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Umwelt

Umweltbereiche (© Stadt Braunschweig)
Der nachhaltige Schutz der Umwelt und der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ist Auftrag und ständig neue Herausforderung der Abteilung Umweltschutz. Der Aufgabe, einen modernen und effektiven Umweltschutz umzusetzen und gleichzeitig den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden, sieht sich die Abteilung Umweltschutz verpflichtet.

Das Aufgabengebiet der Umweltschutzabteilung bezieht sich dabei auf alle Umweltbereiche, so dass in diesem Verbund die Wasser-, Bodenschutz-, Wald- und Naturschutzbehörde ebenso tätig sind wie die Abfall- und Immissionsschutzbehörde.
In Anwendung der entsprechenden Rechtsgrundlagen ist es vorrangiges Ziel, Umweltschäden und -beeinträchtigungen zu vermeiden oder nötigenfalls zu beseitigen und eine intakte Umwelt zum Nutzen der Menschen, aber auch als natürlichen Lebensraum der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten.

Um diese Aufgabe sachgerecht zu erfüllen und die städtische Umweltsituation valide beurteilen zu können, werden Umweltdaten erhoben und im EDV-gestützten Umweltinformationssystem verfügbar gemacht.

Zur Wahrung der Umweltschutzbelange werden notwendige Erlaubnisse und Genehmigungen erarbeitet, Kontrollen und Überwachungen durchgeführt und eine Vielzahl von Stellungnahmen zu Planungen und Vorhaben aller Art erstellt. Aber auch mittels eigener Planungen, Gutachten und Konzeptionen wird der kommunale Umweltschutz vorangetrieben: Bausteine hierfür sind z. B. das Klimaschutzprogramm, die Lärmminderungsplanung, die Luftreinhalteplanung, Hochwasserschutzkonzepte oder auch die Landschaftsrahmenplanung. Darüber hinaus wird die städtische Umweltsituation durch die aktive Entwicklung und Umsetzung eigener Vorhaben weiter gezielt verbessert.

Fracking

Der Rat der Stadt Braunschweig hat in seiner Sitzung am 20. März 2012 einstimmig folgende Resolution beschlossen:

Der Rat der Stadt Braunschweig lehnt mit Nachdruck das sogenannte Fracking-Verfahren zur Erdgasgewinnung beziehungsweise -förderung oder zur Suche nach Erdgasvorkommen ab. Der Rat stellt fest, dass der Einsatz wassergefährdender chemischer Substanzen für die Gewinnung von Erdgas nicht hinnehmbar ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um den Einsatz in, an oder abseits von Wasserschutzgebieten geht.

Der Rat der Stadt Braunschweig fordert daher die niedersächsische Landesregierung auf,

  • das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) anzuweisen, das bei der Erdgasförderung umstrittene Fracking-Verfahren bis auf weiteres – sowohl in Bezug auf die Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdgaslagerstätten als auch deren Förderungsbewilligung – auszusetzen und entsprechende Anträge im Hinblick auf das öffentliche Interesse abzulehnen,


  • sich bei der Bundesregierung sowie im Bundesrat durch eine Bundesratsinitiative für eine Änderung des veralteten Bergrechtes dahingehend einzusetzen, dass künftig bei allen bergrechtlichen Verfahren zum Fracking – beginnend bereits vor der Aufsuchungserlaubnis – neben einer Beteiligung der Gemeinden, Wasserbehörden und Wasserversorgungsunternehmen mit diesen auch Einvernehmen hergestellt werden muss,


  • eine umfangreiche Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, die auch lückenlose Informationen über die verwendeten Stoffe sowie die möglichen Risiken beinhalten, zu gewährleisten,


  • eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchzuführen.

Den einstimmig beschlossenen Antrag finden Sie hier. (pdf; 0,10 MB)


Weiterführende Links:

 

Auslegung des Braunschweiger Lärmaktionsplans

Vom 21.05.13 bis 16.06.13 können Sie uns Ihre Anregungen zum Entwurf des Lärmaktionsplans zusenden. mehr...

Förderprogramm für regenerative Energien der Stadt Braunschweig

In Braunschweig wird zukünftig der Ausbau von regenerativen Energien durch ein eigenes Förderprogramm unterstützt. Durch das Förderprogramm leistet die Stadt Braunschweig einen weiteren Beitrag zum Ausbau regenerativer Energien und zur Erreichung der im Klimaschutzkonzept formulierten Klimaschutzziele. mehr...

Expertenhearing Strahlenschutz

Die Stadtverwaltung und das staatliche Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig luden gemeinsam für Mittwoch, 25. Januar 2012, 18:30 Uhr in den Großen Saal der Stadthalle (38102 Leonhardplatz) ein, um zum Thema Strahlenschutz und Risiken im Umgang mit radioaktiven Abfallstoffen am Standort Thune zu informieren. Eingeladene Experten diskutierten, gaben Informationen zum Strahlenschutz und zu möglichen Gefährdungen sowie zur Überwachung weiter. Des weiteren wurden Fragen aus dem Zuhörerkreis beantwortet. Die Veranstaltung wurde per Livestream übertragen und steht hier zur Einsicht zur Verfügung. mehr...

Klimaschutzkonzept für Braunschweig

Braunschweig will den Ausstoß von Treibhausgasen erheblich senken. Hierzu hat Ende 2010 der Rat der Stadt Braunschweig ein erstes Maßnahmenpaket einstimmig beschlossen. Das Klimaschutzkonzept war hierfür die Entscheidungsgrundlage und wird auch weiterhin als Planungshilfe dienen. mehr...

Lärmminderungsplanung: Lärmkartierung

Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben hat die Stadt Braunschweig die Ist-Situation der relevanten Lärmquellen (Straßen-, Schienen- und Flugverkehr sowie Gewerbe) berechnet und beschrieben. Die Handreichung informiert über die Ergebnisse und zeigt auf, wo wie viel Lärm besteht und in welchem Maß Bürgerinnen und Bürger davon betroffen sind. mehr...

Stibiox: Sanierung des ehemaligen Werksgeländes

In einem 5 minütigen Film wird über die Sanierung des ehemaligen Werksgeländes Stibiox berichtet. Schwerpunkt ist die Sprengung des 51 Meter hohen Schornsteins am 11.08.2010. mehr...

SUN-AREA - Solardach-Potenzialkataster für Braunschweig

Mit dem neuen Projekt "Sun-Area" können Sie unverbindlich ermitteln, ob Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist. mehr...

Artenschutzkonzept

Mit mehr als 700 Tier- und 1300 Pflanzenarten hat Braunschweig die höchste Artenvielfalt in Niedersachsen. Um diese Artenvielfalt in einem aufzustellenden Biotopverbund zu erhalten, hat die Stadt Braunschweig ein Artenschutzkonzept erarbeitet. mehr...

Laubfrosch - Wiederansiedlung in Braunschweig

Durch vielfältige Verbesserungen des Lebensraumes ist es gelungen, den Laubfrosch in Braunschweig wieder anzusiedeln. mehr...

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Sie wird vertreten durch den Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann.

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