Heizung und Warmwasser-Bereitung machen fast 60 % des privaten Energieverbrauchs aus. Das Auto schluckt noch einmal gut 30 %. Rund ums Haus verbrauchen Kühlen und Kochen, Küchengeräte, Unterhaltungselektronik und Licht die restlichen 10 %. Hier ergeben sich zahlreiche Ansatzpunkte, um Energie zu sparen, das Klima zu schützen und vor allem die Haushaltskasse zu entlasten.
Betrachtet man den Stromverbrauch im Haushalt genauer, zeigt sich, rund ein Drittel wird fürs Kühlen und Gefrieren ausgegeben. Kochen und Backen verbrauchen etwa 15 %, die Beleuchtung etwa 14 %.
Elektronische Kleinstgeräte wie Schaltuhren, Telefonanlagen, Sateliten-Empfänger, elektrische Zahnbürsten oder Internetmodem haben meist nur geringe Leistungswerte von 1 bis 20 Watt. Da sie aber oftmals über Netzgeräte 24 Stunden an 365 Tagen am Netz sind und dabei „heimlich“ Strom verbrauchen, können die Summen beträchtlich sein.
Beispiel: Für ein ganzjährig betriebenes Gerät mit nur 1 Watt Leistung (z. B. Zeitschaltuhr) summiert sich der Verbrauch auf 8.760 Wattstunden (Wh) pro Jahr. Dafür könnte man rund 90 Stunden Fernsehen oder etwa 750 Stunden im Schein einer Energiesparlampe in seinen Lieblingsromanen schmökern.
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