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Sehenswürdigkeiten

Dorfkirche

Kirche in Leiferde

Als Ersatz für eine kleine, baufällige Kapelle erhielt Leiferde 1864 eine neue Kirche, einen schlichten, neuromanischen Backsteinbau mit Sandsteinpfeilern nach den Plänen von Kirchenkreisbaumeister Carl Müller. Wegen dem nachträglichen Einbau einer Orgel wird die Kirche erst am Sonntag (Cantate) den 14. Mai 1865 feierlich eingeweiht. 1999 erhielt sie den Namen "St. Christophorus Kirche" Im Inneren der Kirche befindet sich eine Holztafel aus dem dreißigjährigen Krieg (1618-1648) . Sie erinnert an den schwedischen Oberst David Sibbald, der am 19. Juni 1641 durch eine feindliche Gewehrkugel tödlich getroffen wurde.

Denkmal Ludwig Lüders

Zwei Fotos: links Steinsäule mit der Plakette für Ludwig Lüders, rechts Ausschnitt mit der Plakette für Ludwig Lüders

Vor der Kirche erinnert ein Denkmal an den Dorfschullehrer und Kantor Ludwig Lüders (21. März 1822 - 02. März 1908), den Erfinder der Rübenkernlegemaschine um 1855.
1861 erhielt Lüders hierauf das Herzogliche Patent. Am 8. Mai 1895 wurde er durch die Verleihung des "Herzoglichen Verdienstordens" ausgezeichnet. Mit einem Festakt und Hoffest "150 Jahre Rübenkernlegemaschine" am 4. Sept. 2005 erinnerte die Gemeinde an ihren genialen Erfinder.

Beutnagelscher Hof, Fischerbrücke 4 und 4A

 (Foto: Horst Kurzeia)

Halber Ackerhof der Familie Beutnagel. Wohnhaus erbaut 1781 (Eichenfachwerk) Remisenscheune1861.
Die Scheune wurde 1984 von der Familie Schülin zum Wohnhaus umgebaut.

Fachwerkgebäude, Vor der Kirche 4

Fachwerkgebäude, Vor der Kirche 4

Ein um 1800 vom Ackermann Eggeling errichtetes ostfälisches Langhaus. Vorderer Teil Wohnhaus, hinterer Teil Stallungen. Auf der Längstseite zur Windaussteifung sog. halbe "Wilde Männer". Sehr dominierend sind die beiden alten, schönen Kastanienbäume auf der Westseite direkt vor dem Giebel.

Trappescher Hof, Burg 24

Trappescher Hof

Der sog. "Trappesche Hof" wird nach dem letzten Landwirt, dem Halbspänner Christoph Trappe, benannt. Das Wohnhaus wurde um 1813 errichtet. An allen vier Ecken und in den Giebeln hat das Eichenfachwerk die "Wilde Mann"-Konstruktion zur Windaussteifung. Besonders schön und einmalig ist auch die Toreinfahrt, die das Wohnhaus mit dem Wirtschaftsgebäude verbindet. Sehr dominierend ist auch die mächtige, vom Wind geneigte Kiefer, die wahrscheinlich mit der Errichtung der Hofanlage gepflanzt wurde. Da die Kiefer durch ihre Größe, Neigung und der Nähe zum Gebäude erhebliche Schäden im und am Gebäude anrichtete, wurde sie im Herbst 2012 von der Familie Aretz gefällt.

Landwirtschaftliche Hofanlage, Burg 1

Landwirtschaftliche Hofanlage

Vierseithof, vom Ackermann Adolf Ebeling (geb. 07.07.1841, gest. 21.01.1896) erbaut. Das "herrschaftliche" Wohnhaus wurde mit der gsamten Hofanlage 1882 eingeweiht. Im Volksmund werden diese Häuser auch "Rübenburgen" oder "Rübenschlösser" genannt. Im ersten Obergeschoss ist vom ehemaligen Festsaal im Stil des Historismus eine reich verzierte und bemalte Stuckdecke (von F. Noltemeyer in Schablonenmalerei ausgemalt) erhalten. Die Decke, im zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde 1994 denkmalsgerecht von der Fa. A. Grashoff saniert.

 

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