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Zusatzschilder für Straßennamen

Projekt der Bürgerstiftung in Kooperation mit der Stadt

Karin Heidemann-Thien von der Bürgerstiftung und Oberbürgermeister Ulrich Markurth enthüllen das erste Zusatzschild. (Foto: Stadt Braunschweig, Daniela Nielsen)
Karin Heidemann-Thien von der Bürgerstiftung und Oberbürgermeister Ulrich Markurth enthüllen das erste Zusatzschild.
(Foto: Stadt Braunschweig, Daniela Nielsen)

Die Bürgerstiftung Braunschweig hat unter dem Titel „Bildung im Vorübergehen“ ein neues Projekt zur Heimat- und Geschichtspflege in Braunschweig initiiert. Ziel des Projekts ist es, über mehr Zusatzschilder auf die Herkunft und die Besonderheiten des Namens der Straße zu informieren und dazu beizutragen, die Braunschweiger Stadtgeschichte erlebbarer zu machen.

Die Stadt Braunschweig unterstützt das Projekt der Bürgerstiftung im Rahmen einer Kooperation. Dabei sollen bereits bestehende Straßennamenschilder im Stadtgebiet mit Zusatzschildern - sofern noch nicht vorhanden - ausgestattet werden. Die Stadt versieht derzeit Straßennamenschilder, die nach Persönlichkeiten benannt werden, bereits mit Zusatzschildern mit jeweiligen Kurzinformationen zu Lebensdaten und Werk der Persönlichkeit (z.B. bei Neubenennungen in Baugebieten). Das Projekt der Bürgerstiftung beschränkt sich dabei aber nicht nur auf Persönlichkeiten, sondern es sollen nunmehr auch geographische und altertümliche Namen auf dem kleinen Zusatzschild erläutert werden.

Das Projekt soll über Spenden finanziert werden, die von der Bürgerstiftung akquiriert werden. Die Bürgerstiftung sucht dafür sog. „Schilderpaten“. Die Festlegung und Auswahl der Straßen und Plätze sowie die Reihenfolge bei der Realisierung wählt die Bürgerstiftung in Abstimmung mit den Spenderinnen und Spendern aus. Es ist beabsichtigt, bis zu vier Termine zur Anbringung von bis zu zwölf Zusatzschildern pro Jahr durchzuführen. Für die inhaltliche Beratung, Recherche und Texterstellung konnte von der Bürgerstiftung der Historiker Dr. Ulrich Ludewig gewonnen werden.

Auf den Internetseiten der Bürgerstiftung finden sich weitere Informationen zum Projekt und insbesondere – ergänzend zu den Kurztexten der Zusatzschilder – Details zu den jeweiligen Namensgebern.

Das Projekt wurde am Montag, 26. Oktober 2015, auf dem Ruhfäutchenplatz gestartet. Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Karin Heidemann-Thien, und Oberbürgermeister Ulrich Markurth als Schirmherr des Projekts präsentierten die ersten beiden neuen Zusatzschilder zu Straßennamenschildern für den „Ruhfäutchenplatz“ und die „Georg-Eckert-Straße“.

Bisher wurden im Rahmen des Projekts „Bildung im Vorübergehen“ folgende Zusatzschilder gespendet. Die Links weisen auf die PDF-Langtexte der Bürgerstiftung.

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