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Aktuelle Einsatzberichte

Hier finden Sie Berichte aus den täglichen Einsatztätigkeiten der Berufsfeuerwehr Braunschweig und Freiwilligen Feuerwehr Braunschweig.

Einsätze der vergangenen Jahre finden Sie in unserem Archiv.

16.06.2018

Einsätze am Himmelfahrtstag

Feuerwehr bestellt dienstfreie Leitstellenmitarbeiter ein

Die Feuerwehr informiert an besonderen Tagen – so auch an diesem Himmelfahrtstag – regelmäßig zum Einsatzgeschehen. Dieser umfasst die Landkreise Peine und Wolfenbüttel sowie die Stadt Braunschweig.

Der Vormittag war überwiegend ruhig. In Braunschweig rückte der Löschzug der Hauptfeuerwache zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage aus – Fehleinsatz. Ein identisches Ereignis lag wenig später in Wolfenbüttel vor. In Cremlingen löschte die Feuerwehr eine brennende Hecke, die dicht am Gebäude stand.

Zeitgleich wurden aus allen Gebietskörperschaften medizinische Notfälle gemeldet. Das übliche Tagesgeschäft, resümiert ein Sprecher der Leitstelle.

Gegen Mittag änderte sich das Wetter. Um 12.40 Uhr erfolgte die erste amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für Braunschweig. Es wurde die Warnstufe 2 von 4 ausgerufen. Bereits fünf Minuten später wurde auf Stufe 3 erhöht. Über die Warn-App NINA wurde die Bevölkerung im betroffenen Gebiet zudem automatisch vom Wetterdienst über das Unwetter gewarnt.

Spontane Unwettereinsätze sind mittlerweile Standard für die Leitstelle.

Ab Warnstufe 3 erfolgt nach einem vorgefertigten Einsatzplan eine Bewertung durch den Lagedienst. Darüber hinaus werden vorbereitete Maßnahmen veranlasst. In diesem Fall wurden nicht besetzte Notrufabfrageplätze in der Leitstelle besetzt, die Kreisbrandmeister informiert und dienstfreie Führungskräfte zur Unterstützung der Leitstelle einbestellt.

Kurze Zeit später gingen die ersten unwetterbedingten Notrufe aus dem Landkreis Wolfenbüttel bei der Leitstelle ein. Wasser und Schlamm waren in den Orten Kalme sowie auf der Landstraße 627 bei Dettum das Problem. Zurückblickend haben wir sehr viel Glück gehabt, so ein Sprecher der Leitstelle. Anders sah es beispielsweise im Landkreis Goslar aus.

„Vatertag-Hotspots“ für den Braunschweiger Rettungsdienst.

Ab dem Nachmittag nahmen auch die Einsätze im Rettungsdienst spürbar zu. Unfallchirurgische Verletzungen, Kreislaufbeschwerden und Alkohol waren die Einsatzmeldungen. Dabei kam es am Heidbergsee und am Prinz-Albrecht-Park zu einer Häufung von Notfällen. In Spitzenzeiten waren wir fast zeitgleich mit fünf Rettungsmitteln am Prinz-Albrecht-Park im Einsatz, so ein Sprecher der Leitstelle.

Dieser Bericht umfasst Einsätze bis 19.00 Uhr.

21.05.2018

Insgesamt ein sehr ruhiges Pfingst-Wochenende für Feuerwehr und Rettungsdienst

Rückblickend auf das Pfingstwochenende 2018 kann für die Integrierte Regionalleitstelle Braunschweig-Peine-Wolfenbüttel von einem durchschnittlichen Einsatzaufkommen berichtet werden. Größere Notfallereignisse sind trotz des sonnig-schönen langen Wochenendes glücklicherweise bislang nicht festzustellen.

Vom 19.05.2018, 00:00 Uhr bis zum 21.05.2018, 23:00 Uhr waren insgesamt 24 Brand- und 30 Hilfeleistungseinsätze durch die Feuerwehr zu leisten, wovon immerhin am 20.05.ein Kellerbrand in Baddeckenstedt-Westerlinde, sowie am 21.05. ein Küchenbrand in Hohenhameln-Clauen, eine gemeldete Luftnotlage mit jedoch zum Glück sicherer Landung am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg, ein Motorradunfall auf der A2 am Kreuz Braunschweig-Nord und ein Heckenbrand in Vechelde – Groß Gleidingen berichtenswert sind.

Insgesamt verlief das verlängerte Pfingstwochenende auch aus Sicht des Rettungsdienstes eher ruhig, wenngleich jeder Notfallrettungseinsatz für die Betroffenen jeweils höchste Not bedeuten kann.

Insgesamt wurden rund 400 Notfallrettungs- und 136 Krankentransporteinsätze verzeichnet.

18.05.2018

Feuerwehr rettet Fassadenkletterer

Versuch die eigene Wohnung im Obergeschoss zu erreichen missglückte

Die Leitstelle der Feuerwehr wurde gegen 4.30 Uhr über einen Fassadenkletterer in der Wendenstraße informiert. Für die Person an der Hausfassade bestand eine Absturzgefahr aus 4 m Höhe.

Was war passiert? Ein junger Mann aus der Wendenstraße kam über sonst üblichen Weg nicht mehr in seine Wohnung im höhergelegenen Obergeschoss. Der Versuch über die Außenfassade zu klettern scheiterte. Akrobatisches Geschick und Ideenreichtum waren durchaus vorhanden. Immerhin führte sein Weg über ein Schutzgitter, ein Vordach sowie ein Fenstersims. Dennoch misslang der Kletterausflug kurz vor dem Ziel. Nunmehr ging es weder vor noch zurück. Mit Hilfe einer tragbaren Leiter wurde der Mann von der Feuerwehr gerettet. Im Einsatz war ein Löschfahrzeug der Hauptfeuerwache.

16.05.2018

Kleinbrand im Abfallentsorgungszentrum

Um 00.24 Uhr wurde die Feuerwehr Braunschweig mittels Brandmeldeanlage über einen Brand in der Vorschaltanlage zur Müllsortierung beim Abfallentsorgungszentrum Watenbüttel informiert. Daraufhin wurde ein Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehr Innenstadt mit dem Hochleistungs-Wasser-Fördersystem alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass es im Bereich der Vorschaltanlage in einem Abfallhaufen brannte. Bei dem sofort eingeleiteten Löschangriff wurden zwei C-Rohre zur Brandbekämpfung vorgenommen, wodurch auch die weitere Ausbreitung verhindert werden konnte. Da bei dieser Art von Bränden erfahrungsgemäß sehr viel Löschwasser benötigt wird, wurde sofort durch die Ortsfeuerwehr Innenstadt mit dem Fördersystem eine ca. 600 m lange Wasserversorgungsleitung zur Unterstützung der Löscharbeiten aufgebaut. Weiterhin konnten die Löscharbeiten durch das anwesende Betriebspersonal mit einem Radlader unterstützt werden, so dass der Brand zügig gelöscht wurde.

Im Einsatz waren ca. 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Der Einsatz war gegen 02.30 Uhr beendet.

Die Brandursache wird noch ermittelt.

12.05.2018

Feuer auf Hochhausbalkon

Defekter Grill sorgt für Großaufgebot

Am Samstagnachmittag, gegen 16:35 Uhr, ging in der Integrierten Regional Leitstelle der Feuerwehr Braunschweig der Notruf über einen Brand auf einem Balkon im 10. Obergeschoss in der Emsstraße ein.

Die Leitstelle der Feuerwehr Braunschweig alarmiert grundsätzlich bei diesen Objekten – aufgrund der großen Anzahl von Bewohnern und der baulichen Begebenheit eines Hochhauses – zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie eine erweiterte Rettungsdienstkomponente. Zusätzlich werden in das Ausrückegebiet der Weststadt die Ortsfeuerwehren Rüningen und Broitzem alarmiert. Insgesamt war somit ein Großaufgebot der Feuerwehr Braunschweig mit über 30 Einsatzkräften vor Ort.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnten schnell Entwarnung geben, da die Bewohner den brennenden Elektrogrill auf dem Balkon bereits von der Stromversorgung getrennt und abgelöscht hatten.

Durch das umsichtige Handeln der Bewohner blieben alle Beteiligten unverletzt. Bis auf den defekten Grill kam es zu keinen weiteren Schäden.

Die Geburtstagsfeier der Bewohnerin wurde nur kurzzeitig unterbrochen.

08.05.2018

Frühe Brandentdeckung verhindert Dachstuhlbrand

Am späten Dienstagnachmittag wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr Braunschweig zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in den Mittelweg alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannten Teile der Dachtraufe eines Mehrparteienhauses.

Bemerkt wurden die Flammen durch eine aufmerksame und umsichtige Passantin. Nachdem sie das Feuer im Dachbereich erkannt hatte, informierte sie umgehend alle Bewohner des Hauses, die daraufhin das Gebäude verließen und auf das Eintreffen der Feuerwehr warteten. Nach 4,5 Minuten waren die Kräfte der Hauptfeuerwache vor Ort.

Durch den schnellen und wirkungsvollen Einsatz zweier Angriffstrupps und der Drehleiter mit zwei C-Rohren konnte ein Übergreifen des Brandes auf weitere Teile des Dachstuhles verhindert werden. Zur gezielten Brandbekämpfung wurde die Drehleiter auf eine Rasenfläche vor das Wohngebäude manövriert. Durch die Hitzeeinwirkung schmolz eine Dachrinne und beschädigte ein Glas-Vordach sowie ein vor dem Haus abgestelltes Fahrrad.

Im Rahmen der Nachlöscharbeiten und der Nachkontrolle mittels Wärmebildkamera wurden Teile des Ziegeldaches entfernt. Die Wohnungen des Mehrfamilienhauses sind durch den Brand nicht beschädigt wurden. Am Gebäude entstand ein Schaden von ca. 5.000 Euro. Durch die frühzeitige Brandentdeckung konnte ein größerer Dachstuhlbrand verhindert werden.

Zur Feststellung der Brandursache nahm die Polizei die Ermittlungen auf.

07.05.2018

Garagenbrand in Querum

Wohnhaus im Habichtweg nach Brand zwischenzeitlich nicht bewohnbar

Am Montagmorgen, gegen 4:45 Uhr, ging in der Integrierte Regional Leitstelle der Feuerwehr Braunschweig der Notruf über einen Garagenbrand ein. Der Eigentümer eines Einfamilienhauses meldete, dass nach einem lauten Knall plötzlich seine Garage im Brand stand. Der Anrufer, seine Frau und seine zwei Söhne, konnten das Haus unverletzt verlassen.

Die Einsatzkräfte des Löschzuges der Hauptwache konnten auf der Anfahrt bereits aus weiter Entfernung dichten schwarzen Rauch am Himmel entdecken.

Die ersteintreffende Ortfeuerwehr Querum leitete sofort einen Löschangriff ein und setzte dazu einen Trupp mit Atemschutz ein. Die Garage, die Teil des vollunterkellerten Hauses war, stand zu diesem Zeitpunkt bereits im Vollbrand. Da auch eine Campinggasflasche in der Garage abgestellt war, bestand zeitweise Explosionsgefahr. Die aufgefundene Gasflasche wurde abgekühlt und sichergestellt.

Im Keller befand sich eine Heizungsanlage, die über Luftschächte mit dem gesamten Haus verbunden war. Durch ein geborstenes Fenster und durch die Beschädigung der Schächte gelangten Brand- und Rauchgase in alle Zimmer des Wohnhauses.

Die Feuerwehr musste daraufhin mit Hochleistungslüftern das gesamte Gebäude entrauchen.

Mehrere Zimmer wurden durch den Ruß so stark beaufschlagt, dass sich zurzeit niemand im Haus aufhalten darf. Die Anwohner kamen vorerst bei Familienangehörigen unter.

Die Feuerwehr setzte 25 Einsatzkräfte ein. Der Schaden beziffert sich auf eine hohe fünfstellige Summe.

Die Kriminalpolizei nahm zur Klärung der Brandursache erste Ermittlungen auf.

20.04.2018

Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn BAB in Höhe Autobahnkreuz BS-Nord

Zwei beteiligte LKW, ein Fahrer massiv eingeklemmt in seinem Fahrerhaus

Gegen 9.05 Uhr lief ein Notruf in der Integrierten Regionalleitstelle BS-PE-WF über einen Verkehrsunfall auf der BAB 2 ein. Zunächst gemeldet wurde ein Unfall im Bereich zwischen Anschlussstelle BS-Hafen und Autobahnkreuz BS-Nord, in Fahrtrichtung Berlin, zwischen mehreren Lkw, wobei mindestens einer der Fahrer in seinem Fahrerhaus eingeklemmt sein soll.

Daraufhin wurde der Rüstzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Veltenhof sowie ein Notarzt und ein zusätzlicher Rettungswagen des Rettungsdienstes Braunschweig zur Einsatzstelle entsandt.

Vor Ort stellt sich heraus, dass zwei Lkw in den Unfall direkt verwickelten waren. Der aufgefahrene Lkw war im Frontbereich in Folge des Unfalls fast auf die Hälfte seiner Fahrerkabine eingedrückt, der Fahrer im Bereich des Bauches und der Beine massiv eingeklemmt.

Nachdem zunächst die medizinische Versorgung des Patienten durch den Notarzt und die Besatzung des Rettungswagens noch im Fahrerhaus erfolgte, wurde anschließend, in enger Abstimmung zwischen dem Notarzt und den Rettungskräften der Feuerwehr, die technische Rettung eingeleitet.

Mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräte (Schere und Spreizer) wurde zunächst die Fahrerhaustür entfernt und danach mit hydraulischen Zylinder das Fahrerhaus in diesem Bereich sowie auseinandergespreizt, dass der Patient gegen 9.47 Uhr befreit und zur Weiterbehandlung in ein Braunschweiger Krankenhaus transportiert werden konnte.

19.04.2018

Tierrettungseinsatz der Feuerwehr

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Feuerwehr rettet Katze „Flocke“ aus Dachrinne

Am Donnerstagmittag meldete sich eine besorgte Katzenbesitzerin aus der Petristraße bei der Feuerwehr Braunschweig. Grund für die Aufregung: Ihre Hauskatze „Flocke“ verließ die Wohnung über das Dachfenster im Innenhof und landete in der Dachrinne des vierten Obergeschosses. Das verängstigte Tier kauerte sich in die Ecke der Dachrinne und bewegte sich nicht mehr vor oder zurück.

Die Leitstelle entsendete einen Führungsdienst der Hauptwache, um die Rettung der Katze einzuleiten. Der sicherste Weg, die Katze aus ihrer misslichen Lage zu befreien, führte über den Balkon des dritten Obergeschosses. Dort konnte eine tragbare Leiter aufgestellt werden, die in die Nähe des Tieres führte.

Neben dem Führungsdienst wurde auch die Mannschaft eines Löschfahrzeuges der Hauptwache und eine Mitarbeiterin des Tierschutzes Braunschweig zur Rettung der Katze eingesetzt. Die Nachbarn des Mehrfamilienhauses boten ihre Hilfe an und gewährten den Feuerwehrbeamten Zutritt zu Balkon und Wohnung. Eine Nachbarin verließ hierzu extra ihre Arbeit am anderen Ende der Stadt.

Die Rettung erfolgte dann zügig. Der Feuerwehrmann auf der Leiter griff sich Flocke und übergab ihn seiner sichtlich erleichterten Besitzerin.

17.04.2018

Großübung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung fordert Feuerwehr und Rettungsdienst

Insgesamt 19 verletzte Personen mussten am Dienstagabend durch zahlreiche Kräfte der Berufsfeuerwehr Braunschweig, der Ortsfeuerwehr Rautheim, der Rettungsdiensteinheiten der Stadt, weitere Rettungsdienstkräfte aus Wolfenbüttel, Salzgitter und Peine sowie der Polizei Braunschweig versorgt werden. Doch zum Glück handelte es sich nur um eine Übung, die mit freundlicher Unterstützung der Mehrwerk gGmbH in der Rautheimer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen durchgeführt wurde.

Alarmiert wurden zunächst der Löschzug der Feuerwache Süd sowie die Ortsfeuerwehr Rautheim auf Grund einer ausgelösten Brandmeldeanlage in dem Objekt. Bereits auf der Anfahrt wurde den Einsatzkräften mitgeteilt, dass es nach einer Verpuffung mehrere Verletzte geben soll. Daraufhin hat der Einsatzleiter auf Anfahrt zum Objekt entschieden, dass Stichwort auf Feuer mit Menschenleben in Gefahr zu erhöhen. Als nach sechs Minuten die alarmierten Einheiten an der Einsatzstelle eintrafen, wurde schnell deutlich, dass mit bis zu 15 vermissten bzw. verletzten Betroffenen zu rechnen sei, so dass unter dem Stichwort Massenanfall Verletzter umfangreiche Rettungsdienstkräfte alarmiert wurden.

Die Feuerwehr setzte insgesamt fünf Trupps unter schwerem Atemschutz zur Personensuche und zur Brandbekämpfung im verrauchten Gebäude ein. Auf Grund der von den Übungsdarstellern gespielten körperlichen und geistigen Behinderungen der zu Rettenden, wurden die Einsatzkräfte mit bisher unbekannten Situationen konfrontiert, die durch besonderes Eingehen auf die Darsteller jedoch gut gemeistert werden konnten.

Nach Eintreffen des Rettungsdienstes übernahmen Notärzte und Rettungsdienstkräfte unter Leitung des Leitenden Notarztes und des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst die medizinische Erstversorgung und den Transport der 19 Verletzten. Zusätzlich wurden eine Betreuungseinheit und Kräfte der Notfallseelsorge an die Einsatzstelle entsandt.

Die Übung wurde durch den stellv. Fachbereichsleiter der Feuerwehr Braunschweig, Brandoberrat Martin Stenz, beobachtet. „Alle eingesetzten Kräfte haben sich mit großem Engagement dieser besonderen Aufgabe gestellt und das gestellte Übungsziel erreicht.“ zieht Stenz ein erstes Fazit. Neben der Brandbekämpfung konnten sechs schwerverletzte, drei mittelschwerverletzte und neun leichtverletzte Personen adäquat und schnell versorgt werden. Darüber hinaus sah das Übungsszenario durch die Verpuffung eine schwerstverletzte Person vor, die an der Einsatzstelle ihren Verletzungen erlegen ist und durch eine Übungspuppe dargestellt wurde.

16.04.2018

Salzsäure-Flasche im Keller umgestürzt

In einem Reihenhaus in Völkenrode stürzte ein Behältnis mit Salzsäure um.

Der Bewohner meldete über Notruf um 21:05 Uhr das in seinem Keller ein Behälter mit Salzsäure umgefallen und dadurch etwa ein Liter der Flüssigkeit ausgetreten sei.

Die ausgelaufene Flüssigkeit bildete ätzende Dämpfe und konnte mit Chemikalienbinder aufgenommen werden. Ebenso wurde die zerbrochene Flasche sichergestellt. Dazu mussten die Einsatzkräfte in spezieller Schutzkleidung, sogenannten Chemiekalienschutzanzügen, in den Keller des Hauses vorgehen. Im Anschluss wurden die betroffenen Räumlichkeiten belüftet und konnten danach wieder gefahrlos betreten werden. Eine Reinigung des betroffenen Bereiches durch eine Fachfirma wurde jedoch den Bewohnern empfohlen.

Zwei Bewohner wurden mit Atemwegsreizungen ins Krankenhaus transportiert.

Die Feuerwehr Braunschweig war mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort. Es waren Einheiten der Haupt- und Südfeuerwache, der Ortsfeuerwehr Völkenrode, des ABC-Zuges der Freiwilligen Feuerwehr, der Stadtbrandmeister und ein Fachberater Chemie im Einsatz.

15.04.2018

Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 mit 13 verletzten Personen

Feuerwehr und Rettungsdienst im Großeinsatz zwischen AS Flughafen und AK Nord

Am Sonntagmorgen gegen 5.35 Uhr wurde die Integrierte Regionalleitstelle von der Polizeileitstelle über einen schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 informiert. Die Unfallstelle lag zwischen der Anschlussstelle Flughafen und dem Kreuz Nord und somit in Fahrtrichtung Hannover. In der ersten Meldung wurde von eingeklemmten und verletzten Personen ausgegangen. Daraufhin alarmierte die Leitstelle den Rüstzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Bienrode sowie den Rettungsdienst.

Schon nach wenigen Minuten waren die ersten Einsatzkräfte am Unfallort eingetroffen und erkannten vier beteiligte Fahrzeuge mit 13 verletzten Personen (Massenanfall verletzter Personen – MANV). Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Gesamteinsatzleiter noch auf der Fahrt zum Einsatzort und erhöhte bereits in dieser frühen Einsatzphase die Alarmstufe um das Stichwort MANV.

Den Unfallschwerpunkt stellte ein quer zur Fahrbahn und auf der Seite liegender Ukrainischer Kleinbus mit 8 verletzten Personen dar.

Vom Rettungsdienst waren insgesamt 10 Rettungswagen, 5 Notärzte (davon ein Leitender Notarzt) sowie ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst vor Ort. Die Zusammenarbeit mit den umliegenden Landkreisen hat hervorragend funktioniert, so der Einsatzleiter.

Von den 13 Verletzten waren 9 schwerverletzt. Die Patienten wurden daher zur weiteren Versorgung auf die umliegenden Krankenhäuser verteilt.

Darüber hinaus waren am Einsatz die feuerwehrtechnischen Einheiten der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehr Bienrode, Notfallseelsorger und Pressesprecher der Feuerwehr involviert.

Die technische Hilfeleistung mit schweren Rettungsgerät beschränkte sich glücklicherweise auf eine Personenbefreiung. Somit konnten die übrigen Einsatzkräfte ebenfalls bei der rettungsdienstlichen Versorgung unterstützen und im Anschluss die Verletzten an die Rettungswagen übergeben.

Eine weitere Herausforderung lag in der Sprachbarriere zu den Unfallbeteiligten. Von den vier beteiligten Fahrzeugen kommt lediglich ein PKW aus Deutschland. Die weiteren Fahrzeuge stammen aus den Niederlanden, England sowie der Ukraine.

Glück im Unglück hatten alle Beteiligten. An dem Sonntagmorgen lag wenig Verkehr vor. Insbesondere fand kein Schwerlastverkehr statt. Anderenfalls hätte dieser Unfall deutlich dramatischer ausfallen können, so die Feuerwehr.

Der genaue Unfallhergang wird aktuell von der Polizei ermittelt.

09.04.2018

Brand in der Braunschweiger Innenstadt

Fasssadenbrand konnte durch aufmerksame Mitarbeiterin eingedämmt werden

Am Abend des 09.04.2018 wurde der Integrierten Regionalleitstelle ein Feuer im Bereich der Straße „Damm“ in der Innenstadt von Braunschweig gemeldet.

Daraufhin wurde der Löschzug der Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr Braunschweig alarmiert.

Auf der Anfahrt wurde den Einsatzkräften mitgeteilt, dass zudem eine Brandmeldeanlage eines Wohn-und Geschäftshauses in diesem Bereich ausgelöst hatte.

Im Bereich eines Hinterhofes war es zu einem Feuer an mehreren Mülltonnen gekommen, welches sich bereits auf eine Hausfassade ausbreitete.

Einer Mitarbeiterin, welche das Feuer entdeckt hatte, gelang es durch beherztes Eingreifen mit einem Feuerlöscher und einem Eimer Wasser das Feuer einzudämmen.

Die anrückenden Einheiten der Berufsfeuerwehr führten Nachlöscharbeiten durch und belüfteten das Wohn- und Geschäftshaus. Ein Teil der Fassade musste aufgrund der Wärmeentwicklung entfernt werden.    

Es entstand ein Sachschaden von rund 2.000€.

Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

07.04.2018

Ausgelöster Warnmelder verhindert Brandausbruch

Am Samstag, den 07.04.2018 erreichte die Integrierte Regionalleitstelle der Feuerwehr ein Notruf eines Bürgers über die Auslösung eines Warnmelders in einer benachbarten Wohnung.

Sofort wurde ein Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie ein Löschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Feuerwehr Ölper, die sich zu der Zeit gerade im Wachpraktikum auf der Hauptwache befanden, alarmiert.

Vor Ort konnten die Einsatzkräfte bereits die Auslösung mehrerer Warnmelder feststellen. Die Wohnungstür wurde trotz Klingeln und starkem Klopfen nicht geöffnet. Da sich nicht zweifelsfrei ausschließen ließ, dass sich niemand in der Wohnung aufhielt, musste die Feuerwehr schnellstens in die Wohnung eindringen. Die Einsatzkräfte erreichten den Balkon der Wohnung über eine Leiter, hebelten ein gekipptes Fenster aus und drangen in die Wohnung unter Atemschutz ein. In der verrauchten Wohnung wurden keine Personen vorgefunden.

Ursache der Verrauchung waren Lebensmittel, die auf einem eingeschalteten Elektroherd abgelegt waren. Die verbrannten Lebensmittel wurden abgelöscht und die Wohnung wurde mittels Hochleistungslüfter entraucht.

Durch das rechtzeitige Eintreffen konnte der Schaden auf den Herd begrenzt werden.

Kurz bevor die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen wollten, traf die Eigentümerin der Wohnung ein. Sie gab an, dass sie vor ca. einer Stunde die Wohnung zum Einkaufen verlassen hatte. Sie könne sich nicht erklären, warum der Herd eingeschaltet war, da sie diesen immer vor dem Verlassen der Wohnung kontrollieren würde. Sie müsse wohl unbewusst den Schalter der Herdplatte beim Anlegen ihres Rucksacks verdreht haben, sodass – von ihr unbemerkt – der Herd eingeschaltet wurde.

Die Bewohnerin wurde darauf hingewiesen, prinzipiell – auch auf einem ausgeschalteten Herd – keine Gegenstände abzulegen und die Wohnung dann zu verlassen.

Durch den aufmerksamen Nachbarn und seinen rechtzeitig abgesetzten Notruf wurde ein größerer Schaden verhindert.

Hinweis: Rauchmelder retten Leben – Rauchmeldertag am Freitag, den 13.04.2018

03.04.2018

Ausgelöster Warnmelder – Fritz-Giesel-Straße

Alarmierung 19:34 Uhr: Ausgelöster Warnmelder – Fritz-Giesel-Straße
Beim Eintreffen der Feuerwehr waren mehrere ausgelöste Warnmelder zu hören.
Ebenfalls wurde leichter Brandgeruch im Treppenraum festgestellt.
Einheiten im Einsatz: 1x Löschzug Berufsfeuerwehr, Ortsfeuerwehr Rautheim, 1x Notarzteinsatzfahrzeug

Am Dienstag, den 3.4.2018 wurde der Integrierten Regionalleitstelle BS/PE/WF von Nachbarn ein ausgelöster Warnmelder in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Fritz-Giesel-Straße gemeldet. Daraufhin wurden die Einheiten der Feuerwehr Braunschweig sowie des Rettungsdienstes mit dem Stichwort „Ausgelöster Warnmelder“ alarmiert.

Beim Eintreffen des Löschzuges waren die akustischen Signale mehrerer Warnmelder im 1. Obergeschoss des Mehrfamilienhauses zu hören. Nach ersten Erkundungsmaßnahmen konnte zu den akustischen Signalen der Warnmelder leichter Brandgeruch im Treppenraum festgestellt werden.

Ob sich zu diesem Zeitpunkt Personen in der betroffenen Wohnung befanden, konnte nicht ausgeschlossen werden. Auf Klingeln und starkes Klopfen wurde die Wohnungstür nicht geöffnet.

Daraufhin wurde die Wohnungstür gewaltsam geöffnet und ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung mit Kleinlöschgeräten eingesetzt.

Die schwerhörige Mieterin wurde schlafend in der verrauchten Wohnung angetroffen. Sie wurde aus ihrer Wohnung herausgeführt und dem Rettungsdienst zur Behandlung und Versorgung übergeben.

Weiterhin konnte ein Topf mit angebranntem Essen auf dem Kochfeld der Küche festgestellt werden. Dieser wurde durch den vorgehenden Trupp abgelöscht und nach draußen verbracht.

Abschließend wurde die Wohnung sowie der Treppenraum großflächig mit einem Überdruckbelüfter von Brandrauch befreit.

Nach einer Untersuchung durch den Notarzt konnte die Mieterin in ihre Wohnung zurückkehren.

Hinweis: Rauchmelder retten Leben – Rauchmeldertag am Freitag, den 13.04.2018

03.04.2018

Reifenbrand bei einem landwirtschaftlichen Anhänger

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Landwirt führte erste Löschversuche mit dem Feuerlöscher durch

Am Dienstagabend gegen 18.28 Uhr erreichte die Leitstelle eine Feuermeldung. Ein Landwirt meldete im Stadtteil Lamme ein Reifenbrand seines Anhängers. Die Einsatzstelle lag auf dem Feld in der Verlängerung zum Hüttenweg.

Die Leitstelle der Feuerwehr alarmierte zu diesem Einsatz die Ortsfeuerwehr Lamme sowie zusätzliche Kräfte der Hauptfeuerwache. Zusätzlich unternahm vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte der Landwirt einen Löschversuch mit einem Feuerlöscher. Die Ortfeuerwehr führte diesem Löscheinsatz mit Wasser fort. Die Einheiten der Hauptfeuerwache konnten ihren Einsatz bereits auf der Anfahrt abbrechen und mussten nicht mehr tätig werden.

Die genaue Brandursache wird von der Polizei ermittelt.

13.03.2018

Balkonanbau brannte in Ölper

Balkonanbau in Vollbrand, Feuer griff auf Gebäude über

Um 23:11 Uhr wurden der Löschzug der Hauptfeuerwache und die Ortsfeuerwehr Ölper aufgrund der in der Integrierten Regionalleitstelle eingegangenen Notrufmeldungen zu einem Feuer an einem Mehrfamilienwohnhaus in Ölper im Bockshornweg mit Menschenleben in Gefahr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Balkonanbau im 1.Obergeschoss im Vollbrand, angrenzende Wohnhausfenster waren bereits geborsten und das Feuer drohte weiter in die Wohnung und auf den Dachstuhl überzugreifen. Ein an der Grenzmauer des Nachbargrundstückes unmittelbar neben dem Balkon abgestellter PKW fing ebenfalls Feuer. Vorsorglich wurde auch der Löschzug der Feuerwache Süd nachalarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich die Bewohner der vom Feuer betroffenen Wohnung bereits selbstständig in Sicherheit gebracht und die Nachbarn gewarnt, die vorsichtshalber ebenfalls ihre Wohnungen verlassen hatten.

Der Löschangriff mit 2 C-Rohren musste über ein Nachbargrundstück und durch das Wohnhaus zum brennenden Balkonanbau in den Gartenbereich vorgenommen werden, da es keinen direkten Zugang zum Garten gab. Den Einsatzkräften gelang es aber dennoch schnell eine weitere Brandausbreitung zu verhindern und das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand bei diesem Feuer und die Bewohner der brandbetroffenen Wohnung fanden bei ihren Nachbarn vorübergehend eine Unterkunft.

Für Nachlöscharbeiten mussten noch Teile der Bedachung aufgenommen werden und zerborstene Fensterscheiben wurden abschließend provisorisch gesichert.

12.03.2018

Neuer Mitbewohner nistet sich ein

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Eule auf Abwegen im Schornstein – Selbstrettung nicht mehr möglich

Ein besonderer Einsatz für die Feuerwehr fand am Montag Abend in Harxbüttel statt. Eine Eule hatte sich in den Schornstein eines Einfamilienhauses verirrt und konnte sich nicht mehr selber befreien. Die Bewohner sind durch Rufe des Vogels auf die missliche Lage aufmerksam geworden. Mit Taschenlampe und Spiegel konnte schnell Gewissheit geschafft werden. Die herbeigerufene Feuerwehr konnte den Vogel mithilfe eines Schornsteinfegerbesens bis zu einer Öffnung im Schornstein voranbringen, wo dieser dann unverletzt befreit werden konnte. Der Tierschutz nahm die Eule dann in seine Obhut und behält den „Patienten" zur Überwachung zunächst bei sich.

09.03.2018

Brandstifter zerstört Einrichtungshaus

Mehrere Müllbehälter in Vollbrand, Feuer griff auf Gebäude über

In der Nacht zu Freitag kam es um 1:30 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz in der Innenstadt. Mehrere Anrufer meldeten den Brand eines Müllcontainers im Damm. Durch die hohe Brandlast griff das Feuer schnell auf angrenzende Behälter über. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte bereits die Fassade eines angrenzenden Dekorations- und Einrichtungshauses. Durch die enorme Hitze platzten zwei große Schaufenster, sowie das Vordach. In der Folge konnte der Brandrauch ungehindert in das Geschäft eindringen.

Drei Trupps der Feuerwehr gingen unter schwerem Atemschutz zur Personensuche und Brandbekämpfung vor. Zu dem Zeitpunkt des Feuers hielt sich keine Person im betroffenen Gebäude auf. Es entstand erheblicher Sachschaden. Der stark gepresste Abfall ließ sich schwer ablöschen, so dass ein Schaumteppich aufgetragen wurde. Durch massive Lüftungsmaßnahmen über 3. Etagen konnte das Objekt wieder sicher betreten werden. Die geplatzten Schaufenster wurden von der Feuerwehr gesichert.

In den Stunden zuvor beschäftigte die Brandschützer zwei weitere Mülltonnenbrände in unmittelbarer Nähe, wobei keine Personen- und Sachschäden entstanden.

Alle drei Brände konnten später einem Brandstifter zugeordnet werden.

08.03.2018

Schwellbrand im Heizkraftwerk Mitte

Schwellbrand im Heizkraftwerk Mitte

 

Seit ca. 02:12 Uhr in der Nacht ist die Feuerwehr Braunschweig in einem Einsatz im Heizkraftwerk Mitte. In einem von acht Tagesbunkern für den Kohlekessel kam es zu einem Schwellbrand von Steinkohle. Der betroffene Bunker auf dem Gelände des Heizkraftwerkes Mitte ist 10 Meter hoch, davon acht Meter mit Kohle gefüllt. Es sind keine Wirkungen nach außen, keine offenen Flammen und keine Rauchgase vorhanden. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr, da es sich um kein offenes Feuer handelt. Die Versorgung der Haushalte ist von dem Schwellbrand nicht betroffen, es liegen keine Störungen in der Versorgung vor.

Derzeit ist die Arbeitszeit der Feuerwehr noch nicht absehbar.

06.03.2018

Aufwändiger Containerbrand in Melverode

In einem metallverarbeitenden Betrieb in Melverode kam es am Dienstagnachmittag auf dem Betriebsgelände zu einem Brand in einem Container für alte Putzbürsten. Diese Bürsten werden zur Oberflächenbehandlung von metallischen Werkstücken verwendet.

Da beim Brand dieser Bürsten durch anhaftende Schwermetallstäube gefährliche Brandgase entstehen können, wurden von der Feuerwehrleitstelle der Löschzug der Südwache sowie Einheiten aus Stöckheim, Melverode und der Hauptfeuerwache alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der Bereich weiträumig abgesperrt und der Container mit Löschschaum geflutet. Um die Einsatzkräfte vor eventueller Verschmutzung mit gesundheitsschädlichen Stoffen zu schützen wurde durch den Einsatzleiter das Tragen spezieller Schutzbekleidung angeordnet. 

Der Einsatz war nach einer Stunde für die Retter beendet.

06.03.2018

Tanklastzug verliert chemischen Stoff

Gegen 18.20 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Braunschweig darüber informiert, dass in der Helene-Künne-Allee aus einem Tanklastzug eine Flüssigkeit ausläuft. Daraufhin wurden der Gefahrstoffzug der Berufsfeuerwehr mit Kräften der Haupt- und Südwache sowie von der Freiwilligen Feuerwehr, des ABC-Zuges und der Ortsfeuerwehren Rüningen und Broitzem alarmiert.

Vor Ort ergab eine erste Erkundung, dass der Tanklastzug mit leicht entzündbaren Flüssigkeiten beladen war und im hinteren Bereich des Tanks von einer Schweißnaht eine Flüssigkeit herabtropfte. Um Gefahren für die Bevölkerung und die Einsatzkräfte auszuschließen wurde die Einsatzstelle daraufhin abgesperrt und unter Verwendung besonderer Schutzausrüstung versucht die undichte Stelle mit Abdichtmaterialien zu verschließen. Im Zuge weiterer Erkundungsmaßnahmen wurde festgestellt, dass die Flüssigkeit vermutlich nicht aus der Schweißnaht austritt, sondern vom oberen Teil des Fahrzeuges herabläuft. Nachdem die Einsatzkräfte mit ihren Schutzanzügen auf das Fahrzeug klettern konnten, stellten sie fest, dass auf der Oberseite des Tanks noch eine sehr dünne Schneeschicht lag, welches die Ursache für die festgestellte Flüssigkeit sein könnte. Diese Vermutung konnte durch Messungen bestätigt werden. Aufgrund dieses unerwartet glücklichen Verlaufes konnte der Einsatz darauf zügig beendet werden.

Insgesamt waren über 70 Feuerwehr-Einsatzkräfte bis ca. 20.30 Uhr beteiligt.

05.03.2018

Plusgrade sorgen für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr

Das zaghafte Frühlingserwachen am Sonntag sorgte für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr. Bedingt durch die vergleichsweise hohen Temperaturen tauten viele der frostgeschädigten Wasserleitungen auf und sorgten für ein hohes Einsatzaufkommen, so wurden beispielsweise in der

Juliusstraße ein Keller zehn Zentimeter und eine Lagerhalle in der Büchnerstraße großflächig unter Wasser gesetzt. In der Kramerstraße lief das Wasser aus einer leerstehenden Dachgeschosswohnung durch zwei Geschosse in die darunterliegenden Wohnungen. Die Feuerwehr sperrte in den Fällen die Wasserzufuhr ab und beseitigte das Wasser aus den Räumen.

Für ein Großaufgebot der Retter sorgte eine defekte Fernwärmeleitung im Glanweg, der entstandene Wasserdampf aus Lüftungsgittern einer Tiefgarage wurde zunächst für Brandrauch gehalten, es waren die Ortsfeuerwehren Broitzem und Rüningen sowie der Löschzug der Berufsfeuerwehr im Einsatz. Es konnte jedoch schnell Entwarnung geben werden, nachdem die Ursache gefunden wurde. Auch hier konnte die defekte Leitung zugedreht werden um weiteres Nachlaufen zu verhindern.

04.03.2018

Tierrettungseinsatz der Feuerwehr

Feuerwehr rettet Dachs aus Mittellandkanal

Am Sonntagmorgen meldeten Spaziergänger der Integrierte Regionalleitstelle der Feuerwehr, dass ein Dachs in den Mittellandkanal gefallen war.

Die Leitstelle setzte sofort Kräfte der Hauptfeuerwache und der Ortsfeuerwehr Watenbüttel zur Rettung des Tieres ein. Die Einsatzkräfte aus Watenbüttel hatten den Dachs sehr schnell lokalisiert und leiteten die Rettung ein. In Höhe des Sportboothafens in Watenbüttel hielt sich das Tier in einer Ausbuchtung einer Spundwand auf. Aufgrund der äußeren Umstände konnte das Tier aus eigenen Kräften nicht an das trockene Ufer gelangen.

Das kräftige, ausgewachsene Tier hatte sich gegen seine Rettung vehement gewehrt. Es ließ sich nur schwerlich dazu bewegen, sich in den ausgelegten Kescher zu begeben. Trotz des Widerstandes konnten die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr und Berufsfeuerwehr vereint das Tier aus der bedrohlichen Situation retten.

Unmittelbar nachdem der Dachs am steilen Kanaldamm abgesetzt wurde, entschwand er augenscheinlich unverletzt und putzmunter im Untergehölz.

Zur Rettung des Tieres wurden zwei Hilfeleistungsfahrzeuge sowie ein Rüstwagen eingesetzt. Am Einsatz waren insgesamt 12 Einsatzkräfte beteiligt.

02.03.2018

Brennendes Stellwerk auf dem Hauptgüterbahnhof

Lange Wege und kaltes Wetter erschwerten die Brandbekämpfung

Bahnmitarbeiter meldeten der Feuerwehr Braunschweig gegen 19:40h einen Brand in einem ehemaligen Stellwerksgebäude des Hauptgüterbahnhofes.

Vor Ort stellte sich heraus, dass für Löschmaßnahmen zeitraubend eine Wasserleitung über 300m aufgebaut werden musste. Neben der Entfernung war die Witterung das größte Problem für die Einsatzkräfte. Bei Temperaturen um -8°C bestand die Gefahr, dass das Wasser in den Schläuchen gefriert. Ein Strahlrohr fror während des Einsatzes zu und musste getauscht werden. Der Brand wurde schließlich durch mehrere Trupps unter Atemschutz gelöscht. Anschließend wurde das Objekt genauer durchsucht, da es häufiger von Obdachlosen genutzt wurde, gefunden wurde aber niemand. Die Brandursache ist unklar.

Im Einsatz waren neben dem Löschzug-Südwache Berufsfeuerwehr die Ortsfeuerwehren Innenstadt und Leiferde mit etwa 50 Einsatzkräften.

02.03.2018

Oldtimer bei PKW- Brand vollständig zerstört

PKW-Brand mit Übergriff auf angrenzende Gebäudeteile. Eine Garage brannte aus, in der ein Oldtimer im Neuzustand abgestellt war, der ebenfalls vollständig ausbrannte. Weiterhin wurde ein Gartenhaus und eine Hecke Opfer der Flammen.

Gegen 20 Uhr bemerkten Anwohner der Honderlager Straße in Bevenrode einen brennenden PKW auf einem Hinterhof. Die Anrufer alarmierten darauf sofort die Feuerwehr über Notruf. Sofort wurden Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und die Ortsfeuerwehr Bevenrode alarmiert.

Beim Eintreffen bestätigte sich der PKW-Brand, der mittlerweile auf angrenzende Gebäudeteile übergriff. Aufgrund dieser ersten Lage wurden weitere Kräfte (Ortsfeuerwehren Waggum und Hondelage) mit Alarm zur Einsatzstelle beordert.

Vor Ort konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Es wurden zwei C-Rohre unter schwerem Atemschutz vorgenommen. Der im Hof abgestellte PKW brannte vollkommen aus.

Weiterhin hatte das Feuer auf die Holztore der angrenzenden Garage übergegriffen. Da der brennende PKW zunächst den Weg versperrte, konnte das Feuer in der Garage nur von außen gelöscht werden. Erst nach dem Entfernen des ausgebrannten Fahrzeuges mit technischen Hilfsmitteln konnte ein in der Garage befindliche Oldtimer gelöscht werden. Der Oldtimer der Marke BMW im Neuzustand wurde dabei leider vollständig zerstört.

Ein angrenzendes Gartenhaus und eine Lebensbaumhecke wurden ebenfalls beschädigt.

Es entstand ein erheblicher Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt.

Zur Ursache ermittelt die Polizei.

27.02.2018

Küchenbrand in Volkmarode

Gegen 8:30 Uhr wurde die Integrierte Regionalleitstelle Braunschweig-Peine-Wolfenbüttel zu einem Küchenbrand in Volkmarode angerufen. Daraufhin wurden ein Löschzug der Hauptwache sowie die Ortsfeuerwehren Volkmarode und Schapen zur Einsatzstelle alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass sich die Bewohnerin bereits selbst retten konnte und sich keine weiteren Bewohner im Haus aufhielten. Da durch den Brand die elektrische Versorgung ausgefallen war, konnten zunächst die Rollläden in der Küche nicht geöffnet werden, so dass der vorgehende Trupp zu Beginn unter Nullsicht arbeiten musste. Durch eine Entrauchung über ein Nachbarzimmer konnte die Sicht so weit hergestellt werden, dass schließlich die Rollläden gewaltsam nach oben geschoben und die Fenster geöffnet werden konnten. Durch die Maßnahmen konnte die Rauchausbreitung auf die Küche und den angrenzenden Flur begrenzt werden. Die Bewohnerin hat vor dem Verlassen des Hauses geistesgegenwärtig die Küchentür geschlossen und damit genau richtig gehandelt. Der Brand war auf Grund von Sauerstoffmangel weitgehend von selbst erloschen, so dass nur noch Nachlöscharbeiten und die Entrauchung durch die Feuerwehr notwendig waren. Dadurch schützte die Bewohnerin ihr Haus vor einer unkontrollierten Ausbreitung des Feuers und des Brandrauchs. Welches gefährliche Potential der Brand bereits hatte, zeigte sich dadurch, dass durch die Hitzeentwicklung bereits das Glas der nahen Terrassentür gesprungen und der Putz von der Decke gefallen war. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, allerdings erlitt die Küche einen Totalschaden und muss vollständig saniert werden. Brandursache war überhitztes Fett in einem Kochtopf, welches die Dunstabzugshaube in Brand gesetzt hatte.

21.02.2018

Bauarbeiter bei Abrissarbeiten von einstürzender Mauer verschüttet

Auf einer Abrissbaustelle in Braunschweig ist heute am späten Vormittag ein Bauarbeiter von einer einstürzenden Mauer getroffen und verschüttet worden. Er konnte von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst wiederbelebt werden.

Um 11:07 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr ein Notruf von einer Baustelle am Gotenweg. Dort sei bei Abriss eines Gebäudekomplexes ein Bauarbeiter von einer einstürzenden Mauer getroffen und von dieser verschüttet worden.

Die Leitstelle alarmierte daraufhin den Löschzug der Berufsfeuerwehr, einen Rüstwagen, die Höhenrettungsgruppe, zwei Rettungswagen ein Notarzteinsatzfahrzeug und das Technische Hilfswerk Braunschweig.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte nach 7 Minuten hatten die Bauarbeiter ihren Kollegen schon unter dem Schuttberg hervorgezogen und auf einer alten Dachabdeckung abgelegt. Da der Bauarbeiter leblos vorgefunden wurde, begannen die Einsatzkräfte der Feuerwehr sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen. Eine Gefährdung der Einsatzkräfte durch weitere einstürzende Bauteile wurde von der Einsatzleitung beurteilt und konnte ausgeschlossen werden. Als der Rettungswagen des Deutschen Rotes Kreuzes und der Notarzt eintrafen, konnten diese die Rettungsmaßnahmen mit Unterstützung der Feuerwehr fortsetzten.

Nach einiger Zeit zeigten die Wiederbelebungsmaßnahmen Erfolg. Der lebensgefährlich verletzte Bauarbeiter wurde in das Krankenhaus Holdwedestraße eingeliefert. Das Technische Hilfswerk wurde nicht mehr eingesetzt und konnte den Einsatz abbrechen.

Die Betreuung der Arbeitskollegen wurde von einem weiteren Rettungswagen des Deutschen Rotes Kreuzes übernommen. Ein Notfallseelsorger wurde hinzugerufen und hat die Betreuung fortgesetzt.

Wie es zu dem Unfall kam, wird derzeit von der Polizei ermittelt.

Die Feuerwehr Braunschweig und der Rettungsdienst war mit 26 Einsatzkräften vor Ort. Um 12:13 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

20.02.2018

Brand in Flüchtlingsunterkunft

Zimmerbrand führt zu hohem Sachschaden

In der Nacht zum Mittwoch kam es in einer Flüchtlingsunterkunft in der Gartenstadt zu einem Zimmerbrand. Informiert wurde die Leitstelle der Feuerwehr um 23.14 Uhr über die automatische Brandmeldeanlage der Flüchtlingsunterkunft. Kurze Zeit danach erfolgte noch ein weiterer Anruf über den Notruf 112. Zu diesem Zeitpunkt waren die Einsatzkräfte schon auf der Anfahrt zur Einsatzstelle. Alarmiert wurden die Ortsfeuerwehr Rüningen sowie der Löschzug der Feuerwache Süd.

Ein Zimmer brannte komplett aus und ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Drei Bewohner wurden durch den Rettungsdienst behandelt. Ein Transport ins Krankenhaus war glücklicherweise jedoch nicht erforderlich. Der Brand wurde mit zwei Trupps bekämpft. Es entstand ein Sachschaden von rund 40.000 Euro.

Die aufwendigen Brandschutzmaßnahmen in der Flüchtlingsunterkunft haben zum schnellen Einsatzerfolg beigetragen. Die Brandmeldeanlage hat die Feuerwehr zu einem sehr frühen Zeitpunkt alarmiert. Minuten später wäre das Schadensausmaß größer ausgefallen. Zeitgleich wurde über die Anlage ein Räumungsalarm in der Unterkunft ausgelöst. Somit konnten sich die Bewohner rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

09.02.2018

Eine Person bei Wohnungsbrand in Lehndorf verstorben

Bei einem Wohnungsbrand in Braunschweig Lehndorf ist heute am frühen Nachmittag eine männliche Person von der Feuerwehr aus einer brennenden Wohnung gerettet worden. Trotz aller Bemühungen des Rettungsdienstes konnte der Notarzt später nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Um 13:59 erreichte die Leitstelle der Feuerwehr ein Notruf aus einem Mehrfamilienhaus in der Großen Straße in Lehndorf. Dort würde ein Rauchwarnmelder piepen. Es sei leichter Rauch zu bemerken.

Die Leitstelle alarmierte daraufhin den Löschzug der Berufsfeuerwehr, einen Rettungswagen und die zuständige Ortsfeuerwehr Lehndorf.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte nach 7 Minuten konnte kein Warnton eines Rauchmelders wahrgenommen werden. Ein Anwohner berichtete, in welcher Wohnung der Warnton zuvor zu hören war. Es konnte zunächst auch nur ein leichter Brandgeruch festgestellt werden. Es wurde versucht über die mit zwei Schlössern gut gesicherte Wohnungstür in Wohnung zu gelangen. Parallel wurde über die Gebäuderückseite mit der Hilfe einer Leiter versucht durch ein Fenster in die Wohnung im 1. Obergeschoß zu gelangen. Auf zusätzliche Nachfrage berichtete ein weiterer Anwohner, er hätte aus der betroffenen Wohnung Hilferufe gehört. Daraufhin wurde sofort die Wohnungstür mit aller Gewalt geöffnet und ein Löschangriff vorbereitet. Der unter Atemschutz vorgehende Trupp fand eine verrauchte Wohnung vor und sah einen Mann mit schweren Verbrennungen regungslos neben dem Bett liegen. Der Mann wurde sofort aus der Wohnung gerettet und dem bereitstehenden Rettungsdienst übergeben. Ein Notarzt wurde sofort nachgefordert. Der Brand wurde mit 5 Litern Wasser abgelöscht. Die Wohnung wurde mit einem Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreit. Dennoch wurde die Wohnung durch den Brandrauch erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

Der Rettungsdienst bemühte sich über eine halbe Stunde, den Mann wiederzubeleben. Aufgrund seiner massiven Rauchgas- und Brandverletzungen ist der Bewohner jedoch noch im Rettungswagen verstorben.

Zur Ermittlung der Brandursache wurde die Wohnung von der Kriminalpolizei untersucht und anschließend als Brandort beschlagnahmt.

Die Feuerwehr Braunschweig (Berufsfeuerwehr und Ortsfeuerwehr Lehndorf) war mit 29 Einsatzkräften vor Ort. Um 15:39 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

08.02.2018

Fahrzeug entzündet sich vor roter Ampel

Fotostrecke (2 Bilder)

Brennender PKW fährt ohne Fahrer weiter

Am Donnerstagabend erreichte die Feuerwehrleitstelle gegen 19.52 Uhr ein ungewöhnlicher Notruf. Eine junge Autofahrerin meldete im Einmündungsbereich der Rautheimer Straße, Ecke Helmstedter Straße einen PKW Brand. Unmittelbar danach rückten die alarmierte Ortsfeuerwehr Rautheim sowie ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache Süd aus.

An der Einsatzstelle fanden die Feuerwehrkräfte einen brennenden PKW vor. Ungewöhnlich war der Brandverlauf: Zunächst bemerkte die Fahrerin vor einer „roten Ampel“ den Ausfall ihres Fahrzeugmotors. Unmittelbar danach bildeten sich bereits Blasen auf der Motorhaube. Ebenso entstand eine Rauchentwicklung im Motorraum. Glücklicherweise konnte sich die Fahrerin zu diesem Zeitpunkt unverletzt aus den Fahrzeug retten und über die Notrufnummer 112 die Feuerwehrleitstelle informieren. Augenscheinlich durch den Brand ausgelöst, setzte sich nunmehr das führerlose Fahrzeug in Bewegung und fuhr los. Durch die eingeschlagene Lenkung endete die Fahrt nach ca. 25 m in einem angrenzenden Grünstreifen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten neben dem PKW ebenfalls die brennende Asphaltfläche vor der Ampel löschen.

Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.

01.02.2018

PKW kommt auf überschwemmter Straße von der Fahrbahn ab

Fahrer rettet sich auf Fahrzeugdach und ruft die Feuerwehr

Braunschweig. Am Donnerstagabend gegen 18.00 Uhr ist der Fahrer eines PKW auf der Straße Wiesental aufgrund einer Überschwemmung von der Straße abgekommen. Der Fahrer selbst rief die Feuerwehr. Die Integrierte Regionalleitstelle alarmierte den Wasserrettungszug der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehr Veltenhof und den Rettungsdienst.

Die Straße Wiesental ist zurzeit aufgrund einer Überschwemmung der Oker für Fahrzeuge aller Art gesperrt. Der Fahrer hatte von Veltenhof kommend die Absperrung umfahren und wollte die „Abkürzung“ Richtung Celler Heerstraße nehmen. Etwa 200 m vor der Celler Heerstraße ist er nach links von der Straße abgekommen. Aufgrund des Höhenunterschieds zur Fahrbahn stand das Auto bis zu den Fenstern im Wasser. Der Fahrer setzte aus seinem Fahrzeug den Notruf ab und wurde vom Mitarbeiter der Leitstelle angewiesen, sich auf das Dach seines Fahrzeuges zu retten. Durch die Hilfestellung konnte der Fahrer sich in eine sichere Position bringen und einem weiteren möglichen Wasseranstieg innerhalb des Fahrzeugs entkommen.

Die Ortsfeuerwehr Veltenhof traf als erstes an der Einsatzstelle ein. Die Kameraden konnten mit ihrem Löschgruppenfahrzeug bis zum verunfalltem PKW vorfahren und den Fahrer aufnehmen. Sie brachten ihn ans Ufer, wo er an den Rettungsdienst übergeben wurde. Um Verletzungen auszuschließen erfolgte ein Transport ins Krankenhaus. Im weiteren Verlauf des Einsatzes konnte der PKW mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens wieder auf die Straße gezogen werden. Hier wurde er an ein Löschgruppenfahrzeug angeschlagen, ans Ufer geschleppt und einem Abschleppunternehmen zugeführt.

Die Feuerwehr warnt davor, auch nur leicht überschwemmte Straßen zu befahren. Aufgrund von Spiegelung besteht die Gefahr, dass man den Fahrbahnverlauf nicht mehr richtig sieht und von der Fahrbahn abkommt. Darüber hinaus können sich im Wasser Hindernisse oder Beschädigungen der Fahrbahn befinden, die nicht zu erkennen sind. Gerät man ins Wasser droht eine Unterkühlung. Insbesondere bei den derzeitigen Temperaturen kann so ein Unfall schnell lebensgefährlich werden.

01.02.2018

Katze im Motorraum eines Kleinwagens eingeklemmt

Aufwendige Tierrettung mit technischem Gerät der Feuerwehr

Braunschweig. Am Donnerstagnachmittag gegen 14.22 Uhr erreichte die Feuerwehrleitstelle ein ungewöhnlicher Notruf. Ein Fahrzeugbesitzer meldete in der Görlitzstraße eine eingeklemmte Katze im Motorraum seines Kleinwagens. Die Feuerwehr alarmierte daraufhin ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache Süd sowie den Tierschutz.

Unter dem parkenden Fahrzeug befand sich unbemerkt eine Katze. Beim Starten des Fahrzeugs geriet das Tier augenscheinlich in Panik, versuchte zu flüchten und gelangte in rotierende Teile im Motorraum. Bei Eintreffen der Feuerwehr war die schwarz-weiße Katze durch den Keilriemen eingeklemmt und kaum sichtbar für die Einsatzkräfte.

Durch die Feuerwehr folgte eine aufwendige technische Rettung. Zunächst musste das Fahrzeug mittels pneumatischer Hebekissen angehoben werden. Danach folgte die Demontage des Vorderrades sowie Teile der Unterbodenverkleidung. Im Anschluss konnte die verletzte Katze gerettet und dem Tierschutz übergeben werden. Die Tierrettung wird die verletzte Katze einem Tierarzt vorstellen. Der Eigentümer der Katze ist noch unbekannt und nicht identisch zum Fahrzeughalter.

01.02.2018

Verkehrsunfall auf der Hamburger Straße

Auto kollidiert mit Straßenbahn – Fahrer im Fahrzeug eingeschlossen

Braunschweig. Am Donnerstagmorgen gegen 08.45 Uhr kam es auf der Hamburger Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein PKW mit einer Straßenbahn zusammenstieß. Aufgrund mehrerer Anrufe entsandte die Integrierte Regionalleitstelle unverzüglich den Rüstzug der Hauptfeuerwache und entsprechende Einheiten des Rettungsdienstes.

Der PKW fuhr auf der BAB 392 und wollte an der Anschlussstelle Hamburger Straße nach links abbiegen und der Straße nach Norden folgen. Die Straßenbahn befuhr die Hamburger Straße in südliche Richtung. Aus nicht geklärter Ursache kam es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurde der PKW etwa fünf Meter mitgeschliffen und schließlich zwischen einem Mast für die Fahrdrähte und der Straßenbahn eingeklemmt. Der Fahrer des PKW wurde dabei verletzt und war in seinem Fahrzeug eingeschlossen. In der Straßenbahn gab es glücklicherweise keine Verletzten.

Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst konnte der Fahrer durch Entfernen der Fahrertür aus seinem Fahrzeug befreit werden. Er wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Im Zuge der Aufräumarbeiten kam die Seilwinde des Rüstwagens zum Einsatz. Mit Ihr wurde der verklemmte PKW zwischen Straßenbahn und Mast herausgezogen. Der Fahrweg der Bahn konnte unmittelbar danach wieder freigegeben werden. Am PKW entstand ein Totalschaden, der Schaden an der Straßenbahn konnte noch nicht beziffert werden.

30.01.2018

Braunschweig. Kellerbrand in der Frankfurter Straße – 6 Personen betroffen.

Alarmierung 13:50 Uhr: Feuer mit Menschenleben in Gefahr – Frankfurter Straße.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten drei Bewohner und ein Kleinkind das Gebäude bereits verlassen. Zwei weitere Personen befanden sich noch in ihren Wohnungen und wurden über Leitern der Feuerwehr gerettet. Die weitere Lagefeststellung ergab einen Brand im Kellergeschoss sowie eine Verrauchung des Treppenraumes.

Einheiten im Einsatz: B-Dienst, Löschzug Feuerwache Süd, FF Innenstadt, 2x RTW, 1x NEF, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Notfallseelsorge.

Am Dienstag, den 30.1.2018 wurde der Integrierten Regionalleitstelle BS/PE/WF ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der Frankfurter Straße gemeldet.

Daraufhin wurden die Einheiten der Feuerwehr Braunschweig sowie des Rettungsdienstes mit dem Stichwort „Feuer: Menschenleben in Gefahr“ alarmiert.

Nach ersten Erkundungsmaßnahmen konnte ein Brand im Kellergeschoss, mit einer massiven Rauchausbreitung in den Treppenraum des Mehrfamilienhauses, festgestellt werden.

Zu diesem Zeitpunkt hatten drei Bewohner und ein Kleinkind das Gebäude bereits verlassen.

Zwei weitere Personen befanden sich noch in ihren Wohnungen und machten sich jeweils an den Fenstern im Erdgeschoss sowie im Dachgeschoss bemerkbar.

Die Rettung der beiden Personen aus ihren Wohnungen erfolgte parallel über eine Steckleiter sowie über eine Drehleiter.

Weiterhin wurden insgesamt drei Trupps unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung im Kellergeschoss sowie im Treppenraum eingesetzt. Nach kurzer Zeit war der Brand unter Kontrolle.

Durch den Einsatz eines Hochleistungslüfters konnten der Treppenraum sowie das Kellergeschoss von Brandrauch befreit und die Nachlöscharbeiten durchgeführt werden.

Bei diesem Einsatz wurden zwei Bewohner leicht verletzt.

29.01.2018

2 Einsätze in kurzer Folge beschäftigen die Feuerwehr

Nach einem Feuer im Bürohochhaus des Hauptbahnhofes brannte ein PKW in einem Parkhaus Lange Straße

Am Abend des 29.01.2018 meldete um 18:43 Uhr ein Bahnbediensteter über Notruf 112 der Integrierten Regionalleitstelle BS/PE/WF Qualm, der aus einem Fenster im 7. Obergeschoß des Bürohochhauses des Bahnhofes austrat.

Es wurden daraufhin zwei Löschzüge der Haupt- und der Südwache der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Innenstadt sowie der B-Dienst und diverse Rettungsdiensteinheiten zum Bahnhof alarmiert.

Vor Ort bestätigte sich die Meldung und die Einsatzkräfte trafen im obersten Geschoß auf eine erhebliche Brandrauchentwicklung.

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten musste zunächst von einem intensiven Einsatz von Atemschutztrupps ausgegangen und Reserve- und Sicherheitstrupps im 5. Obergeschoß stationiert werden. Die Löschwasserversorgung wurde durch die Nutzung einer fest installierten Steigleitung für die vorgehenden Trupps sichergestellt.

In einem Technikraum fanden die Einsatzkräfte das Feuer und löschten dies sowohl mit Kohlendioxid als auch mit Wasser.

Nach abschließenden Lüftungsmaßnahmen mit einem Hochleistungslüfter konnte die Einsatzstelle nach nur 75 Minuten an einen Verantwortlichen der Deutschen Bahn übergeben werden.

Kurze Zeit später, bereits um 20:22 Uhr wurde der Löschzug der Hauptwache erneut zu einem Brandereignis gerufen.

Diesmal handelte es sich um ein Feuer in einem Parkhaus Lange Straße

Vor Ort musste festgestellt werden, dass sich ein PKW im 1. OG des Parkhauses im Vollbrand befand.

Bereits um 20:36 Uhr konnte von den unter schwerem Atemschutz vorgehenden Trupp „Feuer aus, Nachlöscharbeiten“ gemeldet werden.

Zurzeit laufen noch Lüftungsmaßnahmen und die Datenaufnahme vieler vom Brandrauch betroffener PKW.

Eine Parkhausnutzerin meldete den Brand und atmete ein wenig Brandrauch ein. Sie musste aber nach Untersuchung durch den Rettungsdienst vor Ort nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.

28.01.2018

Leuchtturm in der Nacht

Bei einem Spaziergang im Mascheroder Holz verlor eine junge Frau am frühen Sonntagabend die Orientierung im Wald. In ihrer Not handelte sie folgerichtig und wählte den Notruf der Feuerwehr. Die Leitstelle hielt ständig Telefonkontakt zu der verirrten Frau entsandte den Einsatzführungsdienst der Feuerwache Süd, welcher sich auf den Weg nach Mascherode machte. In einer gemeinschaftlichen Aktion konnte über Funk der Feuerwehrwagen in die Nähe der Frau gelotst werden. Dort machte sich die Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht bemerkbar und fungierte somit als Leuchtturm in der Nacht. Nach kurzer Zeit konnte die erschöpfte aber sichtlich erleichterte 28-jährige in Rautheim auf einem Feldweg in Empfang genommen werden. Um ihr nach all den Strapazen einen weiteren Spaziergang zu ersparen nahmen die Feuerwehrleute die Frau an Bord und fuhren sie zurück nach Mascherode zu ihrem Auto.

23.01.2018

Person nach Verkehrsunfall in PKW eingeschlossen

Am Mittwochmorgen kam es gegen 04:52 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW mit zwei Insassen und einem LKW auf der Hansestraße stadtauswärts in Rühme. Der PKW kollidierte seitwärts mit dem LKW. Bei Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass der Fahrer des PKWs in seinem PKW einschlossen war und das Fahrzeug von alleine nicht verlassen konnte. Der Beifahrer des PKWs befand sich zu diesem Zeitpunkt schon außerhalb des Fahrzeuges.

Der Fahrer des PKWs wurde durch die Feuerwehr mittels hydraulischem Rettungsgerät aus seinem PKW befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Die beiden Insassen sind mit unterschiedlichsten Verletzungen ins Krankenhaus transportiert worden. Der Fahrer des LKW blieb unverletzt.

Im Einsatz waren der Rüstzug der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehr Rühme der Freiwilligen Feuerwehr. Für die Zeit der Rettungsmaßnahmen war die Hansestr. ca. 45 Minuten vollgesperrt.

19.01.2018

Großfeuer in Braunschweiger Innenstadt

Rund 20 Notrufe erreichen die Feuerwehr und schildern einen explosionsartigen Knall

Braunschweig. Am Freitagnachmittag gegen 14.53 Uhr erreichen ca. 20 Notrufe die Feuerwehrleitstelle. Gemeldet wurde ein explosionsartiger Knall und Feuerschein aus mehreren Geschossen in der Hochstraße. Ebenfalls wurden noch Personen in den Wohnungen vermutet.

Die Leitstelle alarmierte daraufhin nach dem Stichwort „Feuer zwei, Menschenleben in Gefahr“. Unmittelbar darauf rückten ein Löschzug, ein weiterer Führungsdienst, die Ortsfeuerwehr Innenstadt sowie der Rettungsdienst aus. Während der Anfahrt zur Einsatzstelle erfolgten weitere Notrufe. Die Situation klang mittlerweile noch dramatischer. Aus diesem Grund wurde das Alarmstichwort vor dem Eintreffen der ersten Kräfte erhöht. Nunmehr waren beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr alarmiert.

Nach wenigen Minuten erreichten die Einsatzkräfte das dreigeschossige Mehrfamilienhaus. Die Straße hüllte sich in dichten Rauch. Besonders imposant war die Innenhofseite. Hier schlugen die Flammen mittlerweile aus sämtlichen Fenstern aller Geschosse. Aufgrund der komplexen Einsatzlage, den möglicherweise vermissten Bewohnern und der gefährdeten Nachbarhäuser erhöhte der Einsatzleitdienst nochmals die Alarmstufe auf das Stichwort „Feuer fünf“ und zeitgleich die höchste definierte Alarmstufe für Brandeinsätze in Braunschweig. Die weiteren drei Löschzuge kamen von der Freiwilligen Feuerwehr. Ebenfalls wurden dienstfreie Führungskräfte der Berufsfeuerwehr einbestellt.

An der Einsatzstelle starteten zeitgleich die ersten Feuerwehrkräfte mit dem Innenangriff. Der Einsatzbefehl lautete Menschenrettung! Große Probleme bereitete den Angriffstrupps die alte Bauweise des Mehrfamilienhauses. Es handelte sich hierbei um ein Fachwerkhaus mit Lehmbalkendecken. Die Menschenrettung der oberen Geschosse konnte zudem nicht mehr über die Holztreppe erfolgen. Diese war mittlerweile durchgebrannt. Der Totalverlust des ersten Rettungswegs ist eine der gefährlichsten Situationen im Brandobjekt, so ein Sprecher der Feuerwehr.

Die weitere Brandbekämpfung erfolgte von außen. Das Absuchen der oberen Geschosse war zudem nur über Leitern möglich. Zudem lösten sich bereits Teile der Decke. Während der Maßnahmen meldete sich der Bewohner des Erdgeschosses bei den Einsatzkräften. Er war glücklicherweise in der Stadt unterwegs und galt nunmehr nicht mehr als vermisst. Weiterhin lagen Hinweise vor, dass die oberen Geschosse nur zeitweise bewohnt wurden.

Die bereitstehenden Rettungsdienstkräfte kamen dennoch zum Einsatz. Ohne Zusammenhang zum primären Auftrag kollabierte eine Person in der Nachbarschaft der Einsatzstelle. Kein Puls, keine Atmung und super schnelle Hilfe, so das Resümee des Feuerwehrsprechers. Der Patient konnte erfolgreich an der Einsatzstelle reanimiert und im Anschluss ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Polizei sperrte angrenzende Straßen. Zudem informierte sie die Bevölkerung über den Brandrauch und forderte zum Schließen der Fenster auf. Die Brandursache wird aktuell von der Kriminalpolizei ermittelt. Der nunmehr obdachlos gewordene Bewohner der Erdgeschosswohnung wurde durch die Feuerwehr in einer Notunterkunft untergebracht. Derzeit befindet sich noch ein Fachzug zur Brandsicherheitswache an der Einsatzstelle.

In dem Großeinsatz waren etwa 200 Einsatzkräfte gebunden. Gleichzeitig mussten die beiden Feuerwachen mit Freiwilligen Feuerwehrkräften besetzt werden. Und auch diese kamen zum Einsatz. Es wurden parallel diverse Gefahren über Notruf 112 durch umgestürzte Bäume gemeldet. Auch musste ein Löschzug ein weiteres Mehrfamilienhaus in der Innenstadt überprüfen. Hier wurde eine angebohrte Gasleitung gemeldet. Zum Glück ein Fehleinsatz.

Noch während der Erstellung der Pressemeldung wurden am Abend weitere Brandeinsätze gemeldet. Wieder ein „Feuer zwei, Menschenleben in Gefahr“. Dieses Mal brannte ein Zimmer am Frankfurter Platz aus. Der Wohnungsbesitzer konnte sich glücklicherweise selbst in Sicherheit bringen. Das Feuer wurde durch den Angriffstrupp schnell gelöscht.

Für etwas Schmunzeln sorgte zum Abschluss ein Kassenautomat in einem Restaurant in der Güldenstraße. Dieser wurde als ausgelöster Rauchmelder interpretiert und über Notruf der Feuerwehr gemeldet. Auch bei diesem Einsatz musste wieder die Wachbesetzung der Freiwilligen Feuerwehr aushelfen. Die Berufsfeuerwehr war zum Teil noch an der Einsatzstelle Frankfurter Platz beschäftigt.

An zwei Tagen in Folge wurde die Freiwillige Feuerwehr samt ihren beruflichen Kollegen umfassend gefordert. Nur gemeinsam war es möglich, die großen Schadenslagen zu bewältigen und für die Sicherheit der Braunschweiger Bürger zu sorgen.

18.01.2018

Orkan Friederike sorgt für über 125 Feuerwehreinsätze in Braunschweig

Obwohl Orkantief Friederike fast 130 Sturmeinsätze (Stand 19.30 Uhr) in Braunschweig nach sich zog, zieht die Feuerwehr Braunschweig eine positive Bilanz. „Nach aktuellem Stand hat es in Braunschweig keine Verletzten gegeben.“, resümiert der Leiter des Unwetterstabes Brandrat Sebastian Damm. „Gleichwohl gab es wieder viele Schäden durch umgestürzte Bäume und einige Straßen konnten noch nicht wieder für den Verkehr freigegeben werden.“ Im gesamten Bereich der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig, also in der Stadt Braunschweig sowie den Landkreisen Peine und Wolfenbüttel, gab es ca. 400 Einsätze aufgrund des Orkans.

Zufrieden zeigen sich auch Leitender Branddirektor Torge Malchau. „Aufgrund der frühzeitigen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes haben wir rechtzeitig die nötigen Vorbereitungen treffen können, um jederzeit Herr der Lage zu sein.“ Die Konzepte zur Abarbeitung von vielen Einzelereignissen, wie sie im Zuge von Sturmeinsätzen auftreten, haben gut funktioniert.“, so der Leiter der Berufsfeuerwehr Braunschweig, die aufgrund der besonderen Lage zwischenzeitlich 110 Kräfte im Dienst hatte.

Stadtbrandmeister Ingo Schönbach lobt insbesondere die große Einsatzbereitschaft der 300 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, die seit den Mittagsstunden im Einsatz sind, um Bäume von den Straßen zu räumen und Gefahrenstellen abzusichern. „Erneut haben die ehrenamtlichen Kräfte der 30 Ortsfeuerwehren eine große Einsatzbereitschaft gezeigt, um den Bürgerinnen und Bürger der Stadt schnell zu helfen.“ Malchau und Schönbach danken den mehr als 400 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr, der Berufsfeuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes ausdrücklich für ihr Engagement.

Eine besondere Einsatzlage gab es auf dem Sackring, da der Sturm dort Teile eines Flachdaches auf die Straße und den Gehweg geweht hatte. Der Sackring war daher gesperrt worden, da aufgrund der hohen Windgeschwindigkeiten ein Einsatz der Rettungskräfte auf dem Dach nicht möglich war. Noch im Laufe des Abends soll jedoch versucht werden, das Dach so zu sichern, dass der Ring an dieser Stelle wieder für den morgigen Berufsverkehr frei gegeben werden kann.

Am Hauptbahnhof hat die Schnelleinsatzgruppe Betreuung des Deutschen Roten Kreuzes etwa 150 gestrandete Reisende mit heißen Getränken versorgt.

12.01.2018

Feuer greift auf Außenfassade über

Bei einem Brand eines an der Außenfassade abgestellten Müllbehälters in der Neuen Knochenhauerstraße griff das Feuer auf die Fassade über.

Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr wurden am Freitag um 02.36 Uhr zu einem Müllbehälterbrand an einem Seniorenwohnheim in der Neuen Knochenhauerstraße gerufen. Aufgrund der Meldung des Anrufers entsendete die Leitstelle der Feuerwehr umgehend einen Löschzug zur Einsatzstelle.

Beim Eintreffen der Kräfte gingen diese mit einem Trupp unter Atemschutz und einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Da das Feuer bereits auf die Außenfassade übergesprungen war, mussten Teile der Fassade durch die Einsatzkräfte entfernt und abgelöscht werden. Durch die schnelle Brandentdeckung und dem schnellen Löscheinsatz der Berufsfeuerwehr konnte der erhebliche Gesamtschaden begrenzt werden. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 18 Einsatzkräften vor Ort. Für die Bewohner des Seniorenwohnheimes bestand keine Gefahr.

Die Brandursache ist bisher noch ungeklärt. Hierzu ermittelt die Polizei.

Um 03:50 Uhr war der Einsatz für die Kräfte der Feuerwehr beendet.

11.01.2018

11-Jähriger Junge verhindert Schlimmeres

Ein 11-jähriger Junge handelte am Donnerstagnachmittag in der Südstadt goldrichtig und verhinderte Schlimmeres. Dem Jungen war bei der Zubereitung einer Mahlzeit in der Mikrowelle ein Missgeschick passiert. Die nicht entfernte Verpackung des Essens hatte sich in der Mikrowelle entzündet und schnell eine Verrauchung in der Wohnung verursacht. Obwohl der Junge zu dem Zeitpunkt allein in der Wohnung war, hat er trotz aller Aufregung alles richtiggemacht. Er wählte den Notruf der Feuerwehr, verließ die Wohnung und informierte die anderen Mieter des Hauses. Die Leitstelle der Feuerwehr entsandte daraufhin einen Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Ortsfeuerwehr Mascherode zur Unglücksstelle. Vor Ort wurde die „Mahlzeit“ aus der Mikrowelle entfernt und die Wohnung gelüftet.

Der sichtlich aufgeregte Junge konnte durch die Einsatzkräfte beruhigt und nach dem Einsatz in die Obhut seiner Großeltern übergeben werden. In der Wohnung selbst entstand kein Schaden. Wir danken dem Jungen ausdrücklich für sein besonnenes und umsichtiges Verhalten – gut gemacht!

07.01.2018

Brand in ehemaliger Gaststätte – weitere Einsätze der Feuerwehr Braunschweig

- Zum wiederholten Male brennt es in einer ehemaligen Gaststätte an der Kreuzstraße
- Straßenbahn am Hauptbahnhof entgleist
- erneut Personensuche in der Oker
- Mehrere Kleineinsätze

Zahlreiche Einsätze beschäftigten die Feuerwehr Braunschweig am Samstag und in der Nacht zu Sonntag. Unter anderem wurde die Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag zu einem Brand in der Kreuzstraße alarmiert. Ein Passant hatte Brandrauch aus dem Gebäude bemerkt und sofort den Notruf gewählt.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits Brandrauch aus Fenstern und den Dachziegeln. Unverzüglich wurde durch die Feuerwehr eine Brandbekämpfung eingeleitet. Schnell wurde festgestellt, dass sich keine Personen im Objekt befinden. So konnten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Der Brand war im Keller des Gebäudes entstanden und konnte dort auch sehr schnell gelöscht werden. Da die übrigen Geschosse stark verraucht waren, mussten diese jedoch umfangreich belüftet werden.

Bei dem Einsatz wurde glücklicherweise niemand verletzt. Der Schaden wird durch Feuerwehr und Polizei auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Das Objekt war den Einsatzkräften bekannt, denn es hatte hier bereits im März 2017 ein Brandereignis gegeben.

Eingesetzt war die Berufsfeuerwehr mit dem Löschzug der Hauptwache, ein Rettungswagen und die Polizei.

  • Entgleiste Straßenbahn am Hauptbahnhof:
    Bereits am Samstagvormittag unterstützte die Feuerwehr beim Wiedereingleisen einer Straßenbahn am Hauptbahnhof. Die Straßenbahn war beim Passieren einer Kurve aus den Schienen gesprungen und blockierte Teile der Kreuzung am Hauptbahnhof. Nach fast zwei Stunden Arbeit gelang es in der Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Braunschweiger Verkehrs-AG die Straßenbahn wieder einzugleisen.
  • Personensuche an der Oker:
    Offenbar einen bösen Scherz wollte sich ein Anrufer mit der Feuerwehr erlauben, in dem er gleich mehrfach von unterschiedlichen Stellen eine Person in der Oker meldete. Im Bereich des Wendenwehres , der Brücke am Radeklint und der Brücke Neustadtring  setzten deshalb Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr , des Rettungsdienstes und der Polizei ein , um nach der vermeintlich in Not befindlichen Person zu suchen. Aufgrund der Suchergebnisse mit Wärmebildkameras und Suchscheinwerfern sowie aufgrund von Zeugenbeobachtungen an den einzelnen Stellen konnte jedoch schnell davon ausgegangen werden, dass es sich um gezielte Falschmeldungen handelte.
  • Fehlausgelöste Heimrauchmelder, ein umgestürzter Baum, eine Ölspur und hilflose Personen in verschlossenen Wohnung führten indes zu weiteren Einsätzen im Stadtgebiet.

01.01.2018

Jahreswechsel 2017/ 2018 – Bilanz der Feuerwehr Braunschweig

Vom 31.12.2017 zum 01.01.2018 waren im Stadtgebiet Braunschweig insgesamt 118 Einsatzereignisse durch Feuerwehr und Rettungsdienste zu bearbeiten. Neben 77 Notfallrettungen und 26 Krankentransporten rückte die Feuerwehr zu 9 Brand- und 6 Hilfeleistungseinsätzen aus.

Im Rettungsdienst waren zu Sylvester Einsätze zu Verletzungen durch Feuerwerkskörper ebenso wieder erforderlich, wie Einsätze zu gesundheitlichen Bedrohungslagen aufgrund überhöhtem Alkoholkonsum.

Die Berufsfeuerwehr und einige Ortsfeuerwehren mussten überwiegend brennende Müll- und Altkleidersammelbehälter im Stadtgebiet ablöschen. In Melverode und Leiferde brannten Heckensträucher.

Um 23.10 Uhr konnte die Feuerwehr Schlimmeres in einer Wohnung im Königsstieg verhindern, nachdem sie aufgrund eines ausgelösten Warnmelders dorthin alarmiert worden war. Da niemand anwesend aber eine Brandentwicklung in der Wohnung von außen erkennbar war, musste die Wohnungstür durch die Feuerwehr gewaltsam geöffnet werden, so dass ein Entstehungsbrand durch brennendes Papier auf einer Arbeitsplatte abgelöscht werden konnte.

Größeren Schaden verhindern konnte der Löschzug der Berufsfeuerwehr auch um 00:21 Uhr, als eine brennende Markise an einem Second-Hand Laden in der Rennelbergstraße gelöscht wurde.

Neben den diensthabenden Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Hilfsorganisationen im Rettungsdienst waren zu Sylvester auch wieder viele ehrenamtliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. So verbrachten Mitglieder der Ortsfeuerwehr Watenbüttel den Jahreswechsel im Einsatz, nachdem sie um 23:56 Uhr zu einem Müllbehälterbrand in der Hans-Jürgen Straße alarmiert wurden. Ebenso mussten die Ortsfeuerwehren Timmerlah, Broitzem, Stöckheim, Melverode, Leiferde und Rüningen zu Brandereignissen ausrücken. Außerdem wurde die First Responder Einheit der Ortsfeuerwehr Geitelde zu einem Rettungsdiensteinsatz im Ort alarmiert. Die Ortsfeuerwehr Ölper unterstützte die Berufsfeuerwehr auf der Hauptfeuerwache.

Sylvesterveranstaltungen im großen und kleinen Haus des Staatstheaters sowie in der Stadthalle wurden durch Brandsicherheitswachdienste der Feuerwehr geschützt.

Wie in jedem Jahr stiegen die Notrufe zwischen 00:00 Uhr und 01:30 Uhr sprunghaft an. Um die zahlreichen Notrufe entgegen zunehmen, wurden alle Notrufannahmeplätze besetzt. Dadurch konnte eine zügige Bearbeitung der Notrufe gewährleistet und schnell Hilfe entsendet werden.