EN

Aktuelles

Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Sally Perel mit Unterstützung der Partnerstadt

Oberbürgermeister Ulrich Markurth hat am 26. August Salomon „Sally“ Perel offiziell die Ehrenbürgerwürde der Stadt Braunschweig verliehen. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte Sally Perel nicht persönlich aus Israel anreisen. Stattdessen wurden er, der Bürgermeister der Braunschweiger Partnerstadt Kiryat Tivon, Ido Grinblum, sowie weitere Gäste aus dem Rathaus in Kiryat Tivon per Video zugeschaltet. 

Eine ausführlicheren Bericht und Videoausschnitte von der Veranstaltung in Braunschweig und in Kiryat Tivon finden Sie hier.

Braunschweigs Partner- und Freundschaftsstädte in Zeiten von Corona

In Corona-Zeiten mussten viele regelmäßig stattfindende Schülerbegegnungen, Städtepartnerschaftsjubiläen, Bürgerreisen, kulturelle Events aber auch zahlreiche private Begegnungen im Rahmen der bestehenden Städtepartnerschaften abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Wir haben zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus Braunschweig und unseren Partner- und Freundschaftsstädten gefragt, wie sie diese Zeit erlebt haben.

Gleich zwei Rückmeldungen erreichten uns aus dem indonesischen Bandung.

Der Leiter des dortigen Deutschclubs, Ikmal Trianto, schreibt:

„Fast 3 Monaten arbeite ich von zu Hause, ich mache viel auch Videogruppe mit den Schüler und Arbeitskollegen im Kurs. Es ist alles hier noch begrenzt, weil die Stadtverwaltung die Ausgangssperre bis zum Ende Juni verlängert. Zum Glück habe ich persönlich keine große Wirkung gefunden. Und nach meiner Seite ist, dass einige noch Angst vor dem Publikum haben. Denn die Zahl bleibt noch, trotzdem läuft alles wieder normal. Aber die Leute müssen Masken irgendwohin tragen Ich informiere mich auch die Neuigkeiten in Deutschland auf Youtube oder von Bekannten, einmal machen wir ein Videokonferenz und Sharing über die Pandemie. Ich wünsche mir, dass diese Pandemie schneller beendet.“

Trotz der herausfordernden Umstände setzen die Braunschweiger HBK und das Institut Teknologi Nasional Bandung ihre Hochschulkooperation fort. HBK-Professor Eku Wand teilte uns mit:

 „Natürlich bedauern wir am ITB wie an der HBK, dass durch die Pandemie die 60-Jahrfeier zum Städtepartnerschaftsjubiläum verschoben werden musste. Denn in diesem Jahr gäbe es durch das 100-jährige Bestehen des Institut Teknologi Bandung einen weiteren besonderen Grund, unsere seit nunmehr 33 Jahren bestehende Universitätspartnerschaft, zu feiern und sich gegenseitig zu besuchen. Ich hoffe, wir können eine dafür geplante Kunst-/Design-Ausstellung dann im nächsten Jahr realisieren. Auch diese Feierlichkeiten werden nun alle auf das Jahr 2021 verschoben, wie mir heute Deden Durahman, Lecturer am ITB in einer Telekonferenz bestätigte. An beiden Standorten wurde der Unterricht weitgehend auf Online-Teaching umgestellt und wird auch im Wintersemester noch nicht in den Normalbetrieb überführt werden können.

Es gibt aber auch erfreuliche Nachrichten. Eka Noviana, Studentin der Telkom University und Dozentin am Institut Teknologi Nasional Bandung, ist die erste Studierende aus Bandung, die im Rahmen unserer Hochschulpartnerschaft an der HBK Braunschweig im Studiengang Medienwissenschaft letzte Woche erfolgreich über »Die Entwicklung der Sudanesischen Schrift« promoviert hat,“ berichtet Prof. Eku Wand, Senatsbeauftragter für Deutsch-Indonesische Hochschulkontakte an der HBK.

Der französische Künstler und Sänger Jacques Boucomont berichtet, dass die Auswirkungen der Pandemie auch im Kulturbereich in Braunschweigs Partnerstadt Nîmes stark zu spüren sind. Die jährlich stets am 21. Juni stattfindende Fête de la Musique musste abgesagt werden und viele Institutionen des Kulturbetriebs wie das berühmte Museum Carrée d’Art wurden geschlossen. Jacques nutzt die Zeit, um sich weiter der Malerei, den Kupferstichen und dem polyphonischen Gesang zu widmen. Er hofft im Herbst sogar als Nîmer Künstler auf dem Kunstmarkt des Freundeskreises Bildender Künstler in Braunschweig e.V. (FBK) ausstellen zu können, wenn die Pandemiesituation es erlaubt.

Die Braunschweiger Sektion der Jumelages Européens PPT e.V. pflegt weiterhin enge Kontakte nach Nîmes. Der internationale, gemeinnützige Verein richtet sich zwar in erster Linie an Mitarbeitende der Post- und Telekommunikationsunternehmen in Europa, heißt aber auch andere weltoffene Menschen herzlich willkommen.

Vereinsvertreterin Roswitha Börst schrieb uns: „Jährlich findet im September eine Partnerschaftswoche mit der Sektion Nîmes statt. In diesem Jahr wollten noch 5 Franzosen zu uns nach Deutschland kommen. Dieses Treffen haben wir zunächst auf das nächste Jahr verschoben. Auch aus Braunschweig reisen nur noch höchstens 4 Personen nach Nîmes, dort werden wir auch vom Bürgermeister empfangen. Kontakt halten wir mit der Präsidentin der Nîmer Sektion per Email.“

Aus Bath berichtet die Musicaltruppe Bath Operatic and Dramatic Society:

„On Saturday 14th March 2020, Bath Operatic and Dramatic Society, gave the final performance of our annual show at the Theatre Royal Bath. This year it was the upbeat musical Legally Blonde. Two days later, as a direct result of the Coronavirus pandemic, the world famous theatre closed its doors to the public and have not opened them since! Like all other theatres in the UK, their doors will remain closed until further notice. 

The Coronavirus and subsequent restrictions haven’t stopped the BODS family from continuing to entertain each other. There have been online virtual quizzes, some in fancy dress, plus live online disco dancing lessons! 

It is unclear when BODS will be able to prepare for out next production, but we are very aware of how lucky are to have been able to put on our latest show days before the Theatre Royal closed its doors to the public. 

Many cities around the world, including Braunschweig and Bath are suffering due to this invisible global crisis. 

All of us in BODS send greetings and very best wishes to our friends in Braunschweig. We look forward to visiting your beautiful city again very soon. 

Huw Morgan, BODS“

Ebenfalls aus Bath hat uns eine weitere Musikgruppe, die Ukulele-Band „Uke can’t be serious“, Folgendes geschrieben:

 “Our wonderful twinning trip to Braunschweig seems a long time ago now and it was a great shame that you could not visit Bath in May as we would have loved to have seen you and perhaps returned a little of your generous hospitality. We have now been in ‘lockdown’ for twelve weeks here and it would seem that our government has done less well than yours to control the virus. For those of us lucky enough to have gardens, this has not been too much of a hardship. It has, however, meant that ‘Uke Can’t Be Serious’ has been unable to meet on Sunday nights to rehearse and enjoy a glass of wine. We have however, been trying other ways to make music together whilst isolated… and here is the result… https://youtu.be/Y-xzfO-rSg0. I have to say that making music this way rather misses the point.

The good news is that it is now considered safe for us to meet with a few people providing we remain outside and 2m apart… which we did for the first time last night as you can see.”

Auch die Englisch-Lehrerin Evelyn Strautz von der Ricarda Huch-Schule und der Deutsch Lehrer Chris Ferguson von der Partnerschule King Edward‘s School haben uns ein Update gegeben:

„Zum ersten Mal seit vielen Jahren wird in diesem Jahr kein Schüleraustausch des Gymnasiums Ricarda-Huch-Schule mit unserer Partnerschule King Edward's School in Bath stattfinden. Zu unserem großen Bedauern mussten wir die bereits geplanten Termine absagen: Vor den Herbstferien hätte eine Gruppe von Ricarda-Schüler*innen Bath besucht, nach den Herbstferien hatten wir uns schon auf den Gegenbesuch unserer englischen Gäste gefreut. Alle am Austausch Beteiligten geben aber die Hoffnung nicht auf, im nächsten Jahr unser Austauschprogramm wieder aufnehmen zu können. So lange trösten wir uns z.B. mit einer virtuellen Tour durch Bath https://visitbath.co.uk/blog/virtual-tours-of-bath/ und halten mit unseren Kolleg*innen per Whatsapp, Email und Telefon Kontakt. Für das kommende Schuljahr sind digitale Treffen interessierter Schüler*innen beider Schulen geplant, um die Zeit bis zu einer Begegnung vor Ort zu überbrücken. Unser Motto: Keep calm and carry on!
Zum Glück ist unsere englische Partnerschule sehr daran interessiert, den Austausch so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Vom Brexit lassen wir uns dabei nicht einschüchtern, wohl aber von Corona. Wir hoffen also auf das Beste und darauf, dass auch wir uns bald wieder im Rathaus zum alljährlichen Empfang treffen können.“

„Though we at King Edward’s School in Bath are very disappointed not to be able to come to visit Braunschweig and complete our German Exchange Programme this year, we are extremely excited about the trip in 2021, when our students and staff will be able to rekindle the fantastic relationship we have built with the Ricarda-Huch-Schule over the years. There have been many obstacles placed in our path over the last year, but we remain committed to nurturing international relationships and friendship between the UK and Germany, between Bath and Braunschweig, and between our students and yours and we can’t wait to see you again! As soon as it is permitted, we will be back!“

Der Vorsitzende der Bath-Braunschweig Twinning Association (BBTA), Bryan Chalker, hat die ersten Wochen das Haus gar nicht verlassen und den Lockdown zusammen mit seiner Frau Glenys im heimischen Garten verbracht. Neben der Gartenarbeit hat der Musikliebhaber viel American bluegrass und Cajun Musik gehört.

In Sousse hat der Mediziner Dr. Eloued, der auch Mitglied des deutsch-tunesischen Freundschaftsvereins APTA ist, den deutschen Automobilzulieferer Leoni zu den Hygienevorschriften beraten. Dort und auch in allen anderen Bereichen werden umfangreiche Schutzmaßnahmen umgesetzt. Gleichzeitig hofft die tunesische Tourismusbranche auf steigende Gästezahlen, denn das Land öffnete Ende Juni seine Grenzen für Reisende.

Aus Kiryat Tivon in Israel schreibt uns der Rabbi und Mitglied im  Komitee für Auslandsbeziehungen der Stadt Kiryat Tivon Uri Themal:

„Heute (26.6.2020), fahren wir zum ersten Mal seit drei Monaten für das Wochenende in den Süden. Einige Hotels sind wieder nach einer langen, totalen Ausgangssperre geöffnet. Während jenen Tagen, als wir nur einkaufen oder zum Arzt gehen konnten, haben wir von solchen Möglichkeiten nur träumen können.

Unsere Synagoge war drei Monate geschlossen und Gottesdienste fanden per Zoom statt. Mit Verwandten und Freunden konnten wir nur telefonieren.

Aber, Gott sei Dank, gab es während dieser Zeit nur wenige Covid-19 und keine Todesfälle in Tivon.

Für mich persönlich war es nicht so schlimm. Ich arbeite sowieso von zu Hause. Täglich arbeite ich einige Stunden am Computer, ansonsten wurde gelesen, telefoniert, aufgeräumt. Unser Haus sah lange nicht so gut, so ordentlich aus.

Seit etwa zwei Wochen sind die Bestimmungen gelockert, aber täglich hören wir Berichte von mehr Fällen. So hoffen wir nun, dass trotz allem, die allgemeine Situation mit dieser Pandemie sich nicht verschlechtert, damit wir nicht wieder totalen Lockdown haben. Wir hoffen, dass wir den abgesagten Besuch von Braunschweigern nach Tivon bald nachholen können und unsere Freunde aus unserer Partnerstadt bei uns begrüßen dürfen. In diesem Sinne wünschen wir allen viel Gesundheit aus Tivon.“

Annika Pischke aus Wolfenbüttel war als Stipendiatin der Stiftung Ökumenisches Lernen von August 2019 bis März 2020 in Kiryat Tivon und hat dort in dem Behindertendorf Kfar Tika gearbeitet. Sie berichtet: „Kiryat Tivon ist eine gemütliche, grüne Stadt im Norden Israels, die ich für sieben Monate mein Zuhause nennen durfte. Als Stipendiatin der Stiftung Ökumenisches Lernen habe ich meinen Freiwilligendienst im August letzten Jahres begonnen. Gearbeitet habe ich in „Kfar Tikva“, einem Dorf für Erwachsene mit geistiger Behinderung. An diesem Projekt haben neben mir noch weitere deutsche Volontäre und auch Freiwillige aus Israel teilgenommen. Vormittags habe ich die Arbeitsstelle Bäckerei mit unterstützt, in der die Bewohner Kuchen und Kekse herstellen. Nachmittags habe ich beim Angebot von kreativer Beschäftigung, Tanz und Sport mitgewirkt. Alles in allem war dies eine sehr abwechslungsreiche Arbeit, bei der mir die Bewohner sehr ans Herz gewachsen sind. An den Wochenenden hat mich das Ehepaar Themal, das sich auch für die Städtepartnerschaft zu Braunschweig engagiert, gerne auf Ausflüge mitgenommen um mir ihr Land und ihre Kultur zu zeigen. Dadurch konnte ich die Gegend kennenlernen und sogar so manche Festtage in der Synagoge mitfeiern. Mit meinen Mitvolontären habe ich mich auch am Wochenende aufgemacht um die verschiedenen Städte zu erkunden. Ich hatte noch so viele Pläne, als ich Mitte März coronabedingt nach Deutschland zurückkehren musste. In Israel hatte es bereits sehr früh drastische Maßnahmen zur Eindämmung des Covid-19-Virus gegeben. Erst wurden die Grenzen geschlossen, dann gab es einen strengen Lockdown, mit Ausgangssperren und Einschränkung des öffentlichen Lebens. Die Maßnahmen zeigten Wirkung. Nach und nach öffneten die Schulen, Kindergärten und Restaurants wieder. Doch diese Lockerungen führten zu einer zweiten, noch stärkeren Welle, die Israel jetzt in Aufruhr versetzt. Mit der zweiten Coronawelle schwemmen nun auch viele Unzufriedene auf die Straßen und demonstrieren gegen die Regierung, von der sie sich nicht unterstützt fühlen. Die Arbeitslosigkeit ist stark gestiegen und finanzielle Hilfen vom Staat fehlen. Während es um sie herum tobt, geht das Leben in Kfar Tikva weiterhin seinen gewohnten Gang, nur eben mit Maske, Abstandsregeln und Desinfektion. Denn, wie soll es auch anders sein. Meinen Freunden in Kiryat Tivon geht es gut, sie sind gesund, es gibt keinen bekannten Fall von Corona in der Stadt. Doch natürlich beschäftigt sie das Chaos, was im Land herrscht. Doch sie bleiben gelassen und lassen sich vom Leben nicht durchschütteln. Das habe ich schon die ganze Zeit als sehr beeindruckend empfunden. Möge das auch weiter so bleiben.“

Magdeburg ist ebenfalls eine von Braunschweigs Partnerstädten. Die enge Verbindung besteht seit 1987, zwei Jahre vor dem Mauerfall. Von dort berichtet die Teamleiterin „Protokoll und Städtepartnerschaften“:

"Plötzlich kam CORONA. Über Nacht veränderte sich alles. In den ersten 14 Tagen fühlte sich alles wie Eis an. Wir konnten uns nicht mehr sehen, die Telefonate waren oft etwas traurig. Sich gegenseitig Mut zu machen, war nicht immer so einfach. Niemand wusste, wie sich das Virus entwickelt und alle hofften, gesund zu bleiben.

Es begann eine stille Zeit, es drehte sich kaum noch etwas. WhatsApp und Telefon sind kein Ersatz für das „wahre Leben“, sich zu sehen, persönlich miteinander zu reden und sich zu umarmen. Es fehlte auch das lustige Herumtollen mit den Zwillingen.

In der Zeit suchten alle Wege des Miteinanderseins.

Die Volkshochschule richtete eine Cloud ein. Es hatte zwar einige Wochen gedauert, aber nun konnten wir wieder regelmäßig gemeinsam lernen.

Mit den Kindern konnten wir skypen. Gut, dass es das gibt. Ich dachte mir immer Geschichten aus und holte alte Kinderbücher meiner Tochter hervor. Da hatten wir alle etwas davon und es endete immer fröhlich.

Dass ich trotzdem wehmütig war, ließ ich mir nicht anmerken.

Meine Tochter und ihr Mann heirateten in der Zeit, wir konnten leider nicht dabei sein. Es war ein schöner Tag für sie, aber wir waren weit entfernt.

Es war auch dienstlich nichts mehr möglich und wir konnten uns nur gegenseitig etwas Mut machen.

Da ich aus der ehemaligen DDR stamme, fühlte ich mich bei manchen Alltäglichkeiten in diese Zeit zurückversetzt. Verschiedene Sachen gab es vorübergehend nicht zu kaufen, lange Schlangen bildeten sich durch die großen Abstände und verreisen konnte man auch nicht mehr. Letzteres noch nicht einmal mehr einfach so innerhalb Deutschlands. Es war schon ein merkwürdiges Gefühl.

Der Mundschutz ist eine Erfahrung, die sehr einschränkend ist. 2 von 5 Sinnen werden eingesperrt und behindern teilweise sogar Entscheidungen. Es ist wichtig sich an die Regeln zu halten, aber es bedarf auch einiger Anstrengung.
Die Kinder spielen vieles nach, gehen anderen auf der Straße aus dem Weg und halten auch Abstand. Es ist aber auch sehr wichtig für sie, in der Kita ihre befreundeten Kinder zu treffen.

Nun können wir wieder zusammen sein. Das erste Mal nach einigen Wochen war es so, als ob wir uns gerade erst gesehen hätten -  Erleichterung war auf allen Seiten.

Ich komme wieder mit dem Zug in meine Partnerstadt und fühle mich sowohl in Magdeburg als auch in Braunschweig zu Hause."

© Kerstin Gensch

Auch Dr. Xiaofei Jiang, Kardiologe am Zhuhai People’s Hospital, aus dem chinesischen Zhuhai hat uns seine Erfahrungen geschildert:

„Recently, all aspects of the city are back on track, except that the cinema is not open, other entertainment and catering are normally open. All the students have come back to schools, and our hospital has normally operation, although some simple protection is needed.
Zhuhai has no new coronavirus-19 pneumonia patients for more than 2 months, life of citizens returns to normal. Everyone is working hard to reduce the losses caused by the epidemic. For us cardiologists, more inpatients and more cardiac intervention operations we needed to face, because of the delayed treatment due to epidemic. But I think everything is ok, we can manage it.“

Der in Braunschweig lebende und aus unserer Partnerstadt Kasan stammende Musiker Vlady Bystrov, berichtet, dass trotz des allgemeinen Stillstands noch viele Projekte in Arbeit sind.  So engagiert er sich im in Hannover beheimateten Ensemble Megaphon und tauscht sich weiterhin mit dem Kasaner Musiker Elmir Nizamov aus, der bei Braunschweigs 13. Kulturnacht aufgetreten ist.

Nicht zuletzt ist auch ein Bericht aus den USA eingetroffen. Der gebürtige Braunschweiger Florian Bachmann ist dorthin ausgewandert und hat u.a. unsere Freundschaftsstadt Omaha besucht. Er schrieb uns:

„2020 ist schon ein spezielles Jahr, hätte mir jemand im Januar gesagt, dass ich Anfang Juni durch insgesamt 18 Bundesstaaten der USA reise anstelle des länger geplanten Sommerurlaubes in der Heimat Braunschweig anzutreten, hätte ich es nicht geglaubt.

Anfang März veränderte sich die Lage durch Covid 19 auch in den USA und damit einhergehend auch die berufliche Situation von mir. War ich bis ins Jahr 2016 als Erzieher im Kinder – und Jugendzentrum Roxy angestellt, begann ich hier in der Nähe von Atlanta / Georgia eine Karriere als Geschäftsführer in einer Firma, die sich auf Choreographien bei Sportveranstaltungen spezialisiert hat.  Mit dem Abbruch der amerikanischen Sportligen Mitte März war ich mehr oder weniger von einem Tag auf den anderen arbeitslos. Am gleichen Tag begann meine Frau, ihren Job per Homeoffice auszuüben und unsere Kinder per Homeschooling ihr Schuljahr zu beenden.

Mitte April war klar, dass aus unserer Reise nach Deutschland Ende Mai definitiv nichts wird und unsere Flüge auch gestrichen wurden.  Dennoch wollten wir, nicht zuletzt unserer Kinder wegen, irgendwas unternehmen. Wir entschieden uns für eine Tour durch den mittleren Westen der USA, dünn besiedelt und eine sehr geringe Menge an Covid-Fällen. Highlight sollte Mount Rushmore in South Dakota und der Badland NP werden. So buchten wir ein Wohnmobil für knapp 3 Wochen und begannen die Details unserer Tour auszutüfteln.

Neben St. Louis und Kansas City sollte uns unsere Route auch an Omaha in Nebraska vorbeiführen. Als Braunschweiger war klar, dass wir unserer Sister City einen kleinen Besuch abstatten wollten. Die Flagge der Stadt Braunschweig eingepackt ging es nun also auch nach Omaha.

Die Reise stand jedoch unter keinem guten Stern, kurz vor Abfahrt in unserer Stadt Cartersville begannen durch den Mord an George Floyd die bundesweiten Proteste der „Black Lives Matter“ Bewegung. In St. Louis hörten wir nachts auf dem Campingplatz, Hubschrauber, Sirenen und Schüsse. Viele Geschäfte waren verbarrikadiert.  Gleiches Bild zwei Tage später in Omaha, der Old Market, das historische Stadtzentrum, mit allerhand Restaurants, komplett verbarrikadiert.  Überall schwer bewaffnete Polizisten, SWAT Teams in Bereitschaft. Glücklicherweise war es ein Wochentag und Ausschreitungen am helllichten Tag nicht zu befürchten. So schlenderten wir noch etwas über die Bob Kerrey Pedestrian Bridge hinüber nach Iowa. 

Wir machten ein paar Fotos mit unserer Braunschweig Flagge und genossen das schöne Wetter. Ein Omaha Steak blieb mir aufgrund der geschlossenen Restaurants vergönnt. Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, noch einmal in die Nähe von Omaha zu kommen, würde ich dort jedoch ruhig zwei Tage einplanen. Omaha hat sehr schöne Ecken, die sich lohnen besichtigt zu werden. Aber es ist halt auch ein bisschen verschlafen, verträumt. Ganz wie unser schönes Braunschweig.

Wir sind gespannt, wann wir das nächste Mal unsere Heimatstadt sehen können, das Derby gegen Hannover 96 könnte es wert sein mal wieder über den großen Teich zu kommen. Jedoch ist in Zeiten wie diesen einfach nichts planbar.”


40 Jahre Partnerschaft mit Sousse

Braunschweig und die tunesische Stadt Sousse feierten gemeinsam das 40-jährige Bestehen ihrer Städtepartnerschaft. Aus diesem Anlass besuchte uns vom 20. bis 26. Februar 2020 eine Sousser Delegation. Dazu gehörte der Bürgermeister Dr. Mohamed Ikbel Khaled sowie vier Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Umwelt, Tourismus und Kultur.

Anlässlich des Jubiläums hatte Braunschweig zu einem festlichen Empfang am 21. Februar in das Schloss Richmond eingeladen. Nach den Grußworten trug sich der Sousser Bürgermeister in das Goldene Buch der Stadt Braunschweig ein. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von einer Folkloregruppe aus Sousse.

Entsprechend dem diesjährigen Motto, „Braunschweig - weltoffen und international, so ist auch unser Karneval!“ stand auch die Teilnahme am Braunschweiger Schoduvel am 23. Februar auf dem Programm. Die Gäste präsentierten sich hier auf einem eigens geschmückten Wagen und wurden von der traditionellen Musikgruppe aus Sousse begleitet, die auch schon beim bereits erwähnten Festakt aufgespielt hatte.

Der Besuch unserer Sousser Partner konnte aber auch für einen vielfältigen inhaltlichen Austausch genutzt werden. Gemeinsam mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wurden Möglichkeiten zur besseren Bewältigung von Verkehrsunfällen in Tunesien eruiert. Mit der TU Braunschweig gab es einen Austausch zur Renaturierung des tunesischen Flusses Hamdoun. Des Weiteren erfolgten Arbeitsgespräche zur Bürgerbeteiligung beim Braunschweiger Ideen- und Beschwerdemanagement und zu touristischen Fragestellungen beim Braunschweiger Stadtmarketing. Nicht zuletzt rundete ein umfangreiches Begleitprogramm den Delegationsbesuch ab.

© Stadt BraunschweigEhrenbürger Gerhard Glogowski, Oberbürgermeister Ulrich Markurth, die tunesische Konsulin Sonia Ben Amor, Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), der Bürgermeister von Sousse Dr. Mohamed Ikbel Khaled (von links)
© Stadt BraunschweigDer Sousser Bürgermeister Dr. Mohamed Ikbel Khaled beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt
© Stadt BraunschweigDie Bürgermeister der beiden Partnerstädte bei der Überreichung eines Braunschweiger Löwen als Gastgeschenk
© Stadt BraunschweigDie Sousser Musiker sorgten auf dem Schoduvel für Stimmung.

Bürgerreise in die Partnerstadt Bath/Großbritannien vom 3. bis 10. Mai 2020, initiiert durch die Deutsch-Englische Gesellschaft Braunschweig e.V. in Kooperation mit der Stadt Braunschweig, Reiseveranstalter ist Ulli-Reisen

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Bürgerreise nicht statt. Wir planen eine neue Bürgerreise in ähnlichem Format für 2021. Interessierte können sich gern bei uns melden!

© Stadt BraunschweigParade Gardens und Pulteney Bridge

Wir möchten Ihnen die Gelegenheit geben, die Partnerstadt Braunschweigs sowie in der näheren Umgebung gelegene Herrschaftshäuser und einzigartige Parkanlagen kennenzulernen. Sie werden nicht nur Stadt und Region erkunden, sondern auch offiziell im historischen Rathaus von Bath, der Guildhall, empfangen, machen Ausflüge nach Wiltshire sowie den mystischen Steinkreisen von Avebury und Stonehenge und besichtigen historische Anwesen und Gartenanlagen in Castle Comb, Great Chalfield und Wells.

Die 8-Tage Reise findet vom 3. – 10. Mai 2020 statt. Der Reisepreis von 969,- € (ab 25 Personen) zzgl. Einzelzimmerzuschlag i. H. v. 490,- € beinhaltet die Fahrt mit einem modernen Fernreisebus, 7 Übernachtungen in einem zentral gelegenen ⃰ ⃰ ⃰Hotel inklusive Frühstück und Ausflügen laut Programm.

Einzelheiten zu der geplanten Bürgerreise entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Programm des Reiseveranstalters(Flyer Bürgerreise Bath).

Anmeldung und Rückfragen bitte bei dem Reiseveranstalter Ulli-Reisen, Frau Denise Jahnke, Nibelungenplatz 10, 38106 Braunschweig, Tel. 0531 321368 E-Mail: infoulli-reisende.

© Stadt BraunschweigRoyal Crescent

2019

Eine Zusammenfassung der Aktivitäten im Jahr 2019 können Sie in unserem Jahresrückblick 2019PDF-Datei6,19 MB nachlesen.


© privatLichterwelt in Magdeburg

Weihnachten in Braunschweigs Partner- und Freundschaftsstädten

Ob und wie Weihnachten in Braunschweigs Partner- und Freundschaftsstädten gefeiert wird, erfahren Sie hier:


Künstleraustausch mit Kiryat Tivon

Im Rahmen des jährlichen Künstleraustausches mit Kiryat Tivon stellte der Künstler Shimon Shaider in der Zeit vom 22. bis 27. November 2019 seine Bilder auf dem Kunstmarkt des Freundeskreises Bildender Künstler aus. Auch in diesem Jahr konnte der Tivoner Teilnehmer einige seiner Werke erfolgreich an Braunschweiger Kunstliebhaber verkaufen.

Neben der Ausstellung wurden dem Künstler der Besuch des Herzog Anton Ulrich-Museums, eine Stadtführung sowie ein Besuch in der Jüdischen Gemeinde ermöglicht.

Während des Aufenthaltes hatte Shimon Shaider Gelegenheit, sich mit verschiedenen Mitgliedern der Deutsch-Israelischen Gesellschaft sowie der Jüdischen Gemeinde auszutauschen.

© Stadt BraunschweigShimon Shaider (rechts) und der Braunschweiger Künstler Gerd Druwe.
© Stadt BraunschweigShimon Shaider mit seinen Werken.

Schüler aus Bath / Großbritannien zu Besuch an der Ricarda-Huch-Schule

In der Zeit vom 20. bis 28. Oktober 2019 war eine Schülergruppe der King Edward's School aus Bath zu Besuch an der Partnerschule Ricarda-Huch-Schule. Neben einem Empfang im Rathaus und einem Stadtrundgang durch Braunschweig rundeten Tagesausflüge nach Goslar, Hannover, Berlin und Wolfsburg das Programm ab.

Die 14-jährigen Schüler aus Bath lernen seit drei Jahren Deutsch und waren in Braunschweig in Gastfamilien untergebracht. Seit 1995 pflegen die Partnerschulen bereits den beliebten Austausch.

Bürgermeisterin Anke Kaphammel empfängt die Schülergruppe aus Bath im Rathaus.
Gästebucheintrag im Rathaus

Schülergruppe aus Rumänien und Spanien in Braunschweig

Im Rahmen des von der Europäischen Union finanzierten 24-monatigen Erasmus+ Schulpartnerschaften-Projekts waren vom 20. bis 26. Oktober 2019 rumänische und spanische Schülerinnen und Schüler zu Gast bei der Sally-Perel-Gesamtschule in Braunschweig. Unter dem Motto „Clever and Healthy“ bauten die Jugendlichen aus Braunschweig, Mediaş und León hier gemeinsam Insektenhotels für den Schulgarten und lernten sich bei Freizeitaktivitäten wie Tanz- und Kochworkshops besser kennen.

Erasmus+ zielt darauf ab, den Zusammenhalt Europas durch Austauschprojekte zu fördern. Im Frühjahr 2020 findet der letzte gegenseitige Besuch statt und die Schülerinnen und Schüler aus Braunschweig und Mediaş werden dann für eine Woche nach León in Spanien reisen.

Bürgermeister Dr. Helmut Blöcker begrüßte die Gäste im Bürgermeisterzimmer des Altstadtrathauses

Partnerschafts-Wanderung der Städte Braunschweig und Magdeburg

Die Partnerstädte Braunschweig und Magdeburg richteten am 22. September 2019 in Zusammenarbeit mit den Sektionen Braunschweig und Magdeburg des Deutschen Alpenvereins (DAV) eine Städtepartnerschafts-Wanderung bei Haldensleben aus.

Anlass war das 150-jährige Jubiläum des DAV. Rund 50 Wanderfreunde aus beiden Städten nahmen an der neun Kilometer langen Wanderung unter Leitung des Wandergruppenleiters der DAV-Sektion Magdeburg, Lutz Marschner, teil. Im Anschluss gaben die ehemaligen Oberbürgermeister Braunschweigs und Magdeburgs, Gerhard Glogowski und Dr. Wilhelm Polte, im Rahmen einer angeregten Diskussionsrunde einen Rückblick auf die Anfänge der Städtepartnerschaft. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Henning Steinführer, Leiter des Stadtarchivs Braunschweig.

Wanderung bei Süplingen.
Großsteingrab „Küchentannen“ entlang der Wanderstrecke.
Dr. Wilhem Polte und Gerhard Glogowski mit Wanderfreunden aus Braunschweig und Magdeburg.
Dr. Wilhem Polte und Gerhard Glogowski während der Diskussionsrunde.

Jugendliche aus der Freundschaftsstadt Kasan/Tatarstan zu Besuch in Braunschweig

In der Zeit vom 11. bis 25. September 2019 besuchten 14 Schülerinnen und Schüler aus Kasan in Braunschweig. Die jährlich stattfindende Jugendbegegnung wurde vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Braunschweig organisiert. Die Partnerschulen des Jugendaustauschs sind die Braunschweiger Schulen Ricarda-Huch-Gymnasium sowie die Wilhelm-Bracke-Gesamt­schu­le. Die Gäste aus Kasan waren in Gastfamilien untergebracht und erlebten neben dem Schulbesuch ein abwechslungsreiches Programm in Braunschweig und der Region sowie einen Aufenthalt in Berlin und einen Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen.

Die Braunschweiger Schülerinnen und Schüler werden in den Herbstferien 2019 den Gegenbesuch in Kasan antreten.


Schülergruppe aus Kiryat Tivon in Braunschweig

Vom 28. August bis zum 18. September 2019 war zum zweiten Mal eine Schülergruppe der Shaked Waldorf High School in Kiryat Tivon zu Gast an der Freien Waldorfschule Braunschweig. Es handelte sich um den Gegenbesuch zu einer Gruppe, die bereits vom 24. März bis 14. April 2019 Braunschweigs israelische Partnerstadt besucht hatten. Die sieben Jugendlichen nahmen am regulären Unterricht ihrer Gastschule teilg und erhielten so einen Einblick in den Englisch- oder Mathematikunterricht. Daneben wurden gemeinsam mit den Gastgebern Tagesausflüge in Braunschweig und in die Region unternommen. Höhepunkt des Besuches war sicherlich der Wochenendausflug nach Berlin.

Auf dem Foto sind die Schülerinnen und Schüler mit ihren Gastgebern beim Empfang durch Bürgermeister Dr. Blöcker im Rathaus der Stadt Braunschweig zu sehen. Michael Brand, Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der im Rahmen seines Freiwilligendienstes einige Monate im Kindergarten Ein Bustan in Kiryat Tivon gearbeitet hat, begrüßte die Gäste aus Braunschweigs Partnerstadt in ihrer Muttersprache.

Schülergruppe aus Kiryat Tivon

Schülergruppe aus Zhuhai/China zu Gast in Braunschweig

In der Zeit vom 14. bis 24. August 2019 besuchte eine Schülergruppe aus der Partnerstadt Zhuhai Braunschweig. Hier wurden die die Schülerinnen und Schüler durch Frau Bürgermeisterin Ihbe im Rathaus begrüßt. Neben dem Schulbesuch lernten die Jugendlichen den Alltag ihrer Gastfamilien und bei Tagesausflügen nach Wolfsburg und Hannover auch die Region kennen. Ausflüge nach Berlin und Hamburg rundeten das Programm ab.

Seit 2016 besteht zwischen den Braunschweiger Gymnasien Martino- Katharineum und Hoffmann-von-Fallersleben-Schule und der Zhuhai High School No. 1 eine Schulpartnerschaft.

Ilona Gerhardy-Grotjan, Schulleiterin Gymnasium Hoffmann-von-Fallersleben-Schule, Jens Büngener, Schul-leiter Gymnasium Martino-Katharineum, Zhao Xin, stellvertretende Schulleiterin Zhuhai High School No. 1 sowie Bürgermeisterin Annegret Ihbe und die das Programm betreuenden Lehrerinnen Mareike Hoppmann und Petra Weiß inmitten der Schülerinnen und Schüler aus Zhuhai.

Braunschweigs Partnerstädte bei der „Braunschweiger Kulturnacht 2019“

Unter dem Motto „Kultur verbindet“ hat die Stadt Braunschweig ihre Partner- und Freundschaftsstädte zur 13. Braunschweiger Kulturnacht  eingeladen. Alle neun Partner- und Freundschaftsstädte sind der Einladung gefolgt und entsandten Künstlerinnen und Künstler, die zum Teil durch offizielle Delegationen aus den Partnerstädten begleitet wurden.

© 2019 Stadt Braunschweig/ Daniela NielsenOberbürgermeister Ulrich Markurth (vordere Reihe Mitte) mit einigen Künstlerinnen und Künstlern nach der offiziellen Eröffnung der Kulturnacht.

So ließen am 22. Juni 2019 einzelne Künstlerinnen und Künstler oder ganze Gruppen mit ihren Beiträgen im Kleinen Haus im Staatstheater die Kulturnacht zu einem internationalen Ereignis werden.

Die rund 60 Gäste boten ein vielseitiges Programm: eine Arumba-Performance aus Bandung (Indonesien), Musicalsongs und Ukulelemusik aus Bath (Großbritannien), klassischer Gesang und Tanz aus Kasan (Russ. Föderation), moderner Tanz aus Kiryat Tivon (Israel), Breakdance aus Magdeburg, Chansons aus Nîmes (Frankreich), Jazzmusik aus Omaha (USA), orientalische Musik aus Sousse (Tunesien) sowie kantonesische Oper aus Zhuhai (China).

Fotostrecke Kulturnacht

Sommerfest der Internationalen Vereine am Vortag der 13. Braunschweiger Kulturnacht

Um Synergieeffekte zu nutzen, wurde am Vortag der Kulturnacht ein Sommerfest mit den internationalen Vereinen veranstaltet, die in die Partnerschaftsarbeit involviert sind. So feierten am 21. Juni 2019 rund 160 Mitglieder der Vereine im Kulturpunkt West. Highlights waren die Auftritte der bereits angereisten Künstlerinnen und Künstler aus den Partner- und Freundschaftsstädten, ein Mitmachkonzert mit indonesischen Angklunginstrumenten und ein Workshop zu chinesischer Kalligraphie. Alle eingeladenen Vereine nutzten diese schöne Gelegenheit zum Austausch und Vernetzen.  

 

Fotostrecke Sommerfest der Internationalen Vereine am 21. Juni 2019


Schülergruppen aus Omaha

Gleich zwei Schüler- bzw. Jugendgruppen aus Omaha waren im Juni zu Gast in Braunschweig. Es handelte sich dabei einmal um den Schüleraustausch des Gymnasiums Hoffmann-von-Fallersleben-Schule, und zum anderen um die Jugendgruppe aus Omaha, die im Rahmen der „Internationalen Begegnungen“ des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Braunschwieg von Herrn Bürgermeister Dr. Blöcker im Rathaus empfangen wurden. Beide Gruppen waren vom 6. bis 26 Juni in Braunschweig. Der Besuch fiel in die Zeit der Braunschweiger Kulturnacht 2019, so dass die Jugendlichen die Gelegenheit hatten, die Künstlerinnen aus Omaha und natürlich auch alle übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Partner- und Freundschaftsstädten zu erleben.

© Stadt BraunschweigDie Schüler aus Omaha mit Carol Stoltenberg nach dem Empfang durch Herrn Bürgermeister Dr. Blöcker

Studierende der TU Braunschweig informieren sich über Städtepartnerschaften und den Brexit

Im Rahmen der Englischlehrerausbildung und des Veranstaltungsbausteins „Intercultural Communication“ informierten sich Studierende der TU Braunschweig über die Städtepartnerschaften und –freundschaften der Stadt Braunschweig. Paul Kavanagh, Präsident der Deutsch-Englischen Gesellschaft Braunschweig e.V., diskutierte mit den Studierenden über die Ursachen und Auswirkungen des Brexit.

Prof. Dr. Angelika Kubanek und Dr. Dale Jones, TU Braunschweig, und Paul Kavanagh, Präsident der Deutsch-Englischen Gesellschaft Braunschweig e.V., mit Studierenden der TU Braunschweig im Rathaus.

Büro des Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper aus Magdeburg besucht die Partnerstadt Braunschweig

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper besuchte am 23. Mai 2019 mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen eines privat organisierten Tagesausflugs die Partnerstadt Braunschweig. Nach einer Floßtour auf der Oker führte Pfarrer Henning Böger die Gäste durch die Kirche St. Magni. Dr. Henning Steinführer, Leiter des Stadtarchivs, führte die Gruppe anschließend durch das Magniviertel.


Lichtbildervortrag der Deutsch-Englischen-Gesellschaft Braunschweig e.V. in der Stadtbibliothek über die Partnerstadt Bath und Südengland

Im Rahmen der monatlichen Veranstaltungsreihe „Durchblick – Einblicke für Junggebliebene“ hielt der Präsident der Deutsch-Englischen Gesellschaft Braunschweig,  Paul Kavanagh am 26. Juni 2019 einen Lichtbildervortrag über Braunschweigs Partnerstadt Bath, englische Landschaftsgärten und Herrenhäuser im Südwesten Englands. Rund 80 interessierte Besucherinnen und Besucher konnten sich bei englischem Tee und Gebäck über die Partnerstadt und über den Südwesten Englands informieren


Eine Äthiopierin, eine Beduinin und eine Russin – Film aus Kiryat Tivon

Für die Zeit vom 29. März bis zum 5. April 2019 lud die Stadt Braunschweig in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft die junge Filmemacherin Dalal Zubedat aus Kiryat Tivon nach Braunschweig ein, die ihren Kurzfilm „Eine Äthiopierin, eine Beduinin und eine Russin“ vorstellte.

Am 30. März wurde der Film im frauen BUNT e.V. und am 1. April im Roten Saal gezeigt. Nach beiden Vorführungen gab es eine lebhafte Diskussionsrunde.

Der Dokumentarfilm erzählt von drei Studentinnen, deren Eltern aus Äthiopien, Russland und einem beduinischen Dorf in Israel stammen. Auf der Suche nach ihren verschiedenen Identitäten und auf den Spuren ihrer Familiengeschichten begeben sie sich auf die Reise nach Deutschland und treffen dort auf junge Deutsche, Geflüchtete und Migranten.

Vor der Aufnahme ihres Filmstudiums war Dalal Zubedat als erste Beduinin bei der israelischen Polizei tätig. Ebenso arbeitet sie als erste beduinische Fußballtrainerin ehrenamtlich mit jüdischen und arabischen Jugendlichen.

Die junge Regisseurin konnte während ihres Aufenthaltes auch Gespräche mit dem International Office der TU Brauschweig führen, traf auf andere Studierende und lernte Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen.

© Stadt BraunschweigDalal Zubedat und Michael Brandt (DIG) bei der Filmvorführung im Roten Saal.

Oberbürgermeister Ulrich Markurth besucht mit einer Wirtschaftsdelegation die Partnerstadt Zhuhai / China

Eine Delegation mit Wirtschaftsvertretern unter Leitung von Oberbürgermeister Ulrich Markurth besuchte im März 2019 die Partnerstadt Zhuhai. Neben Arbeitsgesprächen und dem Besuchen verschiedener Unternehmen in Zhuhai eröffnete Oberbürgermeister Ulrich Markurth gemeinsam mit Bürgermeister Yao Yisheng eine Fotoausstellung über Braunschweig.

Im Anschluss an den Aufenthalt in der Partnerstadt Zhuhai besuchte die Delegation Niederlassungen von Unternehmen aus Braunschweig und der Region in Shanghai.

Oberbürgermeister Ulrich Markurth mit Wirtschaftsvertretern aus Braunschweig in Zhuhai.
Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Bürgermeister Yao Yisheng, beide Mitte, eröffnen die Fotoausstellung Braunschweig. Rechts daneben Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH, Gerold Leppa, und Leiter des Foreign Affairs Office der Stadt Zhuhai, Zhang Meisheng sowie zur linken Seite der Stellvertretende Bürgermeister Zhuhais, Zhu Qingqiao, und die Leiterin der Stadtbibliothek Zhuhai.
Schülerinnen und Schüler der Zhuhai High School No.1, Partnerschule der beiden Braunschweiger Gymnasien Martino-Katharineum und Hoffmann-von-Fallersleben-Schule, musizieren während der Ausstellungseröffnung.

Shabat Omanim

Am diesjährigen Künstleraustausch mit Kiryat Tivon nahm von der Braunschweiger Seite der Fotografie-Künstler Klaus G. Kohn teil. In der Zeit vom 26. bis 28. März 2019 reiste er in Braunschweigs israelische Partnerstadt und stellte am sogenannten Künstlerwochenende „Shabat Omanim“ aus. Das „Shabat Omanim“ ist eine bekannte Veranstaltung in Israel und zieht Besucher aus dem ganzen Land an.

Die Mitglieder des Tivoner Komitees für Auslandsbeziehungen, die die Teilnahme der Braunschweiger Künstler vor Ort organisieren und jährlich einen Künstler nach Braunschweig entsenden, sorgen sowohl für die Unterbringung des Braunschweiger Gastes bei einer Gastfamilie als auch für eine Besichtigungstour in der Umgebung.

Die Künstler, die Braunschweig in Kiryat Tivon vertreten, werden vom Freundeskreis Bildender Künstler ausgewählt.

© Klaus G. KohnFotografie-Künstler Klaus G. Kohn in Kiryat Tivon.
© Klaus G. KohnAusstellung des Braunschweiger Fotografie-Künstlers Klaus G. Kohn.

Reisebericht: Reisegruppe aus Braunschweig in Partnerstadt Kiryat Tivon, Israel

Mit 17 Personen startete am 8. März 2019 eine Reisegruppe aus Braunschweig zu einer 8-tägigen Bürgerreise nach Israel.

Kiryat Tivon, Israel – Ortseingang mit Namensschriftzug in Hebräisch, Denkmal für den Unabhängigkeitskrieg (überdimensionierte Panzersperre), alter Wasserturm mit Aussichtsplattform

Ein Höhepunkt gleich zu Beginn war der Besuch in unserer Partnerstadt Kiryat Tivon im Norden Israels, wo wir vom Bürgermeister und von den Mitgliedern des dortigen Ausschusses für auswärtige Beziehungen begrüßt wurden. Die Braunschweiger Gäste waren in Gastfamilien untergebracht und erhielten damit einen kleinen Einblick in das Leben der Partnerstadt.

Die Reisegruppe aus Braunschweig in Kiryat Tivon zusammen mit dem Bürgermeister, seiner Stellvertreterin und einigen der Gastgeber

Ein Bürgerpicknick bildete den Auftakt unseres Besuchs. Es wurden einige besondere Orte in der weiteren Umgebung: Tefen mit dem Museum des Deutschsprachigen Judentums in Israel, die Golanhöhen, Magdala (Migdal) am See Genezareth mit seiner architektonisch so besonders interessanten neuen Kirche.

Ebenfalls standen auf dem Programm der Rundreise ein Besuch des Dorfs Kfar Tikva (Dorf der Hoffnung) und ein jüdisch-arabischer Kindergarten (Ein Bustan/Maayan Babustan – Quelle im Garten).

Im Anschluss an den Aufenthalt in der Partnerstadt Kiryat Tivon besuchte die Gruppe Haifa (Bahai-Gärten), Zichron Yaakov sowie Jerusalem.

Jerusalem vom Ölberg gesehen: vorn der Jüdische Friedhof, an der Mauer der muslimische Friedhof, dahinter die Mauer des Tempelbezirks; auf dem Tempelplateau der Felsendom mit der goldenen Kuppel, links die Al-Aqsa Moschee; dahinter die Altstadt und die Neustadt

Nach einem Blick vom Ölberg auf die Altstadt und einer ausgiebigen Besichtigung der Altstadt ging es am nächsten Tag u. a. nach Yad Vashem (Holocaust-Gedenkstätte).

Die Reisegruppe in Jerusalem an der Menorah, dem Staatssymbol Israels

Die Rundreise umfasste die Taufstelle am Jordan, Qumran (Schriftrollen), Masada (Bergfestung am Toten Meer) und natürlich, nach einem Bad im extrem salzhaltigen Toten Meer, auch Tel Aviv. Von dort aus wurde die Heimreise angetreten.

Die Reise wurde als Bürgerreise durch die Stadt Braunschweig in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Braunschweig organisiert. Professor Dr. Johannes-H. Kirchner, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Braunschweig, und Petra Havemann, Leiterin der Stelle „Repräsentationen und Internationale Beziehungen“ der Stadt Braunschweig, begleiteten die Gruppe.

Johannes-Henrich Kirchner und Petra Havemann


Mitarbeiter aus dem Umweltbereich der Stadt Braunschweig besuchen die Partnerstadt Bath / Großbritannien

In der Zeit vom 26. bis zum 29. März 2019 besuchten zwei Mitarbeiterinnen aus dem Umweltbereich in Begleitung einer Mitarbeiterin aus dem Bereich Internationale Beziehungen der Stadt Braunschweig die Partnerstadt Bath im Südwesten Englands.

Neben einem Empfang durch Bürgermeister Patrick Anketell-Jones im Rathaus mit anschließendem Arbeitsgespräch, einem Besuch des überregionalen Wasser- und Abwasserunternehmens Wessex Water fand eine Vortragsveranstaltung zum Thema „Umweltschutzherausforderungen in Bath und Braunschweig“ in der Bath Royal Literary & Scientific Institution vor Mitgliedern der German Society und der Bath-Braunschweig-Twinning Association statt. Daneben besuchten die Gäste aus Braunschweig die Römischen Bäder und informierten sich über das „Footprint Project“ der Bath Abbey, ein Projekt zur Restaurierung des Fußbodenbelags der berühmten Abteikirche mit nachhaltiger Wärmenutzung der Energie aus den Römischen Bädern.

Initiiert wurde der Besuch durch Bürgermeister Patrick Anketell-Jones, der den Themenkomplex Umweltschutz zum Leitmotiv seiner Amtszeit erklärt hat.

Dr. Britta Jänicke, Stadt Braunschweig und Bürgermeister Patrick Anketell-Jones, Stadt Bath
Dr. Franziska Gromadecki erläutert die Entwicklung der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Braunschweig.
Diana und Martin Guest, Bath-Braunschweig-Twinning Association, mit den Gästen aus Braunschweig bei der Besichtigung der Römischen Bäder.

Schülergruppe aus Kiryat Tivon

Am 19.03.2019 wurde eine Schülergruppe aus Kiryat Tivon im Rathaus empfangen. Die Jugendlichen waren Teilnehmende der „Internationalen Jugendbegegnungen“ des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Braunschweig. Die Jugendlichen wurden in Familien untergebracht und erhielten so einen Einblick in das Leben ihrer Partnerfamilien. Auch die Schule wurde besucht. Daneben standen beispielsweise auch Fahrten nach Goslar zur Besichtigung der Kaiserpfalz und des Rammelsberges, nach Bergen-Belsen zum Besuch der Gedenkstätte, in die Autostadt nach Wolfsburg und zwei Tage nach Berlin auf dem Programm.

© Stadt BraunschweigBürgermeister Dr. Helmut Blöcker mit den Schülerinnen und Schülern aus Kiryat Tivon im Rathaus.

Partnerstadt Sousse / Tunesien beim Braunschweiger Karneval vertreten

Wie schon 2017 und 2018 beehrten auch in diesem Jahr tunesische Gäste aus der Partnerstadt Sousse den Braunschweiger Karneval. Sie fuhren auf einem Wagen mit, der mit Flaggen und Bannern zu Sousse geschmückt war. Vorweg lief eine 8-köpfige Trommlergruppe, die musizierte und tanzte.

Gäste aus Sousse beim Schoduvel in Braunschweig
Die Trommlergruppe aus Sousse

Im Rahmen eines umfangreichen Begleitprogramms zum Thema Karneval besuchten die Gäste zudem die Große Karnevalsprunksitzung des KVR, den Empfang des Zugmarschalls, wo sie von Bürgermeisterin Ihbe begrüßt wurdem, sowie die Zugparty im Anschluss an den Umzug.

Daneben besuchten Teile der Delegation die städtische Musikschule, um über eine mögliche Kooperation zu diskutieren

Die Städtepartnerschaft der Städte Braunschweig und Sousse wird im Jahr 2020 ihr 40-jähriges Jubiläum feiern.


Bürgermeister aus der Partnerstadt Sousse zu Besuch in Braunschweig

Vom 17. bis 23. Februar 2019 besuchte der Bürgermeister von Braunschweigs tunesischer Partnerstadt Sousse, Taoufik Laribi, gemeinsam mit dem stellvertretenden Abteilungsleiter für Bauwesen, Braunschweig. Es war der erste Besuch von Herrn Laribi, der am 5. Juli 2018 nach den ersten Kommunalwahlen seit der Jasmin-Revolution in Tunesien in das Amt des Bürgermeisters gewählt wurde, in einer Partnerstadt. Während ihres Aufenthaltes in Braunschweig nahmen die Gäste am internationalen Symposium „RE-WATER Braunschweig“ – veranstaltet durch den Abwasserverband Braunschweig, das Norddeutsche Wasserzentrum (NWZ), die Stadtentwässeung Braunschweig GmbH und die TU Braunschweig – teil. Seit 2014 unterstützt die Stadt Braunschweig in Kooperation mit der Technischen Universität Braunschweig ihre Partnerstadt beim Projekt zur Reinigung des Flusses Hamdoun, der südlich von Sousse gelegen ist und durch nicht ausreichend geklärte Abwässer sowie unzu-reichende Abfallbeseitigung stark verschmutzt ist. Der Besuch wurde daher auch dazu genutzt, mit den Experten der TU Braunschweig Gespräche zum weiteren Verlauf dieses Projektes zu führen. Darüber hinaus standen ein Besuch der Kläranlage Steinhof und bei ALBA Braunschweig auf dem Programm.

© 2019 Stadt Braunschweig/ Daniela Nielsen

2018

Aktivitäten im Jahr 2018


Leiter der Europa-Repräsentanz der Stadt Zhuhai zu Besuch in Braunschweig

Evan Bai, Leiter der Europa-Repräsentanz der Stadt Zhuhai, besuchte im Dezember 2018 Braunschweig, um sich über den Wirtschaftsstandort Braunschweig zu informieren. Die Europa-Repräsentanz ist der Investitionsförderungsgesellschaft der Stadtregierung (Zhuhai Bureau of Commerce) angegliedert. Sie ist u.a. für die Präsentation des Standortes sowie die Beratung von Unternehmen zuständig, die in Südchina investieren wollen, Kooperationspartner suchen oder Absatzmärkte erschließen möchten. In Zhuhai sind derzeit rund 40 deutsche Firmen wie Bosch, Bühler Motor und MTU Aero Engines angesiedelt

Neben einem Besuch am Forschungsflughafen fand ein Treffen mit Start-Up Unternehmen im Technologiepark Braunschweig am Rebenring statt.


Künstler aus Kiryat Tivon nahm am FBK-Kunstmarkt teil

Im Rahmen des jährlichen Künstleraustausches mit Kiryat Tivon sellte der Künstler Zev Labigner in der Zeit vom 15. bis 22. November 2018 seine Bilder auf dem 25. Kunstmarkt des FBK aus. Einige seiner Bilder, die hauptsächlich aus Landschaftsmalereien bestehen, konnte er erfolgreich an Kunstliebhaber verkaufen. Dank Gerd Druwe, Mitglied des Freundesreises, und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Neben der Ausstellung wurden dem Künstler der Besuch des Herzog Anton Urlich-Museums, ein Konzertbesuch sowie eine Führung in der Gedenkstätte Bergen-Belsen ermöglicht. Auch die jüdische Gemeinde wurde besucht.


Braunschweig und Kasan / Tatarstan feiern 30 Jahre Städtefreundschaft

Anlässlich des 30-jährigen Freundschaftsjubiläums mit Kasan, der Hauptstadt der autonomen Republik Tatarstan in der Russischen Föderation war in der Zeit vom 28. Oktober bis zum 1. November eine 20-köpfige Kasaner Delegation unter der Leitung der stellvertretenden Bürgermeisterin Evgenia Lodvigova zu Gast in Braunschweig. Neben Arbeitsgesprächen fand ein offizieller Festakt im Altstadtrathaus mit vorheriger Enthüllung des Freundschaftssteins für Kasan vor dem Rathaus durch Oberbürgermeister Ulrich Markurth statt.

© 2018 Stadt Braunschweig/ Daniela Nielsen

Auf dem Platz der Deutschen Einheit vor dem Rathaus befindet sich nunmehr der Freundschaftsstein Kasan.

© 2018 Stadt Braunschweig/ Daniela Nielsen
© 2018 Stadt Braunschweig/ Daniela NielsenSopranistin Rezeda Galimova und Mitglieder des Kammerorchesters „New Music“ des Zentrums für zeitgenössische Musik von Sofia Gubaydulina.

Tatarische Tänze während des Festaktes.

© 2018 Stadt Braunschweig/ Daniela Nielsen

Ein tatarischer Kochkurs, ein Konzert in der New Yorker Musische Akademie im CJD unter Beteiligung des Ensembles aus Kasan sowie ein "Nachmittag der Freundschaft" im Kulturpunkt West mit einem bunten Kulturprogramm mit Musik, Lesungen, einer Ausstellung zur Städtefreundschaft sowie tatarischen Köstlichkeiten rundeten den Besuch ab. Gemeinsam mit dem damaligen Oberbürgermeister Braunschweigs, Ministerpräsident a. D. und Ehrenbürger Gerhard Glogowski, haben die Ehrengäste aus Kasan am "Nachmittag der Freundschaft" im Rahmen eines Podiumsgesprächs zu den Anfängen der Städtefreundschaft und zu den Herausforderungen einer deutsch-russischen Städteverbindung diskutiert. Unter den Gästen aus Kasan waren unter anderem Revo Idiatullin und Luiza Kosmylina, die damals gemeinsam mit Gerhard Glogowski den Vertrag unterzeichnet haben.

Die ZL Großhandel GmbH unterstützte die mitgereisten Köchinnen aus Kasan, die in der Großküche die Speisen vorbereiteten.

Uwe Gelowik, Leiter in der New Yorker Musische Akademie im CJD, und Bürgermeister Dr. Helmut Blöcker mit den Gästen aus Kasan und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Open Stage Konzertes .

Podiumsdiskussion während des Nachmittags der Freundschaft im Kulturpunkt West.

© 2018 Stadt Braunschweig/ Daniela Nielsen

Am Nachmittag der Freundschaft präsentierten Musiker und Tänzer aus Kasan ihr Können.

© 2018 Stadt Braunschweig/ Daniela Nielsen

Die Bürgermeisterinnen Annegret Ihbe und Anke Kaphammel sowie Gerhard Glogowski, Ministerpräsident a. D. und Ehrenbürger, und die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung sind begeistern von dem gebotenen kulturellen Programm.

© 2018 Stadt Braunschweig/ Daniela Nielsen
© 2018 Stadt Braunschweig/ Daniela NielsenJohannes Rohr und der Chor Kalinka aus Braunschweig.

Städtepartnerschaftskonferenz in Magdeburg

Baumpflanzung für die Städtepartnerschaft Die Stadt Magdeburg war vom 22. bis 25. Oktober 2018 Ausrichter einer internationalen Städtepartnerschaftskonferenz. Vertreter der sieben Magdeburger Partnerstädte aus Harbin/China, Sarajevo/Bosnien und Herzegowina, Saproroshje/Ukraine, Le Havre/Frankreich, Radom/Polen und aus Braunschweig waren drei Tage zu Gast in Magdeburg. Anlass der Städtepartnerschaftskonferenz unter dem Titel „Kultur verbindet“ war die Förderung des Kulturaustauschs mit allen Partnerstädten, um Ideen für die Bewerbung der Landeshauptstadt Magdeburg als Kulturhauptstadt Europas 2025 zu gewinnen. Im Rahmen der Konferenz wurde für jede Partnerstadt ein landestypischer Baum gepflanzt. Für Braunschweig, die seit 1987 Partnerstadt von Magdeburg ist, wurde eine Rotbuche gepflanzt.


Schüleraustausch des Gymnasiums Ricarda-Huch-Schule und der Partnerschule King Edward's School, Bath

In der Zeit vom 20. bis 28. September 2018 war eine Schülergruppe des Gymnasiums Ri-carda-Huch-Schule zu Besuch an der Partnerschule King Edward's School in Bath. Neben einem Empfang beim Bürgermeister von Bath, Patrick Anketell-Jones, rundeten ein Stadt-rundgang, Tagesausflüge nach London, Bristol und Cardiff das Programm ab. Der Gegenbesuch der Bather Schüler in Braunschweig fand vom 20. bis zum 28. Oktober statt. Auch hier waren die Schüler Gäste der Stadt Braunschweig und wurden von Herrn Bür-germeister Dr. Helmut Blöcker im Rathaus begrüßt. Neben dem Schulbesuch fanden die Gäste auch Zeit für Tagesausflüge nach Goslar, Hannover, Berlin und Wolfsburg.

© Evelyn StrautzEmpfang beim Bather Bürgermeister Patrick Anketell-Jones.
Stadtrundgang in Bath, hier im Hintergrund der Royal Crescent.

Bürgermeister Dr. Helmut Blöcker empfängt die Schülergruppe aus Bath im Rathaus.


Bürgermeisterin Annegret Ihbe besucht Roselies

Bürgermeisterin Annegret Ihbe war am 18. und 19. August 2018 zu Gast im belgischen Aise-au-Presles (ehemals Roselies), wo die jährliche Gedenkveranstaltung stattfand, die an die Schlacht an der Sambre erinnert. Zudem wurde dort in diesem Jahr das Friedensdenkmal enthüllt, auf dem die Wappen der Städte Roselies, Rouen und Braunschweig zu sehen und die Inschrift „Geteilte Erinnerung 1914 – 1918, 2018“ zu lesen sind. Das Denkmal befindet sich im Schulzentrum in Aiseau-Presles. Im Braunschweiger Wohnquartier „Roselies“ haben indes die Bauarbeiten für den „Garten der Erinnerung“ begonnen, der Anfang September eröffnet werden soll. Zum Hintergrund: Das Wohnquartier „Roselies“ im Braunschweiger Lindenberg war bis vor wenigen Jahren noch Kasernengelände. Die Kaserne war nach dem Ort Roselies in Belgien benannt, wo im ersten Weltkrieg Kämpfe stattfanden, an denen auch das in Braunschweig stationierte Infanterieregiment 92 beteiligt war. Diesen problematischen historischen Hintergrund soll der Erinnerungsort thematisieren.

© Stadt BraunschweigBürgermeisterin Annegret Ihbe mit Bürgermeister Fersini und Vertreter der Deutschen Botschaft in Brüssel, Volker Timmermann.
© Stadt BraunschweigEnthüllung des Friedensdenkmals mit der Inschrift "Geteilte Erinnerung 1914 - 1918, 2018"
© Stadt BraunschweigBesuch der Grundschule Aiseau-Presles.

Jugendgruppe aus Jerusalem zu Gast in Braunschweig

In der Zeit vom 14. bis 26. August besuchte eine Jugendgruppe aus Jerusalem im Rahmen der „Internationalen Begegnungen“ Braunschweig. Neben dem Alltag ihrer Gastfamilien lernten die Jugendlichen auch die Stadt und die Region kennen, besuchten die Schule und wurden im Rathaus der Stadt Braunschweig durch Frau Bürgermeisterin Kaphammel begrüßt. Teil des Programms waren aber auch ein Besuch der Gedenkstätte in Bergen-Belsen, ein Ausflug in die Autostadt sowie eine Kurzreise nach Berlin.

Bürgermeisterin Anke Kaphammel begrüßt die Jugendlichen aus Jerusalem im Rathaus.

Kunst- und Handwerkermarkt im Rahmen der Ausstellung „Wohnzimmer Europa“ mit Künstlerinnen und Künstler aus den Partnerstädten

Im Rahmen der Ausstellung „Wohnzimmer Europa“ fand unter Beteiligung von Künstlerinnen und Künstlern aus den Partnerstädten Nîmes (Frankreich), Bath (England) und Sousse (Tunesien) in der Zeit vom 22. bis 29.07.2018 ein Kunst- und Handwerkermarkt mit hochwertigen Kunsthandwerkprodukten im Städtischen Museum Braunschweig statt. Während des Marktes konnten Besucher an abwechselnden Tagen in der Cafeteria des Museums landestypische Speisen kosten, die von den bilateralen Freundschaftsvereinen zubereitet wurden. Ein Gewinnspiel mit attraktiven Preise rundete den Kunst- und Handwerkermarkt ab.

© Stadt BraunschweigMartin Guest aus Bath präsentierte Schmuck und Glaswaren von Bath aqua Glass.
© Stadt BraunschweigJacques Boucomont aus Nîmes bot Kupferstiche an.
© Stadt BraunschweigRatiba Khaloul und Rim Lajnef aus Sousse präsentieren Taschen, modische Accessoires und Schuhe.

Jugend-Fußballer aus Braunschweig in der WM-Stadt Kasan

Eine Gruppe von A-Jugend-Fußballern aus Braunschweig reiste in der Zeit vom 22. bis 29. Juni 2018 nach Kasan. Organisiert wurde die Jugendbegegnung von der Stadt Braunschweig in Kooperation mit dem Deutschen Fußball-Bund e. V. und der DFB-Stiftung Egidius Braun im Rahmen der Initiative „Kinderträume“ sowie von der Stadt Kasan. Die russische Stadt an der Wolga und Hauptstadt der Republik Tatarstan ist mit Braunschweig seit 30 Jahren durch eine Städtefreundschaft verbunden. Neben einem Rahmenprogramm mit verschiedenen Besichtigungen fand für die Mannschaft ein offizieller Empfang der Stadt Kasan statt. Außerdem gab es ein Freundschaftsspiel der Braunschweiger Jugendlichen gegen eine Jugendauswahlmannschaft aus Kasan, bei dem die Braunschweiger Fußballer als Sieger vom Platz gingen – im Vordergrund stand aber der Spaß. Zudem haben die beiden Mannschaften am 27. Juni das Vorrundenspiel der Fußballweltmeisterschaft der deutschen Nationalmannschaft gegen Südkorea in Kasan live im Stadion miterlebt. Der Niedersächsische Fußballverband – Kreis Braunschweig hat die Stadtverwaltung bei der Auswahl der 15 Spieler der Jahrgänge 1999 bis 2002 unterstützt. Die Mannschaft wurde von zwei Betreuern und einem städtischen Mitarbeiter begleitet. Die Jugendbegegnung in Kasan ist ein Höhepunkt neben anderen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr der Städtefreundschaft. Das offizielle Jubiläum wird im Oktober feierlich in Braunschweig begangen. Hierzu wird eine offizielle Delegation aus Kasan erwartet.

Jugendliche Fußballer aus Braunschweig und Kasan

Neben einem Rahmenprogramm mit verschiedenen Besichtigungen fand für die Mannschaft ein offizieller Empfang der Stadt Kasan statt.

Die beiden Jugendmannschaften haben am 27. Juni das Vorrundenspiel der Fußballweltmeisterschaft der deutschen Nationalmannschaft gegen Südkorea in Kasan live im Stadion miterlebt.

In der Mitte Delegationsleiter aus Braunschweig, Volker Jekel, rechts daneben Daria Sannikova, Leiterin der Tourismusabteilung der Stadt Kasan.

Offizieller Empfang der Stadt Kasan

Fotostrecke der Fußballjugendbegegnung in Kasan

The youth team of Braunschweig will play a friendly match against Kazan Players - Pressebericht aus Kasan zum offiziellen Empfang der Braunschweiger A-Jugendspieler in Kasan

(KZN.RU, June 25, Alsu Safina). On June 26, a friendly football match will take place in the capital of Tatarstan between the youth teams of Braunschweig and Kazan. On the eve of the game, the delegation of the German city together with young athletes visited the Kazan City Hall. Guests were greeted by Daria Sannikova, the Director of the Committee for Tourism Development, and Svetlana Vostrikova, the chairperson of the Committee for Physical Culture and Sports.

Opening the meeting, Daria Sannikova reminded that Kazan and Braunschweig have been friends for 29 years. They are twin-towns. “We are honored that you have come to us”, she said.

D. Sannikova noted that Kazan is actively developing. Over the past 10 years, the tourist flow has grown almost 10 times, and this year the city plan to host a 3-millionth tourist. The city is developing in the sporting direction. Kazan is often called the sports capital of Russia for a reason. In 2013, the World Summer Universiade was held in the capital of Tatarstan, in 2015, the FINA World Championships was held, last year, Kazan together with three other Russian cities hosted the FIFA Confederations Cup. This year Kazan hosts 6 World Cup football matches, three of which have already taken place.

Gerard Eckel Walker, the employee of the City Council of Braunschweig, said that the friendship between the two cities lasts more than 30 years. In 1982, the first exchange of students took place. “I am proud to have come here again. I was in Kazan in 1983for the first time, and I had the opportunity to observe how the school exchange developed over the years”, he noted. Gerard Eckel Walker said that their delegation had already spent two days in Kazan. The team already had a training session, and the athletes and coaches were able to see what wonderful conditions were created for the players. Now the team is looking forward to a friendly match with Kazan players. The employee of the City Council of Braunschweig expressed the hope that the game will be held in a friendly atmosphere.

Gerard Eckel Walker drew attention to the fact that Kazan and Braunschweig unite not only by twin-town relations. The German city is considered to be the sports city №1 in the north of the country. “We can find much in common for the further development of our relations”, said Gerard Eckel Walker.

During the visit to Kazan, the delegation will visit the match of the German national team, the current champion. They will play at the Kazan Arena stadium against the South Korean team on June 27. At the meeting in the City Hall, Gerard Eckel Walker handed the members of the youth team Braunschweig tickets for this game. The members of the delegation of Braunschweig noted the hospitality that the German team received last year at the Confederations Cup.

At the end of the meeting, Gerard Eckel Walker noted that such an exchange should last for many years. It is a good opportunity for young people to get acquainted with peers from another city and another country, learn another culture, and see a different way of life. Gerard Eckel Walker also invited Daria Sannikova and Svetlana Vostrikova to Braunschweig to see the beauty of this city.

Daria Sannikova expressed the hope that the stay of the delegation in Kazan will leave unforgettable impressions and the German guests will come here again and wished to experience unforgettable emotions at the match on June 27.

The coaches of the youth team of Braunschweig Matthias Martin Franz Fuchs and Karsten Buholts, Thomas Graf, the head of the Department of Economics and Science of the Embassy of the Federal Republic of Germany in Moscow, and others also attended the event.

The meeting with the delegation of Braunschweig in the Kazan City Hall

Städtepartnerschaftskonferenz in Braunschweigs Partnerstadt Zhuhai, China

Im Juni 2018 fand in Zhuhai, China, die Konferenz „Envoys of Friendship gathering in Zhuhai“ (Treffen der Freundschaftsboten in Zhuhai) statt. Die Stadt Zhuhai hatte hierzu Vertreter aus den Bereichen Wirtschaftsförderung und Internationale Beziehungen aus seinen Partnerstädten sowie Kooperationspartner eingeladen.

Vertreter aus Schweden, Kanada, Japan, Polen, Italien, Niederlanden, Israel, und den Cook Islands waren nach Zhuhai gereist, um ihre städtepartnerschaftlichen Projekte vorzustellen. Aus Braunschweig nahmen Jörg Meyer, Prokurist der Braunschweig Zukunft GmbH, sowie Sabine Apel aus dem Bereich Internationale Beziehungen der Stadt Braunschweig teil.

Während des Aufenthaltes in Zhuhai wurde u.a. auch die Partnerschule Zhuhai High School No. 1 besucht, die mit den Braunschweiger Gymnasien Martino-Katharineum und Hoffmann-von-Fallersleben Schule seit 2015 einen Schüleraustausch pflegt.


Besuch in Nîmes

Anlässlich der Eröffnung des Museums für römische Kultur hatte die Stadt Nîmes Delegationen aus mehreren Partnerstädten eingeladen. In Vertretung für Herrn Oberbürgermeister Markurth reiste die Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Dr. Anja Hesse, in der Zeit vom 31. Mai bis 3. Juni 2018 in die französische Partnerstadt, wo den Gästen neben der Museumseröffnung auch ein Kulturprogramm zum Kennenlernen der Stadt und der Region geboten wurde. Ein Programmpunkt war der Besuch des berühmten römischen Aquädukts Pont du Gard.


Schüler der Heinrich-Büssing-Schule, Berufsbildende Schulen Technik, zu Gast in Bath/ Großbritannien

Im Rahmen der seit Dezember 2016 bestehenden Schulpartnerschaft zwischen der Heinrich-Büssing-Schule, Berufsbildende Schulen Technik (HBS), und dem Bath College besuchen derzeit fünf Schüler der HBS die Partnerstadt in Großbritannien. Die Mechatroniker Gabriel Aly (Stadt BS/HBS), Tim Bölke (BMA) und Martin Schnelle (F.S. Fehrer) sowie die IT-Systemelektroniker Raphael Piegsa (Stadt BS/HBS) und Dominik Kollas (Ingenieurbüro Hörmann) absolvieren ein vierwöchiges Praktikum, das Kurse am Bath College und Praktika in Betrieben beinhaltet. Daneben erleben die Schülerein ein buntes kulturelles Programm, so wurden bereits diverse Veranstaltungen der Bath-BraunschweigTwinning Association und der Bath Opera and Drama Society besucht. Auch ein Empfang durch den Bürgermeister „The Right Worshipful The Mayor of Bath“ Ian Gilchrist wurde für die Schüler aus Braunschweig anberaumt. Bürgermeister Gilchrist betonte in seinen Grußworten die Bedeutung europäischer Mobilitätsprojekte und freute sich insbesondere über die Zusammenarbeit zweier Schulen aus Bath und Braunschweig. Die Schüler wurden begleitet durch den Präsidenten der Deutsch-Englischen-Gesellschaft Braunschweig, Paul Kavanagh, und den Koordinator für Europaprojekte der HBS, Jens Müller.

Bürgermeister Ian Gilchrist, Mitte, empfängt die Schülergruppe, die begleitet wird durch Paul Kavanagh, Präsident der Deutsch-Englischen-Gesellschaft Braunschweig (links außen) und Bryan Chalker, Mitglied der Bath-Braunschweig Twinning Association (zweiter v.l.) sowie Jens Müller, Koordinator für Europaprojekte der HBS, rechts außen.

Neben sprachlicher und weiterführender beruflicher Kompetenzen liegt der Fokus dieses Projektes auf der Förderung digitaler Kompetenzen, die sich mehr und mehr zu Schlüsselqualifikationen entwickeln. Ziel ist die Implementierung eines Industrie 4.0 Netzwerkes, in dem die HBS und ihre internationalen Partner intensiv zusammenarbeiten.
„Wir möchten unsere Schüler befähigen, sich in einer zunehmend globalisierten und digitalisierten Welt zu behaupten. Das europäische Erasmus+ Programm bietet hervorragende Möglichkeiten, die internationale Arbeitswelt kennenzulernen“, betont Jens Müller. Aufgrund der hervorragenden jahrelangen Arbeit der HBS in verschiedenen Europaprojekten durfte sich Schulleiter Jürgen Beißner in diesem Jahr über die Verleihung der Mobilitätscharta an die HBS freuen. Eine Auszeichnung, die es der Schule ermöglicht, mit geringerem bürokratischem Aufwand ihre internationalen Aktivitäten weiter auszubauen.

Begrüßung der Schüler aus Braunschweig durch Daisy Walsh, Geschäftsführerin, zweite v.r., und Tereza Pokorna, Auslandsbeauftragte, rechts, am Bath College, daneben Jens Müller, Koordinator für Europaprojekte der HBS und Paul Kavanagh, Präsident der Deutsch-Englischen-Gesellschaft Braunschweig.

Schülergruppe aus Zhuhai / China zu Gast in Braunschweig

In der Zeit vom 2. bis 17. Februar 2018 hielten sich 25 Schülerinnen und Schüler der Zhuhai High School No. 1 in Braunschweig auf und besuchten die Gymnasien Martino-Katharineum und Hoffmann-von-Fallersleben-Schule. Im August 2016 hatten Vertreter der beteiligten Schulen einen Freundschafts- und Partnerschaftsvertrag in Braunschweig unterzeichnet. Während des Empfangs durch Bürgermeister Dr. Helmut Blöcker im Rathaus kam es zu einem regen Gedankenaustausch zur bestehenden Partnerschaft. Die Schülerinnen und Schüler aus Zhuhai lernten während Ihres Aufenthaltes nicht nur die Partnerstadt Braunschweig kennen, sondern besuchten u.a. auch Berlin und Hannover.

Bürgermeister Dr. Helmut Blöcker inmitten der Schülerinnen und Schüler aus Braunschweig und Zhuhai

Skulptur „Braunschweiger Löwe und Magdeburger Jungfrau“ vereint Wahrzeichen der Partnerstädte

Zum dreißigjährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Braunschweig und Magdeburg fertigten Schülerinnen und Schüler der Braunschweiger Jugendkunstschule "buntich" und der Jugendkunstschule Magdeburg während des Rathausfestes in Magdeburg am 3. Oktober 2017 zwei Skulpturen. Beide zeigen die Wahrzeichen der Partnerstädte: die Magdeburger Jungfrau ("Magd") und den Braunschweiger Löwen. Zur Feier des Jubiläums im Dezember in Magdeburgs Altem Rathaus überreichten die Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und Ulrich Markurth einander die Skulpturen.

Das für Braunschweig bestimmte Exemplar aus Aluminium erhielt jetzt einen Platz im östlichen Gang des Rathaus-Altbaus. Dort werden auch Gastgeschenke aus weiteren Partnerstädten in Vitrinen aufbewahrt und präsentiert. Oberbürgermeister Ulrich Markurth: "Die enge Freundschaft unserer beiden Städte, die noch zu Zeiten des eisernen Vorhangs ihren Anfang nahm, ist schon lange gelebter Alltag, der für viel Freude sorgt. Nach der Grenzöffnung entwickelten die Austauschprogramme eine Eigendynamik, und es sind viele Kontakte entstanden, die noch heute gepflegt werden. Unsere Partnerschaft ist weiterhin höchst lebendig, und deshalb freue ich mich, dass dies auf gelungene Weise nun auch symbolisch durch eine Skulptur mit unser beider Wahrzeichen dokumentiert wird."

Bereits zum zweiten Mal gestalteten Jugendliche von den Jugendkunstschulen aus beiden Städten damit ein Kunstwerk zum Partnerschaftsjubiläum: Seit 2002 stehen die "Magdeburger Halbkugeln" in der Langedammstraße im Magniviertel. Seinerzeit bestand die Städtepartnerschaft zwischen Braunschweig und Magdeburg 15 Jahre, und man feierte den 400. Geburtstag des Naturforschers und Bürgermeisters von Magdeburg Otto von Guericke. Mit seinem Halbkugelversuch hatte von Guericke 1657 in der Öffentlichkeit eindrucksvoll gezeigt, wie man ein Vakuum erzeugen kann.

Hintere Reihe v.l.: Dozentin Maren Dassow, Oberbürgermeister Ulrich Markurth, Leiterin der Jugendkunstschule „buntich“ Delia Rauls und Dozentin Iris Präkelt, vordere Reihe v.l.: Hennes, Mia-Nell und Steffen, Schüler der Jugendkunstschule „buntich“
Die zweite Skulptur an ihrem Standort in der Magdeburger Stadtbibliothek

Delegation aus der Partnerstadt Sousse, Tunesien, zu Gast beim Braunschweiger Karneval

Wie bereits in 2017 war auch in diesem Jahr wieder eine Gästegruppe aus Braunschweigs Partnerstadt Sousse zu Gast beim Braunschweiger Karneval.

Ministerpräsident Weil begrüßte die Gäste vor dem Karnevalsumzug
Mit Herrn und Frau Backhauß (vor dem Wagen), von der Deutsch-Tunesische Gesellschaft

Daneben besuchte die 6-köpfige Delegation in der Zeit vom 8. bis 13. Februar auch die Feuerwehr Braunschweig sowie die städtische Musikschule, um über mögliche Kooperationen zu diskutieren.

Auch das Thema Flussreinigung, an dem die Partnerstädte seit einigen Jahren gemeinsam mit der TU-Braunschweig und der Universität Sousse arbeiten, stand auf der Tagungsordnung.

Die Delegation mit Dolmetscherin und einem Vertreter der Feuerwehr

2017

Aktivitäten im Jahr 2017


Gäste aus der Partnerstadt Bandung

Aus der Partnerstadt Bandung/ Indonesien waren vom 10. – 13. Dezember 2017 Herr Gunadi Sukma Binekas, Leiter der städtischen Personalabteilung und Herr Hari Setiadi, Leiter des Partnerschaftsvereins Bandung-Braunschweig zu Gast in Braunschweig.

Die Gäste informierten sich über Braunschweigs Wirtschaftsförderung, insbesondere Startups waren dabei von großem Interesse und bei der Stadt Brauschweig über Aus-, Weiter- und Fortbildung bei der Personalverwaltung. In beiden Bereichen wurden rege Diskussionen geführt und von den Gästen viele Fragen über die genannten Gebiete gestellt. Bei der Wirtschaftsförderung wurde ihnen, nach einer allgemeinen Einführung, Braunschweiger Startups vorgestellt. Bei der Personalverwaltung konnten die Gäste, ebenfalls nach einer allgemeinen Einführung eine Stippvisite bei einer Fortbildungsmaßnahme machen. Ein weiterer Besuch galt dem Ausbildungszentrum der Feuerwehr.

Begrüßung der Gäste durch Frau Bürgermeisterin Annegret Ihbe. Von links:Herr Gunadi Sukma Binekas, Frau Annegret Ihbe, Herr Hari Setiadi und der stellvertretende Generalkonsul aus Hamburg Herr Singghhi Yuwono

An den Arbeitsgesprächen nahmen auch der amtierende Generalkonsul Herr Singghii Yuwono und Herr Konsul Hasudungan aus Hamburg teil. Die Kollegen aus Bandung trafen auf während des Besuches mit Vertretern der Deutsch-Indonesischen Gesellschaft Niedersachsen e.V., der indonesischen Studentenvereinigung PPI und indonesischen Mitbürgerinnen zusammen, mit denen sie angeregte Gespräche führten.

Im Ausbildungszentrum der Feuerwehr

Braunschweig und Magdeburg feiern 30-jähriges Städtepartnerschaftsjubiläum

Vor 30 Jahren haben Braunschweig und Magdeburg ihre Städtepartnerschaft begründet. Zu diesem Jubiläum haben am 8. Dezember 2017 die beiden Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und Ulrich Markurth an einer Feierstunde im Alten Rathaus in Magdeburg teilgenommen. Neben Grußworten der Landtagspräsidentin Sachsen-Anhalts Gabriele Brakebusch sowie der beiden Oberbürgermeister war eine Talkrunde mit Zeitzeugen und Prominenten Teil der Festveranstaltung. Dabei kamen Dr. Willi Polte, Magdeburgs Oberbürgermeister a.D., Gerhard Glogowski, Braunschweigs Oberbürgermeister a.D., Dr. Manfred Tröger von der Otto-von-Guericke-Gesellschaft und Rainer Ottinger, 1. Vizepräsident von Eintracht Braunschweig, ins Gespräch. Zu dem Festakt waren Mitglieder des Rates der Stadt Braunschweig, Vertreter von Vereinen und Wegbegleiter der Städtepartnerschaft nach Magdeburg gereist. Ein weiterer Höhepunkt war die Überreichung zweier Plastiken, die zum Rathausfest in Magdeburg entstanden waren. Die Jugendkunstschule buntich aus Braunschweig und die Jugendkunstschule Magdeburg gestalteten am 3. Oktober anlässlich des Städtepartnerschaftsjubiläums Skulpturen, die jeweils aus den Wahrzeichen Magdeburger Jungfrau und Braunschweiger Löwen bestehen.

© Quelle: Landeshauptstadt MagdeburgBeide Oberbürgermeister und eine der Skulpturen mit der Magdeburger Jungfrau und dem Braunschweiger Löwen

Als am 8. Dezember 1987 die damaligen Oberbürgermeister Werner Herzig und Gerhard Glogowski die Vereinbarung zur Städtepartnerschaft unterschrieben, war Braunschweig eine der ersten Städte der Bundesrepublik Deutschland, die eine Partnerschaft mit einer Stadt in der DDR einging. Obwohl nur 90 Kilometer voneinander entfernt, waren Magdeburg und Braunschweig zu diesem Zeitpunkt durch die Mauer getrennt. Nach der demokratischen Wende unterstützte die Stadt Braunschweig die Landeshauptstadt Magdeburg beim Aufbau einer kommunalen Selbstverwaltung. Zahlreiche Projekte, Partnerschaften und auch Freundschaften gingen bisher aus der Städtepartnerschaft hervor. Beispiele dafür sind die gegenseitigen Besuche des Exaudi-Chores Magdeburg und des Braunschweiger Chores „Sine nomine“, die langjährige freundschaftliche Verbindung des Vereins AnriRost Braunschweig mit dem Technikmuseum Magdeburg, die Wanderfreundschaften der Sektionen Braunschweig und Magdeburg des Deutschen Alpenvereins sowie des Glatzer-Gebirgs-Vereins Braunschweig und der Wanderbewegung Magdeburg oder die Cycle-Tour, die in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal eine sportliche Verbindung zwischen den beiden Städten herstellte. Auch zwischen den Anhängern der Fußballclubs 1. FC Magdeburg und Eintracht Braunschweig besteht seit Jahrzehnten eine Fanfreundschaft. Eine Preisverleihung an die Gewinner einer Fotoaktion und eines Quiz‘ zur Städtepartnerschaft gaben dem Jubiläum zusätzlich einen feierlichen Rahmen.

© Quelle: Landeshauptstadt MagdeburgBeide gratulieren den Gewinnern der Fotoaktion und des Städtepartnerschaftsquiz
30 Jahre Städtepartnerschaft Braunschweig - Magdeburg

30 Jahre Städtepartnerschaft Braunschweig - Magdeburg Fotopräsentation "30 Jahre gelebte Freundschaft"

Beiträge von Vereinen und Zeitzeugen


Fotoausstellung über Braunschweigs chinesische Partnerstadt Zhuhai

Anlässlich der Eröffnung der Fotoausstellung "Zhuhai-Perlenmeerstadt" reiste eine Delegation aus Braunschweigs chinesischer Partnerstadt Zhuhai nach Braunschweig. Die Fotoausstellung, die bis zum 20. Januar 2018 in der Stadtbibliothek Braunschweig besucht werden kann, präsentiert die unterschiedlichen Facetten der nahe Hongkong gelegenen Millionenmetropole.

Quingshan Wu, Leiter der Delegation und Lihong Zhao aus Zhuhai sowie Bürgermeister Dr. Helmuth Blöcker im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Gymnasien Hoffmann-von-Fallersleben-Schule und Martino-Katharineum, die beide eine Schul-partnerschaft mit einer Schule aus Zhuhai unterhalten
Bürgermeister Dr. Helmuth Blöcker, Quingshan Wu, stellvertretender Vorsitzender des Ständigen Ausschusses des Volkskon-gresses der Stadt Zhuhai, Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Xinquan Li, stellvertretender Generalsekretär des Ständigen Ausschusses des Volkskongresses der Stadt Zhuhai im Braunschweiger Rathaus

jährlicher Künstleraustausch mit Kiryat Tivon, Israel

Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern des BBK beteiligt sich der Künstler Joseph Rauch aus Braunschweigs Partnerstadt Kiryat Tivon in Israel am alljährlich stattfindenden Kunstmarkt des Freundeskreises des BBK. Joseph Rauch, geboren in Budapest, Ungarn, lebt und arbeitet in Kiryat Tivon, Israel. Mehr als 40 Jahre fertigte Joseph vielseitige Produkte für die Hi-Tech-Industrie in Israel und im Ausland für den Bereich Industrial Design an. Vor einigen Jahren kehrte er zu seiner alten Liebe zurück: der Schmiedearbeit.

Werke des israelischen Künstlers Joseph Rauch

Eisen ist ein Werkstoff mit großer Konstruktionskraft und nahezu unbegrenzten Möglichkeiten, es zu formen. Joseph Rauch verwendet dieses Material, um Figuren und Objekte darzustellen, die ihn inspirieren, sie in Eisen zu verewigen. Die Arbeiten werden ohne künstliche Rahmen und ohne Hintergründe präsentiert. Joseph Rauch kommt gemeinsam mit seiner Frau Miriam, Vorsitzende des Partnerschaftsko-mitees in Kiryat Tivon, nach Braunschweig. Beide sind nicht zum ersten Mal hier. Neben der Kunstausstellung werden sie alte Freunde, darunter auch Oberbürgermeister Ulrich Markurth, der im letzten Jahr Kiryat Tivon einen Besuch abstattete, treffen. Eröffnet wird der Kunstmarkt, am Freitag, 17.11.2017 um 19:00 Uhr in den Torhäusern an der Humboldtstraße. Bei dieser Gelegenheit wird Herr Bürgermeister Dr. Helmuth Blöcker die Gäste aus Kiryat Tivon begrüßen. Im Rahmen des alljährlich stattfindenden Künstleraustausches zwischen Braunschweig und Kiryat Tivon war bereits im Frühjahr 2017 der Künstler und 1. Vorsitzende des BBK, Friedhelm Kranz in Kiryat Tivon, um beim dort stattfindenden Künstlerwochenende seine Werke auszustellen. Seit 1986 besteht eine Städtepartnerschaft mit einem sehr intensiven Jugendaustausch und regelmäßigen Begegnungen verschiedenster Gruppen und offizieller Delegationen. Intensive Kontakte mit Kiryat Tivon pflegt außerdem die Deutsch-Israelische Gesellschaft. Die Bilder von Joseph Rauch sind am 18. und 19.11. von 11 - 18 Uhr sowie am 20. und 21.11. von 14 - 18 Uhr in den Torhäusern an der Humboldtstraße zu sehen.


Schülerinnen und Schüler der Gymnasien Martino-Katharineum und Hoffmann-von-Fallersleben-Schule besuchen die Partnerstadt Zhuhai, China

In der Zeit vom 18. September. bis zum 1. Oktober 2017 besuchte eine Schülergruppe der Gymnasien Hoffmann-von-Fallersleben-Schule und Martino-Katharineum die Partnerschule Zhuhai High School No. 1. Die Schülerinnen und Schüler waren bei Gastfamilien unterge-bracht und durften Braunschweigs Chinesische Partnerstadt Zhuhai kennenlernen, darunter das weltweit größte Ozeanarium, Chimelong Ocean Kingdom.. Der nächste Gegenbesuch einer Schülergruppe aus Zhuhai in Braunschweig ist für Anfang 2018 geplant.

Die Schülergruppe vor der Statue des „Fischermädchens“, dem Wahrzeichen Zhuhais
Gemeinsamer Unterricht in der Zhuhai High School No. 1
Die Braunschweiger Schülerinnen und Schüler besuchen den „Neuen Yuan Ming Palast“,eine partielle Rekonstruktion des 1860 zerstörten „Alten Sommer-Palastes“ in Peking