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Die Dorfschmiede

Eine Zeitzeugenaussage von Horst Buchtenkies (?)[1]:

„Friedrich Wilhelm Conrad Heuer hatte sich das Wohlwollen seines Landesherren, Herzog Wilhelm von Braunschweig (1830/1-1884), erworben. Als er in Timmerlah eine Schmiede eröffnen wollte, wurde ihm dieses verweigert. Er ging daraufhin zu seinem Herzog. Dieser gab ihm die Hand, befahl die sofortige Genehmigung  und lud ihn an seine Tafel. Als dann Beamte, auch andere und Bauern aus Timmerlah weitere Schwierigkeiten machten, ging er erneut zum Herzog. Dieser kam einige Tage später nach Timmerlah und schenkte ihm die Kruggenehmigung: „... und wenn man Ihn noch weiter schikaniert, bekommt Er noch mehr!“ Man hat ihn nicht mehr schikaniert.

(Ob aus Angst, daß Heuer noch mehr vom Herzog bekam und es ihm nicht gönnte?) 

Diese Geschichte ihres Großvaters hat mir meine Großmutter Anna Hinrichts oft erzählt.“      

Weitere Informationen zur Dorfschmiede finden Sie unter "Dorfwanderung" "Ass 38 Schlüter".


[1]    Zeitzeugenbefragung von …... am …......?

Unterschrift: Horst Buchtenkirch“

Königsscheibe von 2004 gemalt vom Scheibenmaler Heinrich Behrens, Timmerlah nach einer historischen Postkarte

 

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