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Ausstellungen

PHILIBERT UND FIFI Karikaturen des französischen Zwangsarbeiters P. Philibert Charrin im Nationalsozialismus

Plakat Philibert und Fifi (SMBS)

Die Ausstellung zeigt Blätter des französischen Künstlers P. Philibert Charrins (1920-2007), die er während seiner Zeit als Zwangsarbeiter in einem NS-Arbeitslager in den Jahren 1943 bis 1945 anfertigte: über 80 Karikaturen, Zeichnungen und Plakate, ergänzt um Originaldokumente aus seinem Nachlass. Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden Charrins Zeichnungen ausgestellt und publiziert. In den Folgejahren erlangte er als Künstler seiner Zeit mit seinen Gemälden und Collagen großes Ansehen. Für seine Karikaturen als Zwangsarbeiter interessierte sich aber niemand mehr, und er selbst verschloss diesen Lebensabschnitt in sich – bis kurz vor seinem Tod. Nach mehr als 70 Jahren entwickelte das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln diese und präsentierte diesen einzigartigen Schatz zum ersten Mal nach 1946 wieder öffentlich. Die Ausstellung ist vom 15.03. bis zum 13.05.2018 im Haus am Löwenwall zu sehen.

In Zusammenarbeit mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

bitter und böse. Karikaturen der Kaiserzeit von Rudolf Wilke

Wilke, Zwei Herren mit Zylinder (SMBS)

Aus eigenen Beständen zeigt das Städtische Museum Braunschweig begleitend zu „PHILIBERT UND FIFI Karikaturen des französischen Zwangsarbeiters P. Philibert Charrin im Nationalsozialismus“ die Ausstellung „bitter und böse. Karikaturen der Kaiserzeit von Rudolf Wilke“. In seinen Karikaturen nimmt der gebürtige Braunschweiger Künstler Rudolf Wilke (1873-1908) mit spitzer Feder und bitterböser Ironie adelige Persönlichkeiten, die Professorenschaft, Geistliche, Soldaten und Corpsstudenten der Kaiserzeit aufs Korn. Erste Aufträge erhielt Rudolf Wilke für Karikaturen in den Blättern „Die Geißel“ oder „Über Land und Meer“, ein illustriertes Unterhaltungsblatt, das von 1858 bis 1923 wöchentlich in Stuttgart erschien. Der Durchbruch gelang ihm schließlich 1896. In diesem Jahr gewann Wilke den Wettbewerb, den die neugegründete Zeitschrift „Jugend“ für die Gestaltung eines Titelblattes ausgeschrieben hatte. Wilke arbeitete für das bekannte Magazin, bis er 1899 zum gleichfalls berühmten „Simplicissimus“ wechselte. Die Ausstellung ist vom 15.03. bis zum 13.05.2018 im Haus am Löwenwall zu sehen.

Vorschau:

ÜBERRÄUME. Lienhard von Monkiewitsch
(29. Mai bis 8. Juli 2018)
Das Städtische Museum präsentiert zentrale Werke des Künstlers Lienhard von Monkiewitsch, der lange Jahre, auch als Professor an der HBK, die Braunschweiger Kunstlandschaft mit prägte. In seinen Werken spielt der Künstler mit dem realen Raum und lässt ihn zu einem Erlebnisraum der Phantasie werden.


Die Geschichte der Stadt Braunschweig im Überblick

Dauerausstellung im Städtischen Museum Braunschweig, Altstadtrathaus, Altstadtmarkt 7. Das Museum zeigt die Ausstellung zur Geschichte der Stadt Braunschweig von ihren Anfängen im 9. Jh. bis hin zur Gegenwart. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Eintritt frei!

Kostenfreie Führung jeden Sonnabend 15 Uhr.