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Ein historischer Dorfrundgang

Als Heimatpfleger für den Stadtteil Stöckheim möchte ich allen historisch Interessierten behilflich sein, den noch weitgehend erhaltenen Dorfkern von Stöckheim für sich zu erschließen. Natürlich bin ich gerne bereit, mit Ihnen zusammen einen Rundgang durchs Dorf zu machen. Rufen Sie mich an (siehe Seite Heimatpfleger). Als zeitliche Orientierung nehme ich die Dorfbeschreibung aus dem Jahre 1767 und den dazugehörigen Dorfplan von G.C. Geitel. Erstaunlich ist, dass man den gut 250 Jahre alten Grundriß des alten Dorfes Stöckheim auch heute noch gut wiedererkennen kann, wenn auch durch einige wenige Neubauten im 20. Jhdt.. Veränderungen stattgefunden haben. Viele historische Gebäude im alten Dorf wurden durch die Besitzer liebevoll restauriert, einige sind leider gänzlich verschwunden.

Zur Orientierung bei dem Rundgang gebe ich allen, die Stöckheim selbst erschließen wollen, zwei Karten bei. Eine Stadtkarte 1:2500 aus dem Jahr 2006, auf der die von mir beschriebenen Stationen des Rundganges verzeichnet sind und die Geitelsche Karte von 1767. In letzterer sind von mir die Assekuranznummern der Höfe und Gebäude eingefügt. Im Jahre 1753 hat Herzog Karl I. von Braunschweig und Lüneburg die "Brandversicherungsgesellschaft" gründen lassen. Somit waren ab diesem Jahr alle Gebäude brandversichert und diese Assekuranznummern (Kurz:Ass.) erleichtern uns die Orientierung im alten Dorf. Straßennamen gab es noch nicht. Diese Ass.-Nummern sind auch sehr hilfreich, wenn man Querverbindungen zu der Dorfbeschreibung des Dorfes Kleinen Stöckheim von Johann Julius Bütemeister aus dem Jahr 1767 herstellen will.
Das Dorf hatte damals 1 Schriftsassenhof, 4 Ackerhöfe, 2 Burgmeierhöfe; 3 Halbspännerhöfe, 17 Kothhöfe und einen Brinksitzer. Außerdem lebten im Dorf als sog. Häuslinge (ohne eigenes Haus) 1 Schneider, 1 Schuster, 1 Soldat, 1 Tagelöhner und ein weiterer Häusling ohne Berufsangabe. 1 Pfarrer, 1 Opfermann (Küster und Schulmeister). Über Pfarrwitwen ist nichts bekannt.
Wir beginnen unseren Dorfrundgang bei der alten Kirche am Kirchenbrink.

In der Seite "Rundgangkarte" finden Sie eine Liste der Links zu den einzelnen Stationen.
Rudolf Zehfuß

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Hinweis:

Die Informationen zu den Stadtteilen werden von den jeweiligen Heimatpflegerinnen und Heimatpflegern betreut. Für den Inhalt sind diese ausschließlich verantwortlich.