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Frankfurter Platz heute

Die Frankfurter Straße

 (Foto: Dieter Heitefuß)
(Foto: Dieter Heitefuß)

Die Frankfurter Straße war eine alte Handelsstraße, die von Braunschweig in den Süden führte. Mit der Industrialisierung siedelten sich an dieser Straße Gewerbebetriebe an, gefolgt von ersten zumeist als Fachwerkhäuser ausgeführten Wohngebäuden. Um die Jahrhundertwende entstanden viergeschossige Bürgerhäuser und neue Industrieanlagen am Rande der bisherigen Bebauung. Typisch blieb das enge Beieinander von Wohnhäusern, Handel, Kleingewerbe und Industrie. Auf der Frankfurter führte die Straßenbahnlinie 3 zum Westbahnhof, ab 1950 bis zur Molkerei.

Früh schon gab es Bemühungen der Anwohner, ihr Wohnumfeld zu verbessern. So richteten 1910 118 Bewohner des Wilhelmitors ein Petition an den Magistrat der Stadt und forderten die Schaffung eines freien Platzes am noch unbebauten Karree Helenen - Frankfurterstraße/ Cyriaksring. "Außerdem ist vor dem ganzen Thore kein einziger kleiner Platz, auf dem die vielen Kinder unseres Thores spielen können, tatsächlich sind selbe gezwungen aus diesem Grunde auf der Straße sich zu ergehen und den sich damit verbundenen Gefahren auszusetzen, weil sie nicht wissen wohin." Die Eingabe hatte keinen Erfolg, obwohl die ursprüngliche Stadtplanung einen Platz vorsah. Doch war der Stadt der Kauf des Grundstücks zu teuer.

Nach 90 Jahren, -endlich haben die Anwohner einen schönen neuen Platz erhalten.

Klaus Hoffmann

 

Hinweis:

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