Eine Besonderheit innerhalb der kunsthandwerklichen Sammlungen des Städtischen Museums stellt die Formsammlung Walter und Thomas Dexel, Braunschweig dar.
1942 beauftragte die Stadt Braunschweig den Maler und Typographen Walter Dexel mit dem Aufbau und der Leitung einer Sammlung von alten und modernen Gebrauchsgerättypen aus Handwerk und Industrie zur Geschichte und Problematik der Gefäßform. 1955 ging die Leitung an seinen Sohn Thomas Dexel über.
Die international renommierte Sammlung umfasst heute ca. 5.500 Objekte aus Metall, Holz, Keramik, Glas und Stein.
Anhand der Sammlung lässt sich die Entwicklung von tatsächlich benutzten und nicht ausschließlich der Repräsentation dienenden Leuchtern, Schalen, Tellern, Krügen, Kannen, Mörsern, Trinkgefäßen und Bestecken von der Antike bis zur Gegenwart in Mitteleuropa nachvollziehen, wobei auch außereuropäische Einwirkungen aus dem islamischen und ostasiatischen Bereich aufgezeigt werden.


