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Der persönliche CO2-Fußabdruck

Energie, Verkehr und Konsum sind die Bereiche, in denen der Großteil aller Emissionen entsteht. In Deutschland sind dies etwa 9,5 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr. Eine weitere Tonne pro Kopf kommt durch die Aufteilung der öffentlichen Emissionen (bspw. Infrastruktur, Wasserversorgung, Verwaltung) hinzu. Der Gesamtdurchschnitt liegt hierzulande entsprechend bei etwa 10,5 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr.

 (© Thommy Weiss / PIXELIO)
(© Thommy Weiss / PIXELIO)

Wenn die Erwärmung der Atmosphäre auf den Zielwert von 2-Grad Celsius begrenzt und die Gesamtemissionen zu gleichen Teilen auf alle Menschen verteilt werden würden, dürfte jeder Mensch 2,5 Tonnen CO2 im Jahr produzieren. Aus Sicht des Klimas ist der Bedarf zu einer Reduzierung der Emissionen in Deutschland also groß.

Der überwiegende Teil dieser Emissionen kann durch individuelle Verhaltensänderungen reduziert werden.

Wie Ihr persönlicher CO2-Fußabdruck aussieht, können Sie mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes herausfinden.

Umweltbundesamt: Der CO2-Rechner
Lizenznehmer: Umweltbundesamt;
Copyright: KlimAktiv GmbH

Wo man nicht vermeiden kann, kann man kompensieren

Nicht immer ist es – trotz guter Absicht – möglich, sich klimaschonend zu verhalten. Das Umweltbundesamt (UBA) hat einen Leitfaden zum freiwilligen Ausgleich von Treibhausgasen veröffentlicht. Solche Angebote gibt es allerorten - von der „klimaneutralen Flugreise“ bis zum „klimaneutralen Blumengruß“. Die Idee ist einfach: Von Produkten oder Dienstleistungen verursachte Klimagase werden ausgeglichen, indem man die gleiche Menge klimaschädlicher Gase an anderer Stelle einspart.
Eine Übersicht über die Angebote bringt der UBA-Leitfaden samt Checkliste für Verbraucherinnen und Verbraucher. Die freiwillige Kompensation ist kein Ersatz dafür, Treibhausgase - wo immer möglich - zu vermeiden.  

 (© Dieter Schütz / PIXELIO)
(© Dieter Schütz / PIXELIO)

Freiwillige Kompensation
Umweltbundesamt - Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt)