Der Ortsteil Riddagshausen wurde vor rund 900 Jahren durch die Zisterzienser-Mönche erschlossen. Im Jahre 1145 wurde das Kloster Riddagshausen gegründet. Die Klosterkirche Riddagshausen St. Maria wurde 1216 als frühgotische Dreischiffige Pfeilerbasilika angelegt. Die heutige Ausstattung stammt hauptsächlich aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Seit der Einführung der Reformation in Riddagshausen (1568) wird die Klosterkirche als evangelisch-lutherische Gemeindekirche genutzt.
Noch heute bietet Riddagshausen mit der Klosterkirche, dem Gut und der zum Naturschutzgebiet erklärten Teichlandschaft, die von den Mönchen angelegt wurde und der Fischzucht diente, ein anschauliches Beispiel für das Schaffen der Mönche.
Das Zisterzienser-Museum im Torhaus des ehemaligen Klosters macht die Geschichte, Wirtschaft, Kultur und Kunst des Zisterzienser-Ordens erlebbar.
Das Naturschutzgebiet und Europareservat Riddagshausen mit den zahlreichen, teils seltenen Tier- und Pflanzenarten lädt zu Spaziergängen in sehenswerter Landschaft ein.
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Riddagshausen mit Klosterkirche St. Maria
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