EN

Fotoausstellung

zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

© Amnesty International

29. November 2022 - 28. Januar 2023
Stadtbibliothek, 2. OG

Die Geschichte der Menschenrechte ist auch eine Geschichte wiederkehrenden Zorns. Würden Menschen andere Menschen nicht seit Urzeiten misshandeln und unterdrücken, gäbe es kein Problem.

Die Bedeutung universeller Rechte wird vor allem dort deutlich, wo Ungerechtigkeiten besonders groß sind:
Die Schwarze Rosa Parks, die sich 1955 in den USA weigerte, ihren Sitzplatz im Bus für einen Weißen zu räumen, die chinesischen Protestierenden, die 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens Demokratie und Meinungsfreiheit forderten, aber auch Sahin Alpay und Mehmet Altan, zwei türkische Journalisten, die sich 2018 erfolgreich vor dem Europäischen Gerichtshof gegen ihre Inhaftierung wehrten – sie alle beriefen sich zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten auf die gleichen Grundsätze.

Vor 74 Jahren entstand ein Text, der seine Kraft bis heute entfaltet, die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ – 30 Artikel, die das Bild einer Welt skizzieren, in der alle frei und friedlich miteinander leben können. Diese Ausstellung blickt auf einzelne Menschenrechte sowie Ereignisse und Persönlichkeiten, die exemplarisch für die Entwicklungen in den vergangenen über 70 Jahren stehen.
30 Bilder setzen Schlaglichter, die uns an Meilensteine und an Rückschläge erinnern, und auch daran, von welchen Rechten viele von uns tagtäglich Gebrauch machen.