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Zentrum für integrative Lerntherapie

Das Zentrum für integrative Lerntherapie e.V. (vormals Legastheniezentrum) wurde 1979 durch die Initiative betroffener Eltern und an dem Problem der Legasthenie interessierter Fachleute gegründet und ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein mit einem ehrenamtlich arbeitenden Vorstand. Gefördert werden durchschnittlich 250 Kinder, Jugendliche und Erwachsene ab dem Alter von 7 Jahren. Wir haben zurzeit 13 Mitarbeiterinnen:

11 Lerntherapeutinnen (Lehrerinnen, Sozialpädagoginnen, Psychologinnen mit einer Zusatzqualifikation in integrativer Lerntherapie), eine pädagogische Mitarbeiterin und eine Verwaltungsfachfrau. Das Zentrum für integrative Lerntherapie verfügt noch über eine Zweigstelle in Wolfsburg in der Porschestraße.

Zielgruppe

Unsere Einrichtung steht allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen offen, die Schwierigkeiten im Umgang mit Lesen, Schreiben und Rechnen haben. Hilfe finden bei uns aber auch Eltern und Lehrer/innen, die mit Lernstörungen und sich daraus ergebenden Problemen konfrontiert werden. Unter Lese-/Rechtschreibschwäche (LRS) oder Legasthenie verstehen wir Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens und Rechtschreibens mit individuell unterschiedlichen Ursachen und Auswirkungen. Unter Rechenschwäche (Dyskalkulie) verstehen wir Schwierigkeiten bei der Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung mathematischer Informationen mit individuell unterschiedlichen Ursachen und Auswirkungen.

Angebot

Beratung

  • Eingangsdiagnostik mit Anamneseerhebung
  • Weitergehende Beratung für Eltern
  • Beratung, Information und Fortbildung für Lehrer und Lehrerinnen

Diagnostik

  • Analyse der individuellen Lernschwierigkeiten
    (Leseprobe, Rechtschreibtest, arithmetisches Profil)
  • Erhebung der psychosozialen Situation
  • Beobachtungen zur sensorischen Integration, Merkfähigkeit, Konzentration etc.

Lerntherapie

  • Ganzheitliche Förderung von Kindern und Jugendlichen in Kleingruppen
    (2-3 Kinder) nach pädagogisch-psychologischen Gesichtspunkten auf der Basis der individuellen Eingangsdiagnostik.
  • Einzeltherapie in begründeten Fällen
  • Entspannungskurse (progressive Muskelentspannung, autogenes Training) einzeln und in Kleingruppen
  • Vorbereitende Kurse: Lernen über Bewegung (Psychomotorik) und frühe Lerntherapie

Therapieschwerpunkte

  • Wahrnehmungstraining
  • Übungen zur Integration aller Sinne
  • Entspannungs- und Konzentrationsübungen
  • Gezielter, systematischer Aufbau der Rechenfertigkeiten
  • Gezieltes Lese-/Rechtschreibtraining in Deutsch und Englisch
  • Gespräche
  • Spiele

Ziele der Lerntherapie

  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Angemessener Umgang mit den Schwierigkeiten
  • Größere Sicherheit beim Lesen, Schreiben und Rechnen

Elternarbeit

  • Psychologisch betreutes Elternseminar
  • Regelmäßige Kontaktgespräche
  • Einzelbetreuung/ -beratung

Systematisches Rechen- und Rechtschreibtraining in Gruppen mit max. 4 Schülern

Nähere Informationen zum Konzept der integrativen Lerntherapie unter:www.lerntherapie-fil.de