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Klimafreundlich unterwegs

Der zunehmende motorisierte Straßenverkehr stellt für den Klimaschutz die größte Herausforderung dar. Etwa ein Drittel des privaten Energieverbrauchs verursacht der Verkehr. Rechnet man den gewerblichen Transport von Personen und Gütern hinzu, so ist festzustellen, dass die Klimaschutzerfolge im Bereich Verkehr nicht besonders groß sind: 1990 und 2004 lag der Anteil des Verkehrs am gesamten Endenergieverbrauch in etwa gleich bei rund 26 Prozent, trotz steigender Verkehrszahlen.

Das zeigt, Motoren und Fahrzeuge sind etwas sparsamer geworden. Doch dieser Erfolg ist gefährdet: Bundesweit wird von einer weiter steigenden Verkehrsleistung ausgegangen. Im Personenverkehr wird bis 2025 ein Anstieg von rund 19 % erwartet. Im Güterverkehr rechnet man sogar mit einer Zunahme von 79 %.

Öffi statt Töffi

Um nicht in der Klimaschutzsackgasse zu landen, ist ein Umsteuern hin zu Transportmitteln nötig, die Klima und Umwelt deutlich weniger belasten: Überregional bedeutet das, Urlaubsreisen und andere private Fahrten oder Transporte nach Möglichkeit mit der Bahn zu unternehmen. Im städtischen Bereich sollten Sie, wann immer es möglich ist, dem öffentlichen Nahverkehr den Vorzug geben.

Setzen Sie (sich) aufs Rad

Vor allem im Nahbereich ist das Rad eine umweltfreundliche und gesunde Alternative zum Auto. Ein großer Teil aller Autofahrten sind gerade mal drei bis fünf Kilometer lang, die ideale Strecke fürs Fahrrad. Wer mit dem Rad unterwegs ist, braucht außer Muskelkraft keine zusätzliche Energie. Ähnlich ist es mit dem Zufußgehen: Wie beim Radfahren steigert es die Lebensqualität in der Stadt durch weniger Lärm und Abgase und erhöht die persönliche Fitness.

Braunschweig fördert den Fahrradverkehr durch verschiedene Maßnahmen, mehr darüber finden Sie unter

Geben Sie Gas!

Natürlich sollten Sie unseren Tipp nicht als Aufforderung verstehen, unbedacht mit dem PKW loszubrausen. Selbst das sparsamste Auto verbraucht immer noch Treibstoff und belastet die Umwelt. An dieser Tatsache lässt sich nicht rütteln. Deswegen sollte man sich vor der Fahrt fragen: Kann ich das nicht auch mit dem Rad erledigen?

„Geben Sie Gas“, ist vielmehr als Anregung gedacht, ob Sie sich beim nächsten Neuwagen nicht für ein Erdgas-Fahrzeug entscheiden. Der Umstieg von Benzin oder Diesel auf Erdgas als Treibstoff lohnt beim privaten PKW in mehrfacher Hinsicht. Erdgas-Fahrzeuge setzen deutlich weniger Schadstoffe und Treibhausgase frei. Zudem sind die Motoren leiser als Benziner und Diesel. Selbst eine Umrüstung Ihres jetzigen PKW kann sich lohnen. Die Kosten können sich durch die niedrigeren Verbrauchskosten wieder ausgleichen.

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