Die Stadt Braunschweig ist seit langem bestrebt, im Rahmen der Gebäudeinstandhaltung und der Gebäudesanierung eine kontinuierliche Verbesserung des Energieverbrauches der städtischen Liegenschaften zu erreichen. Allein durch das Schulsanierungsprogramm konnten seit 2003 erhebliche Investitionen in den städtischen Liegenschaften umgesetzt werden, die auch einen Beitrag zur Energieeinsparung leisteten. Schwerpunkt waren dabei sowohl die Sanierung von Bereichen der thermischen Hülle als auch der technischen Anlagen.
Folgende Beispiele der energetischen Sanierung in städtischen Immobilien seien hier genannt:
Kesselsanierungsprogramm:
- Massiver Austausch alter Wärmeerzeuger durch moderne Heizungsanlagen. Einsatz von Brennwerttechnik, vermehrter Einsatz umweltfreundlicher Energieträger wie Fernwärme oder Erdgas.
Sanierung von Schulen:
- Austausch von Fenstern und/oder nachträgliche Wärmedämmung z. B. in der Johannes-Selenka-Schule, der BBS V, Museum Steintorwall, GS Lindenbergsiedlung, IGS Querum, GS Melverode, Wilhelmgymnasium, GS Stöckheim, GS/HS Schuntersiedlung, Sportanlage Rüningen, Kita Schapen, Sportanlage Rote Wiese.
Solaranlagen:
- Installation von Solarthermie-Anlagen auf den Dächern der Sporthallen Lamme (Neubau) und der GS Isoldestraße (Bestand)
Einsatz moderner umweltfreundlicher Technologien:
- Einsatz eines Mini-Blockheizkraftwerkes in der GS Veltenhof zur Heizungs- und Warmwasserunterstützung mit zusätzlicher Stromnutzung
- Nutzung von Erdwärme durch Einsatz einer Erdwärmepumpe im Neubau der Sporthalle Lamme
- Einsatz einer Biomasseerzeugungsanlage als Pilotprojekt im Gymnasium der Raabeschule, Abteilung Stöckheim
Einsatz von Photovoltaik:
- Verpachtung von städtischen Dachflächen zur Erzeugung von Strom durch PV-Module
Betriebsoptimierung:
- Ausbau der zentralen Gebäudeleittechnik zur Betriebsüberwachung und energetischen Optimierung des Heizungs- und Lüftungsbetriebes. Derzeitiger Ausbaustand: 46 aufgeschaltete Liegenschaften

