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Aktuelle Einsatzberichte

Hier finden Sie Berichte aus den täglichen Einsatztätigkeiten der Berufsfeuerwehr Braunschweig und Freiwilligen Feuerwehr Braunschweig.

Einsätze der vergangenen Jahre finden Sie in unserem Archiv.

01.02.2018

PKW kommt auf überschwemmter Straße von der Fahrbahn ab

Fahrer rettet sich auf Fahrzeugdach und ruft die Feuerwehr

Braunschweig. Am Donnerstagabend gegen 18.00 Uhr ist der Fahrer eines PKW auf der Straße Wiesental aufgrund einer Überschwemmung von der Straße abgekommen. Der Fahrer selbst rief die Feuerwehr. Die Integrierte Regionalleitstelle alarmierte den Wasserrettungszug der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehr Veltenhof und den Rettungsdienst.

Die Straße Wiesental ist zurzeit aufgrund einer Überschwemmung der Oker für Fahrzeuge aller Art gesperrt. Der Fahrer hatte von Veltenhof kommend die Absperrung umfahren und wollte die „Abkürzung“ Richtung Celler Heerstraße nehmen. Etwa 200 m vor der Celler Heerstraße ist er nach links von der Straße abgekommen. Aufgrund des Höhenunterschieds zur Fahrbahn stand das Auto bis zu den Fenstern im Wasser. Der Fahrer setzte aus seinem Fahrzeug den Notruf ab und wurde vom Mitarbeiter der Leitstelle angewiesen, sich auf das Dach seines Fahrzeuges zu retten. Durch die Hilfestellung konnte der Fahrer sich in eine sichere Position bringen und einem weiteren möglichen Wasseranstieg innerhalb des Fahrzeugs entkommen.

Die Ortsfeuerwehr Veltenhof traf als erstes an der Einsatzstelle ein. Die Kameraden konnten mit ihrem Löschgruppenfahrzeug bis zum verunfalltem PKW vorfahren und den Fahrer aufnehmen. Sie brachten ihn ans Ufer, wo er an den Rettungsdienst übergeben wurde. Um Verletzungen auszuschließen erfolgte ein Transport ins Krankenhaus. Im weiteren Verlauf des Einsatzes konnte der PKW mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens wieder auf die Straße gezogen werden. Hier wurde er an ein Löschgruppenfahrzeug angeschlagen, ans Ufer geschleppt und einem Abschleppunternehmen zugeführt.

Die Feuerwehr warnt davor, auch nur leicht überschwemmte Straßen zu befahren. Aufgrund von Spiegelung besteht die Gefahr, dass man den Fahrbahnverlauf nicht mehr richtig sieht und von der Fahrbahn abkommt. Darüber hinaus können sich im Wasser Hindernisse oder Beschädigungen der Fahrbahn befinden, die nicht zu erkennen sind. Gerät man ins Wasser droht eine Unterkühlung. Insbesondere bei den derzeitigen Temperaturen kann so ein Unfall schnell lebensgefährlich werden.

01.02.2018

Katze im Motorraum eines Kleinwagens eingeklemmt

Aufwendige Tierrettung mit technischem Gerät der Feuerwehr

Braunschweig. Am Donnerstagnachmittag gegen 14.22 Uhr erreichte die Feuerwehrleitstelle ein ungewöhnlicher Notruf. Ein Fahrzeugbesitzer meldete in der Görlitzstraße eine eingeklemmte Katze im Motorraum seines Kleinwagens. Die Feuerwehr alarmierte daraufhin ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache Süd sowie den Tierschutz.

Unter dem parkenden Fahrzeug befand sich unbemerkt eine Katze. Beim Starten des Fahrzeugs geriet das Tier augenscheinlich in Panik, versuchte zu flüchten und gelangte in rotierende Teile im Motorraum. Bei Eintreffen der Feuerwehr war die schwarz-weiße Katze durch den Keilriemen eingeklemmt und kaum sichtbar für die Einsatzkräfte.

Durch die Feuerwehr folgte eine aufwendige technische Rettung. Zunächst musste das Fahrzeug mittels pneumatischer Hebekissen angehoben werden. Danach folgte die Demontage des Vorderrades sowie Teile der Unterbodenverkleidung. Im Anschluss konnte die verletzte Katze gerettet und dem Tierschutz übergeben werden. Die Tierrettung wird die verletzte Katze einem Tierarzt vorstellen. Der Eigentümer der Katze ist noch unbekannt und nicht identisch zum Fahrzeughalter.

01.02.2018

Verkehrsunfall auf der Hamburger Straße

Auto kollidiert mit Straßenbahn – Fahrer im Fahrzeug eingeschlossen

Braunschweig. Am Donnerstagmorgen gegen 08.45 Uhr kam es auf der Hamburger Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein PKW mit einer Straßenbahn zusammenstieß. Aufgrund mehrerer Anrufe entsandte die Integrierte Regionalleitstelle unverzüglich den Rüstzug der Hauptfeuerwache und entsprechende Einheiten des Rettungsdienstes.

Der PKW fuhr auf der BAB 392 und wollte an der Anschlussstelle Hamburger Straße nach links abbiegen und der Straße nach Norden folgen. Die Straßenbahn befuhr die Hamburger Straße in südliche Richtung. Aus nicht geklärter Ursache kam es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurde der PKW etwa fünf Meter mitgeschliffen und schließlich zwischen einem Mast für die Fahrdrähte und der Straßenbahn eingeklemmt. Der Fahrer des PKW wurde dabei verletzt und war in seinem Fahrzeug eingeschlossen. In der Straßenbahn gab es glücklicherweise keine Verletzten.

Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst konnte der Fahrer durch Entfernen der Fahrertür aus seinem Fahrzeug befreit werden. Er wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Im Zuge der Aufräumarbeiten kam die Seilwinde des Rüstwagens zum Einsatz. Mit Ihr wurde der verklemmte PKW zwischen Straßenbahn und Mast herausgezogen. Der Fahrweg der Bahn konnte unmittelbar danach wieder freigegeben werden. Am PKW entstand ein Totalschaden, der Schaden an der Straßenbahn konnte noch nicht beziffert werden.

30.01.2018

Braunschweig. Kellerbrand in der Frankfurter Straße – 6 Personen betroffen.

Alarmierung 13:50 Uhr: Feuer mit Menschenleben in Gefahr – Frankfurter Straße.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten drei Bewohner und ein Kleinkind das Gebäude bereits verlassen. Zwei weitere Personen befanden sich noch in ihren Wohnungen und wurden über Leitern der Feuerwehr gerettet. Die weitere Lagefeststellung ergab einen Brand im Kellergeschoss sowie eine Verrauchung des Treppenraumes.

Einheiten im Einsatz: B-Dienst, Löschzug Feuerwache Süd, FF Innenstadt, 2x RTW, 1x NEF, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Notfallseelsorge.

Am Dienstag, den 30.1.2018 wurde der Integrierten Regionalleitstelle BS/PE/WF ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der Frankfurter Straße gemeldet.

Daraufhin wurden die Einheiten der Feuerwehr Braunschweig sowie des Rettungsdienstes mit dem Stichwort „Feuer: Menschenleben in Gefahr“ alarmiert.

Nach ersten Erkundungsmaßnahmen konnte ein Brand im Kellergeschoss, mit einer massiven Rauchausbreitung in den Treppenraum des Mehrfamilienhauses, festgestellt werden.

Zu diesem Zeitpunkt hatten drei Bewohner und ein Kleinkind das Gebäude bereits verlassen.

Zwei weitere Personen befanden sich noch in ihren Wohnungen und machten sich jeweils an den Fenstern im Erdgeschoss sowie im Dachgeschoss bemerkbar.

Die Rettung der beiden Personen aus ihren Wohnungen erfolgte parallel über eine Steckleiter sowie über eine Drehleiter.

Weiterhin wurden insgesamt drei Trupps unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung im Kellergeschoss sowie im Treppenraum eingesetzt. Nach kurzer Zeit war der Brand unter Kontrolle.

Durch den Einsatz eines Hochleistungslüfters konnten der Treppenraum sowie das Kellergeschoss von Brandrauch befreit und die Nachlöscharbeiten durchgeführt werden.

Bei diesem Einsatz wurden zwei Bewohner leicht verletzt.

29.01.2018

2 Einsätze in kurzer Folge beschäftigen die Feuerwehr

Nach einem Feuer im Bürohochhaus des Hauptbahnhofes brannte ein PKW in einem Parkhaus Lange Straße

Am Abend des 29.01.2018 meldete um 18:43 Uhr ein Bahnbediensteter über Notruf 112 der Integrierten Regionalleitstelle BS/PE/WF Qualm, der aus einem Fenster im 7. Obergeschoß des Bürohochhauses des Bahnhofes austrat.

Es wurden daraufhin zwei Löschzüge der Haupt- und der Südwache der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Innenstadt sowie der B-Dienst und diverse Rettungsdiensteinheiten zum Bahnhof alarmiert.

Vor Ort bestätigte sich die Meldung und die Einsatzkräfte trafen im obersten Geschoß auf eine erhebliche Brandrauchentwicklung.

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten musste zunächst von einem intensiven Einsatz von Atemschutztrupps ausgegangen und Reserve- und Sicherheitstrupps im 5. Obergeschoß stationiert werden. Die Löschwasserversorgung wurde durch die Nutzung einer fest installierten Steigleitung für die vorgehenden Trupps sichergestellt.

In einem Technikraum fanden die Einsatzkräfte das Feuer und löschten dies sowohl mit Kohlendioxid als auch mit Wasser.

Nach abschließenden Lüftungsmaßnahmen mit einem Hochleistungslüfter konnte die Einsatzstelle nach nur 75 Minuten an einen Verantwortlichen der Deutschen Bahn übergeben werden.

Kurze Zeit später, bereits um 20:22 Uhr wurde der Löschzug der Hauptwache erneut zu einem Brandereignis gerufen.

Diesmal handelte es sich um ein Feuer in einem Parkhaus Lange Straße

Vor Ort musste festgestellt werden, dass sich ein PKW im 1. OG des Parkhauses im Vollbrand befand.

Bereits um 20:36 Uhr konnte von den unter schwerem Atemschutz vorgehenden Trupp „Feuer aus, Nachlöscharbeiten“ gemeldet werden.

Zurzeit laufen noch Lüftungsmaßnahmen und die Datenaufnahme vieler vom Brandrauch betroffener PKW.

Eine Parkhausnutzerin meldete den Brand und atmete ein wenig Brandrauch ein. Sie musste aber nach Untersuchung durch den Rettungsdienst vor Ort nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.

28.01.2018

Leuchtturm in der Nacht

Bei einem Spaziergang im Mascheroder Holz verlor eine junge Frau am frühen Sonntagabend die Orientierung im Wald. In ihrer Not handelte sie folgerichtig und wählte den Notruf der Feuerwehr. Die Leitstelle hielt ständig Telefonkontakt zu der verirrten Frau entsandte den Einsatzführungsdienst der Feuerwache Süd, welcher sich auf den Weg nach Mascherode machte. In einer gemeinschaftlichen Aktion konnte über Funk der Feuerwehrwagen in die Nähe der Frau gelotst werden. Dort machte sich die Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht bemerkbar und fungierte somit als Leuchtturm in der Nacht. Nach kurzer Zeit konnte die erschöpfte aber sichtlich erleichterte 28-jährige in Rautheim auf einem Feldweg in Empfang genommen werden. Um ihr nach all den Strapazen einen weiteren Spaziergang zu ersparen nahmen die Feuerwehrleute die Frau an Bord und fuhren sie zurück nach Mascherode zu ihrem Auto.

23.01.2018

Person nach Verkehrsunfall in PKW eingeschlossen

Am Mittwochmorgen kam es gegen 04:52 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW mit zwei Insassen und einem LKW auf der Hansestraße stadtauswärts in Rühme. Der PKW kollidierte seitwärts mit dem LKW. Bei Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass der Fahrer des PKWs in seinem PKW einschlossen war und das Fahrzeug von alleine nicht verlassen konnte. Der Beifahrer des PKWs befand sich zu diesem Zeitpunkt schon außerhalb des Fahrzeuges.

Der Fahrer des PKWs wurde durch die Feuerwehr mittels hydraulischem Rettungsgerät aus seinem PKW befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Die beiden Insassen sind mit unterschiedlichsten Verletzungen ins Krankenhaus transportiert worden. Der Fahrer des LKW blieb unverletzt.

Im Einsatz waren der Rüstzug der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehr Rühme der Freiwilligen Feuerwehr. Für die Zeit der Rettungsmaßnahmen war die Hansestr. ca. 45 Minuten vollgesperrt.

19.01.2018

Großfeuer in Braunschweiger Innenstadt

Rund 20 Notrufe erreichen die Feuerwehr und schildern einen explosionsartigen Knall

Braunschweig. Am Freitagnachmittag gegen 14.53 Uhr erreichen ca. 20 Notrufe die Feuerwehrleitstelle. Gemeldet wurde ein explosionsartiger Knall und Feuerschein aus mehreren Geschossen in der Hochstraße. Ebenfalls wurden noch Personen in den Wohnungen vermutet.

Die Leitstelle alarmierte daraufhin nach dem Stichwort „Feuer zwei, Menschenleben in Gefahr“. Unmittelbar darauf rückten ein Löschzug, ein weiterer Führungsdienst, die Ortsfeuerwehr Innenstadt sowie der Rettungsdienst aus. Während der Anfahrt zur Einsatzstelle erfolgten weitere Notrufe. Die Situation klang mittlerweile noch dramatischer. Aus diesem Grund wurde das Alarmstichwort vor dem Eintreffen der ersten Kräfte erhöht. Nunmehr waren beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr alarmiert.

Nach wenigen Minuten erreichten die Einsatzkräfte das dreigeschossige Mehrfamilienhaus. Die Straße hüllte sich in dichten Rauch. Besonders imposant war die Innenhofseite. Hier schlugen die Flammen mittlerweile aus sämtlichen Fenstern aller Geschosse. Aufgrund der komplexen Einsatzlage, den möglicherweise vermissten Bewohnern und der gefährdeten Nachbarhäuser erhöhte der Einsatzleitdienst nochmals die Alarmstufe auf das Stichwort „Feuer fünf“ und zeitgleich die höchste definierte Alarmstufe für Brandeinsätze in Braunschweig. Die weiteren drei Löschzuge kamen von der Freiwilligen Feuerwehr. Ebenfalls wurden dienstfreie Führungskräfte der Berufsfeuerwehr einbestellt.

An der Einsatzstelle starteten zeitgleich die ersten Feuerwehrkräfte mit dem Innenangriff. Der Einsatzbefehl lautete Menschenrettung! Große Probleme bereitete den Angriffstrupps die alte Bauweise des Mehrfamilienhauses. Es handelte sich hierbei um ein Fachwerkhaus mit Lehmbalkendecken. Die Menschenrettung der oberen Geschosse konnte zudem nicht mehr über die Holztreppe erfolgen. Diese war mittlerweile durchgebrannt. Der Totalverlust des ersten Rettungswegs ist eine der gefährlichsten Situationen im Brandobjekt, so ein Sprecher der Feuerwehr.

Die weitere Brandbekämpfung erfolgte von außen. Das Absuchen der oberen Geschosse war zudem nur über Leitern möglich. Zudem lösten sich bereits Teile der Decke. Während der Maßnahmen meldete sich der Bewohner des Erdgeschosses bei den Einsatzkräften. Er war glücklicherweise in der Stadt unterwegs und galt nunmehr nicht mehr als vermisst. Weiterhin lagen Hinweise vor, dass die oberen Geschosse nur zeitweise bewohnt wurden.

Die bereitstehenden Rettungsdienstkräfte kamen dennoch zum Einsatz. Ohne Zusammenhang zum primären Auftrag kollabierte eine Person in der Nachbarschaft der Einsatzstelle. Kein Puls, keine Atmung und super schnelle Hilfe, so das Resümee des Feuerwehrsprechers. Der Patient konnte erfolgreich an der Einsatzstelle reanimiert und im Anschluss ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Polizei sperrte angrenzende Straßen. Zudem informierte sie die Bevölkerung über den Brandrauch und forderte zum Schließen der Fenster auf. Die Brandursache wird aktuell von der Kriminalpolizei ermittelt. Der nunmehr obdachlos gewordene Bewohner der Erdgeschosswohnung wurde durch die Feuerwehr in einer Notunterkunft untergebracht. Derzeit befindet sich noch ein Fachzug zur Brandsicherheitswache an der Einsatzstelle.

In dem Großeinsatz waren etwa 200 Einsatzkräfte gebunden. Gleichzeitig mussten die beiden Feuerwachen mit Freiwilligen Feuerwehrkräften besetzt werden. Und auch diese kamen zum Einsatz. Es wurden parallel diverse Gefahren über Notruf 112 durch umgestürzte Bäume gemeldet. Auch musste ein Löschzug ein weiteres Mehrfamilienhaus in der Innenstadt überprüfen. Hier wurde eine angebohrte Gasleitung gemeldet. Zum Glück ein Fehleinsatz.

Noch während der Erstellung der Pressemeldung wurden am Abend weitere Brandeinsätze gemeldet. Wieder ein „Feuer zwei, Menschenleben in Gefahr“. Dieses Mal brannte ein Zimmer am Frankfurter Platz aus. Der Wohnungsbesitzer konnte sich glücklicherweise selbst in Sicherheit bringen. Das Feuer wurde durch den Angriffstrupp schnell gelöscht.

Für etwas Schmunzeln sorgte zum Abschluss ein Kassenautomat in einem Restaurant in der Güldenstraße. Dieser wurde als ausgelöster Rauchmelder interpretiert und über Notruf der Feuerwehr gemeldet. Auch bei diesem Einsatz musste wieder die Wachbesetzung der Freiwilligen Feuerwehr aushelfen. Die Berufsfeuerwehr war zum Teil noch an der Einsatzstelle Frankfurter Platz beschäftigt.

An zwei Tagen in Folge wurde die Freiwillige Feuerwehr samt ihren beruflichen Kollegen umfassend gefordert. Nur gemeinsam war es möglich, die großen Schadenslagen zu bewältigen und für die Sicherheit der Braunschweiger Bürger zu sorgen.

18.01.2018

Orkan Friederike sorgt für über 125 Feuerwehreinsätze in Braunschweig

Obwohl Orkantief Friederike fast 130 Sturmeinsätze (Stand 19.30 Uhr) in Braunschweig nach sich zog, zieht die Feuerwehr Braunschweig eine positive Bilanz. „Nach aktuellem Stand hat es in Braunschweig keine Verletzten gegeben.“, resümiert der Leiter des Unwetterstabes Brandrat Sebastian Damm. „Gleichwohl gab es wieder viele Schäden durch umgestürzte Bäume und einige Straßen konnten noch nicht wieder für den Verkehr freigegeben werden.“ Im gesamten Bereich der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig, also in der Stadt Braunschweig sowie den Landkreisen Peine und Wolfenbüttel, gab es ca. 400 Einsätze aufgrund des Orkans.

Zufrieden zeigen sich auch Leitender Branddirektor Torge Malchau. „Aufgrund der frühzeitigen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes haben wir rechtzeitig die nötigen Vorbereitungen treffen können, um jederzeit Herr der Lage zu sein.“ Die Konzepte zur Abarbeitung von vielen Einzelereignissen, wie sie im Zuge von Sturmeinsätzen auftreten, haben gut funktioniert.“, so der Leiter der Berufsfeuerwehr Braunschweig, die aufgrund der besonderen Lage zwischenzeitlich 110 Kräfte im Dienst hatte.

Stadtbrandmeister Ingo Schönbach lobt insbesondere die große Einsatzbereitschaft der 300 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, die seit den Mittagsstunden im Einsatz sind, um Bäume von den Straßen zu räumen und Gefahrenstellen abzusichern. „Erneut haben die ehrenamtlichen Kräfte der 30 Ortsfeuerwehren eine große Einsatzbereitschaft gezeigt, um den Bürgerinnen und Bürger der Stadt schnell zu helfen.“ Malchau und Schönbach danken den mehr als 400 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr, der Berufsfeuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes ausdrücklich für ihr Engagement.

Eine besondere Einsatzlage gab es auf dem Sackring, da der Sturm dort Teile eines Flachdaches auf die Straße und den Gehweg geweht hatte. Der Sackring war daher gesperrt worden, da aufgrund der hohen Windgeschwindigkeiten ein Einsatz der Rettungskräfte auf dem Dach nicht möglich war. Noch im Laufe des Abends soll jedoch versucht werden, das Dach so zu sichern, dass der Ring an dieser Stelle wieder für den morgigen Berufsverkehr frei gegeben werden kann.

Am Hauptbahnhof hat die Schnelleinsatzgruppe Betreuung des Deutschen Roten Kreuzes etwa 150 gestrandete Reisende mit heißen Getränken versorgt.

12.01.2018

Feuer greift auf Außenfassade über

Bei einem Brand eines an der Außenfassade abgestellten Müllbehälters in der Neuen Knochenhauerstraße griff das Feuer auf die Fassade über.

Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr wurden am Freitag um 02.36 Uhr zu einem Müllbehälterbrand an einem Seniorenwohnheim in der Neuen Knochenhauerstraße gerufen. Aufgrund der Meldung des Anrufers entsendete die Leitstelle der Feuerwehr umgehend einen Löschzug zur Einsatzstelle.

Beim Eintreffen der Kräfte gingen diese mit einem Trupp unter Atemschutz und einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Da das Feuer bereits auf die Außenfassade übergesprungen war, mussten Teile der Fassade durch die Einsatzkräfte entfernt und abgelöscht werden. Durch die schnelle Brandentdeckung und dem schnellen Löscheinsatz der Berufsfeuerwehr konnte der erhebliche Gesamtschaden begrenzt werden. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 18 Einsatzkräften vor Ort. Für die Bewohner des Seniorenwohnheimes bestand keine Gefahr.

Die Brandursache ist bisher noch ungeklärt. Hierzu ermittelt die Polizei.

Um 03:50 Uhr war der Einsatz für die Kräfte der Feuerwehr beendet.

11.01.2018

11-Jähriger Junge verhindert Schlimmeres

Ein 11-jähriger Junge handelte am Donnerstagnachmittag in der Südstadt goldrichtig und verhinderte Schlimmeres. Dem Jungen war bei der Zubereitung einer Mahlzeit in der Mikrowelle ein Missgeschick passiert. Die nicht entfernte Verpackung des Essens hatte sich in der Mikrowelle entzündet und schnell eine Verrauchung in der Wohnung verursacht. Obwohl der Junge zu dem Zeitpunkt allein in der Wohnung war, hat er trotz aller Aufregung alles richtiggemacht. Er wählte den Notruf der Feuerwehr, verließ die Wohnung und informierte die anderen Mieter des Hauses. Die Leitstelle der Feuerwehr entsandte daraufhin einen Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Ortsfeuerwehr Mascherode zur Unglücksstelle. Vor Ort wurde die „Mahlzeit“ aus der Mikrowelle entfernt und die Wohnung gelüftet.

Der sichtlich aufgeregte Junge konnte durch die Einsatzkräfte beruhigt und nach dem Einsatz in die Obhut seiner Großeltern übergeben werden. In der Wohnung selbst entstand kein Schaden. Wir danken dem Jungen ausdrücklich für sein besonnenes und umsichtiges Verhalten – gut gemacht!

07.01.2018

Brand in ehemaliger Gaststätte – weitere Einsätze der Feuerwehr Braunschweig

- Zum wiederholten Male brennt es in einer ehemaligen Gaststätte an der Kreuzstraße
- Straßenbahn am Hauptbahnhof entgleist
- erneut Personensuche in der Oker
- Mehrere Kleineinsätze

Zahlreiche Einsätze beschäftigten die Feuerwehr Braunschweig am Samstag und in der Nacht zu Sonntag. Unter anderem wurde die Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag zu einem Brand in der Kreuzstraße alarmiert. Ein Passant hatte Brandrauch aus dem Gebäude bemerkt und sofort den Notruf gewählt.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits Brandrauch aus Fenstern und den Dachziegeln. Unverzüglich wurde durch die Feuerwehr eine Brandbekämpfung eingeleitet. Schnell wurde festgestellt, dass sich keine Personen im Objekt befinden. So konnten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Der Brand war im Keller des Gebäudes entstanden und konnte dort auch sehr schnell gelöscht werden. Da die übrigen Geschosse stark verraucht waren, mussten diese jedoch umfangreich belüftet werden.

Bei dem Einsatz wurde glücklicherweise niemand verletzt. Der Schaden wird durch Feuerwehr und Polizei auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Das Objekt war den Einsatzkräften bekannt, denn es hatte hier bereits im März 2017 ein Brandereignis gegeben.

Eingesetzt war die Berufsfeuerwehr mit dem Löschzug der Hauptwache, ein Rettungswagen und die Polizei.

  • Entgleiste Straßenbahn am Hauptbahnhof:
    Bereits am Samstagvormittag unterstützte die Feuerwehr beim Wiedereingleisen einer Straßenbahn am Hauptbahnhof. Die Straßenbahn war beim Passieren einer Kurve aus den Schienen gesprungen und blockierte Teile der Kreuzung am Hauptbahnhof. Nach fast zwei Stunden Arbeit gelang es in der Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Braunschweiger Verkehrs-AG die Straßenbahn wieder einzugleisen.
  • Personensuche an der Oker:
    Offenbar einen bösen Scherz wollte sich ein Anrufer mit der Feuerwehr erlauben, in dem er gleich mehrfach von unterschiedlichen Stellen eine Person in der Oker meldete. Im Bereich des Wendenwehres , der Brücke am Radeklint und der Brücke Neustadtring  setzten deshalb Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr , des Rettungsdienstes und der Polizei ein , um nach der vermeintlich in Not befindlichen Person zu suchen. Aufgrund der Suchergebnisse mit Wärmebildkameras und Suchscheinwerfern sowie aufgrund von Zeugenbeobachtungen an den einzelnen Stellen konnte jedoch schnell davon ausgegangen werden, dass es sich um gezielte Falschmeldungen handelte.
  • Fehlausgelöste Heimrauchmelder, ein umgestürzter Baum, eine Ölspur und hilflose Personen in verschlossenen Wohnung führten indes zu weiteren Einsätzen im Stadtgebiet.

01.01.2018

Jahreswechsel 2017/ 2018 – Bilanz der Feuerwehr Braunschweig

Vom 31.12.2017 zum 01.01.2018 waren im Stadtgebiet Braunschweig insgesamt 118 Einsatzereignisse durch Feuerwehr und Rettungsdienste zu bearbeiten. Neben 77 Notfallrettungen und 26 Krankentransporten rückte die Feuerwehr zu 9 Brand- und 6 Hilfeleistungseinsätzen aus.

Im Rettungsdienst waren zu Sylvester Einsätze zu Verletzungen durch Feuerwerkskörper ebenso wieder erforderlich, wie Einsätze zu gesundheitlichen Bedrohungslagen aufgrund überhöhtem Alkoholkonsum.

Die Berufsfeuerwehr und einige Ortsfeuerwehren mussten überwiegend brennende Müll- und Altkleidersammelbehälter im Stadtgebiet ablöschen. In Melverode und Leiferde brannten Heckensträucher.

Um 23.10 Uhr konnte die Feuerwehr Schlimmeres in einer Wohnung im Königsstieg verhindern, nachdem sie aufgrund eines ausgelösten Warnmelders dorthin alarmiert worden war. Da niemand anwesend aber eine Brandentwicklung in der Wohnung von außen erkennbar war, musste die Wohnungstür durch die Feuerwehr gewaltsam geöffnet werden, so dass ein Entstehungsbrand durch brennendes Papier auf einer Arbeitsplatte abgelöscht werden konnte.

Größeren Schaden verhindern konnte der Löschzug der Berufsfeuerwehr auch um 00:21 Uhr, als eine brennende Markise an einem Second-Hand Laden in der Rennelbergstraße gelöscht wurde.

Neben den diensthabenden Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Hilfsorganisationen im Rettungsdienst waren zu Sylvester auch wieder viele ehrenamtliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. So verbrachten Mitglieder der Ortsfeuerwehr Watenbüttel den Jahreswechsel im Einsatz, nachdem sie um 23:56 Uhr zu einem Müllbehälterbrand in der Hans-Jürgen Straße alarmiert wurden. Ebenso mussten die Ortsfeuerwehren Timmerlah, Broitzem, Stöckheim, Melverode, Leiferde und Rüningen zu Brandereignissen ausrücken. Außerdem wurde die First Responder Einheit der Ortsfeuerwehr Geitelde zu einem Rettungsdiensteinsatz im Ort alarmiert. Die Ortsfeuerwehr Ölper unterstützte die Berufsfeuerwehr auf der Hauptfeuerwache.

Sylvesterveranstaltungen im großen und kleinen Haus des Staatstheaters sowie in der Stadthalle wurden durch Brandsicherheitswachdienste der Feuerwehr geschützt.

Wie in jedem Jahr stiegen die Notrufe zwischen 00:00 Uhr und 01:30 Uhr sprunghaft an. Um die zahlreichen Notrufe entgegen zunehmen, wurden alle Notrufannahmeplätze besetzt. Dadurch konnte eine zügige Bearbeitung der Notrufe gewährleistet und schnell Hilfe entsendet werden.