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Förderprogramm für regenerative Energien der Stadt Braunschweig

Photovoltaikanlagen (© Ramona Heim / Fotolia.com)
(© Ramona Heim / Fotolia.com)

Die Stadt Braunschweig fördert den Ausbau von regenerativen Energien und der Energieeffizienz durch ein eigenes Förderprogramm und leistet damit einen weiteren wichtigen Beitrag zur Erreichung der im integrierten Klimaschutzkonzept formulierten Klimaschutzziele.

Der Fördertopf umfasst ein Volumen von insgesamt 370.000 EUR, mit denen bis zum 31. Dezember 2016 Projekte von engagierten Braunschweigerinnen und Braunschweigern bezuschusst werden. Die Auszahlung der Fördermittel ist erst nach Freigabe des städtischen Haushaltes für das Kalenderjahr der Antragsstellung möglich.

Der Rat der Stadt hat am 30. September 2014 die drei folgenden Förderrichtlinien beschlossen:

 

Richtlinie 1: Photovoltaikanlagen auf Ein- oder Mehrfamilienhäusern

Ziel dieser Zuschussrichtlinie ist die Förderung der Errichtung (Projektierung, Anschaffung, Installation) von Anlagen zur Erzeugung von Solarstrom. Förderfähig sind Anlagen auf Ost/West ausgerichteten Dächern (Toleranzbereich: West +150° bis + 30°; Ost -150° bis -30°) sowie Fassaden (Toleranzbereich: West +150° bis 0°; Ost -150° bis 0°).

Die Förderhöhe beträgt 300 EUR je installiertes Kilowatt Peak-Anlagenleistung.

 

Richtlinie 2: Photovoltaik-Carports

Ziel dieser Zuschussrichtlinie ist die Förderung der Errichtung (Projektierung, Anschaffung, Installation) von Carports mit integrierter Erzeugung von Solarstrom zur Aufladung von Elektrofahrzeugen und Elektrofahrrädern.

Die Förderhöhe beträgt 25 Prozent der Investitionskosten, maximal jedoch 3000 EUR pro Anlage.

 

Richtlinie 3: Hydraulischer Abgleich und Heizungspumpenaustausch

Ziel dieser Zuschussrichtlinie ist die Durchführung hydraulischer Abgleiche in Heizungsanlagen sowie des Austauschs veralteter Umwälzpumpen gegen hocheffiziente Neugeräte.

Die finanzielle Förderung beträgt:

  • 200 EUR für den hydraulischen Abgleich
  • 50 EUR für den Austausch einer Hocheffizienzpumpe
  • 300 EUR wenn beide Maßnahmen im Rahmen dieses Förderprogramms beantragt und bewilligt wurden.

Ihr Ansprechpartner in der Stadtverwaltung bei Fragen zum Förderprogramm ist:
Abteilung Umweltschutz, Herr Matthias Hots