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Ausstellungen

Von Kriegszitterern, Sanitätsoffizieren und Helferinnen - Trauma und Psychiatrie im Ersten Weltkrieg

Alte Waage Foto: Rothe

Nachdem die Ausstellung in Bremen und der Friedensstadt Osnabrück bereits zu sehen war, hat das Friedenszentrum Braunschweig die Ausstellung nach Braunschweig geholt.

1913 bewegte sich die Politik bereits auf den Ersten Weltkrieg zu. Die Aufrüstung kannte kein Halten mehr, das Militär wurde bejubelt. Die Mahnungen der Friedensbewegung vor dem ersten industrialisierten Massenkrieg fanden kaum Gehör.

Elf Millionen Soldaten starben in den kommenden Schlachten, Hunderttausende erkrankten psychisch. Selbst unter den »Daheimgebliebenen« richtete der Krieg seelische Verletzungen an, was erst in neuerer Zeit erforscht wird.

In Bremen existierte damals ein Reservelazarett für traumatisierte Soldaten, dem sich diese Ausstellung widmet. Sie zeigt die ungeheuerlichen Therapiemethoden, die als »Krankheit« betrachtete Desertion (»Kriegszitterer«) und das Hungersterben.

Diese Ausstellung findet im Rahmen des Veranstaltungszyklus »Aufstieg und Niedergang – die Arbeiter- und Friedensbewegung in Braunschweig um 1913« des Friedenszentrums Braunschweig statt.

Termine und Informationen

Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit (05.08.2013 - 06.09.2013)


Veranstaltungsreihe

Weitere Informationen sowie alle Veranstaltungen der Reihe:
Themenjahr "1913 – Braunschweig zwischen Monarchie und Moderne"



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