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Sommer, Sonne, Urlaubszeit – mal wieder die Batterien aufladen

Ob Fernbedienung, Wanduhr oder Küchenradio: Aufgrund unzähliger Anwendungsmöglichkeiten sind Batterien aus keinem Haushalt wegzudenken.
Der Trend zu immer mehr Elektrogeräten spiegelt sich im Batteriebedarf wieder: Im Jahr 2011 wurden in Deutschland 43 334 Tonnen Gerätebatterien in den Umlauf gebracht – so viele wie niemals zuvor. Drei Viertel davon waren nicht wiederaufladbar, weniger als die Hälfte wurde wieder eingesammelt.

 (© BirgitH / PIXELIO)
(© BirgitH / PIXELIO)

Schlechte Umwelt- und Energiebilanz

Batterien enthalten Schwermetalle wie Quecksilber, Cadmium oder Blei. Sobald diese in die Umwelt gelangen, entsteht ein erhebliches Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier.
Auch die Energiebilanz von Batterien ist schlecht: Bei der Produktion wird 40 bis 500-mal mehr Energie aufgewendet, als die Batterie wieder abgibt. Elektrische Energie aus Batterien ist daher etwa 300-mal teurer als Strom aus dem Netz.

Wählen Sie bei Kleingeräten am besten Modelle ohne Batteriebetrieb oder verwenden Sie Akkus. Mit jedem Wiederaufladen bessert sich die Umwelt- und Energiebilanz. Akkus sparen so im Vergleich zu einer herkömmlichen Batterie etwa ein halbes Kilogramm CO2 pro Stunde Betriebsdauer ein.

Batterien und Akkus gehören dahin, wo sie herkommen

Das Batteriegesetz verpflichtet zu einer kostenlosen Rückgabemöglichkeit überall dort, wo Batterien und Akkus auch verkauft werden. Wenn Sie schon dorthin unterwegs sind, schauen Sie doch auch gleich in alten und defekten Elektrogeräten nach!