
Zwangsprostitution und Menschenhandel
Zwangsprostitution und Menschenhandel ist eine aktuelle Form der Sklaverei, ein schweres Verbrechen gegen die Menschlichkeit, menschliche Würde und menschliches Recht. Und Deutschland ist eines der Hauptziel- und durchgangsländer für den internationalen Frauenhandel.
Auf dieser Seite haben wir Ihnen Informationen und Adressen zusammengestellt, die Ihnen hilfreich sein können, wenn Sie
- selber Betroffene sind
- mit Betroffenen Kontakt haben oder Betroffene kennen
- sich zu diesem Thema informieren oder engagieren wollen
- wenn Sie Freier kennen oder zu Freiern Kontakt haben
Hilfe in Braunschweig
- Hilfsorganisation Solwodi
Hilfe für Frauen in Not
Solwodi ist ein Verein, der sich auch in Braunschweig gegründet hat, um unter anderem auch Opfern von Menschenhandel zu helfen.
Adresse: Bernerstr. 2, 38100 Braunschweig
Tel.: 0531/ 47 38 112
Fax: 0531/ 47 38 113
Notrufnummer:
08 000 111 777
kostenlos, bundesweit, mehrsprachig
vom 01.05.2006 - 31.07.2006
rund um die Uhr! -
Das Diakonische Werk der evangelischen Kirche bietet in enger Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche Deutschlands ebenfalls Opfern Hilfe an und engagiert sich in einer breiten bundesweiten Öffentlichkeitskampagne, die gerade auch an Freier gerichtet ist.
Info-Telefon für Opfer der Zwangsprostitution, wie auch für Menschen, die einen Verdacht melden wollen:
01802/33 13 33
rund um die Uhr -
Die Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit des Gesundheitsamtes des Stadt Braunschweig
Kontakt:
Frau Bebenroth-Havermann Tel.: 0531/ 470-72 52
Frau Rittner Tel.: 0531/ 470-72 53
Die Beratungsstelle bietet Prostituierten ein umfangreiches Beratungs- und Unterstützungsangebot, das auf die individuellen Bedürfnisse der hilfesuchenden Person abgestimmt ist.
- Untersuchung auf sexuell übertragbare Erkrankungen
- aufsuchende Sozialarbeit am Arbeitsplatz (Streetwork)
- Hausbesuche;
- Begleitung zu Behörden und anderen Beratungsstellen
- Ausstiegshilfen
Überregionale Kampagnen und Organisationen
- KOBRA
KOBRA ist die Zentrale Koordinations- und Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel in Niedersachsen. Kobra befindet sich in der Landeshauptstadt Hannover, betreut und begleitet seit 1997 die von Menschenhandel Betroffenen und ist zuständig für Niedersachsen. Kobra bietet Sprechzeiten und Ansprechpartnerinnen auch in polnischer, russischer und englischer Sprache. - KOK - Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess e.V.
Die Nichtregierungsorganisation KOK e.V. ist ein Zusammenschluss von Frauenorganisationen und Frauenberatungsstellen in Deutschland- zur Bekämpfung des Frauenhandels weltweit
- für die Verurteilung von Frauenhandel als Menschenrechtsverletzung
- für die Verwirklichung der Menschenrechte von Migrantinnen und für die Stärkung der Rechte von Opfern von Menschenhandel
- gegen die rassistische und sexistische Diskriminierung von Migrantinnen
- für die reale soziale Gleichstellung von Prostituierten
- Frauenrecht ist Menschenrecht e.V.
Die ökumenische Arbeitsgemeinschaft FIM bietet bundesweite Beratungs- und Informationszentren für Migrantinnen und ihre Familien an.
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PDF-Menschenhandel
(pdf; 0,54 MB)
