Das Braunschweiger Residenzschloss wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und schließlich 1960 vollständig abgetragen. Im Jahr 2007, 47 Jahre nach dem Abriss, sind die Schlossfassaden samt Schlossvolumen mit mehr als 600 Originalteilen wieder errichtet worden. Das Residenzschloss der Welfen wurde anhand alter Pläne und historischer Fotos in ursprünglicher Größe und am historischen Platz rekonstruiert. Im benachbarten Einkaufszentrum „Schloss-Arkaden“ entstanden ca. 150 Geschäfte und Gaststätten.
Wie bei dem historischen Schloss, steht auf dem Portikus des Residenzschlosses eine Wagenlenkergruppe, die größte Quadriga Europas, mit der Stadtgöttin Brunonia als Wagenlenkerin.Die Räume des Schlosses werden vom Stadtarchiv, Stadtbibliothek, Kulturinstitut und Kulturverwaltung genutzt. Der "Rote Saal" im Nordflügel ist das Veranstaltungszentrum des Kulturinstitutes. Darüber hinaus entsteht in den Räumen ein Museum, das die Geschichte des Schlosses illustriert. Anhand von Dokumenten, Fotos, Gemälden, geretteten Möbelstücken und zeitgenössischen Einrichtungsgegenständen wird die Geschichte der herzoglichen Residenzen aufgearbeitet. Die Ausstattung einiger Räume nach historischem Vorbild vermittelt einen Eindruck von der im Krieg verloren gegangenen Pracht.
Am 6. Mai 2007 stellte die Stadt mit einer großen Feier das Schloss öffentlich vor.
Vor dem Schloss ziehen regelmäßig die Braunschweiger Jäger von 1776 als Braunschweiger Schlosswache auf.
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Braunschweiger Residenzschloss Schlossplatz 1 |


