Peter Joseph Krahe-Preis 2026
Architekturpreis der Stadt Braunschweig
Seit 1954 verleiht die Stadt Braunschweig einen Architekturpreis, um hervorragende Gestaltungsleistungen auf dem Gebiet der Architektur, des Ingenieurbaus oder der Garten- und Landschaftsgestaltung in Braunschweig zu würdigen. Benannt wurde dieser Preis nach dem Architekten und Städtebauer Peter Joseph Krahe (1758 – 1840), der maßgeblich in Braunschweig gewirkt hat, unter anderem bei der Umgestaltung der ehemaligen Wallanlagen zu den Promenaden und Parks, die die Innenstadt umgeben.
Die Auslobung des Preises erfolgt alle 5 Jahre, aktuell nun zum 16. Mal.
Seit seiner Einführung wird der Peter Joseph Krahe-Preis in Form von Bronzeplaketten an die Bauherren und die Entwurfsverfasser verliehen. Die Plaketten können in oder an den prämierten Gebäuden ausgehängt werden. Die Plaketten, seinerzeit vom Bildhauer Bodo Kampmann gestaltet, zeigen einen Greif vor einer stilisierten (modernen) Fassade. Der Greif als antikes Symbol für Wachsamkeit und Klugheit verweist als Motiv auch auf die Braunschweiger Villa Salve Hospes (1805 – 1808) bei deren Entwurf Peter Joseph Krahe den Greif als Schmuckelement verwendete.
Sonderpreis
Seit 2015 wird mit dem Peter Joseph Krahe-Preis zusammen ein Sonderpreis verliehen. Der Sonderpreis wird mit einem Geldbetrag von jeweils 2.500 € für die Bauherren und die Entwurfsverfasser honoriert.
Bewerbungen
Berücksichtigt werden Bauten im Stadtgebiet Braunschweig, die seit der letzten Preisvergabe 2020 realisiert worden sind.