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Aktuelles aus dem Sport in Braunschweig

Die Sportstadt Braunschweig bewegt sich

Discgolfanlage im Bürgerpark eröffnet

Neuer Disc Golf Parcours im Bürgerpark

Erster Stadtrat Christian Geiger, zuständiger Dezernent für Stadtgrün und Sport in Braunschweig eröffnete offiziell am 09.03.2016 im Rahmen einer Feier die neue Disc Golf Anlage im Bürgerpark.

Aufgrund hoher Nachfragen aus der gesamten Region zu dieser jungen Sportart wurde durch den Fachbereich Stadtgrün und Sport diese Anlage zur Erweiterung des vorhandenen Freizeit- und Sportangebotes in Braunschweig errichtet. Das Gelände hat eine lange Disc Golf Tradition. Bereits 1997 wurde hier eine deutsche Meisterschaft ausgerichtet, und schon Jahre bevor ver-schiedene feste Kurse in der Region errichtet wurden, trafen sich hier die Discgolfer, um auf selbst mitgebrachte oder natürliche Ziele zu spielen.

Die Anlage kann jederzeit freizugänglich durch jeden interessierten Bürger Braunschweigs ge-nutzt werden und bietet als generationsübergreifendes Bewegungsangebot ein attraktives sportliches Betätigungsfeld für alle Altersgruppen.
Auch viele Schulen planen bereits jetzt die Integration von Disc Golf in den schulischen Sport-unterricht.

Errichtet wurde die Anlage in Zusammenarbeit mit der Frisbee - Abteilung des MTV Braun-schweig, der die gemäß internationalen Standards errichtete Anlage auch zur Durchführung von nationalen und internationalen Turnieren nutzen wird. Aufgrund seines landschaftlichen Reizes mit waldartigen Partien, den vorhandenen Teichen und der den Bürgerpark durchfließenden Oker wird die Anlage als die schönste, aber auch sportlich anspruchsvollste der gesamten Re-gion eingestuft.

Beim Disc Golf werden Regeln des Frisbee Spiels mit den Regeln des klassischen Golfsports kombiniert. Es gilt von vorgegebenen, mit zu jeder Bahn versehenden Hinweisen ausgestatteten Abwurfpunkten mit möglichst wenigen Würfen in vorhandene Disc Golf Zielkörbe zu treffen.

Im Bürgerpark sind neun Bahnen für Anfänger und 15 Bahnen für Fortgeschrittene errichtet wurden. Die Baukosten beliefen sich auf rund 20.000 €. Da die Rasenflächen des Bürgerparks ganzjährig kurz gemäht werden, fallen für die Unterhaltung des Parcours keine zusätzlichen Kosten an.

Inklusion im und durch Sport: Bericht liegt vor

Inklusion im und durch Sport: Bericht liegt vor

Braunschweig. Inklusion im und durch Sport ist ein besonderer Schwerpunkt der Sportentwicklungsplanung der Stadt Braunschweig. Im Rahmen dieses Teilprojekts wurden mit einer Fragebogenaktion das Freizeit- und Sportverhalten sowie die konkreten Wünsche von Menschen mit Behinderungen im Blick auf Sportangebote, Zugangsbarrieren sowie gelingende Aspekte der Inklusion erfasst. Zudem wurden die Bedarfe der Sportvereine analysiert. Das Ergebnis liegt jetzt vor: ein 62 Seiten starker Bericht unter dem Titel „Inklusion im und durch Sport in Braunschweig – Befunde, Bedarfe, Entwicklungsperspektiven“. Er formuliert Leitziele, die Richtschnur für die weitere Sportentwicklungsplanung sein sollen.

Sportdezernent Christian Geiger ist es wichtig, gerade die hohe Integrationskraft der Braunschweiger Sportvereine durch den vorliegenden Bericht noch stärker in den Fokus der Braunschweiger Stadtgesellschaft zu rücken. „Teilhabe an den Sportangeboten und deren Ausbau für Menschen mit Behinderungen, aber auch für andere benachteiligte Personengruppen ist mir ein besonderes Anliegen, weshalb ich mich sehr darüber freue, dass es uns gelungen ist, als eine der ersten Städte in Deutschland dieses Thema im Rahmen unserer Sportentwicklungsplanung aufzugreifen. Nun gilt es, den Ball aufzunehmen und gemeinsam mit dem Stadtsportbund, dem Behindertenbeirat und Einrichtungen der Behindertenhilfe die Empfehlungen, die der Bericht enthält, zeitnah umzusetzen.“

Verfasser des Abschlussberichts ist das Büro ikps (Institut für kooperative Planung und Sportentwicklung), das auch die Befragung durchführte. Eine Planungsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern der Lebenshilfe, des Vereins Köki (Selbsthilfe-Verein für körperbehinderte Kinder in Braunschweig), des Projekts BinaS (Braunschweig integriert natürlich alle Sportler) sowie der Stadtverwaltung (Fachbereiche Soziales, Schule, Sport) bearbeitete den Bericht abschließend und verabschiedete ihn gemeinsam.

Die Leitziele

Die Sport- und Bewegungsangebote für Menschen mit Behinderung sollen punktuell erweitert werden.
Die Zahl der Übungsleiterinnen und Übungsleitern mit einer Zusatzqualifikation „Inklusion“ soll erhöht werden.
Die Informationen über sowohl spezifische als auch inklusive Sport- und Bewegungsangebote sollen verbessert werden.
Die Kooperationen zwischen Einrichtungen, die sich um die Belange von Menschen mit Behinderung kümmern, und Sportvereinen sollen verbessert und dezentrale Netzwerke gebildet werden.
Die Stadt Braunschweig fördert den inklusiven Sport durch die bedarfsorientierte Bereitstellung von Sport- und Bewegungsräumen.
Die Stadt Braunschweig soll den Ausbau der Inklusion im Sport ideell und materiell unterstützen.

Ein Ball verbindet

Interkulturelles Sportartenkarussell

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