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Lust auf Theater

Lust auf Theater

 (Okerlandarchiv)

Das Seniorenbüro der Stadt Braunschweig und das Staatstheater Braunschweig kooperieren auch in der Spielzeit 2017/2018 miteinander. In zwei Blöcken werden je vier Vorstellungen zu vergünstigten Konditionen angeboten. Zu jedem Block findet eine exklusive Informationsveranstaltung statt. Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die 60 Jahre oder älter sind, sind herzlich eingeladen, sich bei der Informationsveranstaltung über den Inhalt der ausgesuchten Stücke zu informieren und Fragen zu stellen.

Die Gutscheine für die besonderen Preise sind NUR bei der Teilnahme an den Informationsveranstaltungen VORAB am Donnerstag, 25. Januar 2018 um 15.00 Uhr im Kleinen Haus für den Frühjahr/Sommer-Block.
Durch dieses Angebot laden wir die SeniorInnen der Stadt Braunschweig ein, sich mit dem aktuellen Theatergeschehen auseinanderzusetzen.

Bitte beachten Sie unsere Preise:
Wer alle vier Vorstellungen eines Blocks besucht, erhält alle Karten zu 25 % ermäßigt. Wer einzelne Vorstellungen besucht, erhält einen Rabatt von 20 %.
Am Tag der VORAB-Veranstaltung werden Listen an Gruppenverantwortliche ausgegeben, in die die Angehörigen der Gruppen (z. B. Seniorengruppen, Seniorenheime und betreutes Wohnen) eingetragen werden können. Ein Rabatt von 50 % kann nur Schwerbehinderten (ab 50 %) und Empfängern von Grundsicherung gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises gewährt werden.

VORAB-Veranstaltung für den Frühjahr/Sommer-Block am Donnerstag,
25. Januar 2018 um 15.00 Uhr im Kleinen Haus


Folgende Veranstaltungen werden angeboten:

Sonntag, 4. Februar 2018, 18:00 Uhr im Kleinen Haus
Die Frau vom Meer
Henrik Ibsen
Ellida Wangel, Tochter eines Leuchtturmwärters und Frau vom Meer, ist in einem kleinen Badeort in der Nähe der norwegischen Küste gestrandet. Einst begehrte sie und drohte, sich in Leidenschaften zu verlieren. Jetzt versucht sie, sich in einer soliden Ehe zu arrangieren, doch noch immer schwelt unter der heiteren Oberfläche ihre unbändige Sehnsucht nach Freiheit. Und als ihr Liebhaber von einst wiederkehrt, lässt sich das nicht mehr verheimlichen.

Sonntag, 11. März 2018, 14:30 Uhr im Großen Haus
La Clemenza di Tito
Opera seria in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Caterino Mazzola nach Pietro Metastasio in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Seine letzte Oper ist gleichsam jene, die Mozart die größte Kritik eingebracht hat, huldigt er doch ausgerechnet dann der Aristokratie, als die Französische Revolution Europa in neues Licht tauchen sollte. Aber jene Aristokratie tat sich schwer, diesen Titus zu verstehen, der selbst in den Trümmern seines Palastes noch zu verzeihen vermag. Schließlich entpuppt sich dieser »Tito« als weniger rückschrittlich, als man ihm unterstellte, zeigt sich nicht nur ein Herrscher als vernunftbegabt und mitleidsvoll, sondern auch musikalisch durch den Aufbruch der starren Strukturen der Opera seria dem Volk gleichgestellt.

Sonntag, 8. April 2018, 18:00 Uhr im Großen Haus
Elektra
Oper in einem Akt von Richard Strauss
Libretto von Hugo von Hofmannsthal in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln.
Rache ist die allesbestimmende Kraft, die Elektra treibt. Seit dem Mord an ihrem Vater durch den Liebhaber ihrer Mutter führt sie ein Schattendasein im Hof des Palastes, doch die Mauern, die sie gefangen halten, sind innere: Elektras Trauma ist zum Wahn geworden, die Hoffnung auf Erlösung durch die Rückkehr des totgeglaubten Bruders zur Obsession. Richard Strauss hat mit seiner Vertonung von Sophokles’ antiker Tragödie »Elektra« ein packendes Drama über menschliche Abgründe geschrieben, das die psychologischen Extreme und den Schmerz dieser blutrünstigen Familie musikalisch erfahrbar macht.

Sonntag, 13. Mai 2018, 18:00 Uhr im Großen Haus
Sideways Rain
Tanzstück von Guilherme Botelho
Ein Strom aus Körpern in Bewegung, über die Breite der Bühne, im permanenten Fluss – nicht viel mehr benötigt der brasilianische, in Genf beheimatete Choreograf Guilherme Botelho für sein Stück. »Sideways Rain« besteht aus purer Fortbewegung: Ununterbrochen fallen, robben, stolpern, rennen die 21 Tänzerinnen und Tänzer, bleiben stehen, beginnen von vorne, wie Getriebene, oder als seien sie einem unsichtbaren Sog erlegen. Das anfängliche Kriechen steigert sich temporeich zu einer Folge hochkomplexer Bewegungen, die die Körper an ihre physischen Grenzen bringen. Botelho begreift dieses faszinierend einfache und mitreißend hypnotische Treiben als Sinnbild für das Menschsein an sich, für den Fluss des Lebens.

Veranstalter: Staatstheater Braunschweig und Seniorenbüro der Stadt Braunschweig
Kontakt: Diana Göring (Staatstheater) 1 23 45 31
Ulrich Knospe (Seniorenbüro) 4 70-33 41