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Peter Joseph Krahe-Preis

Die Stadt Braunschweig hat im Jahr 2009 zum dreizehnten Mal ihren Architekturpreis verliehen.

 

Mit dem Peter Joseph Krahe-Preis zeichnete Oberbürgermeister Dr. Hoffmann am Mittwoch, 28. Oktober, in der Dornse des Altstadtrathauses Bauherren und Architekten von fünf Bauwerken aus, die seit 2004 in Braunschweig entstanden. Der Krahe-Preis 2009 ging an:

• den Bauherrn Grundstücksgemeinschaft Bammelsburger Straße 1, Hans-J. Giesler/Kai Haller GbR, und die Architekten GIESLER ARCHITEKTEN, Architekten und Stadtplaner BDA, Ute und Stefan Giesler, für den Neubau des Mehrfamilienhauses Bammelsburger Straße 1,

• den Bauherrn Credit Suisse Asset Management Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH, vertreten durch ECE Projektmangagement G.m.b.H. & Co. KG und die Architekten Grazioli und Muthesius für den Neubau des Einkaufszentrums „Schloss Arkaden", Platz Am Ritterbrunnen 1,

• an die Bauherren Eheleute Karin und Joachim Prüsse und die Architekten O.M.Architekten BDA, Rainer Ottinger, Thomas Möhlendick, für die Restaurierung und Erweiterung der „Jakob Kemenate", Eiermarkt 1A,

• an den Bauherrn Land Niedersachsen, vertreten durch das Staatliche Baumanagement Braunschweig und die Architekten DODK, Denise Dih, Ole Klingemann, für den Umbau zum Studienservice-Center, Pockelsstraße 11, und

• an den Bauherrn Stadt Braunschweig und den Architekten Wilhelm P. Eckermann, Stadt Braunschweig, Fachbereich Gebäudemanagement, für den Neubau der Grundschule Am Schwarzen Berge 73.

Lobend erwähnt wurden:

• die Bauherren Evelyn Wendt-Salmhofer, Sabine Vollmer und die Architekten hsv-Architekten, Jörg Salmhofer, Martin Vollmer, für den Neubau des Bürogebäudes Hinter Liebfrauen 2A.

Die Jury, der je zwei Ratsmitglieder, Hochschullehrer und hiesige Architekten angehörten, hatte im Mai des Jahres unter Vorsitz von Stadtbaurat Wolfgang Zwafelink die Auswahl vorgenommen. Hierbei lagen der Jury ca. 65 Vorschläge der Architekten- und Ingenieurverbände sowie externer und interner Baubehörden vor. Vorbereitet und organisiert wurde der Krahe-Preis vom Referat Baurecht.

In Anerkennung und zur Förderung baukünstlerischer Leistungen in der Stadt und im Gedenken an den Architekten und Städtebauer Peter Joseph Krahe, der von 1803 bis zu seinem Tod 1840 in Braunschweig als herzoglicher Kammer- und Klosterrat und ab 1813 als Oberbaudirektor wirkte, hat die Stadt Braunschweig 1954 den Peter Joseph Krahe-Preis gestiftet. Erstmals wurde der Preis 1956 und danach elfmal verliehen, zuletzt 2004. Dieser Architekturpreis wird für hervorragende Gestaltungsleistungen auf dem Gebiet der Achitektur, des Ingenieurbaus oder der Garten- und Landschaftsgestaltung in der Stadt Braunschweig verliehen. Ausgezeichnet werden Bauherr bzw. Bauherrin und Architekt bzw. Architektin. Der Preis besteht je aus einer Urkunde und einer Bronzeplakette, die von den Braunschweiger Künstlern Prof. Bodo Kampmann (†.1978), Prof. Hans Rudolf Billeter und Prof. Hans-Dieter Buchwald gestaltet werden.

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