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Einschulung

Bekanntmachung zur Einschulung

Alle Kinder, die im Jahre 2020 schulpflichtig werden, erhalten bei Bedarf eine Sprachförderung. Schulpflichtig werden grundsätzlich alle Kinder, die bis einschließlich 1. Oktober 2020 ihren 6. Geburtstag feiern. Für Kinder, die zwischen dem 1. Juli und dem 30. September das 6. Lebensjahr vollenden, haben die Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, durch schriftliche Erklärung den Einschulungstermin um ein Jahr hinauszuschieben. Die Erklärung ist bis spätestens zum 1. Mai in der für ihren Wohnsitz zuständigen Grundschule einzureichen

Besuchen schulpflichtige Kinder eine Kindertagesstätte, erhalten sie die Sprachförderung gemäß § 3 Kindertagesstättengesetz in der jeweiligen Kindertagesstätte.

Besuchen diese Kinder keine Kindertagesstätte, müssen sie sich einem Test zur Feststellung der deutschen Sprachkenntnisse an den Grundschulen unterziehen. Die Grundschulen richten für die Kinder, die nach diesem Test gem. § 64 Abs. 3 Satz 1 und 2 Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) verpflichtet sind, in dieser Zeit an besonderen Sprachfördermaßnahmen teilzunehmen, besonderen Unterricht ein. Daher ist es erforderlich, dass alle im Jahr 2020 schulpflichtig werdende Kinder bereits in der Zeit vom 13. bis 17. Mai 2019 von ihren Erziehungsberechtigten bei der für ihren Wohnsitz zuständigen Grundschule angemeldet werden.

Kinder, die zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 noch nicht schulpflichtig sind, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten in die Schule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderliche körperliche und geistige Schulfähigkeit besitzen und in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind. Der entsprechende Antrag ist erst in der Anmeldewoche im Mai 2020 an die zuständige Grundschule zu richten. Die Schulleitung entscheidet im Wege des pflichtgemäßen Ermessens, ob dem Antrag der Erziehungsberechtigten stattgegeben wird oder nicht. Vorzeitig aufgenommene Kinder werden mit der Aufnahme schulpflichtig.

Gemäß § 63 Absatz 3 NSchG hat jedes Kind grundsätzlich die Schule zu besuchen, in deren Schulbezirk es seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat. Von der Bindung an die zuständige Grundschule ausgenommen sind die schulpflichtigen Kinder, die von ihren Erziehungsberechtigten an 

  • einer der drei katholischen Bekenntnisgrundschulen (Grundschule Edith Stein, Grundschule Hinter der Masch, Grundschule St. Josef)
  • oder an einer der Ganztagsgrundschulen oder
  • an einer Grundschule in freier Trägerschaft (Christliche Schule Braunschweig e. V., Freie Schule Braunschweig e. V., Freie Waldorfschule Braunschweig e. V. und die Schulen in der Trägerschaft des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland e. V. - Internationale Schule Braunschweig-Wolfsburg und Hans-Georg-Karg-Schule)

angemeldet werden.

Informationen zur zuständigen Grundschule bzw. zu den bestehenden Ganztagsgrundschulen können

an einer nahe gelegenen Grundschule,

  • im Internet unter der Adresse: braunschweig.de/rundumdieschule oder
  • telefonisch bei der Stadt Braunschweig, Fachbereich Schule, Bohlweg 52, unter den Telefonnummern 470-3229 bzw. 470-3854 eingeholt werden.

Kinder mit geistigen Beeinträchtigungen, die zum Schuljahresbeginn 2020/2021 schulpflichtig werden, können von den Erziehungsberechtigten innerhalb der o. a. Anmeldefrist direkt an der Oswald-Berkhan-Schule, Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung, Oswald-Berkhan-Straße 4, 38118 Braunschweig, angemeldet werden.

Der erste Schultag für alle Schulanfängerinnen und Schulanfänger ist der 29. August 2020.

Kinder, die im Jahre 2019 schulpflichtig werden und bislang an der zuständigen Grundschule angemeldet sind, können zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 auf Wunsch der Erziehungsberechtigten an einer der städtischen Ganztagsgrundschulen aufgenommen werden, sofern dort noch Schulplätze frei sind. Hierzu ist es erforderlich, dass die Kinder an der Schule, an der sie bisher angemeldet sind, in der Zeit vom 13. bis 17. Mai 2019 abgemeldet und in der gleichen Zeit an der Ganztagsgrundschule angemeldet werden.