Menü und Suche
Bühne

Werther

Foto: Volker Beinhorn

Oper von Jules Massenet.

Werther liebt Charlotte und auch sie hegt tiefe Gefühle für ihn. Doch Charlotte ist bereits Albert versprochen. Bald schon heiratet sie ihn und wird damit unerreichbar. Werther, allem Trubel und aller Freuden des Lebens überdrüssig, nimmt sich aus Kummer darüber am Weihnachtsabend das Leben: »Warum vor dem Tode zittern? […] Vor dem uns Bestimmten? Man hebt den Vorhang, dann geht man hinüber auf die andere Seite. Das nennt man sterben!« So wird aus dem, was zuvor einem Spiel gleicht, plötzlich bitterer Ernst.

Das ist die Geschichte, die der damals 23-jähige Johann Wolfgang von Goethe mit seinem 1779 erschienenen Briefroman »Die Leiden des jungen Werther« zu Papier brachte und damit ganze Generationen emotional elektrisierte. Eine Geschichte von damals? Wohl kaum, denn die Liebe – und alle damit verbundenen Kapricen – ist und bleibt ein zeitloses Phänomen. Von damals bis heute packt Goethe die Menschen an ihren emotionalen Wurzeln und sorgt dafür, dass das viel beschriebene »Werther-Fieber« immer wieder auflodert.

Goethes Roman diente als Vorlage für das Libretto des 1892 uraufgeführten Drame lyric »Werther« des Franzosen Jules Massenet, der darin mit der ihm eigenen – mal lyrischen, mal packend dramatischen aber stets atmosphärisch dichten – Tonsprache das Porträt einer unerfüllten Liebe zeichnet.

Musikalische Leitung Christopher Hein
Inszenierung Benjamin Prins
Bühne Thomas Kurt Morschbacher
Kostüme Dritan Kosovrasti
Choreografie Tiago Manquinho
Dramaturgie Christian Steinbock

Mit Peter Bording, Ekaterina Kudryavtseva, Anne Schuldt / Milda Tubelytė, Arthur Shen

Termine und Informationen

09.11.2017, 19:30 Uhr
18:45 Uhr Einführung

30.11.2017, 19:30 Uhr
18:45 Uhr Einführung



Für Texte von Veranstaltern ist die Terminredaktion nicht verantwortlich. Alle Angaben ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit.

zurück zur Suche
Fester Link auf diese Veranstaltung.

Weitere Informationen Externe Links