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Gustav Knuth

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Gustav Knuth

geb. 07.07.1901 • gest. 10.02.1987

Hier im Haus Madamenweg 6 a lebte der Volksschauspieler Gustav Knuth bis zu seinem 17. Lebensjahr.

Gustav Adolf Karl Friedrich Knuth, als Sohn eines Eisenbahn-Schaffners in Braunschweig geboren, nahm nach Abbruch einer Schlosserlehre Schauspielunterricht bei dem Braunschweiger Hofschauspieler Casimir Paris. Gustav Knuth verließ 1918 Braunschweig,  um ein erstes Engagement am Staatstheater in Hildesheim anzunehmen. Neben Verpflichtungen an anderen deutschsprachigen Bühnen spielte Gustav Knuth zwischen 1937 und 1945 an den Berliner Bühnen unter Gustaf Gründgens, wo er sowohl Rollen des klassischen als auch des modernen Fachs verkörperte.

In zahlreichen seiner über 100 Film- und Fernsehrollen spielte Gustav Knuth aufrichtige, zupackende und gutmütige Charaktere. So wurde er einem breiten Publikum bekannt und sein Renommee als Volksschauspieler begründet. Gustav Knuth verkörperte in „Große Freiheit Nr. 7“ (1943) den schüchternen Matrosen, in „Ich denke oft an Piroschka“ (1955) den lebensweisen Stationsvorsteher, in der Sissi-Film-Trilogie (1955-1957) den leutseligen Bayern-Herzog Max und in Fernsehserien u. a. den Zirkusdirektor Carlo Doria in „Salto Mortale“ (1968). Noch einmal gewann Gustav Knuth 1978/79 große Popularität als „Der eiserne Gustav“, einer Fernseh-Adaption des gleichnamigen Hans Fallada-Romans.

Gustav Knuth verstarb am 01.02.1987 in seiner Wahlheimat Schweiz.

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