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Gleichstellungsreferat der Stadt Braunschweig

Das Gleichstellungsreferat der Stadt Braunschweig gibt es seit 1987. Braunschweig war die zweite Stadt in Niedersachsen, die schon bevor es die gesetzliche Verpflichtung dazu gab eine hauptamtliche Frauenbeauftragte bestellte. Leiterin ist seit 1992 Maybritt Hugo, die sich mit zwei weiteren teilzeitbeschäftigten Mitarbeiterinnen für die Belange und Interessen der Gleichstellung innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung einsetzt und damit für die Umsetzung des Verfassungsauftrags zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft. Dazu hat sie besondere Rechte: sie ist bei rechtmäßiger Ausübung ihrer Tätigkeit weisungsungebunden, kann (zur Verwaltungsmeinung) abweichende Stellungnahmen in den Ratsausschüssen und im Rat abgeben. Ebenso macht sie eine eigene Pressearbeit.
Frau Hugo war drei Jahre bis Dez. 2003 eine der Bundessprecherinnen der BAG- Bundesarbeitsgemeinschaft der Frauenbeauftragten. Bereits zwei Mal war sie eine der Sprecherinnen der Landesarbeitsgemeinschaft  kommunaler Frauenbüros Niedersachsen (lag). Sie ist außerdem Mitglied im Ausschuss für Frauen- und Gleichstellungsangelegenheiten des Deutschen Städtetages.

Zielgruppe

  • Beschäftigte der Stadtverwaltung Braunschweig
  • Bürgerinnen und Bürger der Stadt Braunschweig

Angebot

  • Telefonische Kurzberatungen zu Fragen der Gleichstellung innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung
  • Informationen über Frauengruppen ,- initiativen und Beratungsangebote für Frauen
  • Veröffentlichungen und Informationen zu gleichstellungsrelevanten Themen
  • Internetportal  frauen im netz
    - das Stadtinformationssysthem für Frauen in Braunschweig. Diese Seiten wenden sich speziell an Frauen und bieten einen umfangreichen Service zu den unterschiedlichsten Themen,
    unter   www.braunschweig.de/frauen

Außerdem

Frauen brauchen mehr als leere Versprechungen:

  • Bessere berufliche Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Aufstiegschancen
  • Besser bezahlte und gesicherte Arbeitsplätze
  • Wirkungsvolle Repräsentationen in politischen Gremien, Leitungs- und Entscheidungspositionen
  • Bessere Berücksichtigung bei allen Gesetzesvorhaben
  • Gerechte Verteilung der Aufgaben in Beruf, Haushalt und bei der Kindererziehung zwischen Frauen und Männern
  • Schutz vor körperlicher und seelischer Gewalt.

Aufgaben

  • Nachgehen von Anfragen und Beschwerden von Frauen und ggf. Anregung von Gesetzesveränderungen
  • Einsatz innerhalb der Stadtverwaltung, z. B. für die Einstellung von mehr Frauen in gehobenen Positionen
  • Überprüfung von Ausschuss- und Ratsunterlagen nach den positiven und negativen Auswirkungen auf die Gleichberechtigung von Frauen und Männern
  • Mitarbeit in Gremien zu verschiedensten Themenbereichen,
    wie z. B. zur Personalentwicklung
  • Informationen über Frauengruppen und -initiativen
    und Beratungsangebote für Frauen
  • Veröffentlichung von Broschüren zu gleichstellungsrelevanten Themen
  • Organisation von Veranstaltungen für und mit Frauen
  • Pflege von Kontakten zu Parteien und Verbänden
  • Unterstützung der Arbeit verschiedener Vernetzungen wie das Planerinnen-Treffen oder das 8.März-Bündnis
  • Voranbringen von Gesetzesänderungen und frauenpolitischen Vorhaben in Kooperation mit anderen Gleichstellungsbeauftragten
  • Zusammenarbeit mit allen an Gleichstellung interessierten Gruppen