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Klimafreundlich Spülen

In etwa 70 Prozent aller Haushalte ist die Spülmaschine längst ein unverzichtbarer Teil der heimischen Küche geworden. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich entweder Berge von Abwasch türmten, oder aber nach jeder Mahlzeit aufwändige Spülarbeit verrichtet werden musste.

Bei entsprechender Nutzung gilt: Je Größer desto besser

Große Spülmaschinen mit etwa 12-14 Maßgedecken (60cm Breite) haben die besten Verbrauchswerte, es sei denn, sie werden dauerhaft nur halb gefüllt betrieben. In einem Geschirrspüler mit 45cm Breite finden nur 6-10 Maßgedecke Platz. Umklappbare Stachelreihen und Halterungen, höhenverstellbare Körbe oder Tassenauflagen sorgen für die nötige Flexibilität, um das Geschirr optimal einzuräumen und die Auslastung pro Waschgang zu erhöhen. Es gilt die Regel: Besser einmal mit voller Ladung als zwei halbvolle Maschinen mit Sparprogramm spülen!

Auch die Auswahl des Spülprogramms hat deutliche Auswirkungen auf die Kosten. Wählen Sie Energiesparprogramme. Diese arbeiten zumeist bei 50°C und daher etwas länger, können aber auch fast jeden Schmutz beseitigen. Da das Erwärmen des Spülwassers die meiste Energie benötigt, verbrauchen sie trotz der längeren Wäsche viel weniger Strom als Intensiv- und Schnellprogramme. Nur bei sehr hartnäckigen Verschmutzungen lohnt sich ein Power-Programm mit höheren Temperaturen.

Spülen mit der Hand macht in der Regel keinen Sinn

Gute Geschirrspüler spülen effizienter als Sie mit der Hand. Sie sparen mit den besten Spülmaschinen 79% Strom (bei Warmwasserbereitung mit Durchlauferhitzer) und 70% Wasser.

 (© JMG / PIXELIO)
(© JMG / PIXELIO)

Welches Gerät eignet sich?

Orientierung beim Kauf bietet das EU-Energielabel. Für Größere Geräte gilt das Label A+ seit Dezember 2013 als Mindeststandard. Da aber im Handel ohnehin nur noch A Geräte verkauft werden dürfen, ist die Klasse A keineswegs mehr die beste Variante! Ein Klasse A+++ Gerät verbraucht bei gleichen Bedingungen etwa 30 Prozent weniger Strom als ein einfaches Klasse A Gerät.