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Aktuelle Einsatzberichte

Hier finden Sie Berichte aus den täglichen Einsatztätigkeiten der Berufsfeuerwehr Braunschweig und Freiwilligen Feuerwehr Braunschweig.

31.07.2017

Schwerer Motorradunfall auf der L630 zwischen Mascherode und Salzdahlum

Motorradfahrer verstirbt an der Unfallstelle

Am späten Sonntagabend gegen 22.30 Uhr wurde der Rettungsleitstelle ein schwerer Verkehrsunfall auf der Landstraße 630 zwischen Mascherode und Salzdahlum gemeldet.

Bei dem Verkehrsunfall waren ein Treckergespann sowie zwei Motorräder beteiligt. Der genaue Unfallhergang wird von der Polizei ermittelt.

Einer der beiden Motorradfahrer wurde derart schwerverletzt, dass er trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche durch Kräfte des Rettungsdienstes noch an der Unfallstelle verstarb. Der zweite Motorradfahrer hatte den Unfall beobachtet und blieb körperlich allerdings unversehrt. Er wurde durch den Rettungsdienst ebenfalls behandelt und in ein Krankenhaus transportiert. Ein Notfallseelsorger betreute den Fahrer des Treckers.

Die Feuerwehr unterstütze beim Absichern der Unfallstelle und übernahm das Ausleuchten an der Einsatzstelle.

Am Einsatz beteiligt waren die Ortsfeuerwehr Mascherode, die Feuerwache Süd sowie die Rettungsdienste aus Braunschweig und Wolfenbüttel.

29.07.2017

Hochwasserlage Braunschweig

Die Pegel der umliegenden Flüsse, welche die Hochwassersituation in Braunschweig beeinflussen sinken stetig, so dass sich die Situation in Braunschweig entspannt.

Seit dem Vormittag waren Einheiten der Feuerwehr Braunschweig in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten unterwegs, um zu erkunden, wo die Hilfe der Feuerwehr beim Auspumpen der vollgelaufenen Räume erforderlich wäre. Vor Ort konnte in Gesprächen mit betroffenen Bürgerinnen und Bürgern schnell festgestellt werden, dass diese in Eigeninitiative mit eigenen Pumpen bereits tätig sind und eine Unterstützung durch die Feuerwehr bislang nicht erforderlich sei. Dieser Eindruck wurde auch durch das Einsatzgeschehen verstärkt, da im Laufe des Vormittages lediglich bei einem Objekt durch die Ortsfeuerwehr Querum ca. 1m hoch stehendes Wasser aus dem Keller abgepumpt werden musste.

In den vergangenen Tagen wurden zahlreiche Sandsäcke zum Schutz der Gebäude eingesetzt.

Diese können als Eigenbedarf weiter verwendet oder als größere Stapel zur Entsorgung am Straßenrand bereit gestellt werden.

In den Ortsteilen Leiferde und Stöckheim können die nicht mehr benötigten Sandsäcke an den Ausgabestellen (Leiferde, Altes Feuerwehrhaus und in Stöckheim am Parkplatz Friedhof) abgelegt werden.

28.07.2017

Entwicklung der Hochwassersituation in Braunschweig

Aktuell ist die Lage in Braunschweig stabil. Der Pegel sinkt und steigt leicht, weil die Stadtentwässerung (SE/BS) das Wasser durch eine feinfühlige Steuerung des Eisenbütteler Wehrs durch die Stadt leitet. Voraussichtlich wird der aktuelle Wasserstand noch bis Samstagabend auf einem hohen Niveau bleiben. Die Feuerwehr beobachtet weiterhin auch die Entwicklung in der Stadt Wolfenbüttel, um daraus gegebenenfalls Rückschlüsse für Abwehrmaßnahmen in Braunschweig zu ziehen. Entwarnung gibt es am Einsatzort Ebertallee: Dort baut die Feuerwehr die Pumpen ab, der Pegel der Mittelriede sinkt dort. Die Lage an Schunter, Wabe und Mittelriede entspannt sich allmählich. In den vergangenen 24 Stunden gab es 26 unwetterbedingte Einsätze. In der Nacht hat die Feuerwehr Braunschweig in Wolfenbüttel Nachbarschaftshilfe geleistet und 50 Tonnen Sand und eine Drehleiter zur Verfügung gestellt. Mit der Drehleiter wurde vor Ort der Schützenplatz in Wolfenbüttel ausgeleuchtet. Am Donnerstag waren rund 200 Einsatzkräfte im Schichtwechsel im Einsatz.

Michael Hanne, Leiter der Feuerwehr Braunschweig: „Mein großer Dank gilt den eingesetzten Kräften für ihre leistungsfähige Mitarbeit. Herzlichen Dank auch an die Arbeitgeber, dass sie unsere Kameradinnen und Kameraden freigestellt haben.“

Weiterhin finden Erkundungstouren statt, um die Lage zu beobachten. Mehrere tausend Sandsäcke werden weiterhin vorgehalten und können von den Bürgerinnen und Bürgern abgeholt werden.

 Die Entnahmestellen sind:

  • Leiferde am Alten Feuerwehrhaus und in
  • Stöckheim am Friedhof, Rüninger Weg, sowie weiterhin
  • Klärwerk Gut Steinhof, Celler Heerstraße 337.

27.07.2017

3. Pressemeldung der Feuerwehr Braunschweig

Wichtige Information: Keine Flutwelle in Braunschweig

Es rollt keine Flutwelle auf Braunschweig zu. Diese Fehlinformation kursiert aktuell im Internet und ist falsch.

Richtig ist, dass die Pegel langsam steigen. Der Höchststand des Hochwassers wird gegen Abend erwartet. Es wird zu Überflutungen kommen in den ausgewiesenen Überschwemmungsgebieten.

Es werden keine Stadtteile überflutet. Wir sind aktuell an einigen Einsatzstellen tätig. Die weiteren Einsatzkräfte sind einsatzbereit.

 

Hochwasserlage in Braunschweig – Höchststand noch nicht erreicht

Aktuell steigen die Wasserpegel in Braunschweig weiter. Die Höchststände von Oker, Schunter, Mittelriede sowie Wabe werden heute am frühen Abend erwartet. Wie weit letztendlich der Pegel dort steigt, ist noch nicht absehbar. Die ausgewiesenen Grenzen der Überschwemmungsgebiete der Oker werden aller Voraussicht nach nicht erreicht. Anwohnerinnen und Anwohner in den ausgewiesenen Gebieten werden gebeten, entsprechende Vorkehrungen zum Schutz ihres Eigentums zu treffen – beispielsweise Hauseingänge abdichten oder Gegenstände in Kellerräumen hochstellen. Momentan werden durch die Einsatzkräfte weiterhin Sandsäcke gefüllt. Die Feuerwehr Braunschweig richtet zwei weitere Entnahmestellen für Sandsäcke für die Bürgerinnen und Bürger ein. Ab 11 Uhr können in

  •  Leiferde am Alten Feuerwehrhaus und in
  • Stöckheim am Friedhof, Rüninger Weg, sowie weiterhin
  • Klärwerk Gut Steinhof, Celler Heerstraße 337

Sandsäcke für den Eigenbedarf abgeholt werden. Weiterhin sind alle Ortsfeuerwehren verfügbar und einsatzbereit. Die ausgewiesenen Überschwemmungsgebiete finden Sie auf einer Karte auf www.braunschweig.de.

Hinweise für Bürgerinnen und Bürger:

Bei dringenden Hilferufen rufen Sie bitte die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 an. Wenn Sie medizinische Hilfe benötigen, rufen Sie die Telefonnummer (05 31) 19 222 an.

Bürger, die ihre Keller selbst trockenlegen können, sollen dies bitte tun. Bis zu einer Wasserhöhe von 10 cm ist dies bei längerer Wartezeit auf die Einsatzkräfte besser mit Wischlappen, Eimern und Kehrschaufeln möglich.

Überflutete Straßen sind momentan zu akzeptieren und werden keinen Einsatz der Feuerwehr auslösen.

26.07.2017

2. Aktuelle Lage Hochwasser Braunschweig

Fotostrecke (3 Bilder)

Während der Landkreis Goslar schwer vom Hochwasser betroffen ist, entspannt sich die Lage in Braunschweig aktuell. Momentan arbeiten noch 11 Ortsfeuerwehren an vier Einsatzorten. 65 Einsätze ist die Feuerwehr seit heute Nacht gefahren. Bisher wurden 750 Sandsäcke verbaut. Weitere 7000 Sandsäcke sind befüllt und können bei Bedarf genutzt werden. Für Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin Sandsäcke für den Eigenbedarf vorgehalten. Diese können im Klärwerk Steinhof, Celler Heerstraße 337, rund um die Uhr abgeholt werden.

Der höchste Wasserstand der Oker wird in Braunschweig indes in den frühen Morgenstunden am Donnerstag erwartet. Anwohnerinnen und Anwohner der ausgewiesenen Überschwemmungsgebiete müssen damit rechnen, dass es zu hohen Wasserständen kommt. Wie weit der Pegel dort steigt, ist noch nicht absehbar. Die ausgewiesenen Grenzen der Überschwemmungsgebiete der Oker werden aller Voraussicht nach nicht erreicht. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass betroffene Bürgerinnen und Bürger so weit wie möglich ihr Eigentum sichern sollen. Die ausgewiesenen Überschwemmungsgebiete können Bürgerinnen und Bürger in einer Karte auf www.braunschweig.de einsehen.

Für die anderen Fließgewässer (Schunter, Wabe, Mittelriede) ist der Hochwasserstand noch schwer vorhersehbar. Auch in den Einzugsgebieten dieser Flüsse können größere Überflutungen nicht ausgeschlossen werden. Auch hier werden die Bürgerinnen und Bürger von der Stadtverwaltung aufgerufen, ihr Eigentum zu sichern.

Hinweise für Bürgerinnen und Bürger:

  • Bei dringenden Hilferufen rufen Sie bitte die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 an. Wenn Sie medizinische Hilfe benötigen, rufen Sie die Telefonnummer (05 31) 19 222 an.
  • Bürger, die ihre Keller selbst trockenlegen können, sollen dies bitte tun. Bis zu einer Wasserhöhe von 10 cm ist dies bei längerer Wartezeit auf die Einsatzkräfte besser mit Wischlappen, Eimern und Kehrschaufeln möglich.
  • Überflutete Straßen sind momentan zu akzeptieren und werden keinen Einsatz der Feuerwehr auslösen.

26.07.2017

Aktuelle Lage Hochwasser Braunschweig

Der ergiebige Dauerregen sorgt für zahlreiche Unwettereinsätze der Feuerwehr. Heute Morgen waren alle 30 Ortsfeuerwehren und die Berufsfeuerwehr an verschiedenen Einsatzstellen im Braunschweiger Stadtgebiet im Einsatz. Derzeit beruhigt sich die Lage etwas.

Zur Koordinierung der Unwettereinsätze wurde in der Feuerwache Süd eine Technische Einsatzleitung (TEL) eingerichtet. In der Integrierten Regionalleitstelle (IRLS) wurden alle verfügbaren Arbeitsplätze und die Ausnahmeabfrageplätze besetzt, um die Notrufe schnell bedienen zu können. Zur Entlastung der IRLS wurden in den Zuständigkeitsgebieten Wolfenbüttel und Peine in Cremlingen, Baddeckenstedt, Sickte, Oderwald und Schladen örtliche Einsatzleitungen zur eigenverantwortlichen Disposition der dort anfallenden Einsätze eingerichtet.

Der Rettungsdienst Braunschweig unterstützt im Landkreis Goslar bei der Evakuierung eines Alten- und Pflegeheims. In der enger Abstimmung mit der Stadtentwässerung Braunschweig wird die Situation in Braunschweig beobachtet und bewertet.

Am Dienstag hatten die Feuerwehr und die Stadtentwässerung Braunschweig (SE/BS) 10.000 Sandsäcke für Hildesheim gefüllt und bis in die Morgenstunden am Mittwoch dorthin transportiert.

Hinweise für Bürgerinnen und Bürger:

  • Bei dringenden Hilferufen rufen Sie bitte die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 an. Wenn Sie medizinische Hilfe benötigen, rufen Sie die Telefonnummer (05 31) 19 222 an.
  • Bürger, die ihre Keller selbst trocken legen können, sollen dies bitte tun. Bis zu einer Wasserhöhe von 10 cm ist dies bei längerer Wartezeit auf die Einsatzkräfte besser mit Wischlappen, Eimern und Kehrschaufeln möglich.
  • Überflutete Straßen sind momentan zu akzeptieren und werden keinen Einsatz der Feuerwehr auslösen.
  • Bürgerinnen und Bürger können sich kostenlos für den Eigenbedarf Sandsäcke im Klärwerk Steinhof abholen.
  • Aktuell sind die Straßen Wiesental zwischen Veltenhof und Kreuz Ölper, die L 635 zwischen Hondelage und Waggum sowie die L 630 zwischen Mascherode und Salzdahlum, der Brodweg und die Ebertallee gesperrt. Auch morgen werden den ganzen Tag noch hohe Pegelstände erwartet. Die Wege am Südsee sind unpassierbar.

25.07.2017

Nachbarschaftshilfe der Feuerwehr Braunschweig in Hildesheim

10.000 Sandsäcke werden gefüllt und nach Hildesheim transportiert

Heftige und ergiebige Regenschauer gingen heute in ganz Norddeutschland nieder. Die Stadt Braunschweig hat sich auf mögliche größere Überflutungen dadurch eingestellt, dass in einer Fahrzeughalle des Rieselgutes Steinhof im Laufe des Nachmittags 1.800 Sandsäcke gefüllt worden sind; das mit technischer Unterstützung der Stadtreinigung Braunschweig SE|BS. Dort wurde die Sandsackfüllmaschine aufgestellt und es wurden mehrere Tonnen Sand abgefüllt.

Als die in Steinhof eingesetzten Ausbildungsbeamte der Berufsfeuerwehr bereits auf dem Rückmarsch in den Standort waren, lief kurz vor 16:00 Uhr ein Hilfeersuchen der Stadt Hildesheim in der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel (IRLS) ein. 10.000 Sandsäcke wurden angefordert. In der Stadt Hildesheim besteht aktuell die Gefahr, dass die Innerste das Stadtgebiet teilweise überflutet.

Daraufhin wurde von einem „Kleinen Einsatzstab“ der Feuerwehr Braunschweig die Einsatz- bzw. Transportplanung aufgenommen. Von den Ortsfeuerwehren Innenstadt, Rühme und dem ABC-Zug wurden Wechselladerfahrzeuge, Gerätewagen Logistik und LKW besetzt und in Steinhof wurden die dort „frisch aufgefüllten“ Sandsäcke verladen. Die Ausbildungsbeamten wurden zurück zum Sandsackfüllplatz geschickt um weitere 8.000 Sandsäcke zu füllen. Abgelöst wurden diese Einsatzkräfte von den Fachzügen 80, 88 und 89 (Personalreserve und Versorgung) und dem ABC-Zug.

Derzeit sind noch 100 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Braunschweig im Rieselgut Steinhof damit beschäftigt Sandsäcke zu füllen und 7 LKW sind aktuell in Hildesheim um dort die erste Welle mit 1.800 Sandsäcken abzuliefern. Der LKW-Konvoi wird in der Nacht wohl noch 5 Mal nach Hildesheim fahren müssen um die zugesagte Sandsackmenge zu liefern und die Einsatzkräfte werden wohl die Nacht zum Tag machen müssen.

Während aktuell in der Stadt Braunschweig noch keine Hochwassereinsätze angefallen sind, hat die IRLS aufgrund der Zuständigkeit auch für die Landkreise Peine und Wolfenbüttel jedoch viel zu tun. Mehrere Einsätze sind in der Samtgemeinde Baddeckenstedt angefallen, auch die Gemeinde Schladen ist betroffen. Aus Peine wird wahrscheinlich noch in dieser Nacht eine Feuerwehrbereitschaft nach Hildesheim abrücken; das ist mit einem hohen Alarmierungsbedarf verbunden. Die IRLS ist gut vorbereitet: Sobald die Einsatzfrequenz steigt, werden bedarfsorientiert von den Freiwilligen Feuerwehren in den 7 Gemeinden des Landkreises Peine und in den 7 Gemeinden des Landkreises Wolfenbüttel – bei Bedarf natürlich auch in der Stadt Braunschweig - Örtliche-/Technische Einsatzleitungen eingerichtet. Diesen werden dann von der IRLS die Einsätze in ihren Gebieten zur eigenverantwortlichen Disposition zugewiesen. So soll sichergestellt werden, dass bei einem Massenanfall von Einzelereignissen alle Einsatzstellen „bedient“ werden können.

25.07.2017

LKW-Unfall am Autobahndreieck BS Süd-West – Dieselkraftstoff trat aus

LKW kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Betonschutzwand – Dieselkrafstoff trat aus – ca. 500l Dieselkraftstoff wurden abgepumpt – der Fahrer wurde leicht verletzt.

Am Dienstagvormittag wurde der Integrierten Regionalleitstelle BS/PE/WF um 11:16 Uhr ein Verkehrsunfall mit einem Sattelauflieger am Autobahndreieck BS Süd-West, im Abfahrtsbereich der BAB 39 zur BAB 391, gemeldet. Daraufhin wurde zunächst ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache Süd alarmiert.

Nach ersten Erkundungsmaßnahmen konnten diverse auslaufende Betriebsstoffe sowie eine größere Leckage am Kraftstoffbehälter festgestellt werden.

Daraufhin wurde der C-Dienst der Feuerwache Süd, zwei Rettungswagen sowie weitere Sonderfahrzeuge der Hauptfeuerwache zur Einsatzstelle entsandt.

Aufgrund der schweren Beschädigung des Zugfahrzeuges sowie der bestehenden Umweltgefahr war es erforderlich, den Dieselkraftstoff des verunfallten LKW in einen mobilen Tank der Feuerwehr umzufüllen. Für die Dauer der Bergungsarbeiten war der Abfahrtsbereich der BAB 39 sowie die BAB 391 in Richtung Gifhorn voll gesperrt.

Der Fahrer des LKW wurde leicht verletzt. Ein Transport ins Krankenhaus war jedoch nicht notwendig.

Für die Feuerwehr Braunschweig war der Einsatz um 13:30 Uhr beendet. Insgesamt befanden sich 15 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr im Einsatz.

24.07.2017

Drei verletzte Personen bei schwerem Verkehrsunfall bei Watenbüttel

Durch die Kollision mit einem entgegenkommendem LKW wurden der LKW sowie zwei PKW schwer in Mitleidenschaft gezogen und drei Personen verletzt

Am heutigen Montag, den 24. Juli 2017 wurde der Integrierten Regionalleitstelle BS/PE/WF um 16:38 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Celler Heerstraße zwischen Watenbüttel und Gut Steinhof gemeldet, bei dem Personen eingeklemmt sein sollten.

Es wurden der Rüstzug der Hauptfeuerwache, die Ortsfeuerwehr Watenbüttel sowie mehrere Rettungswagen und der Rettungshubschrauber aus Wolfenbüttel alarmiert.

Bei dem Verkehrsunfall, in den zwei PKW, davon ein Taxi und ein Sattelauflieger-LKW verwickelt waren wurden sowohl die Fahrzeugführer der PKW, als auch der LKW-Fahrer verletzt und wurden in ein Braunschweiger Krankenhaus gebracht.

Der Zusammenstoß zwischen dem ersten PKW und dem LKW war derart heftig, dass der PKW auf die Seite kippte und in den Straßengraben rutschte. Der zweite PKW wurde ebenfalls schwer beschädigt.

Der zunächst vermutet eingeklemmten Person konnte durch Ersthelfer aus dem auf der Seite liegenden PKW geholfen werden.

Die Ortsfeuerwehr stellte an der Einsatzstelle den Brandschutz sicher und übernahm weitere Aufgaben der Gefahrenabwehr im Hinblick auf Umweltschäden.

Die Ermittlungen zur Unfallursache wurden durch die Polizei aufgenommen.

Der Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst konnte um 18:33 Uhr beendet werden

17.07.2017

Silber-Weide drohte auf das Grundstück einer Stöckheimer Kindertagesstätte zu fallen

Fotostrecke (2 Bilder)

Feuerwehr war zur Gefahrenbeseitigung auf moderne Technik angewiesen.

Am Samstagmittag gegen 11.45 Uhr wurde die Feuerwehr Braunschweig in den Bruchweg gerufen. Entlang eines angrenzenden Fuß- und Radweges drohte ein Baum zu fallen. Ursache war eine schadhafte Stammverästelung auf Bodenhöhe. Ein Teil des Baumes war bereits abgebrochen und hing in einer instabilen Position über den öffentlichen Weg. Auch das Gelände der unmittelbar angrenzenden Kindertagesstätte war tangiert.

Hilfe war schnell vor Ort. Die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Stöckheim waren zum Zeitpunkt der Alarmierung gerade mit Ausbildungs- und Instandsetzungsarbeiten in ihrem Feuerwehrhaus beschäftigt, welches sich nur wenige Meter entfernt befand. Der zuständige Gruppenführer erkannte die Lage schnell. Zur sicheren Beseitigung der Gefahr wurden zusätzliche Kräfte der Feuerwache Süd nachalarmiert. Insbesondere die Seilwinde des Rüstwagens war gefragt. Mit dieser Zugeinrichtung konnten die unter mechanischer Spannung stehenden massiven Stämme – ohne die Anwesenheit von Personal Gefahrenbereich – problemlos zu Fall gebracht werden. Arbeitssicherheit wird auch bei der Feuerwehr großgeschrieben, so der Einsatzleiter.

Auch die verbliebene Baumhälfte stelle durch die Schädigung eine potentielle Gefahr dar. Aus diesem Grund wurde mit Hilfe der Drehleiter die Baumkrone abgetragen. Somit besitzt der Wind keine Angriffsfläche, erklärt der Einsatzleiter. Zur weiteren Grünpflege wird der Fachbereich Stadtgrün informiert.

Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Freiwilliger- und Berufsfeuerwehr blieb nicht folgenlos. Nach getaner Arbeit lud die Ortsfeuerwehr ihre beruflichen Kollegen zu Brötchen und „Feuerwehrmarmelade“ in ihr Feuerwehrhaus ein.

16.07.2017

Schwerer Verkehrsunfall mit sechs verletzten Personen

Bei einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten PKW wurden sechs Personen zum Teil schwer verletzt

Am Sonntag erhielt die Integrierte Regionalleitstelle BS/PE/WF um 9:50 Uhr von einer Autofahrerin einen Notruf, in dem ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B4 zwischen Kanalbrücke und Meinholz gemeldet wurde.

Es wurde der Rüstzug der Hauptwache, die Ortsfeuerwehr Wenden sowie mehrere Rettungswagen aus Braunschweig, Gifhorn und Vechelde sowie der Rettungshubschrauber Christoph 30 aus Wolfenbüttel alarmiert. Im weiteren Verlauf wurde noch ein Notarzt aus Wendhausen hinzugezogen, da die Braunschweiger Notarzteinsatzfahrzeuge an anderen Einsatzstellen mit lebensbedrohlich erkrankten Personen gebunden waren.

An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass alle PKW-Insassen bereits selbständig oder mit Unterstützung von Ersthelfern aus ihren Fahrzeugen gelangt waren.

Es waren insgesamt sechs Personen mit unterschiedlich schweren Verletzungen aus vier betroffenen PKW beteiligt.

Nach der Sichtung der Verletzten durch den Notarzt des Rettungshubschraubers konnten die Patienten nach und nach in Krankenhäuser in Braunschweig, Gifhorn und Wolfsburg transportiert werden.

Eine Patientin musste arztbegleitet transportiert werden.

Die Feuerwehreinheiten brachten nach der Unterstützung der Rettungsdiensteinheiten und der Sicherstellung des Brandschutzes noch Bindemittel auf die ausgelaufenen Kraft- und Schmierstoffe aus und beendeten den Einsatz um 11:20 Uhr.

Die Polizei hat mit den Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

13.07.2017

Feuer in der Isoldestraße

Fotostrecke (4 Bilder)

In der Isoldestraße kam es gegen 18 Uhr zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung in einem größeren Garagenkomplex. Aus bislang unbekannten Gründen begann es im Lagerbereich zu brennen. Rauch drang über die Dachkonstruktion in angrenzende Gebäudeteile ein, darunter eine Wohnung. Während der Lageerkundung stellte sich heraus, dass sich in der Wohnung keine Personen mehr aufhielten, so dass sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung in der Lagerhalle konzentrieren konnten.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da in der Lagerhalle durch die starke Hitzeentwicklung Kabelkanäle von der etwa 6 m hohen Decke fielen und der Angriffstrupp wegen der starken Rauchentwicklung anfangs unter Nullsicht arbeitete.

Da es sich um einen über mehrere Jahrzehnte gewachsenen Gebäudekomplex handelte, musste für die Nachlöscharbeiten die Dachhaut an mehreren Stellen aufwendig geöffnet werden. Ein letztes Glutnest konnte unter dem Dach zwischen einer alten Fachwerkwand und einer später vorgemauerten Wand gelöscht werden.

 Insgesamt befanden sich ein Löschzug mit 16 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz dauerte bis 20:08 Uhr.

05.07.2017

Feuer zerstört gesamte Zentralelektroverteilung

In einem kombinierten Wohn- und Geschäftshaus führt ein Feuer zum Totalausfall der Hauselektrik

Am 05.07.2017 – gegen 13:15 Uhr– ging ein Notruf über eine starke Rauchentwicklung aus einem Keller eines Wohnhauses „Im Remenfeld“ in der in der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr Braunschweig ein. Daraufhin wurden ein Löschzug der Hauptfeuerwache sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten alle Bewohner ihre Wohnungen bereits unverletzt verlassen. Die Gäste und Mitarbeiter, des im Gebäude vorhandenen griechischen Lokals, befanden sich ebenfalls im Freien.

Den in den Treppenraum vorgehenden Einsatzkräften schlugen Flammen und starker Rauch aus der Elektro-Hausverteilung entgegen. Mit einem Kohlendioxidlöscher konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Zeitgleich wurde das Lokal durch die Feuerwehr mittels Überdruckbelüftung vor dem Eindringen jeglicher Rauchgase geschützt. Aufgrund des Schadenausmaßes mit wiederholten Kurzschlüssen musste die Hauptsicherung im Haus durch eine Elektrofachkraft entfernt werden.

Zurzeit sind das gesamte Wohnhaus, das Restaurant sowie ein angrenzendes Frisörgeschäft ohne elektrische Versorgung. Nach Aussage eines Mitarbeiters einer Elektro-Installationsfirma sind zur Behebung des massiven Schadens mehrere Tage notwendig. Der Schaden lässt sich mit einer mindestens fünfstelligen Summe beziffern.

Im Einsatz befanden sich ein Löschzug der Hauptfeuerwache sowie Kräfte der Ortsfeuerwehr Schapen.

Die Polizei nahm vor Ort die Ermittlungen auf.

04.07.2017

Brandstiftung im Krankenhaus Salzdahlumer Straße

Patient entzündet Bettbezug - Brandmeldeanlage alarmiert die Feuerwehr

Braunschweig. Am 04.07.2017 wurde die Feuerwehr gegen 15.11 Uhr über die automatische Brandmeldeanlage des Krankenhauses Salzdahlumer Straße alarmiert. In einem geschlossenen Aufnahmebereich der Psychiatrischen Klinik hatte ein Patient einen Bettbezug angezündet.

Die Feuerwache Süd war bereits nach wenigen Minuten am Brandort. Löschmaßnahmen brauchten die Brandschützer nicht mehr durchführen. Beherzte Krankenhausmitarbeiter hatten zwischenzeitlich das Feuer gelöscht und somit eine größere Gefahr für die Patienten und Mitarbeiter verhindert. Das Vorgehen des Personals war sehr kompetent und umsichtig, so der Einsatzleiter der Feuerwehr.

Zur Beseitigung des Brandrauchs setzte die Feuerwehr zwei mobile Lüftungsgeräte ein.

Die genauen Umstände und Hintergründe der Brandstiftung werden von der Polizei untersucht.

29.06.2017

Feuer im Flüchtlingsheim

Im Bienroder Flüchtlingsheim brannte es in einem Abstellraum

Am 29.06.2017 – gegen 17:20 Uhr– ging ein Alarm der Brandmeldeanlage des Flüchtlingsheim in Bienrode auf der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr Raunschweig ein. Unmittelbar nachdem der Löschzug der Berufsfeuerwehr ausrückte, kam über Notruf vom vor Ort tätigen Sicherheitsdienst die Meldung, dass es im Gebäude brennt. Daraufhin wurden weitere Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte alarmiert.

Beim Eintreffen hatten bereits alle Bewohner unverletzt ihre Wohnungen verlassen. Der Entstehungsbrand in einem Abstellraum für Kinderwagen und Großspielgeräte wurde innerhalb kürzester Zeit durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr gelöscht.

Durch die frühzeitige Alarmierung und durch die Anwesenheit des Sicherheitsdienstes, der bereits vor Eintreffen der Feuerwehr für die Evakuierung des Gebäudes sorgten, konnte eine Ausweitung des Schadens verhindert werden.

Da sich der Schaden ausschließlich auf den Abstellraum begrenzte, konnten die Bewohner unmittelbar nach dem Einsatz in ihre Wohnungen zurückkehren.

Im Einsatz befanden sich ein Löschzug der Hauptfeuerwache, Kräfte der Ortsfeuerwehr Bienrode sowie mehrere Rettungswagen.

Die Polizei nahm vor Ort die Ermittlungen auf.

27.06.2017

Übung der Berufsfeuerwehr auf dem Gelände der Zollern BHW

Die Berufsfeuerwehr übte heute den Einsatz des Gefahrstoffzuges auf dem Gelände der ZOLLERN-BHW GLEITLAGER GMBH & Co. KG, Alte Leipziger Strasse.

Laut Drehbuch der Übungsleitung hatte ein Gabelstapler ein Fass mit einer ätzenden Flüssigkeit beschädigt. Einem anderen Arbeiter, der den Schaden begutachten wollte, ist diese Flüssigkeit dann über das Bein gelaufen.

Die herbeigerufene Feuerwehr sollte nun den Arbeiter dekontaminieren, die weitere Ausbreitung des Gefahrstoffs verhindern und die bereits ausgetretene Flüssigkeit binden.

Um auf eventuell zeitgleich auftretende Einsätze sofort reagieren zu können, stellte die Ortsfeuerwehr Innenstadt während der Übung eine Einsatzreserve.

Die Feuerwehr Braunschweig dankt der ZOLLERN-BHW GLEITLAGER GMBH & Co für die Möglichkeit, auf ihrem Firmengelände üben zu dürfen.

06.06.2017

Zeitgleich Feuer im vierten Obergeschoß in Gliesmarode und technisch aufwendige Rettung eines Patienten in Lehndorf

Zwei personalintensive Einsatzstellen gleichzeitig beschäftigten die Feuerwehr

Heute ging zunächst um 12:28 Uhr die Meldung eines Rettungswagens ein, dass ein Patient aufgrund seines Krankheitsbildes und seiner persönlichen Umstände nicht mit einer Trage auf üblichem Weg in den RTW und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden könne.

Der Einsatz von zusätzlichem Feuerwehrpersonal und des Feuerwehrkranes waren erforderlich, um eine Körperhaltung gewährleisten zu können, die die Gesundheit des Patienten nicht weiter verschlechtern würde.

Hierzu waren 15 Mitarbeiter von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie der Einsatz des Feuerwehrkranes notwendig. Es kamen ebenfalls drei Angehörigen der Gruppe „Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen“ der Berufsfeuerwehr zum Einsatz.

Der Einsatz dauerte etwas mehr als eine Stunde. Etwa genauso lange musste die Hannoversche Straße gesperrt werden.

Kurz nach der Alarmierung zur Hannoverschen Straße, nämlich um 12:38 Uhr wurde ein Löschzug aus Einheiten der Haupt- und der Südwache zur Berliner Straße in Gliesmarode alarmiert.

Eine Anwohnerin schilderte, dass es bei ihr im Haus brennen würde.

Da der B-Dienst und die Drehleiter der Hauptwache einen erheblichen Zeitvorteil hatten um die Brandstelle zu erkunden, konnte beim Eintreffen der Löschgruppenfahrzeuge der Südwache direkt mit den Löschmaßnahmen begonnen werden.

Mit einem erweiterten Trupp unter Atemschutz konnten die brennenden Koffer schnell gelöscht werden.

Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

01.06.2017

Brand in einem Seminarhotel mit starker Rauchentwicklung im Gebäude

Am gestrigen Abend um 23:37 Uhr wurde die Feuerwehr Braunschweig zu einem Brand in einem Seminarhotel in Braunschweig-Volkmarode alarmiert. Auf den Brand in einem Installationsschacht des Gebäudes wurden die Gäste durch die ausgelösten Rauchmelder in den Fluren des zu einem Schulungszentrum gehörenden Hotels aufmerksam. Da sich der Installationsschacht über drei Geschoße des Hotels erstreckte kam es zu einer weiten Rauchausbreitung in einem Gebäudeflügel.

Als die alarmierten Kräfte der Feuerwehr Braunschweig eintrafen, hatten bereits fast alle Gäste das Gebäude verlassen können. Zwei Gäste wurden durch die Feuerwehr aus ihren Zimmern geholt und teilweise mit Brandfluchthauben aus dem Gebäude geführt. Die insgesamt ca. 50 Gäste wurden durch den Rettungsdienst auf Rauchgasvergiftungen untersucht. Da sich bei keinem Bewohner Symptome einer solchen Vergiftung zeigten, konnten alle vor Ort bleiben. Es gab somit keine verletzten Personen. Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte zügig gelöscht werden, so dass eine Ausbreitung auf benachbarte Zimmer verhindert wurde.

Durch das Feuer, das einen Teil der Gebäudeelektrik und Heizungsanlage zerstörte, sowie die massive Rauchausbreitung und den damit einhergehenden Schaden konnte ein Teil des Gebäudes nicht mehr durch die Gäste benutzt werden. Der Betreiber des Seminarhotels kümmerte sich um eine alternative Unterbringung seiner Gäste.

Insgesamt waren ca. 45 Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Ortsfeuerwehren Volkmarode und Schapen sowie des Rettungsdienstes der Stadt Braunschweig vor Ort. Gegen 01:15 Uhr wurde die Einsatzstelle an den Betreiber des Seminarhotels übergeben.

01.06.2017

Mehrere Anrufer melden PKW-Brand an der A 39

Ab 12.30 Uhr meldeten mehrere Autofahrer ein Feuer im Bereich der Autobahn A 39 in Höhe der Ortschaften Salzgitter Thiede und Geitelde. Anhand der unterschiedlichen Angaben lag der vermutete Einsatzort in einem Umkreis von ca. 4 Kilometer Durchmesser. Außerdem wurde sowohl von einem  PKW-Brand als auch von einem Waldbrand berichtet. Da der Einsatzort im Grenzgebiet zwischen den Städten Salzgitter und Braunschweig lag, wurden nach Abstimmung zwischen den Leitstellen von beiden Feuerwehren Einsatzkräfte entsandt.

Schon auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war zwischen Braunschweig Geitelde und Salzgitter Thiede eine recht starke Rauchentwicklung zu sehen. Die Einsatzkräfte trafen schließlich auf einem Waldweg im Sierßer Holz auf einen im Vollbrand stehenden PKW.

Dessen Fahrer hatte während der Fahrt plötzlich Rauch im Innenraum wahrgenommen, konnte das Fahrzeug aber noch sicher abseits der Straße zum Stehen bringen. Wenige Augenblicke später schlugen nach seinen Aussagen bereits Flammen aus dem Motorraum. Der Fahrer blieb unverletzt. Aufgrund der rasanten Brandentwicklung war es ihm jedoch nicht möglich, das Feuer mit eigenen Mitteln zu bekämpfen.

Die Kräfte der Feuerwehr konnten unter Einsatz von Wasser und Löschschaum den Brand schnell unter Kontrolle bringen und ablöschen. Durch die Regenfälle der vergangenen Tage und die somit noch vorhandene Feuchtigkeit griff das Feuer nicht auf die Vegetation über.

Der Sachschaden dürfte – bedingt durch das hochwertige Fahrzeug – im sechsstelligen Bereich liegen

31.05.2017

Küchenbrand – Bewohner wird leicht verletzt

Schnelles Handeln der Feuerwehr verhindert größeren Schaden

Am 01.06.2017 gegen 21:20 Uhr wurde der Feuerwehr über den Notruf 112 ein Brand in einer Wohnung gemeldet. Anrufer war ein Nachbar, welcher den Brand in der Küche im Hochparterre eines Mehrfamilienhauses am Weißen Kamp bemerkt hatte. Die Leitstelle der Feuerwehr alarmierte daraufhin der Hauptfeuerwache, sowie der Feuerwache Süd.

Beim Eintreffen trat bereits Brandrauch aus dem geöffneten Fenster. Alle Bewohner des Hauses hatten bereits ihre Wohnungen verlassen und warteten auf die Einsatzkräfte. Der Bewohner der Brandwohnung wurde sofort durch den Rettungsdienst versorgt. Die Feuerwehr hatte den Brand in der Küche rasch gelöscht und konnte dadurch eine größere Schadenausbreitung vermeiden.

Der Geschädigte wurde durch den Brand leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 10.000,- Euro. Die Wohnung ist momentan jedoch nicht bewohnbar. Durch das schnelle Handeln der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung verhindert werden. Somit konnten alle anderen Bewohner kurzer Zeit später wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Im Einsatz befanden sich der C-Dienst, ein Löschfahrzeug und die Drehleiter der Hauptfeuerwache, ein Löschfahrzeug der Feuerwache Süd mit 15 Einsatzkräften, ein Rettungswagen und ein Notarzt, sowie die Polizei und dem Kriminaldauerdienst.

30.05.2017

Kurz – aber heftig. Vormittagsgewitter sorgte für Blitzeinschläge in Braunschweig

Starke Beschädigungen an Dach und kleiner Folgebrand nach Blitzeinschlag in Harxbüttel – Schulklasse auf Waldausflug durch Feuerwehr in Sicherheit gebracht - Wasserschaden.   
 
Als um kurz nach 10:00Uhr eine kleine Gewitterfront mit starken Regenschauern über Braunschweig wegzog, konnten viele Bürger wahrscheinlich deutlich einige Blitzschläge wahrnehmen.

Insgesamt drei dieser Blitzschläge führten zu Alarmierungen der Feuerwehr.  Die erste Alarmierung führte zu einem Unternehmen in der Karl-Schmidt-Straße, wo ein Blitzeinschlag gleich mehrere Melder der Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Glücklicherweise waren keine größeren Schäden und kein Brand zu beklagen.  
 
Kurz danach folgte der Notruf aus Harxbüttel, wo ein Blitzschlag Teile eines Daches zerstört hatte. Im Bereich der Einschlagstelle kam es zu einem Schwelbrand. Den neben der Berufsfeuerwehr alarmierten Einsatzkräften der Ortsfeuerwehr Harxbüttel gelang es, den Brand in der Dachdämmung zu löschen bevor er sich weiter ausdehnen konnte. Berufsfeuerwehr und die ebenfalls alarmierte Ortsfeuerwehr Wenden brauchten nicht mehr einzugreifen sondern unterstützten nur noch bei der Kontrolle der Einsatzstelle nach möglichen Glutnestern.  
 
Ein weiterer Blitzeinschlag bei der Fa. Alba in der Frankfurter Straße blieb ebenso ohne weitere Konsequenzen für die Feuerwehr.  
 
Einen Notruf der besonderen Art setzte die Lehrerin einer Grundschulklasse ab. Sie befand sich mit der Klasse auf einer Exkursion und war direkt in das Unwetter geraten. Die Ortsfeuerwehren Veltenhof, Rühme und Thune übernahmen die Klasse zunächst in ihre Fahrzeuge und übergaben die durchgeregneten Kinder später an einen Bus der Verkehrs-GmbH.
 
Trotz des heftigen Niederschlags gab es nur in der Orlastraße einen Wasserschaden. Urache waren hier Dachdeckerarbeiten. Die Feuerwehr brauchte nicht tätig zu werden, die Bewohner halfen sich selbst.

17.05.2017

Ein Schwerverletzter bei LKW Unfall auf der A2 Höhe Braunschweig Waten-büttel

LKW fuhr frontal auf vorrausfahrenden LKW auf  – der schwerverletzte Fahrer wurde bei dem Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Wrack befreit werden

Ein schwerverletzter LKW Fahrer ist das Resultat eines schweren LKW Unfalls am Mittwochnachmittag um kurz nach 15:30 Uhr. Ein LKW war aus bisher nicht bekannten Gründen am Stauende auf der A2 in Fahrrichtung Hannover Höhe der Autobahnauffahrt Braunschweig Watenbüttel auf einen vor ihm haltenden LKW aufgefahren. 

Hierbei wurde der LKW so schwer deformiert, dass der Fahrer auf dem Fahrersitz eingeklemmt war.

Die Rettungsarbeiten für den eingeklemmten LKW Fahrer stellten sich sehr langwierig dar. Da die Frontpartie der Fahrerseite bis weit in das Fahrzeuginnere gedrückt war, mussten zum Befreien mehrere hydraulische Rettungsgeräte eingesetzt werden.

Nach ca. 50 Minuten konnte der Fahrer befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden.

Die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Hannover war aufgrund der Rettungs- und Aufräumarbeiten bis in die Abendstunden gesperrt.

Insgesamt waren der Rüstzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Watenbüttel mit 23 Einsatzkräften sowie der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen und dem Rettungshubschrauber mit einem Notarzt im Einsatz.

Zur Unfallursache ermittelt die Polizei.

17.05.2017

Heckenbrand bei Gartenarbeiten

Am 17.05.2017 wurde die Feuerwehr gegen 12.08 Uhr zu einem Heckenbrand in die Südstadt alarmiert. Bei der Beseitigung von Unkraut mit einem Gasbrenner war eine Hecke in Brand geraten. Trotz der Löschversuche des Eigentümers und zweier Nachbarn konnte ein Übergreifen auf das Nachbargrundstück nicht verhindert werden. Das Feuer griff auf einem Unterstand für Kaminholz, sowie eine darauf installierte Poolheizung über. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits weitestgehend gelöscht. Durch die Feuerwehr wurden noch Nachlöscharbeiten, sowie die Kontrolle nach Brandnestern im benachbarten Unterstand durchgeführt.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Mascherode sowie Einheiten der Feuerwachewache Süd.

Durch den Einsatzleiter Jan Poßberg wurde festgestellt: Es ist schön, dass durch die Nachbarschaftshilfe und die schnellen Löschversuche des Eigentümers schlimmeres verhindert werden konnte.

Die Schadenhöhe wird noch durch die Polizei ermittelt.

13.05.2017

Zahlreiche Unwettereinsätze und Blitzeinschläge in den Landkreisen Peine und Wolfenbüttel sowie der Stadt Braunschweig. – Dachstuhlbrand in Raut-heim – Zahlreiche vollgelaufene Keller - 27 Einsätze im Bereich der Leitstelle Braunschweig – Berufsfeuerwehr und 14 Ortsfeuerwehren in Braunschweig stark gefordert

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Eine über die Landkreise Peine und Wolfenbüttel und der Stadt Braunschweig hinwegziehende Gewitterfront führte ab 17.49 Uhr bis ca. 18.45 Uhr kurzfristig zu einem erhöhten Einsatzaufkommen für die Feuerwehren im Einsatzbereich der Intergrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel (IRLS).

Die Gewitterfront näherte sich aus Peine und führte dort ab 17.49 Uhr schwerpunktmäßig im Bereich Wendeburg, Bortfeld und Harvesse zu 13 Unwettereinsätzen, überwiegend mit überfluteten Kellern. Da in Wendeburg eine Örtliche Einsatzleitung eingerichtet wurde, konnten die Einsätze von der IRLS dorthin übergeben, und die Ortsfeuerwehren von dort gezielt eingesetzt werden.

Nachdem das Gewitter die Stadt Braunschweig erreicht hatte wurden aus dem Stadtgebiet innerhalb weniger Minuten drei Blitzeinschläge an die IRLS gemeldet. Als erstes wurde der Löschzug der Hauptwache der Berufsfeuerwehr, verstärkt durch die Freiwillige Feuerwehr Watenbüttel, welche an diesem Tag im Rahmen eines Wachpraktikums die Einsatzkräfte verstärkte, nach Thune alarmiert, um dort gemeinsam mit den Ortsfeuerwehren Thune und Harxbüttel den gemeldeten Dachstuhlbrand zu bekämpfen. Dieser Einsatz verlief glücklicherweise glimpflich, der Einschlag hatte keine Brand entzündet.

Anders verhielt es sich bei dem Alarm zum Dachstuhlbrand in Rautheim. Dort war der Dachstuhl einer ca. 10 m x 20 m großen Scheune in Brand geraten. Die angrenzenden Nachbargebäude konnten geschützt und der Brand durch die Ortsfeuerwehren Rautheim, Rüningen sowie mittels der Drehleiter und eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs der Hauptwache bekämpt werden. Zwischendurch musste sich die Besatzung des mitgeführten Rettungswagens zeitweise um eine Bewohnerin kümmern, welche einen Schock erlitten hatte. Eine innenliegende Wohnung wurde durch Löschwasser stark beschädigt.

Der dritte Blitzeinschlag ereignete sich in Volkmarode, auch dieser verlief glücklicherweise glimpflich. Es wurde im Gebäude nur Rauch, aber kein Feuer festgestellt. Hier waren neben Kräften der Berufsfeuerwehr die Ortsfeuerwehren Volkmarode und Schapen eingesetzt.

Zeitgleich wurden in Braunschweig 8 Unwettereinsätze durch die Ortsfeuerwehren Lamme, Völkenrode, Veltenhof, Ölper, Lehndorf, Wenden und Timmerlah bekämpft. Auch hier mussten in verschiedenen Stadtteilen die Keller ausgepumpt werden. Weiterhin musste die Berufsfeuerwehr ein Objekt kontrollieren, weil dort die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte.

Im Landkreis Wolfenbüttel wurden zwei Blitzeinschläge gemeldet, welche jedoch glimpflich verlaufen sind.

Auch vor dem Unwetter wurden im Laufe des Tages die Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Watenbüttel bei einem Laubenbrand am Madammenweg gefordert.

07.05.2017

1 verletzter Bewohner bei Küchenbrand im Hochhaus Emsstraße

Eine Bewohner wurde bei einem Küchenbrand in einem Hochhaus an Emsstraße durch Rauchgase verletzt.

Der Leitstelle der Feuerwehr Braunschweig wurde in der Nacht zum Sonntagvormittag gegen 01:28 Uhr ein Wohnungsbrand in einem Hochhaus an der Emsstraße gemeldet. Hierauf wurden die Löschzüge der Haupt- und Südwache sowie Einheiten des Rettungsdienstes alarmiert.

Beim Eintreffen stellten die Einsatzkräfte fest, dass es tatsächlich im 9.OG des Gebäudes in der Küche einer Wohnung brannte. Die Bewohner der umliegenden sowie der betroffenen Wohnungen hatten das Gebäude bereits verlassen, für Bewohner der anderen Etagen bestand keine Gefahr.

Der Angriffstrupp konnte zügig in die betroffene Wohnung eindringen und den Brand löschen. Bei der Kontrolle der über der Brandstelle liegenden Wohnung wurde auch dort eine leichte Verrauchung wahrgenommen. Hier war der Rauch über offenstehende Fenster in die Wohnung gelang, weitere Maßnahmen waren hier jedoch auch nicht erforderlich, so dass nach kurzer Zeit der Löschzug der Südwache wieder einrücken konnte.

Die zwei aus der Brandwohnung kommenden Personen wurden vom Notarzt untersucht, woraufhin eine Person mit leichter Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus Salzdahlumer Straße transportiert wurde.

Der Wohnungsinhaber verblieb an der Einsatzstelle, auch, um sich um seinen Hund zu kümmern.

Die Brandursache wird noch durch die Polizei ermittelt.

Für die Feuerwehr und den Rettungsdienst, welche mit 40 Einsatzkräften vor Ort waren, endete der Einsatz gegen 03:45 Uhr.

06.05.2017

Tierrettungseinsatz der Feuerwehr

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Feuerwehr und Tierschutz befreien Gänseküken aus Angelschnur.

Braunschweig. Am Samstagabend wurde dem Tierschutz Braunschweig ein Gänseküken gemeldet, welches sich in einer Angelschnur verfangen hat. Die Mitarbeiterin des Tierschutzes konnte das Gänseküken in einer sechsköpfigen Gänsefamilie auf einem See im Bürgerpark entdecken. Das Tier hatte die Angelschnur zum Teil verschluckt und um das rechte Bein gewickelt. Über die Notrufnummer forderte die Mitarbeiterin des Tierschutzes Unterstützung bei der Berufsfeuerwehr an.

Die Integrierte Leitstelle entsandt daraufhin 10 Einsatzkräfte der Feuerwehrwache Süd. Als die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle ankamen, war die Lage ein wenig unübersichtlich. Etwa sechs Gänsefamilien tummelten sich auf dem kleinen See. Zunächst wurde versucht das Gänseküken auf dem Wasser mit einem Rettungsboot zu fangen. Alle Tiere schienen von der anstehenden Fangaktion windbekommen zu haben, so dass sich nach und nach alle anwesenden Gänse in Richtung Oker aus dem Staub gemacht haben.

Hingegen aller Befürchtungen war das Küken nicht verletzt und beeindruckend flink. Mit vereinten Kräften konnte das Küken mit einem Kescher gefangen werden. Das Tier wurde von der Angelschnur befreit und nach einer kurzen Untersuchung durch den Tierschutz an die wartenden Eltern übergeben werden.

05.05.2017

VW Bus schleudert von PKW-Gespann

Toyota Hilux kam mit PKW- Anhänger ins Schleudern und landete im Rapsfeld

Am Freitag, den 05.05.2017 kam es in den Nachmittagsstunden zu einem Verkehrsunfall auf der Waggumer Straße am Ortsausgang von Bienrode. Ein PKW-Gespann kam ortseinwärts fahrend ins Schlingern, geriet zunächst auf die Gegenfahrbahn und landete dann im anschließenden Rapsfeld. Der PKW-Anhänger löste sich dabei vom Zugfahrzeug (Toyota Hilux). In der Folge löste sich ebenfalls ein VW T5- Transporter vom Anhänger und überschlug sich. Zu diesem Zeitpunkt befuhr kein weiterer Verkehrsteilnehmer die Gegenfahrbahn. Der VW Bus landete wieder auf allen vier Reifen. Der Fahrer des Toyota erlitt lediglich eine Schnittverletzung und konnte vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt werden. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. An dem Anhänger und dem VW Bus entstand erheblicher Sachschaden. Betriebsstoffe liefen nicht aus.

Da die ersten Unfallzeugen nicht sicher waren, ob sich weitere Personen in den betroffenen Fahrzeugen befinden, wurden die Ortsfeuerwehr Bienrode, der Rüstzug der Hauptfeuerwache, zwei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert.

04.05.2017

Feuer im Hotel

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten alle Personen das Gebäude verlassen.

Am Donnerstag, den 4. Mai 2017 wurde um 17:54 Uhr der Integrierten Regionalleitstelle BS/PE/WF ein Feuer in einem Hotel in der Kuhstraße gemeldet. Daraufhin wurden der B-Dienst und ein Löschzug der Berufsfeuerwehr Braunschweig sowie zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und der Organisatorischer Leiter Rettungsdienst mit dem Stichwort „Feuer: Menschenleben in Gefahr“ alarmiert.

Nach ersten Erkundungsmaßnahmen konnte ein Brand im Kellergeschoss des Hotels festgestellt werden. Aus dem hinteren Teil des Gebäudes quoll dicker brauner Rauch aus einem Fenster. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits alle Gäste sowie die Mitarbeiter das Gebäude verlassen.

Ein Trupp wurde mit Atemschutzgeräten zur Brandbekämpfung im Kellergeschoss eingesetzt und konnte den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle bringen. Durch den Einsatz von zwei Hochleistungslüftern konnten die Nachlöscharbeiten abgeschlossen und alle Bereiche des Hotels von Brandrauch befreit werden. Bei diesem Einsatz wurde eine Mitarbeiterin des Hotels durch Rauchgase leicht verletzt.

Es waren 25 Einsatzkräfte an der Brandbekämpfung beteiligt.

Die Brandursache wird noch ermittelt.

01.05.2017

70 jähriger Mann vermisst – Suchaktion bei Hondelage

Rettungshundestaffeln, die Feuerwehr und Polizei im Einsatz bei Suchaktion nahe Hondelage

Seit der letzten Nacht wird ein Bewohner eines Pflegeheimes in Querum vermisst.

Nachdem zunächst mithilfe eines Polizeihubschraubers begonnen wurde die Person aus der Luft zu suchen, bat die Polizei um 11:15Uhr bei der Feuerwehr um Unterstützung.

Durch die Leitstelle der Feuerwehr Braunschweig wurden ein Führungsdienst der Berufsfeuerwehr, der stellv. Stadt BM der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Rettungshundestaffeln des Malteser Hilfsdienstes und der Johanniter zur Einsatzstelle alarmiert.
Zusätzlich wurden weitere Rettungshundestaffeln aus Peine und Hannover, sowie Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Hondelage nachgefordert.

Ziel ist es mithilfe der Rettungshunde von den Rettungshundestaffeln aus Braunschweig, Hannover und Peine mehrere Waldgebiete nach dem Vermissten zu durchsuchen. Insgesamt sind ca. 50 Einsatzkräfte im Einsatz.

Gegen 14:00Uhr wurde die Suche im Bereich Hondelage abgebrochen, nachdem die Wald- und Freiflächen abgesucht worden waren. Der Vermisste wurde nicht gefunden.

30.04.2017

Gekentertes Segelboot auf dem Südsee – Berufsfeuerwehr mit Wasserret-tungszug und Ortsfeuerwehr Melverode im Einsatz

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Bei bestem Frühlingswetter kenterte am Sonntag gegen 16 Uhr auf dem Südsee ein kleines Segelboot. Daraufhin wurde der Wasserrettungszug der Berufsfeuerwehr zusammen mit der Ortsfeuerwehr Melverode alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte blieb die Lage noch unklar. So gab es keine verlässlichen Aussagen über die Anzahl der beteiligten oder verletzten Personen. Daraufhin wurde das Rettungsboot der Berufsfeuerwehr in den Südsee eingesetzt, um Kontakt mit den Personen auf dem See aufzunehmen.

Es stellte sich heraus, dass das Segelboot durch eine ungünstige Windänderung kenterte. Der Segler war bereits selbst an Land geschwommen und hatte sich Hilfe organisiert hat. Die Feuerwehr musste beim Bergen des Segelboots nicht mehr unterstützen, so dass nach kurzer Zeit der Südsee wieder voll und ganz den Spaziergängern zur Verfügung stand.

28.04.2017

Höhenretter der Feuerwehr Braunschweig retten Kranführer

Am Freitagvormittag wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr Braunschweig zu einem medizinischen Notfall auf eine Baustelle am Gotenweg gerufen. Ein Kranführer konnte seinen Arbeitsplatz in 30 Metern Höhe nicht mehr selbstständig verlassen.

Gegen 10:00 rückte die Berufsfeuerwehr Braunschweig mit Spezialkräften der Höhenrettungsgruppe zu einer Baustelle am Gotenweg aus. Ein Kranführer konnte nach einem medizinischen Notfall seine Arbeitskanzel nicht mehr eigenständig verlassen. Höhenretter und ein Notarzt stellten eine Erstversorgung noch auf dem Kran in 30 Metern Höhe sicher.

Der Patient konnte anschließend an einem Leinensystem der Höhenretter abgeseilt werden und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Zur Unterstützung der Rettungsmaßnahmen bauten die Kollegen des Kranführers eine Plattform auf der Baustelle auf, damit die Rettung schnellstmöglich über das Baustellengelände erfolgen konnte. Für den Zeitraum der Rettungsarbeiten war der Gotenweg vollständig gesperrt.

26.04.2017

Feuerwehr rettet zwei Kinder aus Papiercontainer

Zwei Kinder nach Kletterpartie im Papiercontainer eingeschlossen.

Am 26.04.2017 wurde die Feuerwehr Braunschweig gegen 16:40 zu einer Hilfeleistung in die Pregelstraße alarmiert. Der Anrufer meldete der Leitstelle, dass sich zwei Kinder in einem Papiercontainer befinden und sich nicht selbst befreien können. Daraufhin entsandt die Integrierte Leitstelle ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Südwache.

Am Einsatzort wurden die Einsatzkräfte bereits von mehreren Kindern und auch Erwachsenen erwartet. Der eintreffende Gruppenführer ging zur Erkundung zum Papiercontainer vor. Bei der Erkundung wurden zwei Jungen im Papiercontainer entdeckt. In den Papiercontainer führte nur ein Weg und zwar durch einen schmalen Schlitz. Leider konnten die beiden den Papiercontainer nicht über denselben Weg verlassen. Glücklicherweise verfügt die Feuerwehr über einen passenden Schlüssel. Die Feuerwehr öffnete eine große Klappe und befreite schließlich die waghalsigen Forscher unverletzt. Ein Sachschaden entstand nicht.

26.04.2017

Schwerer Verkehrsunfall auf der L 630

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Zwei Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß

Am 26.04.2017 wurde der Feuerwehr gegen 7.18 Uhr über Notruf 112 ein schwerer Verkehrsunfall auf der Landstraße 630 zwischen Mascherode und Salzdahlum gemeldet. Die Einsatzstelle lang in einem Kurvenbereich sowie in Sichtweite der Gemeindegrenze. Verunglückt waren bei dem Frontalzusammenstoß zwei Personenwagen.

Die Leitstelle alarmierte zu diesem Einsatz den Rüstzug. Die Einheiten setzten sich dabei aus der Freiwilligen Feuerwehr Mascherode sowie der Berufsfeuerwehr - Feuerwache Süd zusammen. Von der Hauptfeuerwache wurden zudem ergänzende Kräfte entsandt. Ebenfalls alarmiert waren drei Rettungswagen samt Notarzt sowie die Polizei.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren die zwei Schwerverletzten bereits aus dem Fahrzeug befreit. Der Einsatzleiter lobt an dieser Stelle das choragierte Handeln der Ersthelfer, die vor dem Eintreffen der Rettungsgeräte hervorragende Hilfe leisteten.

Die technischen Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf eine Abwehr der Umweltgefahr durch auslaufendes Motorenöl. Weiterhin wurden vorsorglich Maßnahmen zur Brandbekämpfung vorbereitet.

Intensiv gefordert waren die Teams des Rettungsdienstes. Sie mussten zwei sehr schwer verletzte Personen versorgen. Zur Verstärkung wurde ein weiterer Notarzt angefordert. Dieser kam mit dem Rettungshubschrauber Christoph 30 aus Wolfenbüttel. Noch an der Einsatzstelle wurden die Verletzten stabilisiert und die Transportfähigkeit hergestellt. Der Transport erfolgte jeweils in ein Braunschweiger sowie in ein Wolfenbütteler Krankenhaus.

Ein zwischenzeitlich an der Unfallstelle eingetroffener Ehemann einer Verletzten wurde von der hinzugezogenen Notfallseelsorge betreut.

Die Unfallursache wird von der Polizei untersucht.

17.04.2017

Feuerwehr rettet Fische und Wildschweine

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Wildschweine schwimmen bei Veltenhof im Mittellandkanal, Fische aus defektem Aquarium gerettet.

Am Ostersonntag gegen 8:30 Uhr wurde der Feuerwehr Braunschweig ein schwimmendes Wildschwein im Mittellandkanal bei Veltenhof gemeldet. Daraufhin alarmierte die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) die zuständige Ortsfeuerwehr Veltenhof und Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befanden sich insgesamt drei Wildschweine im Wasser. Da der Mittellandkanal an dieser Stelle über eine sehr hohe Spundwand verfügt, konnten sich die Wildschweine nicht selbst aus dem Wasser retten. Eine direkte Bergung der kräftigen Tiere wäre für die Einsatzkräfte zu gefährlich gewesen. Der ebenfalls anwesende Kreisjägermeister gab den Hinweis auf eine Wildausstiegstelle in Höhe des Okerdükers in Watenbüttel. An dieser Stelle ist die Spundwand abgesenkt und die Böschung so angelegt, dass Wildtiere ungehindert an Land gehen können.

Um die Wildschweine zur Ausstiegsstelle zu dirigieren, wurden zwei Rettungsboote eingesetzt. Alle Tiere konnten selbstständig und unverletzt den Mittellandkanal verlassen. Die Feuerwehr Braunschweig war mit insgesamt 24 Einsatzkräften im Einsatz.

Noch während des Einsatzes am Mittellandkanal wurden die Einsatzkräfte der Südwache zu einem Wasserschaden in die Lechstraße gerufen. In einem Mehrfamilienhaus drang Wasser aus dem dritten Obergeschoss durch die Decke in die darunterliegende Wohnung. Da die Bewohnerin zunächst nicht anwesend war, musste die Wohnungstür gewaltsam geöffnet werden, um in die betroffene Wohnung zu gelangen. Dort fanden die Einsatzkräfte ein undichtes Aquarium vor. Zirka ein Dutzend Fische wurden mit einem Kescher aus dem Aquarium gerettet, in ein Ersatzgefäß umgesetzt und an den Tierschutz übergeben. Der Wasserschaden wurde mit einem Wassersauger beseitigt.

23.03.2017

Tanklastzug auf der A391 verunglückt

Tanklastzug kam in Höhe der Abfahrt Lehndorf von der Fahrbahn ab – 30.000 Liter Heizöl müssen aus Tanklastzug abgepumpt werden – Sperrung und Aufräumarbeiten dauern an – Fahrer leicht verletzt ins Krankenhaus transportiert. .

Am Donnerstagmorgen, um kurz nach 5:00Uhr kam es auf der Stadtautobahn A 391 in Höhe der Abfahrt Lehndorf zu einem folgenreichen Unfall mit einem Tanklastzug. Der Tanklastzug, der glücklicherweise „nur“ Heizöl geladen hat kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte in die Fahrbahnbegrenzung und den Lärmschutzwall und wurde dabei schwer beschädigt. Die Tanks des Zugfahrzeuges und des Anhängers blieben trotz der schweren Schäden dicht, so dass kein Heizöl auslief.

Aufgrund der relativ kühlen Außentemperaturen, des Stoffes Heizöl und den unbeschädigten Tanks besteht keine Brand- oder Explosionsgefahr.

Der Fahrer wurde bei Aufprall leicht verletzt und an den Rettungsdienst übergeben.

Die Feuerwehr war zunächst mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr im Einsatz, da die Lage unklar war. Im Verlaufe des Einsatzes konnten die Einsatzkräfte jedoch deutlich reduziert werden.

Aufgrund der schweren Schäden am Fahrzeug ist es erforderlich, dass alle Tanks entleert und umgefüllt werden.

Ein Reserve-Tanklastzug zum Aufnehmen der Flüssigkeiten, eine Spezialfirma zum Umpumpen und ein Bergungsunternehmen sind derzeit mit den weiteren Arbeiten an der Unfallstelle beschäftigt. Die Umfüll- und Bergungsarbeiten werden durch die Feuerwehr unterstützt und brandschutztechnisch begleitet. Ein genaues Ende der Maßnahmen ist derzeit noch nicht absehbar.

Die Sperrung der A391 führt derzeit im gesamten Stadtgebiet zu Staus.

11.03.2017

Brand in einer Reinigung

Um 18.11 Uhr wurde die Feuerwehr-Einsatzleitstelle über Notruf alarmiert, da aus einer Reinigung in der Güldenstraße Rauch aus dem Fenster auf die Straße drang. Hierauf wurde sofort ein Löschzug der Berufsfeuerwehr eingesetzt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang an der Vorder- sowie der Rückseite des Gebäudes Qualm aus den Fenstern. Ebenfalls war vor den Fenstern eine sehr starke Hitze zu spüren. Auch oberhalb des Daches stieg eine Rauchfahne empor. Die Erkundung ergab, dass sich in den drei Geschossen oberhalb der Reinigung Wohnungen befanden. Aus einem geöffnetem Fenster im 3. OG war ebenfalls leichter Rauchaustritt erkennbar.

Während sofort ein Trupp zur Brandbekämpfung mit Unterstützung durch Überdruckbelüftung von der Vorderseite in das Gebäude eindrang, wurde auf der Rückseite eine Öffnung zur Entrauchung geschaffen. Hierdurch verbesserten sich die Sichtverhältnisse erheblich, so dass der Brandherd schnell gefunden und zügig ein Löscherfolg erzielt werden konnte.

Zeitgleich wurde die Drehleiter eingesetzt, um im Bereich des Daches die Ursache für die Rauchfahne zu erkunden und ggf. eine Brandausbreitung auf das Dach zu verhindern. Hierbei wurde festgestellt, dass Rauch aus einem Entlüftungsrohr austrat.

Da einerseits keine Personen an den Fenstern der Wohnungen auf sich aufmerksam machten, andererseits jedoch aus einer Wohnung Qualm austrat, wurde sämtliche Wohnungen kontrolliert um sicherzustellen, dass sich keine Personen in dem Gebäude aufhalten und sich der Brand nicht auf die Wohnungen ausgebreitet hat. Diese Maßnahme wurde ebenfalls sehr zügig durchgeführt, da durch den Hauseigentümer die Wohnungsschlüssel zur Verfügung gestellt werden konnten.

Die Kontrolle der Wohnungen bestätigte, dass sich dort keine Personen aufhielten und keine weiteren Gefahren drohten. Weiterhin wurde festgestellt, dass die Rauchausbreitung in den Wohnungen über einen Abluftschacht erfolgte, welcher alle Wohnungen miteinander verband.

Aufgrund des für die Durchführung der Maßnahmen und zur Sicherheit der Einsatzkräfte erforderlichen Kräftebedarfs wurde der Löschzug der Südwache zur Unterstützung ebenfalls zur Einsatzstelle alarmiert, brauchte jedoch im weiteren Einsatzverlauf nicht mehr eingesetzt zu werden. Hierdurch waren zeitweise 35 Feuerwehrleute zur Schadensbekämpfung eingesetzt.

Durch den Brand sowie der sehr starken Rauchentwicklung wurden große Teile der Reinigung stark beschädigt. Die Schadenshöhe wird durch die Feuerwehr auf ca. 80.000 € geschätzt. Die genaue Ursache für die Brandentstehung wird durch die Polizei ermittelt.

11.03.2017

4 Schwerverletzte bei Verkehrsunfall am Neustadtring

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PKW fuhr frontal gegen Schilderbrücke – die Schwervetzten mussten aus dem Fahrzeugwrack befreit werden

Vier schwerverletzte junge Erwachsene sind das Resultat eines schweren Verkehrsunfalls am Samstagmorgen um kurz nach 8:30Uhr. Ein PKW war aus bisher nicht bekannten Gründen in einer leichten Linkskurve von der Straße abgekommen und mit offenbar hohem Tempo gegen den massiven Pfeiler einer Schilderbrücke geprallt.

Hierbei wurde der ältere Polo so schwer deformiert, dass die beiden Insassen auf den Vordersitzen schwerverletzt wurden und schwerstens eingeklemmt waren. Die beiden jungen Erwachsenen auf der Rückbank erlitten ebenfalls schwere Verletzungen und mussten aus dem Fahrzeug befreit werden.

Sie wurden mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt in das Krankenhaus nach Wolfenbüttel gebracht.

Die Rettungsarbeiten für die beiden Eingeklemmten auf den Vordersitzen stellten sich sehr langwierig dar. Zunächst wurden beide rettungsdienstlich erstversorgt und dann mussten aufgrund der schweren Deformation des Fahrzeuges – der Motorraum war bis weit in das Fahrzeuginnere gedrückt – von beiden Seiten gleichermaßen mit Rettungsgeräten vorsichtig die Personen freigeschnitten werden.

Nach ca. 45Minuten waren beide befreit und konnten an den Rettungsdienst übergeben werden.

Mit jeweils einem Notarzt wurden beide Patienten in die Unfallklinik Holwedestraße transportiert.

Der Neustadtring wurde aufgrund der Rettungs- und Aufräumarbeiten bis 11:00Uhr gesperrt.

Insgesamt waren der Rüstzug der Berufsfeuerwehr mit 22 Einsatzkräften, vier Rettungswagen und drei Notärzte im Einsatz. Zur Unfallursache ermittelt die Polizei.

08.03.2017

PKW in Stöckheim überschlagen

Braunschweig. In der Nacht zum Mittwoch kam es zu einem Verkehrsunfall auf dem Rüninger Weg in Stöckheim. Ein 80-jähriger Herr touchierte zunächst parkende Fahrzeuge und kam anschließend mit seinem Fahrzeug auf dem Dach liegend zum Stehen. Er konnte sein Fahrzeug nicht von alleine verlassen. Anwohner befreiten ihn noch vor Eintreffen der Feuerwehr. Mit leichten Verletzungen kam der Rentner ins Krankenhaus.

Im Einsatz waren der Rüstzug der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehr Stöckheim der Freiwilligen Feuerwehr.

05.03.2017

Verkehrsunfall auf der Kreuzung Sackring - Kälberwiese

Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Sackring - Kälberwiese überschlug sich ein Fahrzeug mit einer Frau und zwei kleinen Kindern.

Gegen 11:18 Uhr meldeten mehrere Anrufe bei der Integrierten Leitstelle einen Verkehrsunfall auf dem Sackring in Höhe der Kälberwiese. Vermutlich wären eine oder mehrere Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt. Daraufhin wurde der Rüstzug der Berufsfeuerwehr alarmiert.

Beim Einbiegen vom Sackring in die Kälberwiese übersah die Fahrerin den in Richtung Altstadtring fahrenden PKW. Der Mercedes traf sie in Höhe der Beifahrertür. Durch die Wucht des Aufpralls wurde ihr Fahrzeug auf das Dach geschleudert und blieb in der Einfahrt zur Kälberwiese liegen. Neben ihr befanden sich ein 6-jähriges Mädchen und ein 12 Monate altes Mädchen in dem Fahrzeug. In dem Mercedes fuhr ein älteres Ehepaar.

Die beiden Kinder und die Frau konnten ihr Fahrzeug mit Hilfe von engagierten Erst-Helfern verlassen und warteten bereits auf dem Gehsteig, als die Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen. Das Ehepaar hatte ebenfalls ihr Fahrzeug verlassen können. Die Beifahrerin wurde zu diesem Zeitpunkt in dem PKW eines Erst-Helfers betreut. Nachdem die erste Erkundung ergab, dass insgesamt 5 Personen verletzt waren, wurde zusätzlich zu den beiden bereits vor Ort befindlichen Rettungswagen und dem Notarzteinsatzfahrzeug ein weiterer Rettungswagen der Malteser hinzualarmiert.

Die Untersuchung der Notärztin und des Rettungsdienstfachpersonals zeigte, dass sich die Unfallbeteiligten trotz der Schwere des Unfalls nur leichte Verletzungen zugezogen hatten. Dennoch war es erforderlich, dass die Patienten in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung gebracht werden Die Frau mit den beiden Kindern wurde in das Klinikum Holwedestraße transportiert. Das Ehepaar kam in das Klinikum Wolfenbüttel.

03.03.2017

Feuer zerstört Gaststättenfassade

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In der Nacht zerstörte ein Feuer die Fassade einer Gaststätte in der Braunschweiger Kreuzstraße. Es entstand ein Schaden von ca. 100.000 Euro. Verletzte gab es keine.

Die Berufsfeuerwehr Braunschweig war in der Nacht über drei Stunden mit einem Gebäudefeuer in der Kreuzstraße beschäftigt. Als die Einsatzkräfte fünf Minuten nach der Alarmierung um 0:50 Uhr in der Kreuzstraße eintrafen brannte die Gebäudefassade über zwei Etagen und das Feuer drohte auf den Dachstuhl überzugreifen. Durch den Einsatz mehrerer Strahlrohre konnte dies jedoch verhindert werden. Aufgrund mehrerer geplatzter Fensterscheiben drangen Feuer und Rauch auch in die Räumlichkeiten im Erd- und Obergeschoss ein. Da die Gaststätte bereits geschlossen und sich in der Wohnung im Obergeschoss keine Bewohner aufhielten, kam es zu keinen Personenschäden.

Nach ersten Schätzungen in der Nacht wird der Schaden auf 100.000 Euro geschätzt. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Die Berufsfeuerwehr war mit drei Löschfahrzeugen, einer Drehleiter, einem Rettungswagen und je einem Führungs- und Sonderfahrzeug vor Ort.

02.03.2017

Sturmböen erfordern Einsatz der Braunschweiger Feuerwehr

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Werbetafel droht auf Gehweg zu stürzen

Im Bereich Petristraße / Ecke Celler Straße wurde eine ca. 3 x 3 m große Werbetafel durch den Sturm aus ihrer Verankerung gerissen. Sie drohte auf den angrenzenden Gehweg zu stürzen. Die eingesetzten Einheiten der Berufsfeuerwehr Braunschweig demontierten die Werbeanlage und konnten somit das Umstürzen verhindern. Im Einsatz war ein Führungsdienst ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und ein Wechselladerfahrzeug mit Ladekran.


Baum stürzt auf Auto

Ein 10 m hoher Weißdorn ist in der Celler Straße / Ecke Eichtalstraße auf ein an der Ampel wartendes Auto gestürzt. Personen wurden dabei glücklicherweise nicht verletzt. Das Auto wurde durch den Baum beschädigt. Die Besatzung des eingesetzten Hilfeleistungslöschfahrzeuges zerlegte mittels Motorkettensäge den Baum und räumte die Straße und den Gehweg.

01.03.2017

Pkw-Brand am Flughafen

Um ca. 07.30 Uhr wurde über Notruf die Integrierte Regionalleitstelle Braunschweig über den Brand eines Pkw auf dem vollbesetzten Parkplatz am Lilienthalplatz informiert.

Aufgrund der Vielzahl der auf dem Parkplatz abgestellten Fahrzeuge wurde daraufhin von der Berufsfeuerwehr ein erweiterter Löschzug sowie auch die bereits durch den Tower informierte Flughafenfeuerwehr alarmiert. Die in unmittelbarer Nähe zum Parkplatz stationierten Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr löschten innerhalb kürzester Zeit den in Brand stehenden Motorraum eines Pkw.

Der 22-jährige Fahrer, der unmittelbar zuvor von der Autobahn abgefahren war, bemerkte beim Halten seines Fahrzeugs eine Rauchentwicklung aus dem Motorraum. Daraufhin stellte er sein Fahrzeug auf dem Parkplatz des Flughafens ab und konnte seinen Pkw noch rechtzeitig verlassen, bevor die Flammen aus dem Motorraum schlugen. Er brachte sich in Sicherheit und blieb unverletzt.

Durch das sehr schnelle Eintreffen der Einsatzkräfte blieben alle weiteren dort abgestellten Fahrzeuge unbeschädigt.

Da aus dem Pkw Flüssigkeiten ausliefen, die durch Bindemittel aufgenommen wurden, musste für den etwa halbstündigen Einsatz die Zufahrt zum Flughafen abgesperrt werden, sodass es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam.

Der Flughafenbetrieb wurde durch den Einsatz nicht beeinträchtigt.

26.02.2017

Fazit der Feuerwehr Braunschweig zum Schoduvel in Braunschweig

Hohes Einsatzaufkommen im Rettungsdienst – Entstehungsbrand in Krankenwagen rechtzeitig durch Besatzung gelöscht – Einsätze der Feuerwehr im Stadtgebiet.

Keine größeren Zwischenfälle, aber eine große Häufung von Rettungsdiensteinsätzen sind das Fazit der Feuerwehr Braunschweig zum Schoduvel in den Abendstunden. Bis 20:00Uhr waren im Stadtgebiet über 100 Rettungsdiensteinsätze im Rahmen von Notfällen zu bearbeiten. Ein Großteil dieser Einsätze steht im direkten Zusammenhang mit dem Schoduvel. Reaktionen auf den übermäßigen Genuss von Alkohol kleine Verletzungen wie Schnittverletzungen und Kopfplatzwunden, aber auch zahlreiche Kreislaufprobleme waren zu versorgen.

Im Rahmen des Einsatzes beim Schoduvel kam es zu einem Entstehungsbrand in einem Krankenwagen des ASB. Durch das beherzte Eingreifen der Besatzung mit einem Feuerlöscher konnte schlimmeres verhindert werden. Einerseits durch ein massives Aufgebot von über 140 Einsatzkräften des Sanitätsdienstes, andererseits durch eine Verstärkung der Rettungsdiensteinheiten bei der Berufsfeuerwehr gelang es das hohe Einsatzaufkommen zeitgerecht zu bedienen.

Auch mehrere zeitintensive Feuerwehreinsätze sorgten unabhängig vom Schoduvel, dass die Einsatzkräfte stets gut ausgelastet waren. Bei einem Entstehungsbrand in der Thomaestraße wurde der Bewohner der Wohnung verletzt. Ein angebranntes Essen hatte für starke Rauchentwicklung gesorgt und die Rauchwarnmelder in der Wohnung ausgelöst.

Besonders beschäftigten die Feuerwehr auch Alarmauslösungen durch einen Schwelbrand in einem Gewerbeobjekt am Käferweg und aufgrund unklaren Grundes im stillgelegten Praktiker-Baumarkt in Gliesmarode. Ein gemeldetes Feuer in der Hansestraße stellte sich als Lagerfeuer heraus. Einsätze zur Türöffnung, Ölspurbekämpfung und die Bergung von Vogelkadavern waren indes zusätzlich zu bewältigen.

Die am Ruhfäutchenplatz stationierte Ortsfeuerwehr Ölper brauchte nicht einzusetzen, da es im Zusammenhang mit dem Karneval in Braunschweig keine Brandeinsätze gab.

22.02.2017

Feuerwehr sichert Baugerüst

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Gerüst bleibt auch nach dem Feuerwehreinsatz behördlich gesperrt

Am 22.02.2017 gegen 17.50 Uhr wurde der Feuerwehr über Notruf 112 eine losgerissene Plane an einem Baugerüst in der Wolfenbütteler Straße gemeldet. Der Anrufer vermutete eine Gefahr. Zeitgleich informierte auch die Polizei über einen weiteren Anrufer in ihrer Zentrale. Zur Gefahrenabwehr alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Einsatzkräfte der Feuerwache Süd.

Beim Eintreffen der Feuerwehr flatterten an der Einsatzstelle mehrere Planen über sechs Geschosse der Gebäudefassade. Die entstandene Segelfläche und die damit verbundenen Kräfte bei dem stürmischen Wind waren erheblich.

Für den Straßenverkehr stellen losgelöste fliegende Fragmente zudem eine ernste Gefahr dar. In Sekundenschnelle kann dem Autofahrer die erforderliche Sicht durch die Windschutzscheibe genommen werden.

Zur Gefahrenabwehr entfernte die Feuerwehr die lose Plane. Nach der Beseitigung des Sturmschadens bestanden noch weitere Anhaltspunkte gegen ein sicheres Arbeiten auf dem Gerüst.

Aus diesem Grund sperrte die Feuerwehr in Absprache mit dem Gewerbeaufsichtsamt das Baugerüst.

Das Braunschweiger Gewerbeaufsichtsamt wird die möglichen Mängel untersuchen.

21.02.2017

Ausgelöster Heimrauchmelder – eine Person verletzt

Durch Auslösung des Rauchwarnmelders konnte eine Frau gerettet werden

Um 16.44 Uhr wurde der Integrierten Regionalleitstelle BS/PE/WF heute über Notruf gemeldet, dass sich in der Nähe des Prinzenparks bei piependem Rauchwarnmelder eine Frau mit Hilferufen auf sich aufmerksam machen solle. Brandrauch wäre allerdings nicht wahrnehmbar.

Auf diese Meldung hin wurde der Löschzug der Südwache alarmiert. Bereits während der Anfahrt gab es eine erneute Meldung in der nunmehr bestätigt wurde, dass es in der Küche brenne würde. Die Leitstelle erhöhte daraufhin das Einsatzstichwort auf „Feuer Menschenleben in Gefahr“. Dadurch wurden zum Löschzug auch die Ortsfeuerwehr Innenstadt, ein weiterer Rettungswagen ein Notarzteinsatzfahrzeug und der B-Dienst der Hauptwache hinzualarmiert.

Die Kräfte des zuerst eintreffenden Rettungswagens der Berufsfeuerwehr konnten durch beherztes agieren die Frau aus dem Gefahrenbereich retten und sie nach Behandlung durch den Notarzt in ein Krankenhaus bringen.

Die brennende Küche stellte sich beim Vorgehen unter schwerem Atemschutz als massiv angebranntes Essen heraus.

Nach abschließenden Lüftungsmaßnahmen war der Einsatz für alle Kräfte um 17.39 Uhr beendet.

Erneut hat ein Rauchwarnmelder für das rechtzeitige Alarmieren der Feuerwehr gesorgt.

21.02.2017

Höhenrettung der Feuerwehr rettet Katze

Katze nach fünf Tagen aus ca. 15m Höhe von einem Baum gerettet

Am 21.02.2017 wurde die Feuerwehr Braunschweig gegen 13:30 zu einer Hilfeleistung in die Innenstadt alarmiert. Der Anrufer meldete der Leitstelle, dass seine Katze seit bereits fünf Tagen in einem Baum im Hinterhof seiner Wohnanschrift sitzen und sich nicht selbstständig herunter trauen würde. Aufgrund der besonderen Höhe und der hilflosen Lage der Katze wurden die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Braunschweig sowie ein Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Rettung der Katze zur Einsatzstelle alarmiert.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle und einer umfassenden Erkundung der Lage durch den Einsatzleiter wurde die Rettung der Katze mit einer Schiebleiter und speziell ausgebildeten Höhenrettern der Feuerwehr eingeleitet. Da sich die verschreckte Katze in der Baumkrone festgekrallt hatte und sie in einer Höhe von ca. 15 m auf einem dünnen Ast saß, wurde zusätzlich ein Sprungtuch durch die Feuerwehr in Stellung gebracht, um im Falle eines Absturzes die Katze sicher auffangen zu können.

Da auch nach mehreren Versuchen eine Rettung der Katze über die Leiter nicht möglich war,

wurde durch die Feuerwehr ein kontrolliertes Hinabfallen der Katze in das Sprungtuch eingeleitet und

durchgeführt.

Nachdem die Katze sicher am Boden war, konnte das Tier wieder den Besitzern übergeben werden.

13.02.2017

Balkonbrand im Mehrfamilienhaus

Siebenjähriger zündelt in der Weststadt

Braunschweig. Am 13.02.2017 gegen 16.20 Uhr wurde der Feuerwehr über Notruf 112 ein Feuer in der Weststadt gemeldet. Angerufen hatte ein aufmerksamer Nachbar. Dieser gab einen Balkonbrand im Hochparterre eines Mehrfamilienhauses an. Die Leitstelle der Feuerwehr alarmierte unverzüglich einen Löschzug sowie einen Rettungswagen der Feuerwache Süd.

Beim Eintreffen der 18 Einsatzkräfte entspannte sich die Lage schnell. Der Besitzer des brennenden Balkons befand sich glücklicherweise in seiner Wohnung und hatte bereits erste Löschmaßnahmen unternommen. Die Feuerwehr brauchte nur noch Nachlöscharbeiten durchführen. Großer Schaden entstand nicht.

Ungewöhnlich war hingegen die Brandursache. Ein siebenjähriger Junge hatte zwei Geschosse über der betroffenen Wohnung brennendes Papier vom Balkon geworfen. Er wollte seinen vor dem Haus stehenden Freunden etwas Gutes tun. Das Feuer sollte seine Spielkameraden wärmen. Die anschießende Befragung des Kindes gestaltete sich zudem schwierig. Er war kurzzeitig alleine zuhause und konnte die Wohnungstür nicht von innen öffnen. Kurzerhand stellte die Feuerwehr eine lange Leiter an und stieg zu ihm in die Wohnung.

Die Wartezeit bis zum Eintreffen der Mutter nutzte der Einsatzleiter für ein Aufklärungsgespräch über die Brandgefahren. Der Junge konnte die Situation sowie die damit verbundenen Gefährdung überhaupt nicht einschätzen, so der Einsatzleiter. Er wollte sich noch am gleichen Abend mit einem selbstgemalten Bild bei seinem Nachbarn entschuldigen. Darüber hinaus zeigte er Interesse an der Kinderfeuerwehr. Mit diesem Angebot möchte die Feuerwehr Braunschweig Kinder an die Aufgaben der Feuerwehr heranführen und spielerisch die Sozialkompetenz fördern. Brandschutzerziehung stellt dabei nur einen Punkt der vielfältigen Jugendarbeit dar.

11.02.2017

Zwei Personen auf dem Kreuzteich ins Eis eingebrochen

Am frühen Samstagnachmittag sind auf dem Kreuzteich in Riddagshausen zwei Personen in das Eis eingebrochen. Ein Mann konnte sich selbst aus dem Teich retten. Bei der zweiten Person haben Passanten mit einem langen Stock bei der Selbstrettung unterstützt.

Um 13:33 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr gemeldet, dass auf dem Kreuzteich in Riddagshausen zwei Personen ins Eis eingebrochen seien. Daraufhin wurde der Wasserrettungszug der Berufsfeuerwehr, die Ortfeuerwehr Riddagshausen, der Rettungsdienst und der Rettungshubschrauber Christoph 30 alarmiert. Als die ersten Kräfte fünf Minuten nach der Alarmierung eintrafen, waren bereits die beiden eingebrochenen Personen aus dem Eis befreit und wurden durchnässt und frierend angetroffen. Eine Person konnte sich selbst mit einem Schlitten aus dem Eisloch retten. Bei der zweiten Person haben Passanten mit einem langen Stock bei der Rettung unterstützt. Ein kleines Mädchen, welches sich in der Nähe der Personen befand ist glücklicherweise nicht eingebrochen.

Der Rettungshubschrauber kontrollierte aus der Luft, ob noch weitere Personen eingebrochen sind, was nicht der Fall war. Die durchnässten Personen wurden von Rettungsdienst und dem Notarzt des Rettungshubschraubers untersucht, brauchten aber nicht ins Krankenhaus transportiert werden. Beide wollten nur schnell nach Hause und sich aufwärmen.

Die Feuerwehr hat dann noch die Bergung eines Schlittens und eines Rucksackes in der Nähe der Einbruchstelle übernommen. Da sich beim Wasserrettungszug immer schon ein Feuerwehrmann auf der Anfahrt einen Kälteschutzanzug anzieht, konnte die Bergung schnell erfolgen. Besonders wichtig war dem kleinen Mädchen die Bergung des Rucksackes. Darin befand sich ihr Handy. Das glückliche Gesicht des Kindes beim Anblick ihres Handys entschädigte die Feuerwehrkräfte für den Einsatz.

Für die Feuerwehr Braunschweig war der Einsatz um 14:21 Uhr beendet. Im Einsatz waren 27 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Ortsfeuerwehr Riddagshausen, des Christoph 30 und des Rettungswagens der Malteser.

02.02.2017

2 Verletzte und erheblicher Schaden nach Kellerbrand in Gewerbegebäude

Brand im Keller eines Gebäudes im Gewerbeparks Heinz Scheer Straße verursachte erhebliche Rauchschäden im gesamten Gebäude. Insgesamt fünf Personen vom Rauch betroffen, zwei Verletzte wurden ins Krankenhaus zur weiteren Behandlung transportiert.

Am Donnerstagabend um kurz vor 22:00Uhr wurde die Feuerwehr Braunschweig über die automatische Brandmeldeanlage eines Gewerbeobjektes an der Heinz Scheer Straße im Stadtteil Elmaussicht alarmiert. Beim Eintreffen wurden die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr durch Bedienstete eines Fitnessstudios im Dachgeschoss des Objektes empfangen, die sie auf leichte Rauchschwaden und Brandgeruch im Obergeschoss hinwiesen.

Die Ortsfeuerwehr Rautheim wurde aufgrund der Größe des Objektes und der noch unklaren Lage zur Unterstützung nachgefordert.

Im Rahmen der Erkundung wurde aufgrund der Erkenntnisse der Brandmeldeanlage und der Hinweise zunächst intensiv das Fitnessstudio und der angrenzende Bereich abgesucht, bis man in dem ziemlich verschachtelten Gebäude auf ein zweites Treppenhaus traf, in dem starke Rauchentwicklung erkennbar war.

Bei der weiteren Erkundung konnte schließlich im Keller des dreigeschossigen Gebäudes der Brandherd aufgefunden und schnell gelöscht werden. Aufgrund der erheblichen Rauchausbreitung, die sich auch über den kompletten Keller und die anderen Geschosse ausgebreitet hatte, waren offenbar mehrere Personen, die sich in einem Probenraum im Keller des Gebäudes aufhielten, mit dem Rauch in Berührung gekommen und klagten über Atembeschwerden. Sie wurden zur weiteren Behandlung an den Rettungsdienst, der mit drei Rettungswagen und einem Notarzt am Einsatzort bereitstand, übergeben.  Zwei Patienten wurden letztlich ins Krankenhaus transportiert.

Aufgrund der Größe des ehemaligen Kasernengebäudes und dessen verschachtelte Innenausbauten benötigte die komplette Durchsuchung aller Räume erhebliche Zeit.

Im Bereich des eigentlichen Brandherdes hatte das Feuer schwere Schäden an der Haustechnik hinterlassen und große Teile des Gebäudes wiesen teilweise dicke Russablagerungen und Rauchschäden auf. Die vollständige Belüftung des Gebäudes mit insgesamt vier Hochdruckbelüftungsgeräten benötigte mehrere Stunden.

Zur Brandursache ermittelt die Polizei.

22.01.2017

Tierrettung: verletzter Schwan wird von der Oker gerettet

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Am frühen Sonntagnachmittag forderte der Tierschutz Braunschweig die Feuerwehr Braunschweig zu einer Tierrettung an. Ein am Flügel verletzter Schwan sollte von der Oker im Stadtteil Watenbüttel gerettet und von einem Tierarzt untersucht werden.

Als die Kräfte der Feuerwehr eintrafen, schwamm der verletzte Schwan schon sichtlich erschöpft auf der Oker im Bereich des Okerdükers. Zwei Feuerwehrmänner paddelten mit einem Schlauchboot vorsichtig zu dem Tier. Dort angelangt, wurde der Schwan behutsam aus dem Wasser in das Boot gehoben und am Ufer in eine Transportbox des Tierschutzes verbracht.

Im Einsatz befanden sich der C-Dienst, ein Löschfahrzeug und der Rüstwagen der Hauptwache der Feuerwehr Braunschweig mit insgesamt 10 Einsatzkräften, ein Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte sowie der Tierschutz Braunschweig.

21.01.2017

PKW auf der Autobahn 392 aus der Kurve geflogen; keine Insassen aufzufinden

Bei einem Verkehrsunfall am Ende der Autobahn 392 in Richtung Watenbüttel ist ein PKW aus der Kurve geschleudert worden, hat einige Bäume touchiert und ist ca. 15 Meter neben der Autobahn in dichtem Buschwerk zum Liegen gekommen. Insassen des PKW konnten nicht angetroffen werden.

Um 8:32 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr ein Verkehrsunfall auf der A392 gemeldet. Daraufhin wurde der Rüstzug der Berufsfeuerwehr und die Ortfeuerwehr Riddagshausen, die sich zum Wachpraktikum auf der Hauptfeuerwache befand, alarmiert.

Als die ersten Kräfte fünf Minuten nach der Alarmierung eintrafen, konnte zunächst nur der PKW im dichten Buschwerk vorgefunden werden. Von einem Fahrer oder weiteren Insassen fehlte jede Spur. Da vermutet wurde, dass sich Unfallverletzte aus dem PKW selbst gerettet hatten, wurde das Umfeld des Unfallortes großflächig mit allen Einsatzkräften nach den Insassen abgesucht. Um einen Zugang zum PKW zu gelangen, mussten mit der Motorkettensäge zunächst einige Bäume und Strauchwerk abgesägt werden. Dann wurde festgestellt, dass der PKW verschlossen war. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurde untersucht, ob die Sitze im PKW noch Restwärme aufweisen. Dies war nicht der Fall. Auch der Motor des PKW war bereits kalt. Daraus wurde geschlossen, dass sich der Unfall schon vor einiger Zeit ereignet haben muss. Die Personensuche im weiteren Umfeld der Unfallstelle brachte ebenfalls keinen Erfolg. Mit der Autobahnpolizei wurde abgestimmt, dass eine Streifenwagenbesatzung bei der Halteranschrift im Landkreis Wolfenbüttel weitere Erkundigungen zu dem Unfall einholt.

Der PKW wurde mit Hilfe des Feuerwehrkranes aus dem Strauch- und Buschwerk geborgen und für den Abschleppunternehmer an Straßenrand bereitgestellt. Die Autobahn war für die Dauer der Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache laufen derzeit durch die Autobahnpolizei.

Für die Feuerwehr Braunschweig war der Einsatz um 9:38 Uhr beendet. Im Einsatz waren 27 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und 9 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Riddagshausen.

05.01.2017

Feuerwehr Braunschweig lobt Zivilcourage einer Passantin

Zivilcourage zeigte heute eine Passantin auf dem Burgplatz als Sie selbstlos Ihre Winterjacke zur Wärmung einer unbekannte ältere Dame einsetzte.

Die Besatzung eines Rettungswagens der Feuerwehr Braunschweig freut sich über die Hilfsbereitschaft und das couragierte Verhalten einer Bürgerin in der Braunschweiger Innenstadt.

Die unbekannte Frau war mit ihrem Kind auf dem Burgplatz unterwegs als sie auf ein älteres Ehepaar aufmerksam wurde. Beide saßen bei Minusgraden um die 6 °C auf einer Bank am Dom. Die Mutter beobachtete wie der Mann versuchte die sehr unterkühlt wirkende Frau wach zu halten. Sie handelte sofort und bot ihre Hilfe an.

In eisiger Kälte zog sie ihre Winterjacke und ihren Schal aus, um die bereits sehr stark unterkühlte Dame, damit zu wärmen. Anschließend wählte sie den Notruf. Durch Handzeichen zeigte sie dem eintreffenden Rettungswagen die genaue Lage des Notfalls. Die Rettungsassistenten André Schulze, Tobias Stein und Philipp Lux bedanken sich auf diesem Wege, stellvertretend für die Feuerwehr Braunschweig, bei der courgierten Passantin.

03.01.2017

Rauchgasvergiftung durch angebranntes Essen

Rauchmelder rettet Leben – Nachbarn rufen die Feuerwehr

Am Dienstagabend wurde durch einen Rautheimer ein ausgelöster Rauchmelder und Brandgeruch aus einer Nachbarwohnung gemeldet. Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Ortsfeuerwehr Rautheim, den Löschzug der Feuerwache Süd sowie Rettungsdiensteinheiten.

Aufgrund der Schilderung des Anrufers, musste davon ausgegangen werden, dass sich der Bewohner noch in seiner Wohnung befindet. Kräfte der Ortsfeuerwehr Rautheim brachen die Wohnungstür auf und gingen unter Atemschutz in die verrauchte Wohnung vor. Hier fanden sie den Bewohner auf dem Sofa liegend und brachten ihn ins Freie. Er wurde vom Notarzt versorgt und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus transportiert.

Ursache für die Rauchentwicklung war eine auf dem eingeschalteten Herd vergessene Pfanne mit angebranntem Essen. Aus einem angebrannten Essen kann sich schnell ein Küchenbrand entwickeln. Glücklicherweise löste ein Rauchmelder in der Wohnung aus und alarmierte die Nachbarn, die wiederum die Feuerwehr riefen. Nachdem die Pfanne abgelöscht und die Wohnung gelüftet war, konnte die Feuerwehr wieder in ihre Wachen einrücken.

01.01.2017

Jahreswechsel 2016/ 2017 – Bilanz der Feuerwehr Braunschweig

Rückblickend auf die Silvesternacht 2016 können Feuerwehr und Rettungsdienst in der Stadt Braunschweig feststellen, dass der Jahreswechsel glücklicherweise mit vergleichsweise wenigen Notfallereignissen verlebt wurde. In der Dienstschicht vom 31.12.2016 bis zum 01.01.2017, waren insgesamt 34 Brand- und 6 Hilfeleistungseinsätze durch die Feuerwehr in Braunschweig zu leisten. Drei Menschen wurden durch Feuerwerksköper verletzt. Insgesamt musste der Rettungsdienst Braunschweig zu 146 Einsätzen ausrücken.

Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr wurden in dieser Nacht von 9 Ortsfeuerwehren unterstützt, in denen sich jeweils eine Gruppe bereit erklärte, ebenfalls einen alkoholfreien Jahreswechsel zu feiern. Die Ortsfeuerwehr Ölper verbrachte die Silvesternacht zusammen mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr auf der Hauptfeuerwache und wurden von dort aus eingesetzt. Die anderen 8 Ortsfeuerwehren feierten in ihren Feuerwehrhäusern und wurden bei Einsätzen in ihrem Einsatzbereich alarmiert.

Um 22:15 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr die Meldung, dass am Lessinggymnasium im Wenden Container und Strauchwerk in der Nähe der Gebäude brennen sollten. Daraufhin wurden der Löschzug der Hauptwache und die Ortsfeuerwehr Wenden alarmiert. Die Einsatzkräfte fanden ein brennendes Blumenbeet mit Trockenpflanzen vor, dass sie schnell löschen konnten.

Kurze Zeit später um 22:30 wurde per Notruf 112 ein Feuerschein auf einem Balkon in der Singerstraße in Rüningen gemeldet. Zusammen mit dem Löschzug der Feuerwache Süd wurde die Ortsfeuerwehr Rüningen zu diesem Einsatz alarmiert. Mittels einer Steckleiter betraten die Einsatzkräfte den Balkon und konnten das Feuer löschen.

Wie in jedem Jahr stiegen die Notrufe zwischen 00:00 Uhr und 01:30 Uhr sprunghaft an. Um die zahlreichen Notrufe entgegen zunehmen, wurden alle Notrufannahmeplätze besetzt. Dadurch konnte eine zügige Bearbeitung der Notrufe gewährleistet und schnell Hilfe entsendet werden.

In der Mehrzahl handelte es sich um durch Feuerwerk entzündete Müllbehälter und Sträucher.

Herausragend waren ein brennendes Carport in der Konstantin-Uhde-Straße, sowie ein gemeldeter Dachstuhlbrand in der Karlstraße, der sich aber als der Schemen eines über die Dächer ragenden Baumes herausstellte.