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FrauenArchiv Braunschweig e. V.

Am 1. Juli 2003 wurde der Verein "FrauenArchiv Braunschweig e. V." gegründet um historisches sowie aktuelles Material zu sammeln, welches das Leben von Frauen in Braunschweig dokumentieren kann. Ziel war es, damit bis Mitte 2005 (die Laufzeit der geförderten Projektphase) ein Frauenarchiv im Stadtarchiv aufzubauen.

Die Projektmitarbeiterin Lena Kreie sammelte das Material, der städtische Mitarbeiter und Dipl.-Archivar Olaf Piontek gab das Material in das System des Stadtarchivs ein, damit es für zukünftige Forschungen zur Braunschweiger Stadtgeschichte genutzt werden kann. Finanziell gefördert wurde das Projekt von der Stiftung Nord LB/Öffentliche. Anfang 2006 wurde der Verein aufgelöst, weil er seine Aufbauarbeit erfolgreich beendet hat.

Das Frauenarchiv besteht jedoch weiter. Materialien zur Frauengeschichte in Braunschweig können weiterhin dem Stadtarchiv zur Verfügung gestellt werden. Gesammelt werden z. B.

  • Ausbildungs- und Arbeitsverträge
  • Lebensberichte
  • Briefe
  • Fotos
  • Haushaltsbücher
  • Poesiealben
  • Reden / Vorträge
  • Tagebücher
  • Urkunden
  • Zeugnisse
  • Chroniken, Flugblätter, Jahresberichte, Protokolle, Satzungen, Veranstaltungsprogramme von Frauenorganisationen.

Zwei Bedingungen müssen erfüllt sein:

  • die Unterlagen müssen Frauen betreffen
  • diese Frauen müssen wenigstens zeitweise in Braunschweig gelebt oder gearbeitet haben. Es geht nicht nur um das Leben von berühmten Braunschweigerinnen, auch Leistungen und Lebensläufe von z.B. Krankenschwestern, Lehrerinnen, Friseurinnen und Arbeiterinnen sind es ebenso wert, überliefert zu werden. Der Zeitraum, aus dem die Dokumente stammen können, ist nicht begrenzt. Auch die letzten Jahrzehnte bis heute sind von Interesse.