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Kulturprojekt 1918

Kulturschaffende der Region waren aufgerufen, sich mit einem Beitrag für das Kulturprojekt „Vom Herzogtum zum Freistaat – Braunschweigs Weg in die Demokratie (1916 – 1923)“ zu bewerben. Aktuell wird das Programm konkretisiert und bald werden hier alle Veranstaltungen im Rahmen des Themenjahres präsentiert.

Ein Dank gilt schon jetzt der Braunschweigischen Stiftung sowie der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz für deren finanzielle Unterstützung des Projekts.

Das Projekt nimmt die Zeitspanne von 1916 bis 1923 in den Blick, eine Epoche, die geprägt ist von gravierenden Umbrüchen. Diese Veränderungen finden auch in der Kunst und Kultur ihren Widerhall: 1916 veröffentlicht Albert Einstein den Artikel „Die Grundlage der allgemeinen Relativitätstheorie“, im gleichen Jahr wird Zürich die Kunstbewegung des Dadaismus gegründet, die bis heute erheblich die Kunst der Moderne prägt. 1919 wird das Drama „1913“ von Carl Sternberg uraufgeführt, im gleichen Jahr entsteht das Staatliche Bauhaus in Weimar, an dem Künstler wie Paul Klee und Lyonel Feininger lehrten. Der Stummfilm „Nosferatu“ von Friedrich Wilhelm Murnau wird 1922 uraufgeführt. Oskar Kokoschka, der zwischen 1919 und 1926 eine Professur an der Kunstakademie Dresden innehatte, beteiligt sich mit großem Erfolg an der 13. Biennale 1922 in Venedig.

Vor dem Hintergrund der fulminanten Entwicklungen und Umwälzungen in den Jahren zwischen 1916 und 1923 ist es das Anliegen des Gesamtprojektes, die Vielschichtigkeit durch ein breites Spektrum an kulturellen Ausdrucksformen und Projekten zu reflektieren. Hierbei soll vor allem auf die Entwicklungen im Braunschweiger Land fokussiert werden.

Für alle Veranstalter steht hier das Formular zur finalen Projektbeschreibung als Download zur Verfügung. Bitte senden Sie dieses bis zum 16. Mai 2018 an 1918@braunschweig.de