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Vorgezogene Aufstellstreifen

Prinzipskizze
Prinzipskizze

Wenn kein separater Radweg vorhanden ist, kommen Radfahrer an Signalanlagen oft schlecht weg, weil sie hinter und zwischen den Kraftfahrzeugen stecken bleiben. Dies ist für Radfahrer unangenehm, aber besonders auch für die Autofahrer ärgerlich, denn es verzögert das Losfahren bei Grün. Besser wäre es, wenn die Radfahrer rechts geführt würden und an den Autos vorbei nach vorn fahren könnten. Noch besser, wenn sie sich dann vor den Kfz (in deren Sichtbereich) aufstellen könnten. In der Regel kann mit einer solchen Maßnahme die Verkehrssicherheit und die Leistungsfähigkeit der Knotenpunktszufahrt insgesamt erhöht werden.

Jasperallee 2005

 (Foto: ADFC Braunschweig)
(Foto: ADFC Braunschweig)

An der Kreuzung Jasperallee/Ring auf der Fahrbahn der Jasperallee Richtung stadteinwärts, also von der Herzogin-Elisabeth-Straße kommend, wurde diese neue Form der Markierung erstmals 2005 auch in Braunschweig eingerichtet. Da diese Form der Bevorrechtigung des Radverkehrs neu in Braunschweig war, gab es zunächst eine probeweise Markierung in Gelb. Diese wurde später Weiß als Dauermarkierung übernommen.

Jasperallee 2013

Da sich diese Lösung bewährt hat, wurde für die Gegenrichtung ebenfalls die Aufbringung von vorgezogenen Aufstellstreifen diskutiert.
Hier ist die Spuraufteilung anders: es gibt eine kombinierte Geradeaus- und Linksabbiegespur sowie eine separate Rechtsabbiegespur. Damit nun die geradeausfahrenden und linksabbiegenden Radfahrer ihren Aufstellbereich erreichen können, brauchen sie einen Schutzstreifen zum Nach-vorn-Fahren zwischen den beiden Fahrspuren.
Entsprechend wurde die Markierung nach der Sanierung der Jasperallee nun ausgeführt.

 (Foto: ADFC Braunschweig)
(Foto: ADFC Braunschweig)