Im Bereich I. "Stadtwerdung" (9. Jh.-1227) wird anhand von Ausgrabungs- funden und –fotos über den Siedlungsbeginn im Gebiet der Stadt Braunschweig berichtet sowie über die Weiterentwicklung bis hin zum Residenz- und Stadtausbau unter Herzog Heinrich dem Löwen.
Nach der Mitte des 11. Jh. erfuhr Braunschweig als Marktort einen Aufschwung (Münzprägung), der die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Ortes schließlich mit städtischer Ausprägung einleitete. In der ersten Hälfte des 13. Jh. präsentierte sich Braunschweig als Gruppenstadt bestehend aus den Weichbilden Altstadt, Hagen, Neustadt und Altewiek sowie dem Burgbezirk.
Herausragende Objekte dieser Abteilung sind neben den archäologischen Funden der Tragaltar aus St. Michaelis, die Kapitelle der Burg Dankwarderode, der Hochzeitspfennig Heinrichs des Löwen (1168) sowie ein besonders schön gearbeiteter Kamm, der im Altstadtrathaus gefunden wurde.



