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Ausstellungen

Gekommen, um zu bleiben? Jüdische Migranten aus Osteuropa in Braunschweig

Die Ehepaare Benno und Regina Fränkel, Jacob und Rachel Rosen, die Brüder Eduard und Gustav Udelsmann, Scholem Schimmer, Betty und Janku Moise. Wer sind diese Menschen? Und was verbindet sie mit Braunschweig?

Sie alle kamen Anfang des 20. Jahrhunderts aus verschiedenen Ländern Osteuropas nach Braunschweig. Dieser heterogene Personenkreis machte in der 1920er Jahren rund ein Drittel der jüdischen Gemeinschaft in der Stadt aus und ist heute fast vergessen. Die Ausstellung spürt erstmals den Lebenswegen dieser Frauen und Männer nach. Sie blickt aus ihrer Perspektive auf Kriegsauswirkungen und gesellschaftlichen Umbruch der Revolutionszeit.

Aus welchen Regionen des östlichen Europas kamen sie zu uns? Womit bestritten sie ihren Lebensunterhalt und wo wohnten sie? Hatten sie einen dauerhaften Aufenthaltsstatus und wurden vielleicht sogar eingebürgert? Gelang es ihnen, sich zu integrieren und wurden sie von den Alteingesessenen akzeptiert? War die Region Braunschweig der »zufällige« Endpunkt der Auswanderung oder war es nur ein »Zwischenstopp«? Sind die Migrantinnen und Migranten aus dem östlichen Europa gekommen, um zu bleiben?

Termine und Informationen

18.11.2018 - 13.12.2018
Di, Mi, So 14 - 17 Uhr, Do 16 - 19 Uhr


Veranstaltungsreihe

Weitere Informationen sowie alle Veranstaltungen der Reihe:
Vom Herzogtum zum Freistaat - Braunschweigs Weg in die Demokratie



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