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Städtebaulicher Wettbewerb "Nördliches Ringgebiet"

Lage des Wettbewerbsgebietes

Die Stadt Braunschweig beabsichtigt, die Vielfalt und Qualität ihres Wohnungsangebotes zu erweitern und vorhandene Potenziale für innenstadtnahes Wohnen zu nutzen. Sie hat daher in Kooperation mit den Baugesellschaften Baugenossenschaft Wiederaufbau eG, BBG Braunschweiger Baugenossenschaft eG und Nibelungen-Wohnbau-GmbH für das ca. 20 ha umfassendes Areal im Stadtbezirk Nordstadt einen städtebaulichen Wettbewerb ausgelobt. Ziel dieses Wettbewerbs war es, qualitätsvolle Lösungsvorschläge für Wohnbau- sowie für Grün- und Freiflächen zu erhalten.

Stichworte für die gesuchten innovativen Konzepte sind insbesondere die Bereiche Familie mit Kindern, Wohnen im Alter, Nutzungsmischung im Quartier und die Kombination aus Wohnen und Arbeiten, wie sie in Braunschweig auch im östlichen Ringgebiet zu finden sind.

Im Stadtbezirk Nordstadt mit seinen ca. 22.000 Einwohnern herrscht eine heterogene Bau- und Nutzungsstruktur vor. Die Nordstadt weist keine einheitliche Bebauung auf. Vielmehr besteht sie aus Teilgebieten, die nach und nach erbaut wurden.

Das Wettbewerbsgebiet zwischen der gründerzeitlich geprägten Bebauung an der Nordstraße und dem Siegfriedviertel der 20er und 30er Jahre bietet als innenstadtnahe Fläche ein großes Potenzial für eine höherwertige Nutzung mit Wohngebäuden, wohnverträglichem Gewerbe und qualitativ hochwertigen Freiflächen. Durch die Nähe zur Innenstadt und zur Universität sowie die bereits vorhandene hohe Nutzungsvielfalt ergeben sich viele Möglichkeiten, das Gebiet im Sinne des Leitbildes einer dichten und nutzungsgemischten Europäischen Stadt weiterzuentwickeln und Wohnbauflächen von hoher Qualität im Quartier zu implementieren.

Am 25. November 2013 hat ein Preisgericht über die Wettbewerbsergebnisse entschieden. Die Preisverleihung hat am 4. Dezember 2013 stattgefunden.

Alle Wettbewerbsergebnisse können ab sofort bis zum 8. Januar 2014 im Rathaus-Altgebäude, Foyer, 2. OG, besichtigt werden.

Lesen Sie hier das Preisgerichtsprotokoll

Die Arbeiten der Preisträger und der Anerkennungen sowie die Dokumentaion zum Wettbewerb finden Sie unter den unten aufgeführten Links.

1.Preis

Ackers Partner Städtebau, Braunschweig
in Zusammenarbeit mit
Matthias Staubach Landschaftsarchitekt, Berlin

1. Preis

Gesamtkonzept Architekten, Hannover
in Zusammenarbeit mit
Dröge + Kerck Landschaftsarchitekten, Hannover

3. Preis

Winking + Froh Architekten BDA, Berlin
in Zusammenarbeit mit
Frank Kiessling Landschaftsarchitekten, Berlin

Anerkennung 1

Thomas Schüler Architekten, Düsseldorf
in Zusammenarbeit mit
faktorgrün Landschaftsarchitekten, Freiburg

Anerkennung 2

Arenas Basabe Palacios, Madrid
in Zusammenarbeit mit
Miriam Garcia Landschaftsarchitektin, Madrid