Das Städtische Museum wurde 1861 durch Initiative Braunschweiger Bürger gegründet. 1906 bezog es den vom Stadtbaumeister Max Osterloh errichteten Neubau am Löwenwall, der im Detail auch Jugendstil-Anklänge zeigt. Mitte der 1970er-Jahre wurde das Haus umgebaut und die Schauräume sowie der Aktionsbereich erweitert. Die Südfassade des Gebäudes beherrscht die klassizistische Platzanlage des Löwenwalls.
Das Städtische Museum ist eines der bedeutendsten kommunalen Kulturgeschichtsmuseen mit umfangreichen Sammlungen zur Braunschweigischen Kunst- und Kulturgeschichte. Hervorzuheben sind die Bestände des Kunsthandwerks, der Gemälde, der Völkerkunde, der Musikinstrumente und der Numismatik. Von internationalem Rang ist auch die "Formsammlung Walter und Thomas Dexel, Braunschweig", die eine Vielfalt von Gefäßformen aus Holz, Keramik, Metall und Glas aufweist und einen Zeitraum von der Antike bis zur Gegenwart umfasst.
Das Altstadtrathaus am Altstadtmarkt, dessen Dornse noch heute von der Stadt als Festraum benutzt wird, gehört seit 1989 zum Städtischen Museum und beherbergt die Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt Braunschweig inklusive des großen Stadtmodells von 1671.
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Städtisches Museum
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