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Bühne

Terror

Auf dem Bild: Rika Weniger, Hans-Werner Leupelt, Martina Struppek, Moritz Dürr | © Volker Beinhorn

von Ferdinand von Schirach.

»Wird der Terrorismus über die Zukunft unserer Demokratie entscheiden?« fragt der Jurist und Schriftsteller Ferdinand von Schirach in seinem Essay »Die Würde ist antastbar«. Oder werden wir als Gesellschaft gut genug darüber nachdenken, welche Freiheiten und Menschenrechte wir unserem Sicherheitsbedürfnis opfern?

Die Angst vor Terror, vor Bedrohung überhaupt, prägt seit den Anschlägen in den USA 2001 bis hin zu den jüngsten Attentaten in Paris das Lebensgefühl der westlichen Welt auf neue Weise. Aber mit welcher Konsequenz? Folgen wir denen, die mit dieser Angst Politik machen oder machen wir unsere demokratischen Grundsätze stark? Und was genau sind diese Grundsätze überhaupt? Sind wir noch überzeugt, dass man nicht töten soll und auch nicht darf?

Vor diesen Fragen macht von Schirach in seinem ersten Theaterstück »Terror« das Publikum zum Teil eines Gerichtsprozesses. Verhandelt wird die Anklage gegen einen Major der Bundeswehr, der ein von Terroristen entführtes Passagierflugzeug abgeschossen hat, bevor es in ein vollbesetztes Fußballstadion stürzen sollte. Durfte der Major 164 Menschen opfern, um 70.000 zu retten? Oder war das Mord? Wenn alle Beteiligten in diesem Prozess ihre Argumente in die Waagschale geworfen haben, sind die Zuschauer aufgefordert, ein Urteil zu sprechen.

Inszenierung Nicolai Sykosch
Bühne & Kostüme Stephan Prattes
Dramaturgie Charlotte Orti von Havranek

Vorsitzender Hans-Werner Leupelt
Lars Koch, Angeklagter Andreas Vögler
Biegler, Verteidiger Moritz Dürr
Nelson, Staatsanwältin Martina Struppek
Christian Lauterbach Mattias Schamberger
Franziska Meiser Rika Weniger

Termine und Informationen

Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit (30.04.2016 - 28.05.2016)



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