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Ausstellungen

Michael K. Trout - "Strukturwelt"

In seiner großen Bilderserie „Strukturwelt“ zeigt Michael K. Trout auf den ersten Blick unbekannte Welten. In der realen Welt kennen wir diese Strukturen und doch sind sie uns unbekannt. Es handelt sich um Fotografien von Materialien, mit denen wir täglich umgehen – Papier, aufgenommen in extremer Makro-Fotografie.

In einer speziellen Fototechnik hat Michael K. Trout Material des täglichen Gebrauchs in extremen Nahaufnahmen porträtiert. Herausgekommen sind Bilder, deren Intensität gefangen nimmt, die fremd erscheinen und gleichzeitig bekannt zu sein scheinen. Klare, reine Strukturen in Schwarzweiß, vergrößert auf feinstem Baryt-Papier, ziehen den Blick des Betrachters an.

Assoziationen entstehen, Deutungen und Interpretationen. Trout will den entstandenen Bildern keine eigene Deutung mit auf den Weg geben. „Abhängig vom Ort der Präsentation, wird sich jedes Bild in seiner Deutung anders entwickeln,“ sagt er zu seiner neusten Bildstrecke.

Ergänzend führt er weiter aus: „Fotografie neigt zur Präsentation des Realen. Mit der Strukturwelt will ich dokumentieren und das Reale zeigen, dies jedoch in ungewohnter, bisher unbekannter Art. Die Bildstrecke ist für mich gleichzeitig Beweis dafür, dass die reale Welt in sich surreale Strukturen aufweist, die bei genauem Hinsehen kein Widerspruch, sondern eine Einheit bilden.“

Deutungsfrei sind jedoch die neuen Bilder von Trout keineswegs. Hierfür sorgt er sogar selbst. Mit einer speziellen Projektionstechnik fügt er einen Mensch in die Welt der Strukturen ein. „Tote und lebende Materie in einem Bild zusammen zu fügen, ist seit jeher eine interessante Aufgabe in der Bildenden Kunst. Zudem wollte ich entstehende Schatten zu lebendig erscheinenden Wesen werden lassen, indem ich Schatten nicht schwarz, sondern in einem leichten Grau erscheinen lasse,“ erklärt Trout die Parallelbildstrecke.

Intensiv und klar fügen sich Struktur und menschlicher Körper zu einem Gesamtbild zusammen. „Der Reiz der Bilder entsteht zudem durch die Projektion auf nackte Haut. Der Mensch ist nackt und erscheint doch in einer ungewöhnlichen Weise angezogen,“ erklärt Trout weitere Aspekte des Gezeigten.

Zwanzig Bilder dieser einzigartigen Bildstrecke „Strukturwelt“ sind vom 26. April 2013 bis 26. Mai 2013 in den Räumen der Spürsinn-Galerie zu sehen. Das Besondere daran ist, dass einerseits zehn reine Strukturen gezeigt werden, die zehn Bildern mit der Integration des Menschen gegenüber stehen.

Die Spürsinn-Galerie ist zu den normalen Geschäftszeiten des Spürsinn-Ladengeschäftes (Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr, am Wochenende nach Vereinbarung) geöffnet. Alle ausgestellten Bilder können käuflich erworben werden.

Zudem kann man auch spezielle Ausarbeitungen und Variationen der reinen Strukturen in Auftrag geben, wobei die Bildgrößen von 18×24 cm bis zu 50×100 cm gehen können. Und auch hier gibt es etwas Besonderes: Kein Bild gleicht dem anderen – jede Beauftragung einer Strukturausarbeitung zeigt zwar die gewünschte Struktur, jedoch stets einen anderen Bildausschnitt. Somit stellen diese Bilder echte Unikate in Schwarzweiß dar.

Termine und Informationen

Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit (26.04.2013 - 24.05.2013)

Ort: Spürsinn, UG, Gifhorner Str. 148
Veranstalter: Spürsinn Galerie
Telefon: (05 31) 8 89 35 41
Web: http://www.spuer-sinn.net
http://www.spuersinn-galerie.de
Eintritt: frei



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