstausfall

Arbeitnehmer, Selbstständige und freiberuflich Tätige könnten einen Anspruch auf Ersatz von Verdienstausfall haben, wenn das Gesundheitsamt der Stadt Braunschweig eine Quarantäne oder ein Tätigkeitsverbot angeordnet hat.

Weitere Informationen gibt es hierPDF-Datei49,07 kB.

Informationen der IHK Braunschweig

Auch die IHK Braunschweig hat auf ihrer Internetseite umfangreiche Informationen und Links zum Thema Corona-Virus zusammengestellt. Unter anderem ist hier eine Übersicht mit den Anforderungen an Hygiene und Kundenmanagement nach den ersten Lockerungen der bisherigen Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu finden.

In Zeiten der Corona-Krise bieten immer mehr Unternehmen ihre Hilfe, um andere Betriebe in dieser Ausnahmesituation zu unterstützen. Die IHK Braunschweig sammelt die Hilfsangebote auf ihrer Plattform "Unternehmen helfen Unternehmen".

Informationen der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

Auf der Internetseite der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade sind ebenfalls hilfreiche Informationen und Ansprechpartner sowie eine Liste mit häufig gestellten Fragen zum Thema Corona-Virus zu finden.