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Zum 800. Todestag Kaiser Ottos IV.

Otto IV.-Steinfigur am Altstadtrathaus (Braunschweig Stadtmarketing Gmbh / Taylor)

Mit ihm erfüllte sich der Traum vom welfischen Kaisertum: Otto IV., Sohn Heinrichs des Löwen und Mathildes von England. Aufgewachsen und erzogen in England am Hof seines Onkels Richard Löwenherz wurde er zum Gegenkönig Philipps von Schwaben erhoben und erlangte schließlich als einziger Welfe die Kaiserkrone. Der Generationen übergreifende Dauerstreit zwischen Welfen und Staufern gehört zu den spannendsten Geschichten des Deutschen Mittelalters.

Otto IV. wurde im Jahr 1209 von Papst Innozenz III. in Rom zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt.

Geboren wurde der spätere Kaiser Otto IV., von zeitgenössischen Chronisten Otto von Braunschweig oder Otto der Sachse genannt, 1175 oder im Folgejahr.

Er starb im Mai 1218 auf der Harzburg. Seine letzte Ruhestätte fand er in der Stiftskirche seines Vaters, dem heutigen Braunschweiger Dom St. Blasii am Burgplatz, wo sich auch die Grabstätten seiner Eltern und seiner ersten Frau Beatrix befinden.

Vortrag "Kaiser Otto IV. und Braunschweig"

16. Mai, 17:00 Uhr Dom St. Blasii

Referent: Dr. Henning Steinführer, Leiter des Stadtarchivs

Im Jahr 2018 jährt sich der Tod Otto IV. zum 800. Mal. Der Sohn Heinrichs des Löwen war der einzige mittelalterliche Herrscher aus der Dynastie der Welfen. Seine lange Zeit umstrittene Herrschaft war von erheblichen politischen Herausforderungen geprägt. Im Mittelpunkt des Vortrages  werden die vielfältigen Beziehungen des Kaisers zur Stadt Braunschweig und die letzten Jahre seines Lebens stehen.