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Die Saarstraße

1938      -       2008 (Fotos: unbekannter Fotograf und G. Ruben)
1938 - 2008
(Fotos: unbekannter Fotograf und G. Ruben)

Wie viele Siedlungen der Zeit nach dem ersten Weltkrieg ist auch die Siedlung Lehndorf als ein Ort „im Grünen“ zu bezeichnen. Noch immer wird sie durch bewirtschaftete Feldmark und das Buchenwaldgebiet des „Ölper Holzes“ und des „Pawelschen Holzes“ gerahmt und ist von der Stadt abgegrenzt. Außerdem hat die Siedlung zwei breite vierspurige Lindenalleen.

Die Saarstraße beginnt heute an der Tangente und ist die Erschließungsstraße auch für das anschließende Kanzlerfeld. Eine Bügerinitiative verhinderte in 80er Jahren die Verbreitung und Zerstörung der Baumreihen.

 (Foto: G. Ruben)
(Foto: G. Ruben)
Aus der Gesamtplanung von Hermann Flesche für die Siedlung Lehndorf stammt auch die breite Allee der Saarlouisstraße, die eine Ringstraßenbahn um den braunschweiger Westen von Broitzem nach Watenbüttel aufnehmen sollte. In der Mitte der Siedlung ist sie durch einen Park unterbrochen, der im Krieg einen großen Feuerlöschteich und heute einen Kinderspielplatz enthält. Dort steht die zeitlose Plastik von Mutter und Kind von Gertrude Henniger aus den Jahr 1937

G. Ruben

 

Hinweis:

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