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18 Der Schriftsassenhof

Herrenhaus des Schriftsassenhofes (Foto: Rudolf Zehfuß 2005)
Herrenhaus des Schriftsassenhofes

Südlich des Großen Weghauses in Stöckheim liegt westlich der Leipziger Straße der ehemalige Schriftsassenhof. Um das Jahr 1700 soll ein Cammerrat Müller hier die Schriftsässigkeit erlangt haben.

1752 kam der gesamte Besitz in die Hände von Friedrich Ludwig Metzner, dessen Witwe, eine geb. Catharina Dorothea Schaffeld, 1763 den Commissionsrat Johann Heinrich Lutterloh heiratete.

Lutterloh ist vermutlich der Bauherr des barocken Herrenhauses und des Rokokopavillons auf dem Gelände des Schriftsassenhofes. Als Baumeister vermutet man den damaligen Landbaumeister von Herzog Karl I., den Franzosen Martin Peltier de Belfond mit seinem Stukkateur Guiseppe Buzzi.


Das Herrenhaus betritt man von der Ostseite durch ein schönes barockes Eingangsportal. Von bestechender Schönheit ist die Barocktreppe, die in das Obergeschoß des Herrenhauses führt. Die Räume des Obergeschosses sind noch mit Stukkaturen aus der Rokokozeit verziert.
Rudolf Zehfuß

Renaissancehaus

Renaissance Fachwerkhaus auf dem Schriftsassenhof (Foro: Rudolf Zehfuß 2004)
Renaissance Fachwerkhaus auf dem Schriftsassenhof
(Foro: Rudolf Zehfuß 2004)

Renaissancehaus des Schweinebeschneiders Johan Iserlok auf dem Schriftsassenhof

Als Verbindungsstück zwischen dem Herrenhaus und den westlich gelegenen Wirtschaftgebäuden ist ein sehr schönes Renaissance-Fachwerkhaus aus dem Jahre 1651 erhalten geblieben, das der Schweinebeschneider M.Johan Iserlok erbaut hat. Von der einst ausgedehnten barocken Parkanlage des Schriftsassenhofes sind nur noch geringe Reste erhalten. Rudolf Zehfu

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