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Ausstellungen

WEITBLICK - Städtisches Museum Braunschweig und Kulturen der Welt

WEITBLICK - Städtisches Museum Braunschweig und Kulturen der Welt

Die weltoffene Schau im Haus am Löwenwall mit rund 270 Exponaten präsentiert thematische „Inseln“ mit Dialogen zwischen Kulturräumen. „Weitblick“ lädt zum „Inselhopping“ ein und zeigt Exponate unter anderem aus Amerika, Italien und Asien. Besonders aufsehenerregend ist ein knapp fünf Meter langes und ein Meter breites Birkenrindenkanu aus dem Nordöstlichen Waldland in Amerika, das zu den wenigen erhaltenen Exemplaren aus dem 19. Jahrhundert gehört. Bestaunen Sie auch Stradanus´ berühmten Kupferstich ‚America‘ als ein Symbol für die Entdeckung der Neuen Welt und die Reiseberichtsammlungen von Theodor de Bry aus dem späten 16. Jahrhundert. Oder folgen Sie dem Künstler Rudolf Henneberg in den Süden zur „Italien-Insel“ und betrachten Sie Werke, die während seiner Italienreise entstanden. Als frühe Beispiele für den Kulturtransfer präsentiert das Museum den „Stoff Gottes“, berühmte Paramente und Bildteppiche aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Das berühmteste Stück ist der „Herzog Ernst Teppich“. Er zeigt eine wundersame Reise ins Heilige Land, das von Monstern und sagenhaften Wesen bevölkert ist. So veranschaulicht auch dieses spätmittelalterliche kulturhistorische Dokument den WEITBLICK der Braunschweiger Sammlungen, die mit allen Kontinenten verbunden sind.

1916. Sonst geht's uns gut. Braunschweiger Biografien - Zwischen Herzogtum und Freistaat. Braunschweigs Weg in die Demokratie

Als das Deutsche Reich am 1. August 1914 in den Krieg eintrat, galt die Devise „Mit Gott für Kaiser und Vaterland“. Im Berliner Reichstag stimmten die Abgeordneten aller Parteien geschlossen für die Bewilligung der Kriegskredite, auch die Sozialdemokraten. Die nationale Begeisterung überlagerte die sozialen Spannungen und politischen Debatten. Der Glaube an einen schnellen militärischen Sieg sollte sich als krasse Fehleinschätzung erweisen. 1916 zeigt sich ein vollkommen verändertes Stimmungsbild in der Stadt. Dieser Bruch spiegelt sich in mancher Biografie. Auch bei den Braunschweigern verschwanden alle Illusionen schnell. Kurz nach Kriegsausbruch wurden die ersten Meldungen über große Verluste publik; Braunschweig verwandelte sich in eine Lazarettstadt. An den militärischen Sieg glaubten immer weniger Menschen. Die Ausstellung im Altstadtrathaus erinnert an den Alltag dieser Kriegsjahre in Braunschweig und eröffnet die Ausstellungsreihe "Zwischen Herzogtum und Freistaat – Braunschweigs Weg in die Demokratie"


Die Geschichte der Stadt Braunschweig im Überblick

Dauerausstellung im Städtischen Museum Braunschweig, Altstadtrathaus, Altstadtmarkt 7. Das Museum zeigt die Ausstellung zur Geschichte der Stadt Braunschweig von ihren Anfängen im 9. Jh. bis hin zur Gegenwart. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Eintritt frei!

Kostenfreie Führung jeden Sonnabend 15 Uhr.