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Veranstaltungen mit den Partnerstädten 2016

Künstler aus Braunschweigs Partnerstadt Kiryat Tivon/ Israel zu Gast in Braunschweig

David Maliniek und seine Ehefrau mit Bürgermeisterin Anke Kaphammel bei der Eröffnungsveranstaltung vor den Werken des Künstlers.
David Maliniek und seine Ehefrau mit Bürgermeisterin Anke Kaphammel bei der Eröffnungsveranstaltung vor den Werken des Künstlers.

Im November 2016 besuchte der Künstler David Maliniek aus Braunschweigs Partnerstadt Kiryat Tivon Braunschweig, um am Kunstmarkt des Freundeskreises des Bund Bildender Künstler in Braunschweig e. V. (BBK), der vom 18.– 25.11.2016 in beiden Torhäusern an der Humboldtstraße stattfand, teilzunehmen und seine Werke dort auszustellen.
Der Künstleraustausch zwischen Braunschweig und Kiryat Tivon besteht seit einigen Jahren. Im Frühjahr 2017 wird eine Künstlerin/ein Künstler des BBK nach Kiryat Tivon reisen, um dort am “Shabbast Omanim“ , einem bekannten Künstlermarkt in Kiryat Tivon, teilzunehmen. Bei dem Künstlermarkt “Shabbast Omanim“, der in ganz Israel bekannt ist, präsentieren alljährlich Künstlerinnen und Künstler aus dem Land ihre Werke.

Mediziner aus Braunschweigs Partnerstadt Zhuhai/ China hospitieren am Städtischen Klinikum Braunschweig

Professor Dr. Dr. Wilfried Bautsch,  Stellvertretender Ärztlicher Direktor des Städtischen Klinikums, begrüßt die Mediziner aus Zhuhai,  Yuanyuan Liu und Xiaofei Jiang.
Professor Dr. Dr. Wilfried Bautsch, Stellvertretender Ärztlicher Direktor des Städtischen Klinikums, begrüßt die Mediziner aus Zhuhai, Yuanyuan Liu und Xiaofei Jiang.

Im September 2016 hospitierten zwei Mediziner aus Braunschweigs Partnerstadt Zhuhai zwei Wochen am Städtischen Klinikum Braunschweig. Ziel des Besuchs war ein erster Informationsaustausch in den jeweiligen ärztlichen Fachrichtungen sowie eine Vorstellung der Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin. Xiaofei Jiang, Kardiologe am Zhuhai People`s Hospital, und Yuanyuan Liu, ausgebildete Ärztin der Traditionellen Chinesischen Medizin am Guangdong Hospital of Traditional Chinese Medicine, konnten einen Einblick in Therapiemethoden und organisatorische Belange im Klinikbetrieb erhalten. Während eines Arbeitsessens mit Bürgermeisterin Annegret Ihbe und dem Ärztlichen Direktor des Städtischen Klinikums Dr. Thomas Bartkiewicz wurden Möglichkeiten der Kooperation im Gesundheitswesen zwischen den Partnerstädten erörtert. Die Stadt Braunschweig unterstützt dieses Vorhaben.

Dr. Thomas Bartkieweicz, Ärztlicher Direktor des Städtischen Klinikums, Xiaofei Jiang und Yuanyuan Liu aus Zhuhai, Bürgermeisterin Annegret Ihbe und Sabine Apel, Internationale Beziehungen der Stadt Braunschweig, auf dem Burgplatz in Braunschweig.
Dr. Thomas Bartkieweicz, Ärztlicher Direktor des Städtischen Klinikums, Xiaofei Jiang und Yuanyuan Liu aus Zhuhai, Bürgermeisterin Annegret Ihbe und Sabine Apel, Internationale Beziehungen der Stadt Braunschweig, auf dem Burgplatz in Braunschweig.

Delegation aus Sousse informierte sich über die Kommunalwahlen in Braunschweig

Oberbürgermeister Markurth mit Hatem Chaker und Kamel Mami aus Sousse
Oberbürgermeister Markurth mit Hatem Chaker und Kamel Mami aus Sousse

Eine Delegation mit hochrangigen Verwaltungsvertretern aus der tunesischen Partnerstadt Sousse war in Braunschweig zu Gast. Hatem Chaker, Generalsekretär der Stadt Sousse, und Kamel Mami, Leiter der Abteilung Ratsangelegenheiten und Wahlen, informierten sich über Vorbereitungen und Abläufe der Kommunalwahl am 11. September 2016.
„Die Solidarität mit unserer Partnerstadt Sousse und der freundschaftliche Austausch auf vielen Ge-bieten ist ein besonderes Beispiel gelebter Städtepartnerschaft“, sagte Oberbürgermeister Ulrich Markurth. „Deshalb freue ich mich sehr über den Besuch unserer tunesischen Freunde zur Kommunalwahl.“

Die Gäste aus Sousse mit Mitarbeiterinnen des Referats 0100 vor dem Rathaus
Die Gäste aus Sousse mit Mitarbeiterinnen des Referats 0100 vor dem Rathaus

Hatem Chaker und Kamel Mami besuchten unter anderem die Briefwahlzentrale in der Reichsstraße. Kreiswahlleiter Claus Ruppert erläuterte Organisation und Ablauf der Kommunalwahl. Am Sonntag standen auf dem Programm, der Besuch ein Wahllokals, die Verfolgung der Stimmenauszählung und die städtische Wahlpräsentation am Abend im Rathaus. Darüber hinaus fand auch ein Besuch in der Redaktion der Braunschweiger Zeitung statt.
Braunschweig unterstützt die Partnerkommune Sousse seit der sogenannten „Jasminrevolution“ im Jahr 2011 auf vielfache Weise bei der Neustrukturierung der Verwaltung. Zuletzt hatte Ende Mai eine Delegation der Stadt Braunschweig die tunesische Partnerstadt Sousse besucht und dort an der ersten internationalen Touristikmesse teilgenommen.

Studenten aus Braunschweigs Partnerstadt Bandung/ Indonesien nehmen an dem Internationalen Sommerkurs 2016 der TU Braunschweig teil

Ikmal Trianto aus Bandung zu Besuch im Braunschweiger  Rathaus.
Ikmal Trianto aus Bandung zu Besuch im Braunschweiger Rathaus.

Im September 2016 besuchten zwei Studenten aus der Partnerstadt Bandung/ Indonesien Braunschweig, um an dem 35. Internationalen Sommerkurs der Technischen Universität Braunschweig teilzunehmen.
Seit über 30 Jahren führt das Sprachenzentrum der TU Braunschweig Internationale Sommerkurse durch. Dort lernen Studierende aus der ganzen Welt Deutsch, und können viele neue Kontakte knüpfen und bei Exkursionen nach Berlin, Wolfsburg oder Goslar deutsche Geschichte, Wirtschaft und Kultur erleben.
Neben dem umfangreichen Studienprogramm besuchten die Studenten aus Bandung auch das Rathaus.

Jugendliche aus der Partnerstadt Kasan/ Tatarstan zu Besuch in Braunschweig

Bürgermeisterin Annegret Ihbe begrüßt die Jugendgruppe aus Kasan
Bürgermeisterin Annegret Ihbe begrüßt die Jugendgruppe aus Kasan

In der Zeit vom 6. bis zum 20. September 2016 hielten sich 15 Schülerinnen und Schüler aus Kasan in Braunschweig auf. Veranstalter der jährlichen Jugendbegegnung ist die Abteilung Jugendförderung der Stadt Braunschweig. Partnerschulen des Jugendaustauschs sind die Braunschweiger Schulen Gymnasium Ricarda-Huch Schule und IGS Weststadt. Ein Gegenbesuch wird im Oktober 2016 erfolgen.
Die Schülerinnen und Schüler aus Kasan, die in Gastfamilien untergebracht sind, erleben ein abwechslungsreiches Programm in Braunschweig und der Region sowie einen Aufenthalt in Berlin.

Cycle-Tour von Magdeburg nach Braunschweig am 4. September 2016

Bei der Cycle Tour am 4. September haben rund 1.000 Radsportbegeisterte die Strecke von Magdeburg nach Braunschweig zurückgelegt. Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hatte auf dem Domplatz den offiziellen Startschuss gegeben. Rund 100 km galt es entlang idyllischer Landschaften zu absolvieren. Unter den Teilnehmern waren auch Vertreter der Braunschweiger und Magdeburger Stadtverwaltung, die jeweils ein Städtepartner-schaftsteam stellten. Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hatte vor dem Rennen beide Städtepartnerschaftsteams begrüßt und ihnen eine gute und erfolgreiche Fahrt gewünscht. Die Siegerehrung in Braunschweig nahmen Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Dr. Lutz Trümper gemeinsam vor.

Beide Teams der Stadtverwaltungen aus Braunschweig und Magdeburg am Start auf dem Magdeburger Domplatz.
Beide Teams der Stadtverwaltungen aus Braunschweig und Magdeburg am Start auf dem Magdeburger Domplatz.
Die Oberbürgermeister der Partnerstädte Braunschweig und Magdeburg, Ulrich Markurth und Dr. Lutz Trümper, mit dem Organisationsteam bei der Siegerehrung in Braunschweig.
Die Oberbürgermeister der Partnerstädte Braunschweig und Magdeburg, Ulrich Markurth und Dr. Lutz Trümper, mit dem Organisationsteam bei der Siegerehrung in Braunschweig.
Beide Teams der Stadtverwaltungen aus Braunschweig und Magdeburg mit ihren Oberbürgermeistern nach der Siegerehrung.
Beide Teams der Stadtverwaltungen aus Braunschweig und Magdeburg mit ihren Oberbürgermeistern nach der Siegerehrung.

Braunschweiger Gymnasien Martino-Katharineum und Hoffmann-von-Fallersleben-Schule gehen Schulpartnerschaft mit Schule aus Braunschweigs Partnerstadt Zhuhai ein

Im August 2016 hielten sich im Rahmen eines Pilotprojektes 25 Schülerinnen und Schüler aus Zhuhai in Braunschweig auf und besuchten die Braunschweiger Gymnasien Martino-Katharineum und Hoffmann-von-Fallersleben-Schule. Diesem Besuch war ein Aufenthalt von 10 Schülerinnen und Schülern beider Gymnasien im Oktober vergangenen Jahres an der Zhuhai High School No. 1 vorausgegangen.
Aufgrund der erfolgreichen Austauschprogramme haben sich die beteiligten Schulen nunmehr verständigt, eine dauerhafte Schulpartnerschaft einzugehen. Die offizielle Unterzeichung des Freundschafts- und Partnerschaftsvertrages durch den Schulleiter des Gymnasiums Martino-Katharineum Jens Büngener, der kommissarischen Schulleiterin des Gymnasiums Hoffmann-von-Fallersleben-Schule Ilona Gerhardy-Grotjan sowie der stellvertretenden Schulleiterin der Zhuhai High School No. 1 Zhiping Li fand am 17. August 2016 im Rahmen eines Empfanges durch Bürgermeisterin Friederike Harlfinger im Beisein der chinesischen und deutschen Schülerinnen und Schüler im Altstadtrathaus statt. Ziel dieser Schulpartnerschaft sollen regelmäßige gegenseitige Schüleraustausche sowie die Realisierung kultureller und allgemeiner Schulprojekte sein. Die Stadt Braunschweig unterstützt dieses Vorhaben.

Jens Büngener, Schulleiter Gymnasium Martino-Katharineum, Zhiping Li, stellvertretende Schulleiterin Zhuhai High School No. 1, Ilona Gerhardy-Grotjan, kommissarische Schulleiterin Gymnasium Hoffmann-von-Fallersleben-Schule sowie Bürgermeisterin Friederike Harlfinger inmitten der Schülerinnen und Schüler aus Braunschweig und Zhuhai

OB Markurth: Persönliche Kontakte sind das Fundament der Städtepartnerschaft

Kiryat Tivons Bürgermeister David Ariely und Oberbürgermeister Ulrich Markurth an einem Gedenkstein im Braunschweig-Park in Kiryat Tivon. Die Inschrift lautet: „Mein Blut erfriert über die Ermordeten meines Volkes! Zum Andenken an die (jüdischen) Bürger der Stadt Braunschweig die während der Nazi Herrschaft umkamen. Das Volk Israel lebt“
Kiryat Tivons Bürgermeister David Ariely und Oberbürgermeister Ulrich Markurth an einem Gedenkstein im Braunschweig-Park in Kiryat Tivon. Die Inschrift lautet: „Mein Blut erfriert über die Ermordeten meines Volkes! Zum Andenken an die (jüdischen) Bürger der Stadt Braunschweig die während der Nazi Herrschaft umkamen. Das Volk Israel lebt“

Braunschweig. Vor 30 Jahren, am 2. Juni 1986, schlossen die Städte Kiryat Tivon in Israel und Braunschweig eine Städtepartnerschaft. Aus diesem Anlass besuchte eine Delegation der Stadt Braunschweig unter der Leitung von Oberbürgermeister Ulrich Markurth, vom 13. bis 17. Juni die Partnerstadt. Im Mittelpunkt stand dabei der von der Stadt Kiryat Tivon ausgerichtete Festakt zum 30. Jubiläum der Partnerschaft im dortigen Kulturzentrum. Daran nahmen unter anderem Bürgermeister David Ariely und Rabbiner Uri Themal teil. Oberbürgermeister Ulrich Markurth hob in seiner Rede die persönlichen Kontakte der Menschen in den beiden Städten hervor. Diese seien das eigentliche Fundament für eine vertrauensvolle und lebendige Städtepartnerschaft, die angesichts der Shoa alles andere als eine Selbstverständlichkeit sei.

Zur städtischen Delegation gehörten als Vertreter von Ratsfraktionen auch Anke Kaphammel, Christoph Bratmann und Dr. Helmut Blöcker sowie von Verwaltungsseite Jens-Christian Kügler, Leiter des Fachbereichs Zentrale Steuerung. Zudem waren Pröpstin Uta Hirschler und der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Prof. Dr. Johannes-Henrich Kirchner, mit nach Israel gereist.

Zum Besuchsprogramm gehörte unter anderem eine Besichtigung der Stadt Jerusalem. Die Führung übernahm der frühere Domprediger Joachim Hempel, der gerade dort weilte. Besucht wurde in der israelischen Hauptstadt auch die „Bet-Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa“, die jeweils mit einer Arbeitsgruppe an der Hebrew University und der Technischen Universität Braunschweig angesiedelt ist. Des weiteren stand u.a. die begleitete Besichtigung der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem auf dem eng gesteckten Programm.

Gäste aus der Partnerstadt Magdeburg besuchten das Festival Theaterformen

20 Mitglieder des Fördervereins Theater Magdeburg besuchten vom 10. – 12. Juni 2016 die Partnerstadt Braunschweig zum Festival Theaterformen. Im Kleinen Haus wurden die Gäste durch die Braunschweiger Bürgermeisterin Frau Annegret Ihbe und die Vorsitzende des Festivals Theaterformen Frau Martine Dennewald begrüßt. Herr Malte Wegner, Geschäftsführer des Festivals, erläuterte kurz das Anliegen desselben. Michel Redlich, der Vorsitzende des Fördervereins Theater Magdeburg erwiderte die Grüße und freute sich mit den mitgereisten Magdeburger/innen auf ein spannendes Wochenende in Braunschweig. Das Festival-Wochenende hatte einen ostasiatischen Themenschwerpunkt. Bei Stü-cken wie „God Bless Baseball“ (Japan/Südkorea) - einem familiären Emanzipationsdrama, „Hipster the King“ (Thailand) einer vermeintlich unpolitischen Satire und „Ten Thousand Tigers“ (Singapur) – einem magischen Multimedia-Spektakel konnten die Zuschauer einen Einblick in die Kunst asiatischen Theaters gewinnen. Die Besichtigung der Stadt Braunschweig von einer ganz anderen Seite bei einer Floßfahrt auf der Oker brachte die Geschichte der Stadt auf sehr interessante Weise näher.

Freizeitsportler aus Kiryat Tivon/ Israel besuchen die Partnerstadt Braunschweig

15 Freizeitsportler aus Braunschweigs Partnerstadt Kiryat Tivon in Israel haben unter Leitung der Vorsitzenden des dortigen Städtepartnerschaftsvereins in der Zeit vom 28. Mai bis zum 4. Juni 2016 Braunschweig besucht und bei Wanderungen und Radtouren die Partnerstadt und die Region erkundet. Mit umfangreicher Unterstützung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs Braunschweig (ADFC Braunschweig) erkundeten die Freizeitsportler nicht nur das Braunschwe iger Ringgleis und den Dowesee, sondern fuhren auch bis nach Gifhorn.

Gästegruppe aus Kiryat Tivon besichtigt das Schloss Richmond
Gästegruppe aus Kiryat Tivon besichtigt das Schloss Richmond

Neben den zahlreichen sportlichen Aktivitäten hatten die Gäste auch Gelegenheit am Bürgerbrunch teilzunehmen und gemeinsam mit Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Pfarrer Harald Welge im Kiryat Tivon Park im Rahmen der Andachtsreihe „Wort zum Ort“ einem Gottesdienst beizuwohnen. Während der privat initiierten Reise fanden die Teilnehmer auch Zeit, alte Freunde und Bekannte der Deutsch-israelischen Gesellschaft in Braunschweig zu treffen und die Jüdische Gemeinde mit ihrer Vorsitzenden Renate Wagner-Redding zu besuchen.

Oberbürgermeister Ulrich Markurth begrüßt die Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins von Kiryat Tivon, Miriam Rauch.
Oberbürgermeister Ulrich Markurth begrüßt die Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins von Kiryat Tivon, Miriam Rauch.

Delegationsbesuch in der Partnerstadt Sousse zur Teilnahme an der Internationalen Touristikmesse in Sousse

Frau Bürgermeisterin Ihbe mit dem Bürgermeister der Stadt Sousse Herrn Mokni
Frau Bürgermeisterin Ihbe mit dem Bürgermeister der Stadt Sousse Herrn Mokni

Eine Delegation der Stadt Braunschweig hat Ende Mai die tunesische Partnerstadt Sousse besucht und dort an der ersten Internationalen Touristikmesse teilgenommen. Sie folgte einer Einladung des Bürgermeisters von Sousse, Mohamed Mokni. Die Abordnung unter der Führung von Bürgermeisterin Annegret Ihbe führte zudem eine Reihe von Gesprächen und informierte sich über den Stand verschiedener Projekte, die in Sousse mit Braunschweiger Unterstützung auf den Weg gebracht wurden.

„Wir konnten uns in den vielen Gesprächen mit dem Bürgermeister, Ratsvertretern, Verantwortlichen der Touristikbranche, Mitgliedern der Tunesischen Vereinigung sowie den Teilnehmern und Gästen der Touristikmesse davon überzeugen, dass durch Optimismus und Ausdauer der Demokratisierungsprozess trotz der schwierigen politischen Situation erfolgreich fortgeführt wird“, fasst Bürgermeisterin Annegret Ihbe die Eindrücke der Reise zusammen. „Wir waren beeindruckt von der positiven Entwicklung des Stadtbildes, das im Vergleich zu den Jahren zuvor wesentlich attraktiver geworden ist. So wurde beispielsweise die Medina, die Altstadt von Sousse, eindrucksvoll saniert. Eines wurde deutlich: Tradition und Moderne sind in Sousse keine Gegensätze, sondern stehen im Einklang miteinander.“

Im Zusammenhang mit den im März 2017 stattfindenden Kommunalwahlen in Tunesien wurde seitens der Stadt Sousse der Wunsch geäußert, Verwaltungsmitarbeiter zu den Kommunalwahlen nach Braunschweig im kommenden September zu entsenden, um sich über die hiesigen Abläufe und Vorgänge näher zu informieren. Darüber hinaus ist Sousse daran interessiert, mit einer Delegation im nächsten Jahr am Braunschweiger Karnevalsumzug, dem „Schoduvel“, teilzunehmen.

„Die Solidarität der Stadt Braunschweig mit unserer Partnerstadt Sousse ist mir ein großes, selbstverständliches Anliegen“, betont Oberbürgermeister Ulrich Markurth. „Ich habe meinem Amtskollegen bereits geschrieben, dass wir diesen Wünschen gern entsprechen werden und uns sehr auf die Besuche freuen. Die intensiven Beziehungen zwischen unseren Städten sind ein besonderes Beispiel gelebter Städtepartnerschaft, und Herr Bürgermeister Mokni berichtete mir, dass die Präsenz der Stadt Braunschweig als ein wichtiges und wertvolles Signal der Freundschaft angesehen wird.“ Braunschweig unterstützt ihre Partnerkommune seit der sogenannten „Jasminrevolution“ im Jahr 2011 auf vielfache Weise beim Aufbau demokratischer Verwaltungsstrukturen.

Neben Mittelmeeranrainerstaaten wie Marokko, Algerien und Ägypten präsentierten überwiegend Hotels aus Sousse und Umgebung bei der Touristikmesse ihr breitgefächertes Angebot. Ziel der Ausstellung war es, den Besuchern, überwiegend Touristen aus der Region, die Attraktivität des Reiselandes zu präsentieren.

Die Terroranschläge in Tunesien, insbesondere der in Sousse im Sommer 2015, hatten eklatante Folgen für die wirtschaftliche Situation und versetzten dem Tourismussektor einen heftigen Rückschlag. Der Tourismus ist seitdem in ganz Tunesien um mehr als 50 Prozent rückläufig, in Sousse selbst ist der Rückgang noch wesentlich drastischer. Viele Hotels mussten schließen. Die Arbeitslosenquote liegt in Sousse bei etwa 20 Prozent.

Die Delegation aus Braunschweig mit Bürgermeister Mokni
Die Delegation aus Braunschweig mit Bürgermeister Mokni

Die Delegation, der neben Bürgermeisterin Annegret Ihbe die Vorsitzende der Gästeführergilde Braunschweigs, Ulla Billmann, Prof. em. Dr. mult. Dr. h.c. Ali Müfit Bahadir von der Technischen Universität (TU) Braunschweig sowie Petra Havemann, Leiterin der Stelle für Repräsentationen/Internationale Beziehungen im Referat Steuerungsdienst angehörten, vertrat die Stadt Braunschweig auf der Touristikmesse und informierte sich über den aktuellen Stand des Umweltprojektes „Oued Hamdoun“ (Oued = Flusstal). Wie bereits berichtet, ist der südlich von Sousse gelegene Fluss Hamdoun durch nicht ausreichend geklärte Abwässer und durch unzureichende Abfallbeseitigung stark belastet.

Im November 2014 hatte die Stadt Braunschweig gemeinsam mit der TU Braunschweig einen Workshop veranstaltet, in dem Entscheidungsträger verantwortlicher Organisationen für Umwelt, Landwirtschaft und Abwässer sich über die Funktionsweise und die Umsetzung des Umweltschutzes in Deutschland einschließlich der vorhandenen Sanktionsmaßnahmen für Umweltsünder informieren konnten. Gemeinsam mit der TU Braunschweig, der Universität Sousse und den Entscheidungsträgern in Sousse wurden Sanierungsvorschläge erarbeitet. Teilweise wurden die Empfehlungen, wie z. B. eine Katalogisierung der Unternehmen, die an der Verunreinigung beteiligt sind, sowie der Bau einer neuen Aufbereitungsanlage für Abwässer, die in wenigen Monaten in Betrieb genommen werden soll, umgesetzt. Professor Bahadir nutzte die Gelegenheit, weitere fachliche Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Situation den verantwortlichen Gesprächsteilnehmern aufzuzeigen. Allerdings werden zurzeit mit Rücksicht auf vorhandene Arbeitsplätze Sanktionen für Umweltsünder nur sehr zurückhaltend verhängt.

Die Delegation hatte während des Besuchs im Rathaus der Stadt Sousse die Möglichkeit, das in Zusammenarbeit mit der Stadt Braunschweig eingerichtete Ideen- und Beschwerdemanagement zu besuchen. Wichtiges Ziel ist es, mehr Transparenz durch die direkte Bürgerbeteiligung zu erreichen. In Sousse gibt es eine lebendige Szene zivilgesellschaftlicher Initiativen, die möglichst in einen direkten Beteiligungsprozess einbezogen werden sollen. Die Einrichtung wird von den Bürgerinnen und Bürgern gut in Anspruch genommen.

Comic Workshop der Deutsch-Französischen Gesellschaft

<p>Im Mai fand in Braunschweig und in der Partnerstadt Nîmes ein echter interkultureller Austausch statt, ein erster Schritt, um die in die Jahre gekommene Partnerschaft aufzufrischen. Nach der Wiederbelebung der Deutsch Französischen Gesellschaft in Braunschweig, die jetzt neue, aktive Mitglieder in Wolfsburg hat, kam dank der Idee und des rührigen Einsatzes unserer neuen Präsidentin Christel Seigneur ein Comic Workshop zustande. Nach Braunschweig kam Claude Pelet, ein Cartoonist aus der Nähe von Nîmes, nach Nîmes begab sich Karsten Weyershausen aus Braunschweig. Die Idee war, Schüler anzuleiten, lustige Szenen aus einem kürzlichen Schüleraustausch in einem Comic darzustellen. Auf die Szenen hatten die Schüler sich per Internet geeinigt. Claude Pelet, hat mit Schülern einer 8. Klasse in der Ricarda Huch Schule in Braunschweig und einer 9. Klasse in der Waldorfschule in Wolfsburg gearbeitet. Karsten Weyershausen tat das Gleiche ein paar Tage später in Nîmes, in den Collèges Jean Rostand und Feuchères. Dank des Einsatzes nicht nur der beiden Künstler, sondern auch der jeweiligen Französisch – bzw. Deutschlehrerinnen und der zeitweilen Anwesenheit der Kunstlehrer, und natürlich der freudigen und eifrigen Mitarbeit der beteiligten Schüler, kamen zwei sehenswerte Alben zustande, die wir versuchen zu binden und den jeweiligen Schulen zur Verfügung zu stellen. Für beide Cartoonisten war es ein Sprung ins Wasser, denn beide kannten weder das Land des Anderen, noch sprachen sie ein Wort der Sprache des Anderen. Sie sind sich in Braunschweig begegnet, und haben sich in Nîmes besucht . Dabei benutzten Englisch um sich auszutauschen. Die Schüler dagegen hatten zwei Tage Intensivunterricht in Französisch bzw. Deutsch. Wir sind dankbar dafür, dass Künstler und Schüler sich auf dieses Abenteuer eingelassen haben. Für alle Beteiligten war es ein fruchtbares Erlebnis, was trotz aller Anstrengung viel Spaß gemacht hat. Finanziert wurde das Unternehmen von den Partnerstädten Braunschweig und Nîmes, der Antenne Métropole in Hannover, der Deutsch Französischen Gesellschaft Braunschweig Wolfsburg, dem Institut Français in Bremen und nicht zu vergessen, den beteiligten Schulen, die Material und Essen für die Teilnehmer bereitstellten. Text von Gisela Brackhahn und Christel Seigneur, die das Ganze ausführlich mit vielen Fotos auf der Homepage der Gesellschaft dargestellt hat.

Besuch einer offiziellen Delegation aus Braunschweig in der Partnerstadt Bandung

Eine offizielle Delegation der Stadt Braunschweig besuchte auf Einladung des Bürgermeisters Kamil vom 16. bis 19. Februar 2016 die Partnerstadt Bandung in Indonesien.

Die städtepartnerschaftlichen Beziehungen zu Bandung bestehen seit inzwischen 56 Jahren. Bandung ist nicht nur die älteste Städtepartnerschaft der Stadt Braun-schweig, sondern auch die erste Partnerschaft zwischen einer deutschen und einer südostasiatischen Stadt.

Neben der offiziellen Delegationsleiterin, Bürgermeisterin Annegret Ihbe, nahmen der Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa, Wolfgang Sehrt als Vorsteher des Abwasserverbandes Braunschweig und Präsident der Deutsch-Indonesischen Gesellschaft sowie Petra Havemann als Leiterin der Stelle für Repräsentationen/Internationale Beziehungen im Referat Steuerungs-dienst der Stadt Braunschweig an der Reise teil.

Ziel dieser Delegationsreise war es, die Stärkung der Beziehung zur ältesten Partnerstadt durch Gespräche über Möglichkeiten des Austausches herbeizuführen und sich vor Ort einen Überblick über die in Bandung bestehende Situation in Gesellschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft zu verschaffen. Die Delegation nutze die Gelegenheit, sich in vielen Gesprächen mit Verantwortlichen der Stadtverwaltung, des Tourismusbereichs, der Abwasserwirtschaft, aus Unternehmen und Universitäten über die dortige Lage und Kooperationsmöglichkeiten


Frau Bürgermeisterin Ihbe wird offiziell von Frau Dr. Shaleha, Vertreterin des Bürgermeisters der Stadt Bandung, begrüßt