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Ausstellungen

Nils Peters und Wilfried Günther - "Symbiose"

Symbiose, Collage: Jens Bartels

Die Gemeinschaftsausstellung der Künstler Nils Peters und Wilfried Günther steht unter dem Titel Symbiose. Symbiose zweier künstlerischer Positionen, aber auch der Symbiose verschiedener Materialien, Mal- und Collagetechniken, von der die Werke beider Künstler geprägt sind, jedoch in oft ganz gegensätzlicher Weise.

Nachdem der Braunschweiger Maler Wilfried Günther bereits im letzten Jahr in einer Einzelausstellung seine Arbeiten in der Galerie Hugo 45 präsentierte, ist es für den Hamburger Künstler Nils Peters nach zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland nun das erste Mal, dass er seine Werke in Braunschweig zeigt.

Wilfried Günthers Bilder sind von einer großen stilistischen Vielfalt geprägt. Beeinflusst sowohl von Literatur, Musik und Oper als auch von Erlebnissen und Landschaften, überträgt er Gesehenes und Erlebtes mal sehr gegenständlich, mal abstrahiert in seine Arbeiten. Er nutzt verschiedenste Mal- und Mischtechniken und passt seinen Stil in jedem Werk seiner Stimmung an. Dabei ist allen Bildern eine kräftige Farbigkeit und eine expressive Kraft gemeinsam, die Wilfried Günthers Werke in besonderer Weise auszeichnen.

Derzeit lässt der Künstler besonders gern Fragmente seiner zweiten großen Leidenschaft, der Literatur, in seine Bilder einfließen, indem er Buchseiten und Zitate in seine Bilder collagiert. Überhaupt ist die Collage ein wichtiges Thema in Günthers Werk, dies verbindet ihn mit seinem Künstlerkollegen Nils Peters.

Nils Peters, der erst vor knapp zehn Jahren zu malen begann, nutzt ebenfalls Mischtechniken und Collage in seinen Arbeiten. Seine Bilder sind von einer eher gedeckten Farbigkeit und einer sehr haptischen Qualität, die er durch die Einarbeitung verschiedener Papiere, Stoffe, Pappen und anderer organischer Materialien in seine Malerei erzeugt. Peters setzt sich in seinem Werk mit den Themen Perfektion, Reinheit und Ordnung kritisch auseinander.

In seinen Bildern arbeitet er mit Gegensätzen, setzt dem Anspruch auf Ordnung und Perfektion die natürlichen Vergänglichkeitsprozesse der von ihm verwendeten organischen Materialien gegenüber. Er beschäftigt sich mit Verfall und Verwitterung, sucht die Schönheit im Unvollkommenen, im vom Einfluss von Zeit und Natur Gezeichneten. Seine Beobachtungen und Gedanken lässt Peters anhand von Fragmenten gefundener Materialien, Zeichnungen und Wortfetzen in seine Bilder einfließen, schafft eine ganz eigene, zurückhaltende und sich selbst reflektierende Bildwelt.

Termine und Informationen

Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit (23.10.2016 - 20.11.2016)



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