EN

Parkraummanagementkonzept im Umfeld der Stadthalle

Nach einer umfassenden Beteiligung der Öffentlichkeit wurde das Parkraummanagementkonzept im Umfeld der Stadthalle am 12.06.2012 vom damals für Verkehrsplanungen zuständigen Verwaltungsausschuss beschlossen (Drucksache 15311/12 mit Ergänzungsvorlage). Das Konzept erstreckt sich auf das Teilgebiet des Stadtbezirks 132 Viewegsgarten-Bebelhof zwischen Helmstedter Straße, Schill-, Ottmer-, Kurt-Schumacher-Straße und Okerumflut einschließlich Rietschel- und Mentestraße. Das Konzept wurde ab dem Jahr 2013 zeitlich parallel zur Umgestaltung der Leonhardstraße umgesetzt. Konstruktive Hinweise aus dem Stadtbezirksrat und aus der Bevölkerung auf Nachbesserungsbedarf hat die Verwaltung bereits ab dem Jahr 2013 aufgegriffen und entsprechende Maßnahmen umgesetzt. Auch die Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH hat Verbesserungen beim Betrieb ihres Parkdecks vorgenommen. Eine systematische Auswertung der Auswirkungen des Konzepts erfolgte durch das Büro komo (vormals ARGUS), nachdem die Bauarbeiten in der Leonhardstraße weitgehend abgeschlossen waren und sich das Verkehrsgeschehen an die geänderten Rahmenbedingungen angepasst hatte. Die Verwaltung hat weitere Hinweise aus dem Stadtbezirksrat und von Betroffenen gesammelt und auf Möglichkeiten zur Umsetzung untersucht. Ergebnisse wurden 2014 den Bürgerinnen und Bürgern sowie sonstigen Betroffenen vorgestellt und erörtert. Das Büro komo konstatiert als Ergebnis seiner Wirkungs-kontrolle, dass die wesentlichen Ziele des Parkraummanagementkonzepts erreicht worden sind:

  • Verbesserung der Parkchancen für die Bewohner und somit
  • Stärkung der Wohnsituation,
  • Verbesserung der Wohnumfeld-Qualität durch eine weitgehende Ordnung des Parkraums,
  • Verdrängung von gebietsfremden Dauerparkern,
  • Reduzierung des Parkraumsuchverkehrs,
  • Verringerung des Verkehrsaufkommens und
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Für die Regelung für Besucher, die entweder nach 18:00 Uhr, für mehrere Stunden oder für einen ganzen Tag dort parken wollen, wurden Ende 2018 verteilt über das Quartier Bereiche mit Parkscheinautomaten, sog. Parkscheininseln, eingerichtet. Dies sind Bereiche, in denen abweichend von der allgemeinen Parkscheibenregel die Besucher einen Parkschein für die von ihnen gewünschte Zeit erwerben und dann auch länger als die für die Parkscheibe festgelegte Zeit (i. d. R. 2 Stunden) parken können. In den Bereichen, in denen die Parkscheibenregelung gegen die Parkscheinregelung ausgetauscht wurden, bleibt die Parkregelung für die Bewohner gleich oder verbessert sich. Damit können Bewohner mit einem Bewohnerparkausweis dort weiterhin ohne Betätigung der Parkscheinautomaten und ohne Zeitbeschränkung parken. Die „Inseln“ liegen:

  • Kreuzungsbereich Kleine Campestraße/Gerstäckerstraße
  • Kreuzungsbereich Marthastraße/Körnerstraße
  • Mentestraße

Diese Regelung bietet Vorteile für Ganztagesbesucher, da für diese Zielgruppe ein Tagesparkticket eingeführt wurde. Ebenfalls bietet diese Regelung Vorteile für Mehrstundenbesucher, da insbesondere in Verbindung mit dem Handyparken, auch flexible Parkdauern von mehr als 2 Stunden möglich sind.

Die Parkgebühr beträgt dort 1,00 €/Stunde. Die Bewirtschaftung erfolgt von montags bis sonntags von 0 bis 24 Uhr. Darüber hinaus besteht dort die Möglichkeit einen 24-Stunden-Parkschein zu erwerben, die Gebühr hierfür beträgt 9,00 €.

Aktuelle Fragen


Informationen zum Bewohner-Parkausweis finden Sie hier im Bürger-Info.

Wo und wann können Wochenendbesucher parken, alternative Stellplatzmöglichkeiten?
Möglichkeiten, Ihr Fahrzeug über längere Zeit abzustellen, finden Sie hier.