Menü und Suche
Ausstellungen

„…vergiss die Photos nicht, das ist sehr wichtig…“

Die Verfolgung mitteldeutscher Sinti und Roma im Nationalsozialismus

(Foto: Veranstalter)

Die Ausstellung dient der Erinnerung an den nationalsozialistischen Völkermord an Sinti und Roma, sie ist Bestandteil einer Veranstaltungsreihe aus Anlass des Gedenktages an die Deportation der Braunschweiger Sinti im März 1943.

Zwischen 1932 und 1939 fotografierte Hanns Weltzel mitteldeutsche Sinti und Roma in Dessau-Roßlau. Er pflegte freundschaftliche Beziehungen zu den Familien, die auf ihren Handelswegen regelmäßig nach Anhalt kamen. Hanns Weltzel veröffentlichte bis 1935 Artikel über Sinti und Roma in der Anhaltischen Presse. Zudem stand er mit der Gypsy Lore Society, deren Sitz sich in Liverpool befand, im Kontakt und schrieb Artikel für deren Journal. So gelangten erste Fotografien nach Liverpool. Es handelt sich um einzigartige Fotografien von Männern, Frauen und Kindern, die wenige Jahre nach den Aufnahmen fast alle dem Genozid zum Opfer fielen. Sie zeugen von gegenseitigem Respekt zwischen den Fotografierten und dem Fotografen und unterscheiden sich deutlich von Abbildungen der nationalsozialistischen Propaganda gegen Sinti und Roma.

Die zweisprachige (Deutsch/Englisch) Wanderausstellung ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Prof. Eve Rosenhaft (Universität Liverpool) und Jana Müller (AJZ e.V. Dessau)

Die Ausstellung kann bis zum 29.03.2019 zu den Öffnungszeiten des Kulturpunkt West und der Emmaus-Kirche und bei öffentlichen Veranstaltungen besichtigt werden.

Termine und Informationen

01.03.2019 - 29.03.2019



Für Texte von Veranstaltern ist die Terminredaktion nicht verantwortlich. Alle Angaben ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit.

zurück zur Suche
Fester Link auf diese Veranstaltung.

Weitere Informationen Externe Links

Zu diesem Thema