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Suizid

Die Selbsttötung wird von manchen Menschen als das letzte Mittel angesehen, Konfliktsituationen zu bewältigen. Nach Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation nehmen sich jährlich rund eine Million Menschen das Leben.

Ein großes Tabuthema ist der Suizid von alten Menschen. Gerade diese Personengruppe ist sehr stark suizidgefährdet. Ihre Lebenssituation kann massiven Veränderungen unterworfen sein, die dann ganz subjektiv als ausweglos empfunden wird. Betroffene wissen nicht mehr weiter und sehen keine Perspektive.

Wissen über Möglichkeiten, einen Weg aus der Krise zu finden, den Sinn des Lebens auch im hohen Lebensalter für sich zu erkennen, kann einen Beitrag zur Suizidprävention leisten. Das Erkennen und Behandeln von Kranheiten, z. B. der Depression, ist ebenfalls sehr wichtig.

Ansprechpartner in Braunschweig:

Gesundheitsamt - Sozialpsychiatrischer Dienst
Hamburger Straße 226, 38114 Braunschweig,
Tel.: 0531 470-7272
Sprechzeiten: Mo. - Do. 8:30 - 16:00 Uhr, Fr. 8:30 - 13:00 Uhr und nach Vereinbarung

Gerontopsychiatrische Beratungsstelle
ambet e. V., Triftweg 73, 38118 Braunschweig,
Tel.: 0531 25657-40, Fax: 0531 25657-99

Ev. Ehe-, Lebens und Krisenberatung
Parkstraße 8 a, 38102 Braunschweig,
Tel.: 0531 220330
Sprechzeiten: Mo. - Do. 8:00 - 16:00 Uhr, Fr. 8:00 - 14:00 Uhr

Notfallseelsorge/Telefonseelsorge
Örtliche Telefonseelsorge - Tel.: 0531 2345-0
Bundesweite Telefonseelsorge - Tel.: 0800 1110111 oder 0800 1110222

Frauenberatungsstelle
Hamburger Straße 239, 38114 Braunschweig,
Tel.: 0531 3240490, Fax: 0531 3240492
Öffnungszeiten: Mo., Mi., Fr. 9:00 - 12:00 Uhr, Di., Do. 14:00 - 17:00 Uhr

Seniorenbüro
Kleine Burg 14, 38100 Braunschweig,
Öffnungszeiten: Mo., Mi., Do. 09:00 - 16:00 Uhr, Di. 13:00 - 16:00 Uhr und Fr. 09:00 - 13:00 Uhr

Internationaler Tag der Suizidprävention am 10. September

Die Internationale Vereinigung für Suizidprävention (IASP) und die Welt-Gesundheitsorganisation (WHO) haben im Jahre 2003 den 10. September zum Welt-Suizid-Präventionstag (World Suicide Prevention Day) ausgerufen. Jedes Jahr finden an diesem Tag eine Vielzahl von Aktionen statt, um über Suizidalität und mögliche Hilfen zu informieren und so der Tabuisierung entgegenzuwirken.

Weitere Informationen finden Sie hier: